Unterrichtsmaterialien Geschichte der Didaktik: Ganze Werke Seite 1/7
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Didaktik & Methodik
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Beratung & Prävention
Beratung und Prävention in der Schule umfasst ein breites Spektrum: Beratung von Schülerinnen und Schülern, Beratung von Eltern, aber auch Beratung von Lehrkräfen untereinander. Gerade in Bezug auf Schülerinnen und Schüler können Lehrkräfte durch gute Impulse und Fragen Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, selbst neue Handlungsmöglichkeiten für ein Problem zu entwickeln. Diese potenziellen Anliegen können aus vielfältigen Bereichen stammen: persönliche oder schulische Probleme, besondere Lebenssituationen, berufliche Orientierung, das Miteinander in der Schule und vieles mehr. In Zeiten der Coronapandemie berichten Lehrkräfte von einem gestiegenen Beratungsbedarf aufgrund der für viele belastenden Situation. Doch wie berate ich richtig? Was passt zu mir und meinen Schülerinnen und Schülern? Wie unterstütze ich junge Menschen darin, eigene Lösungswege zu finden? Und wie muss Prävention in der Schule verankert sein? Das Heft stellt verschiedene Beratungs- und Präventionsansätze vor, darunter auch kreative Möglichkeiten wie Visualisierung von Beratungen oder interaktive Beratung mit Design Thinking. Dabei spielt neben den Techniken auch immer wieder die Haltung der beratenden Lehrkraft eine wichtige Rolle. Aus dem Inhalt: Lernkultur der Zukunft: Vom Lehren zum Lernen begleiten; Ein Praxisbericht zum Prinzip der „Wachsamen Sorge“; Mit der Marte-Meo-Methode den Funken neu entfachen; Familienklassen: Unterstützung durch das Elternhaus; Multiprofessionelle Beratungsteams für herausfordernde Situationen nutzen; Schule für Kranke: eine unbekannte Schulform?
Gesamtwerk
Kompetenz- versus Sachlernen?
Wenn Lernende kompetent handeln sollen, ohne zu wissen, auf welches Wissen sie sich stützen können, geraten Vorhaben schnell ins Stocken. Ein ausgewogener Blick auf fachliche Grundlagen und deren kompetente Anwendung eröffnet neue Wege für Lernen und Leben. Diese Ausgabe zeigt, wie beides zusammengeführt werden kann. Im Mittelpunkt der vorgestellten Unterrichtsvorschläge stehen fundierte Überlegungen zum Verhältnis von Wissen und Können sowie praxistaugliche Unterrichtsbeispiele aus den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Biologie, Religion und Kunst der Sekundarstufe I. Sie beleuchten, warum strukturierter Wissensaufbau keine Gegenposition zu kompetenzorientiertem Lernen darstellt. Ergänzt wird dies durch vielseitige Materialien, mit denen Sie Lernprozesse klar strukturieren, kognitiv aktivieren und zugleich anwendungsbezogen gestalten können. Beispielthemen aus dieser Ausgabe:; Deutsch: Kleine Unterschiede ganz groß – Die Kasuszuweisung bei Wechselpräpositionen kennenlernen; Englisch: What do you do with an idea? – Anhand eines Bilderbuches kreative Denkprozesse verstehen; Biologie: Nur ein kleiner Hefepilz? – Über ein Escape-Game Ursachen und Folgen einer Infektion mit Candida albicans erarbeiten; Mathematik: Mit Graphen experimentieren – Quadratische Funktionen als Multiplikation linearer Funktionen; Religion: Was ist ein Vorbild? – Werte kennenlernen und hinterfragen mit lokalen, globalen und fiktionalen Vorbildern; Kunst: Circular-Objektdesign – Ansammeln, Ummodeln, Aufwerten
Gesamtwerk
Aufgaben anpassen – Binnendifferenzierung erreichen
Wie kann es gelingen, alle Kinder trotz unterschiedlicher Voraussetzungen bestmöglich zu fördern? Binnendifferenzierung durch Aufgabenadaption bietet hier eine zentrale Lösung. Ausgewählte Beispiele dafür finden sich in dieser Ausgabe des Fördermagazins Grundschule; Aus dem Inhalt:; Binnendifferenzierung durch Aufgabenadaption – Dem Unterricht für alle ein Stück näher kommen; Adaptive Leseförderung – Klassische Förderschritte und innovationspotenzial von KI für Lesematerialen; Early Literacy: für alle! – Förderung durch Unterstützte Kommunikation am Beispiel des Bilderbuchlesens mit der SPEAKall! App; Passgenaue Matheaufgaben: aber wie? – Drei Schritte am Beispiel von Rechenmauern; Digitale Problemlösekompetenzen fördern – Digitale Lernumgebungen im Unterricht schaffen und spielerisch nutzen; Individuell und doch in der Gruppe – Bewegungsförderung im Anfangsunterricht
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Gesamtwerk
Identität
Sport, Freundschaften oder Religion – Familie, Verein oder Social Media: Die Suche Jugendlicher nach Identität ist vielfältig und komplex. Neben Träumen und Zukunftsfragen sind soziale Bindungen entscheidend bei der Suche. Die Rolle der Schule dabei? Jugendlichen Orientierung und Zugehörigkeit bieten! Aus dem Inhalt: Was leistet der Begriff "Generation"?; Was kommt da auf junge Leute zu? Von Krisen und Herausforderungen; Vorbilder in der Familie; Essen: Teil und Ausdruck von Lifestyle und Identität; Fitnesssport als Lifestyle; Identitätssuche über Social Media; Jugendliche mit Migrationsgeschichte auf Identitätssuche; Religion als Sinnstiftung und Orientierung; Freundschaften schaffen Identitätsanker; Einsamkeit bei Jugendlichen; Teamgeist im Sport?; Gaming und Sinnstiftung; Fankulturen und jugendliche Sozialisation; Politische Sozialisation; Driftet die Jugend nach rechts?; Partizipation und Verbundenheit; Schule als Ort der Identifikation; Schulische Normen und Beschädigung der Identität; Berufsorientierung und Identifikation.
Gesamtwerk
Demokratie stärken
Demokratie ist mehr als ein politisches System. Demokratie ist eine Lebensform – ein tägliches Miteinander auf der Grundlage von Achtung, Dialog, Selbstverantwortung und gemeinsamen Aushandlungsprozessen. Mehr denn je muss Schule diese Werte von Anfang an vermitteln und Schüler:innen befähigen, Informationen zu hinterfragen und kritisch zu denken, um der zunehmenden Polarisierung und gesellschaftlichen Spaltung etwas tragfähig entgegenzusetzen. Demokratiepädagogik ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern eine fundamentale Aufgabe der Bildungsarbeit. Die Beiträge dieser Ausgabe zeigen darum, wie sich Schüler:innen als aktive Gestalter:innen ihrer Gemeinschaft erleben können. Sie unterstützen Lehrkräfte dabei, kontroverse Themen sicher zu moderieren, Empathie und Dialogfähigkeit zu fördern und politische Bildung inklusiv zu denken. Ob inspirierende Praxisberichte, methodische Tipps oder Hintergrundwissen zu Grundlagen wie dem Beutelsbacher Konsens – die Ausgabe liefert konkrete Ideen für den Unterricht und die Schulentwicklung. Denn Demokratie beginnt im Klassenzimmer – und mit Lehrkräften, die sie mutig und kreativ gestalten.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Anschlussfähig unterrichten
Lisa will nicht an halbe Personen verteilen, Max findet 30 als Ergebnis von 15 : 0,5 sei falsch. Irritationen in Mathe sind kein Zufall, Begriffe und Vorstellungen erweitern sich aufbauend. Wie gelingt ein anschlussfähiger Unterricht, der nicht überfordert – und trotzdem vorbereitet? Mathematik baut aufeinander auf – doch wie gelingt es, zentrale Begriffe und Konzepte so einzuführen, dass sie langfristig tragfähig sind? Diese Ausgabe von mathematik lehren widmet sich genau dieser Herausforderung. Die Beiträge bieten praxisnahe Ideen und theoretische Fundierung für einen Unterricht, der Lernprozesse nachhaltig verzahnt und Stolpersteine gar nicht erst entstehen lässt. Im Fokus stehen verschiedene Themenbereiche von der Mittel- bis zur Oberstufe, die durch anschauliche Modelle und Materialien greifbar werden.
Gesamtwerk
Üben
Das Thema „Üben“ lässt keinen kalt: Es weckt Emotionen, polarisiert in Diskussionen oder wird nachdrücklich vorgebracht, wenn die Resultate einer Leistungsfeststellung nicht den Erwartungen entsprechen. Wir laden Sie ein: Entdecken, erproben und reflektieren Sie die Vielfalt des Übens! Niels Anderegg erinnert sich noch heute an die vielen Nachmittage seiner Primarschulzeit, an denen seine Mutter mit ihm wegen anstehender Diktate geübt hat. Als Schüler mit einer Lese-Rechtschreibstörung wusste er schon vorab, dass er am nächsten Tag als einziger dreizehn oder mehr Fehler haben und seine Mutter ratlos meinen würde: „Aber wir haben doch intensiv geübt. Zu Hause konntest du es doch!“ Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Üben und mit dem Sprechen über das Üben gemacht? Plädieren Sie für eine stärkere Verankerung des Übens im schulischen Lernen oder positionieren Sie sich eher zurückhaltend? Und was verstehen Sie genau unter „Üben“? Aus dem Inhalt: Üben – Grundzüge einer pädagogischen Praxis; Die „Geheimnisse“ des Übens – Historische Schlaglichter auf ein häufig problematisiertes Format (1900–1980); Üben aus Sicht von Führung – Gemeinschaftliche, rollengerechte Unterrichtsentwicklung; Üben: Zu Hause oder in der Schule? – Ein Blick auf Hausaufgaben und schulische Lern- und Übungszeiten; Lernbegleitung beim Üben – Drei Fragen auf drei Ebenen; Übungsplattformen formen Üben – Von analogen zu digitalen Lernsettings; Adaptives Üben mit digitalen Medien – Evidenzbasierte Impulse für die Unterrichtspraxis; Zwischenruf: Das bisschen Datenschutz … – Anforderungen erfüllen, trotzdem handlungsfähig bleiben; Sprache, Sprache, Sprache – Ein Gespräch übers Üben; Üben macht alles leichter! – Förderliche Lernumgebungen für Musikunterricht entwickeln; Übungskultur in Südkorea – Leistungsorientiertes Lernen durch wiederholte Lösung standardisierter Aufgaben; Glosse: Übungsleiter; Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung (BÜA) – Ein Bericht über den hessischen Schulversuch; Der Beutelsbacher Konsens – Ein Professionsstandard für politische Bildung in allen Fächern; Werkstatt: Vielfalt Üben.
Gesamtwerk
Beratung und Coaching – Gezielt(e) Hilfe nutzen
Schulleitung soll führen! Und wenn sie mal selbst nicht weiter weit? Dann sollte sie gezielt Hilfe holen, nämlich Beratung oder Coaching! Was ist der Unterschied? Er liegt in der Rolle der Helfenden. Rat und Unterstützung gibt's auch innerhalb der Schule: Impulse von Critical Friends oder Peers.
Gesamtwerk
Keine Angst vor Eltern
Eltern und Schule sind ein Begriffspaar, das oft mit Spannungen und Konflikten verbunden wird. Damit dies nicht so bleibt, ist der Titel „Keine Angst vor Eltern“ als hoffnungsvolle Aufforderung zu verstehen, dieses Spannungsverhältnis in ein konstruktives Beziehungsverhältnis aufzulösen. Gelingt es, die Zusammenarbeit mit Eltern als Gewinn zu gestalten, profitieren alle: Lehrkräfte, Eltern und vor allem die Kinder und Jugendlichen. Wo allerdings Haltungen und Meinungen aufeinandertreffen, sind Konflikte nie ganz vermeidbar. Diese lassen sich leichter aushalten, wenn eine gemeinsame Vertrauensbasis besteht, die Kommunikation auf Augenhöhe möglich macht sowie auf gegenseitiger Wertschätzung fußt.
Gesamtwerk
Lernen in Projekten
Der Projektunterricht ist aus dem schulischen Alltag nicht mehr wegzudenken. Er ist mittlerweile in den Lehrplänen verankert und wird in nahezu jeder Schule in irgendeiner Form praktiziert. Er gilt als etablierte Unterrichtsmethode. Doch ist damit alles gesagt? Gerade in Zeiten globaler Krisen und tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche stellt sich die Frage, wie zeitgemäß der Projektunterricht heute noch ist und welchen Bildungswert er hat. Welche Anwendungskontexte sind denkbar? Welche Kompetenzen fördert er tatsächlich? Wie gelingt eine faire und transparente Leistungsbewertung? Und: Welche Rolle kann er bei der Vorbereitung der Schüler:innen auf die großen Herausforderungen unserer Zeit spielen? Es lohnt sich, Bilanz zu ziehen: einerseits die Stärken dieser Unterrichtsform zu würdigen und ihre vielfältigen Anwendungskontexte zu beleuchten, andererseits kritisch zu diskutieren, inwieweit der Projektunterricht neue Impulse benötigt. Aus dem Inhalt: Lernen in Projekten – Gegenwart und Entwicklungsmöglichkeiten; Adaptive Projektformate zum selbstregulierten forschenden Lernen – Diagnosebasiertes individualisiertes Fordern und Fördern; Leistungsbeurteilung im Projektunterricht – Wie was und wozu bewerten?; Projektarbeit – Aber nicht nur in der Projektwoche!; Fächerübergreifend lernen – Alter Wein in neuen Schläuchen?; Vom Wissen zum Handeln – In Projekten anwendungsbezogen lernen; Lernen in Projekten aus Sicht einer Schülerin – Zwei Collagen; Eine Schule für ALLE – Gemeinsam lernen über Projekte an der GCLS Ober-Ramstadt; Futureskills oder die moderierte Freiheit – Projektunterricht am Beispiel des Fachs Naturwissenschaften; Neue Kurs- und Prüfungsformate für die Sek. II – Nützliche Erfahrungen aus der Projektpraxis Projekt; Projekt – Glosse; KI und Projektunterricht – Etwas mit den besten Werkzeugen bewirken; Die neue Schule – eine Revolution! – Rezension; Projekte gestalten mit dem Projekt-Fahrrad – Werkstatt
Gesamtwerk
Vielfalt
Vielfalt im Sportunterricht: Entdecken Sie kreative Ansätze und neue Sportarten wie Goalball, Flag Football oder Cheerleading. Mit Ideen zu inklusivem Gym-Management, Sprachförderung und Teamgeist gelingt lebendige Vielfalt. Jetzt inspirieren lassen! "Vielfalt im Sportunterricht" – mehr als nur Heterogenität managen! Doch wie gelingt es, Unterschiede produktiv zu nutzen und allen Schüler:innen gerecht zu werden? Diese sportpädagogik-Ausgabe zeigt, wie Sie Bewegungsräume öffnen und soziale Kompetenzen stärken – von integrativen Spielformen bis zu neuen Sporttrends.
Gesamtwerk
Bildung
Nach vielen Jahren der „Kompetenzorientierung“ erscheint es lohnenswert, einen Klassiker neu zu befragen: den viel benutzten, be- oder sogar überladenen, jedenfalls hierzulande immer wieder hochgehaltenen Begriff der BILDUNG. Wir möchten Sie mit dieser Ausgabe einladen, sich mit einigen Konturierungen und Aktualisierungen zu beschäftigen, ihnen nachzugehen, über sie den Kopf zu schütteln oder zu nicken. Auch Kontroversen sind in der Ausgabe zu entdecken: So kann man Bildung etwa gegen Ausbildung oder den Begriff der Kompetenz ausspielen oder die Idee der Selbstbildung in den Mittelpunkt stellen sowie Schule als Institution für Massenlernprozesse kritisieren. Es lässt sich auch über Ziele, Inhalte und Mittel der schulischen Allgemeinbildung streiten: Ist ein breites Spektrum von Wissen notwendig? Oder sind es eher die Schlüsselkompetenzen wie kritisches Denken, Kreativität, Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit etc., die die Bildung schließlich ausmachen? Die offene Frage, ob wir nicht wieder mehr über Bildung sprechen sollten, ist, so meinen wir, für Lehrer:innen nicht nur ein Glasperlenspiel: Jenseits der zahlreichen „Kompetenzkataloge“, die sich sehr stark auf Employability beziehen, braucht es auch heute Orientierung in der Frage, welche übergreifenden Ziele wir in unserem Unterricht mit Blick auf eine unbekannte Zukunft verfolgen können. Der Bildungsbegriff muss dabei dynamisch und offen bleiben, damit er sich an die sich verändernden Bedürfnisse der Gesellschaft anpassen und diese zugleich kritisch reflektieren kann. Für die Gegenwart bedeutet dies, auch Vorstellungen zur Definition der Bildung aus früherer Zeit zu überdenken. In diesem Sinne haben wir ein breites Spektrum an Positionen versammelt – aus Wissenschaft, Kunst, Politik und dem schulischen Alltag.
Gesamtwerk
Zweikämpfe
Kämpfen im Sportunterricht – mehr als Kraft und Technik! Diese Ausgabe zeigt, wie Sie Zweikämpfe sicher und fair gestalten. Mit Praxisideen zu Judo, Stockkampf und Selbstverteidigung fördern Sie nicht nur Bewegung, sondern auch Respekt, Teamgeist und Regelbewusstsein. Jetzt entdecken und gezielt unterrichten! "Kämpfen im Sportunterricht" – mehr als Kraft und Wettkampf! Doch wie gelingt ein fairer, sicherer und motivierender Unterricht? Diese sportpädagogik-Ausgabe zeigt, wie Sie Zweikämpfe didaktisch aufbereiten – von Judo bis Selbstverteidigung.
Gesamtwerk
Pädagogische Beziehungen
Pädagogische Beziehungsarbeit in der Schule, das ist die Basis für gelingende Lernprozesse! Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Lernen in der Schule besser gelingt, wenn wertschätzende und vertrauensvolle Beziehungen bestehen. Für Sie als Lehrkraft ist dies in der täglichen Arbeit selbstverständlich und wird auch durch zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigt. Doch die Sicherstellung solcher lernförderlichen Beziehungen für alle Schüler:innen stellt oft eine Herausforderung dar. Ausgabe 3/2024 des Fördermagazins Sekundarstufe ist daher anders angelegt als üblich. Anstelle von Arbeitmaterialien für Ihre Schüerl:innen erhalten Sie Übungs- und Arbeitsvorschläge, die Sie bei der Weiterentwicklung Ihres pädagogischen Handwerkszeugs für den schulischen Alltag unterstützen. Die Beiträge der Ausgabe ermutigen dazu, die pädagogische Beziehungsarbeit in der Schule multiprofessionell anzugehen, pädagogische Beziehungen noch bewusster zu gestalten und systemisch in der Schulorganisation zu verankern. Dazu erhalten Sie Unterstützung in den folgenden Bereichen: Basisartikel: Pädagogische Beziehungsarbeit in der Schule: Erfahren Sie, wie wertvolle Beziehungen als Basis für erfolgreiche Lernprozesse fungieren. Praxisbeiträge: Feedbackmöglichkeiten in pädagogischen Beziehungen: Entdecken Sie neue Methoden, um Wertschätzung und Anerkennung als festen Bestandteil Ihres Feedbacks zu etablieren. Pädagogische Beziehungen haben eine Rahmung: Lernen Sie noch mehr, wie sich die Rahmenbedingungen der Organisation Schule auf die Beziehungsgestaltung auswirken. Digitale Medien und Beziehungsgestaltung: Nutzen Sie digitale Medien, um neue Möglichkeiten der Lernstandserhebung und des Feedbacks zu entdecken und anzuwenden. ICH – DU – WIR: Erhalten Sie Unterstützung, das eigene Beziehungshandeln in der Schule vor dem Hintergrund persönlicher Haltungen sowie Verbindungen zu Kolleg:innen, Schüler:innen und Eltern weiterzuentwickeln.
Gesamtwerk
Digitale Grundbildung für alle
Der kompetente Umgang mit digitalen Medien ist wichtig – und will gelernt sein! Warum eine digitale Grundbildung für alle Schüler:innen notwendig ist und wie Lehrkräfte jungen Lernenden helfen können, digitale Hürden der unterschiedlichsten Art zu meistern und Medienkompetenz im Klassenzimmer zu fördern, lesen Sie in dieser Ausgabe. Die digitale Grundbildung ist weit mehr als nur eine gesellschaftliche Anforderung – sie ist eine grundlegende Voraussetzung, um sich in der digitalen Welt erfolgreich und sicher zu bewegen. Angesichts der rasanten Entwicklung in der Digitalisierung ist es unerlässlich, digitale Bildung früh in der Grundschule zu integrieren. Ziel muss es sein, die Schüler:innen zeitig mit Kompetenzen auszustatten, die für eine aktive und gleichberechtigte Teilnahme in unserer Gesellschaft unabdingbar sind. In dieser Ausgabe erhalten Sie vielfältige Anregungen und Initiativen zur digitalen Grundbildung, die allen Kindern dieselben Bildungschancen bieten. In unseren Rubriken finden Sie zusätzlich den ersten Teil der Testvorstellung der Intelligence and Development Scales 2 (IDS 2) sowie einen Beitrag zum Lesen online sowie zur adaptiven Unterrichtsgestaltung als Qualitätsmerkmal sonderpädagogischer Unterstützungsangebote. Aus dem Inhalt: Digitale Grundbildung – Der Schlüssel zur Bildungsgerechtigkeit für alle Schüler:innen; Sind Eichhörnchen nachtaktiv? – Mit assistiven Hilfen selbstständig Informationen erschließen; Alles Fake, oder? – Kompetenzerwerb zum Umgang mit Fake News; Alle Kinder sind Erfinder! – Digitale Konstruktionstools in der Grundschule; Digitales Lesetheater – Die Leseflüssigkeit fördern; Roboter und Sternenstaub – Eine kleine Reise durchs Weltall.
Gesamtwerk
Demokratie unter Druck
Unsere Demokratie ist bedroht wie schon lange nicht mehr. Fake News, Verschwörungsmythen und Desinformation wollen unsere freiheitliche Grundordnung destabilisieren. Besonders in den sozialen Medien brechen sich Hass und Hetze ihre Bahn – weshalb ON 17 dort ganz genau hinschaut. Via Instagram, X und Co. erreicht demokratiefeindlicher Content ein breites Publikum und beeinflusst zunehmend gesellschaftliche Diskurse. Im Schwerpunkt von ON 17 geht es primär um die Frage, wie sich das in und mit digitalen Medien vollzieht und welche Medienformate dafür wie genutzt werden. In den Rubriken stellen wir Ihnen außerdem ein Fortbildungskonzept zur Demokratiebildung vor, eine Leuchtturmschule mit ihrem zukunftsorientierten Leitbild sowie einige Bücher über die Untiefen unserer digital-medialen Welt. Aus dem Inhalt: „Helles Licht, tiefer Schatten“ – Soziale Medien, Demokratiebildung und die Rolle von Schule; „Hate Speech online“ – Ansätze für die medienpädagogische Arbeit im Unterricht; „Weiblich, stylish, braun" – Wie rechte Influencerinnen in Social Media Meinung machen; „Mitreden, wo gesprochen wird“ – Bildungsministerin Hubig im Interview; „Democracy Gym“ – Übungseinheiten zur Demokratieförderung; „Press Play for Propaganda“ – Instrumentalisierung digitaler Spiele durch Rechtsextreme.
Gesamtwerk
Unterrichtsentwicklung im Fokus – Lernwirksam führen
Unterrichten und Lernen bilden den Kern der Schule. Schulleitungen dringen nicht immer dahin vor. Doch gemeinsam können Schulleiter:innen und Kollegien Lernerfolg und Unterrichtsqualität verbessern. Classroom Walktthrough, Luuise und POLKA sind derartige Projekte, zu denen bereits positive Erfahrungen vorliegen. Aus dem Inhalt: Skepsis gegenüber ernwirksamem Schulleiterhandeln; Das Instrument Classroom Walkthrough; Schule fit machen mit Luuise; POLKA: Choreografie für kooperative Unterrichtsentwicklung; "Herumschwirrender" Schulleiter: keine Angst vor der Hospitation.
Gesamtwerk
Gute Fragen
Frage ist nicht gleich Frage. Im Unterricht kann eine gut gestellte Frage neue Perspektiven eröffnen, aber auch bewirken, dass sich eine Tür schließt. Mit welchen Fragen lassen sich also Lernprozesse auslösen, fördern und Verstehen ermöglichen? Voraussetzung dafür ist eine offene Haltung, die über bloßes Wissenabfragen hinausgeht und darauf abzielt, sich gemeinsam fragend mit dem jeweiligen Unterrichtsgegenstand auseinanderzusetzen. Die Beiträge dieser Ausgabe möchten Türöffner sein und Einblicke geben, wofür sich unterschiedliche Kategorien von Fragen nutzen lassen. So gibt es systemische Fragen, die sich für Gespräche mit Schüler:innen eignen, aber auch als Vorbereitung für Elterngespräche dienen können. Bei Lerncoachinggesprächen stehen wiederum ganz andere Fragen im Mittelpunkt, als wenn es um forschendes Lernen geht. Entdecken Sie noch mehr Themen, bei denen sich bewusst gestellte Fragen lohnen: Durch Skalierungsfragen erfahren, in welcher Situation sich Schüler:innen befinden; Schüler:innen beim selbstständigen Lernen durch gezielte Fragetechniken unterstützen; Forschendes Lernen anbahnen und dafür fünf Fragekategorien nutzen; Schüler:innen zum Philosophieren anregen; Feedback geben und die Kompetenzen der Schüler:innen berücksichtigen; Eine demokratische Unterrichtskultur etablieren durch lösungsfokussiertes Fragen; Kennenlernfragen als Basis für eine positive Klassenatmosphäre einsetzen.
Gesamtwerk
Heterogenität 2.0
Heterogenität ist zum Normallfall in allen Schulstufen und Schulformen geworden. Sie umfasst die verschiedenen Lernausgangslagen der Schüler:innen, z. B. Fähigkeiten, Interessen und Bedürfnisse. Sie ist Herausforderung, vor allem aber Chance. In dieser Ausgabe finden Sie daher neue digitale und analoge Konzeptionen und Ideen für den Umgang mit Heterogenität in Ihrer Klasse ‒ sozusagen Heterogenität 2.0. Im Basisartikel der Ausgabe stellen wir Ihnen Chancen und Herausforderungen der Heterogenität für Sie als Lehrperson vor und erläutern Gelingensbedingungen und erste Konzepte zum Umgang mit den individuellen Voraussetzung Ihrer Schüler:innen. Die Themenbeiträge zeigen anschließend konkrete Unterrichtsvorschläge, Materialien und Projekte aus unterschiedlichen Schulfächern auf.
Gesamtwerk
Digitalkompetent in die Zukunft
Schon seit Langem sind wir alle auf der Reise von der Digitalisierung in die Digitalität. Und auch wenn wir uns inzwischen auf einem Level befinden, aus dem digitale Tools nicht wegzudenken sind, ist das Ende der Reise noch nicht in Sicht. Auf diesem Weg müssen Schüler:innen begleitet werden, denn medienaffin bedeutet nicht medienkompetent. Gerade für die digitale Welt müssen Kinder und Jugendliche befähigt werden, selbstständig zu denken und ihre Problemlösefähigkeit weiterzuentwickeln. Das Lernen wird sie lebenslang begleiten, darum müssen sie neugierig, kreativ und kritisch sein, mit der Fähigkeit zu Kooperation und Kommunikation in einer Zukunft außerhalb der Schule.
Gesamtwerk
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Wie lässt sich Bildung für nachhaltige Entwicklung in besonders heterogenen, inklusiven Unterrichtssettings verankern? Wie gelingt die Entwicklung von Gestaltungskompetenz und die Partizipation aller jungen Menschen? Die Praxismodelle der vorliegenden Ausgabe liefern Antworten in Form konkreter Impulse für eine nachhaltigkeitsorientierte Unterrichtsgestaltung. Denn Schule macht Zukunft – machen Sie mit! Wie lässt sich Bildung für nachhaltige Entwicklung verankern, ohne fachliche Ziele zu vernachlässigen? Welche Bedeutung kommt sprachlichen, literarischen und medialen Lernprozessen für die Entwicklung von Gestaltungskompetenz zu? Wie kann Schule zur gesellschaftlichen Partizipation junger Menschen beitragen? Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Schulen zu verankern ist eine fächerübergreifende Herausforderung – und eine zusätzliche Querschnittsaufgabe für Lehrkräfte. Die Unterrichtsvorschläge untertützen Sie dabei, BNE durch sprachliches, mediales und literarisches Lernen in Ihren Unterricht zu integrieren. Basis: Bildung nachhaltig gestalten: Anregungen für sprachliches, mediales und literarisches Lernen. Praxis: fachübergreifend, Deutsch: Viele Unwetter oder schon Klimakatastrophe? Medientexte zum Klimawandel beschreiben und analysieren; WiPol, Ethik, Geographie, Deutsch, Kunst: Fast Fashion – Fair Fashion. Ein digitales Dossier über nachhaltige Mode erstellen; Deutsch, Geographie: „Diese Affenhitze ist nicht normal für die Region“. Die literarische Verhandlung der Klimakrise im Comic; Einzelförderung: Leerstellen im Comic füllen. Einzelförderung zur Reflexion des Mensch-Natur-Verhältnisses im Comic; Deutsch: Wie wollen wir in Zukunft leben? Vorstellungen zum Klimwandel und seinen Auswirkungeanhand von 2084. Noras Welt entwickeln. Fördern im Fokus: Fördern & Lernen digital: XXXX; Schlaglichter der Sonderpädagogik: Trauma und seine Folgen. Traumatisierte Kinder und Jugendliche in der Schule; Impulse: Auf dem Weg zur Mündigkeit. Lernleitern im DaZ-Unterricht.
Gesamtwerk
Lernstrategien fördern
Bildung ist entscheidend für die persönliche Entwicklung und berufliche Chancen. Dabei spielen kognitive Lernstrategien eine entscheidende Rolle, da sie dabei helfen, effektiver zu lernen, Informationen besser zu verstehen und langfristig zu behalten. Wie Schüler:innen Strategien erlernen und nutzen können, um in der Schule erfolgreich zu sein, lesen Sie in dieser Ausgabe. Lernen will gelernt sein! Die Vermittlung von Lernstrategien in der Grundschule trägt in allen Fächern anerkanntermaßen zum Lernerfolg bei. Sie helfen beim Wortschatzlernen im Englischunterricht ebenso wie bei Rechtschreibgesprächen. Am Beispiel des Wasserkreislaufs lernen die Kinder die Modellbildung im Sachunterricht kennen und auch im Mathematikunterricht unterstützt das Modellieren Kinder von Anfang an, erfolgreich zu sein. Ebenso finden Sie einen Beitrag zur Lernunterstützung von Schüler:innen mit ADHS. In unseren Rubriken können Sie sich über den diagnostischen Viererschritt und das Würzburger eBook-Programm winBooks informieren. Ganz praktisch geht es in der Schule für Spionage zu. Probieren Sie direkt die Anregungen für ein Wahrnehmungstraining mit KIM-Spielen aus. Aus dem Inhalt: Kognitive Lernstrategien – Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen von Anfang an; What’s „Drache“ in English? – Merkstrategien zum Wortschatzlernen im Englischunterricht; Fällt dir an dem Wort etwas auf? – Gespräche mit Grundschulkindern über ihre Schreibungen; Modellieren im Sachunterricht – Modelle sowie Modellbildung und ihr Lernpotenzial; Mathematisches Modellieren – Eine Kompetenz mit weitreichenden Folgen; Schulische Lernförderung von Kindern mit ADHS – Wie Lehrkräfte Schüler:innen mit ADHS beim Lernen unterstützen können.
Gesamtwerk
Comics
Kinder lieben Comics, ob nun das altbekannte bunte Comicheftchen vom Kiosk, das von hinten nach vorne gelesene Manga oder die comichaften Welten im Computerspiel – noch immer üben die gezeichneten Geschichten ihren ganz eigenen Reiz aus. Warum diese Faszination also nicht für den Deutschunterricht in der Grundschule nutzen? Das Comic eignet sich hervorragend für eine abwechslungsreiche und interessante Leseförderung, für den Literaturunterricht oder für das Schreiben und Gestalten von Geschichten. Entdecken Sie in dieser Ausgabe die Comics neu für Ihren Unterricht! Die Beiträge in dieser Ausgabe geben Einblicke: in die Vermittlung von traditionellen und zeitgemäßen Varianten des Genres "Comic", in die Erarbeitung der Struktur und des Aufbaus von Comics, in das Vertiefen von Stilelementen und typischen Merkmalen von Comics und in die Konzeption und die Präsentation eigener Comics.
Gesamtwerk
Hybride Lebenswelten
(Soziales) Leben Jugendlicher findet zum großen Teil online statt. Sie bewegen sich in Bereichen, die Erwachsene zum Teil kaum kennen (wollen). Sollten sie aber, um den Anschluss an die junge Generation nicht zu verlieren. SCHÜLER schaut deshalb, wie Jugendliche im Netz agieren, etwa um soziale Kontakte zu pflegen, zu spielen, politisch aktiv oder kreativ zu sein. SCHÜLER zeigt Jugendliche, die Robote bauen, sich bei TINCON engagierenoder Apps entwickeln. Zudem wird gefragt, wie Schule auf den zunehmend "postdigitalen" Alltag Heranwachsender reagieren kann. Aus dem Inhalt: Was heißt postdigital? Mythos Digital Natives; Auf dem Land ohne Internet? Risiken des Gaming; E-Sport - was ist das? World Olympiad of Robots; Digital devide: längst keine Gleichheit vor dem Bildschirm; Digital zur Barrierefreiheit? Gegen Hatespeech im Netz; Wie geht Digitalität in der Schule.
Gesamtwerk
Heterogenität bewältigen
Eine Schule für alle – klingt das nicht wunderbar? In der täglichen Unterrichtspraxis fällt die Umsetzung dieses Anspruchs nicht immer leicht: zu verschieden sind die Kinder, ihre familiären Prägungen und die Möglichkeiten vor Ort. Wir suchen in dieser Ausgabe nach Wegen, diese Vielfalt bestmöglich zu gestalten – mach mit! Beim Unterrichten an Grundschulen hältst du viele Bälle in der Luft: Du achtest darauf, dass sich alle Kinder in der Klasse willkommen fühlen. Du entwickelst Differenzierungsangebote, die zu den individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder passen. Du stellst deine eigenen Normvorstellungen infrage und suchst den Austausch im Team. Dabei unterstützen wir dich mit Unterrichtsanregungen, Hintergrundinformationen und Praxisbeispielen. Aus dem Inhalt: Digitale Medien zur Differenzierung nutzen; Lernangebote für alle Kinder machen; Elterngespräche auf Augenhöhe führen; In multiprofessionellen Teams zusammenarbeiten; Bildungspartnerschaften suchen und pflegen; Benachteiligte Schulen unterstützen.
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