Unterrichtsmaterialien Lernumgebung: Ganze Werke Seite 1/4
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Didaktik & Methodik
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Klinkhardt
Gesamtwerk
Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Lehrkräftebildung
Die Arbeit überträgt transformative Bildungstheorien auf den didaktischen Kontext der Lehrkräftebildung für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Dieser bildungstheoretische Zugang eröffnet Möglichkeiten zur Professionalisierung angehender Lehrkräfte im Umgang mit der Kontroversität und Komplexität von Nachhaltigkeitsthemen. \nDurch eine Design-Based-Research Studie in Verbindung mit der reflexiven Grounded Theory wurde in einer städtischen Kleingartenanlage ein didaktisches Design für Studierende der Sachunterrichtsdidaktik entwickelt und die dadurch angeregten transformativen Bildungsprozesse systematisch untersucht. Dadurch konnte empirisch fundiertes, übertragbares didaktisches Wissen für die Lehrkräftebildung entwickelt werden, das bildungstheoretische, fachdidaktische und methodologische Perspektiven zusammenführt.
Gesamtwerk
Partizipative Forschung mit Kindern in der Grundschule
Partizipative Forschung mit Kindern in der Grundschule stellt besondere ethische Herausforderungen und eröffnet zugleich innovative Wege zu demokratischer Bildungs- und Forschungspraxis sowie zur Schulentwicklung und Professionalisierung. Der Band vereint aktuelle theoretische, methodische und praxisbezogene Beiträge aus Deutschland und internationalen Kontexten. Die Autor:innen beleuchten in 14 Beiträgen die Grundschule als Rahmen Partizipativer Forschung und geben über unterschiedliche quantitative und qualitative Projekte Einblicke in Potenziale und Herausforderungen dieses Ansatzes sowie in Reflexionen des forschenden Handelns. Damit richtet sich der Band an Forschende, Lehrkräfte und Studierende, die Grundschule als Ort Partizipativer Forschung und demokratischer Bildung verstehen.
Gesamtwerk
Transformation im schulischen Kontext
Gesellschaftliche Transformationen stellen die Bildung sowie das damit verbundene pädagogische Handeln zentraler Akteure vor tiefgreifende Herausforderungen – und eröffnen zugleich neue Gestaltungsmöglichkeiten. Der Sammelband „Transformation im schulischen Kontext. Pädagogisches Handeln zwischen Kontinuität und Wandel“ beleuchtet, wie Schulen und Handelnde wie Lehrpersonen, Schulleitungen und Schüler:innen auf tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen reagieren und diese zugleich aktiv mitgestalten können. Aus theoretischer, empirischer und praxisorientierter Perspektive widmen sich die Beiträge Themen wie Antifragilität in Bildungsprozessen, Habitussensibilität, digitale Lernformate, Inklusion, Führung und Verantwortung sowie der Umsetzung didaktischer Konzepte. Der Band lädt dazu ein, Transformation als gemeinsame Aufgabe und Chance pädagogischer Gestaltung zu verstehen.
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Gesamtwerk
Die heterogene Lehrgruppe
Multiprofessionelle Kooperation wird als zentrale Gelingensbedingung von inklusivem Unterricht gehandelt: Doch wie wird Unterricht im Anspruch von Inklusion von der heterogenen Lehrgruppe gemacht? Wie arbeiten Lehrkräfte und Schulbegleitungen im Unterricht zusammen, wie werden Zuständigkeiten und Aufgaben ausgehandelt und wie wird damit Unterricht hergestellt? Diese Fragen stehen im Fokus der ethnografischen, praktikentheoretischen Studie. Verantwortlichkeit für das Lehr-Lern-Geschehen sowie die Zuständigkeit für Schüler:innen prägen den beobachteten Unterricht. Zudem ist er deutlich von der ständigen Verhältnisbestimmung der Angehörigen der Lehrgruppe bestimmt. Diese steht im Zusammenhang mit Praktiken der Erziehung, der Vermittlung, der Zuständigkeit, der Verantwortlichkeit und der Unterrichtsorganisation. Das Tun der Lehrpersonen führt zur Heterogenisierung von Unterricht.
Gesamtwerk
Entdeckende und forschende Lernprozesse in Hochschullernwerkstätten
Vor dem Hintergrund bildungstheoretischer, professionstheoretischer und kompetenzorientierter Diskussionen über mögliche Transformationen von Wissen in Können und Können in Wissen, geht dieser Band der Frage nach, wie sich Hochschullernwerkstätten als besondere Lernorte an der „Nahtstelle zweier Wissensbereiche“ dazu positionieren. Mit der Analyse zahlreicher Konzepte und Ideen aus Hochschullernwerkstätten versuchen wir Übersicht darüber zu geben mit welchen hochschuldidaktischen Lernarrangements mit Studierenden didaktische Lernsituationen für Kinder entwickelt werden können, die sowohl die Qualität studentischen Lernens (und Lehrens), als auch das Lernen von Kindern nachhaltig erhöhen. Dabei zeigt sich u. a. ein Bindeglied in der Verknüpfung entdeckenden (im didaktischen Kontext) und forschenden Lernens (in einem distanzierten Blick auf die Bedingungen) und den sich darausergebenden Chancen, über diesen didaktischen Quasi- Längsschnitt hinweg zu forschen.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
transfer Forschung ↔ Schule Heft 9
Dieses Heft widmet sich den Chancen und Herausforderungen des Einsatzes von Videovignetten zur Professionellen Unterrichtswahrnehmung (PU). Wie erstellt man theoriegeleitet lernwirksame Videovignetten? Welche Unterstützung benötigen Studierende bei der Arbeit mit Vignetten? Wie können Lernumgebungen gestaltet werden? – Ergebnisse aus dem Erasmus+ Projekt VidNuT – Überblick über Unterrichts-Videovignetten – Wirksamkeit von eLearning-Modulen mit Unterrichtsvignetten – Einbettungsvarianten von Videovignetten – Entwicklung von Funktionen zur Arbeit mit Videovignetten in UnterrichtOnline.org – Annäherungen aus phänomenologischer bzw. kritisch-konstruktiver Perspektive Im Dialog – „Videovignetten in der hochschulischen Lehre einsetzen“ Hannes Helmut Nepper, Verena Huber Nievergelt, Anja Lembens und Lutz Kasper im Gespräch. Vorschau auf Heft 10 (2024): Die nächste Ausgabe setzt sich mit aktuellen Entwicklungen des nachhaltigen Lernens sowie mit praxisrelevanten Umsetzungen in der Bewegungs-, Ernährungs- und Gesundheitsbildung auseinander: Was sind die damit verbundenen Herausforderungen in Lernsettings in unterschiedlichen Altersstufen? Welche Forschungsergebnisse gibt es aus dem (Hoch-)Schulbereich zur Bewegungs-, Ernährungs- und Gesundheitskompetenz von Schüler*innen und Studierenden? Welche Tools und Angebote stehen Lehrkräften zur Verfügung, um Nachhaltigkeit im Unterricht erlebbar zu machen? Was sind konkrete Inhalte in Aus-, Fort- und Weiterbildung?
Gesamtwerk
Helmut Reiser – Über die Themenzentrierte Interaktion zur Theorie Integrativer Prozesse
Helmut Reiser zählt zu den renommiertesten Vertreter*innen Inklusiver Pädagogik im deutschsprachigen Raum. Seit den 1980er Jahren erarbeitete er mit seinen Forschungsgruppen über die Jahrzehnte bedeutsame theoretische Grundlagen inklusiver Pädagogik. Seine Arbeiten zeichnen sich von Anfang an durch ein Verständnis der Gemeinsamen Erziehung und Bildung aller Kinder als demokratische Selbstverständlichkeit aus. Die Möglichkeit individueller Entwicklung unter der Bedingung verbindlicher Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft unterschiedlicher Individuen formuliert er auf wissenschaftlicher Ebene in der Theorie Integrativer Prozesse. Das Buch versammelt Texte Helmut Reisers aus den letzten 40 Jahren. Es leistet einen Beitrag zur Erweiterung des Inklusionsdiskurses durch die Erinnerung an frühe Themen, damit an überwundene, vergessene oder sich durchziehende Fragen im Diskurs. Ergänzt wird dies durch zwei einordnende Beiträge der Herausgeberinnen.
Gesamtwerk
Partizipation, Wissen und Kommunikation im sonderpädagogischen Diskurs
Der Band setzt sich im Anschluss an die Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) 2022 mit den drei Themenschwerpunkten Partizipation, Wissen und Kommunikation im sonderpädagogischen Diskurs auseinander. Die drei Stichworte werden sowohl in der Einzelbetrachtung als auch in ihren Verknüpfungen in empirischen, theoretischen und gesellschaftskritischen Beiträgen bearbeitet.
Gesamtwerk
Mit Kindern über die DDR sprechen
Der vorliegende Band geht der Frage nach, wie das Thema „DDRGeschichte“ im Sachunterricht der Grundschule kindgerecht und sachgerecht aufgegriffen werden kann. Anknüpfend an eine fachliche Auseinandersetzung mit der DDR werden didaktische Überlegungen zu den Lernausgangsbedingungen von Kindern sowie zum Umgang mit der DDR als Lerngegenstand des Sachunterrichts gegeben und konkrete Unterrichtsideen vorgestellt. Diese wurden von Lehrerinnen und Lehrern entwickelt, in der Praxis erprobt und systematisch ausgewertet. Im vorliegenden Band bieten sich den Leserinnen und Lesern auf diese Weise interessante Einblicke in eine Unterrichtsentwicklung und eine Unterrichtspraxis, die die DDR-Geschichte zum Gegenstand des Sachunterrichts macht. Dieser Titel erscheint in der Reihe „Von der DDR-Heimatkunde zum Sachunterricht. Die Grundschule vor und nach 1989“ (Herausgegeben von Sandra Tänzer und Christian Fischer).
Gesamtwerk
Elternarbeit und Partizipation von Schülern und Schülerinnen
Die Kooperation von Schulen und Familien mit ihren Kindern, meist als Elternarbeit bekannt, hat durch die Corona-Pandemie neue Wertschätzung erfahren. Die Beiträge dieses Bandes nehmen ihre Qualitäten und Herausforderungen in den Blick. Im Mittelpunkt steht das Beziehungsdreieck von Eltern, Schüler:innen und Lehrkräften. Dazu äußern sich Schulpraktiker:innen und -theoretiker:innen, um die Ergebnisse der bisherigen Debatte zu sichern und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie das traditionelle Konzept der Elternarbeit geöffnet und differenziert werden kann. Dafür werden auch bisher unbeachtete Fragen berücksichtigt, die sich aus der Entwicklungsperspektive der Schüler:innen ergeben, aus den Strukturen der Schulkultur und den unterschiedlichen Schulstufen bis hin zur Sekundarstufe II.
Gesamtwerk
Herausfordernde Situationen in der Schule
Cybermobbing, Beleidigung durch Schüler, Konflikte mit Eltern oder einfach nur Probleme mit der Unterrichtsplanung – in Schule und Unterricht ergeben sich viele herausfordernde Situationen, auf deren Bandbreite die Lehrerbildung nicht umfassend und detailliert vorbereiten kann. Im vorliegenden Band werden problematische wie auch gelungene Fälle und Ereignisse aus dem Schulalltag kommentiert und mit Lösungsvorschlägen aufbereitet. Das Buch bietet differenziertes Arbeits- und Übungsmaterial und unterstützt Lehrerbildung mit konkreten Anregungen. Aus den zentralen Aufgaben-bereichen des Lehrerberufs werden exemplarische Fälle vorgelegt, die eine wissenschaftsorientierte Auseinandersetzung mit realistischen Anforderungen ermöglichen. Das Buch wendet sich an: •Lehrende, die Studierenden Anregungen geben möchten, sich wissenschaftsbasiert und realitätsnah mit den vielfältigen Anforderungen im Lehrerberuf auseinanderzusetzen •Studierende, die Herausforderungen in Schule und Unterricht sowie ausgewählte Lösungsangebote vertiefend erarbeiten wollen •Seminarleitungen in der zweiten Phase der Lehrerbildung, die vielfältige Erfahrungen mit Schule und Unterricht systematisch und theoriebasiert aufbereiten möchten •Erfahrene Lehrerinnen und Lehrer, die hier Anregungen zur Reflexion über das eigene Handeln in Schule und Unterricht sowie zum kollegialen Austausch finden •Lehrerfortbildner der dritten Phase, die die Fälle für ihre Veranstaltungen und Kurse nutzen können.
Gesamtwerk
Inklusiven Unterricht planen, gestalten und reflektieren
Die Differenzierungsmatrix ist ein Modell für die Planung, Gestaltung und Reflexion inklusiven Unterrichts. Sie ermöglicht es Lehrkräften, professionelle Kooperationen zu strukturieren, didaktische Entscheidungen zu ordnen und angemessene Lernumgebungen zu entwickeln, so dass verschieden kompetente Schüler*innen am gemeinsamen Lerngegenstand miteinander tätig werden können. In der 2., durchgesehenen und ergänzten Auflage dieses Buches werden die pädagogischen und psychologischen Grundlagen der Differenzierungsmatrix, ergänzt um „Häufig gestellte Fragen“ (Kapitel 1), Beispiele fachdidaktischer Umsetzungen für verschiedene Unterrichtsfächer (Kapitel 2) sowie der Unterrichts- und Schulentwicklung (Kapitel 3) und schließlich für alle drei Phasen der Lehrer*innenbildung geeignete Beispiele der Aus-, Fort- und Weiterbildung vorgestellt (Kapitel 4). Die Reihe ,Lernen inklusiv und kooperativ‘ wird herausgegeben von Ada Sasse und Dietlinde Vanier.
Gesamtwerk
Professionalisierung im Lehrberuf begleiten
Um die Professionalisierung im Lehrberuf begleiten zu können, benötigt es eine pädagogische Sicht auf Lernen und Lehren in Schule und Hochschule. Im vorliegenden Band stehen zunächst das Verhältnis von Theorie und Praxis, der phänomenologische Ansatz, kasuistische Methoden und das pädagogische Handeln im Zentrum. Anschließend werden Entwicklungen in den pädagogischen Handlungsfeldern selbst betrachtet, die im aktuellen Diskurs zur Professionalisierung von Lehrpersonen von besonderem Interesse sind. Von ethischen Anforderungen über Versuche der Dekolonialisierung des Feldes und der Gewichtung räumlicher Aspekte führt der Weg bis hin zur Betrachtung zukünftiger Herausforderungen der Lehrer:innenbildung. Die Reihe „Studien zur Professionsforschung und Lehrerbildung“ wird herausgegeben von Manuela KellerSchneider, Katharina Kunze, Tobias Leonhard und Christian Reintjes.
Gesamtwerk
Philosophieren im Sachunterricht
Das Philosophieren mit Kindern ist eine wichtige Zieldimension in allen Perspektiven des Sachunterrichts, es trägt zur Vertiefung fachlicher Inhalte und auch zur Vernetzung von Perspektiven bei. Im Sinne einer dialogischen Pädagogik werden hierzu konzeptionelle Überlegungen entwickelt, exemplarisch Möglichkeiten für das Philosophieren mit Kindern konkretisiert und Modelle für die Ausbildung an Universität, Hochschule und Studienseminar vorgestellt. Das Buch ist im Rahmen der Arbeitsgruppe „Philosophieren mit Kindern“ der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts (GDSU) entstanden. Es soll Anregungen und Beispiele für die Initiierung philosophischer Bildungsprozesse bieten und Perspektiven für Forschung, Lehre und Unterricht aufzeigen.
Gesamtwerk
Der Umgang mit Antisemitismus im Unterricht
Die Studie „Der Umgang mit Antisemitismus im Unterricht“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung von Lehrkräften und Schulleitungen im Umgang mit schulischem Antisemitismus. Der Impuls für diese Studie kommt für die Autorin als ehemaliger Lehrerin aus der Praxis, in der sie zunehmend mit schulischem Antisemitismus konfrontiert worden ist. In der vorliegenden qualitativ-rekonstruktiven Studie konnten 17 narrative Interviews mit 17 Lehrkräften (davon 3 jüdischen Lehrkräften) geführt und als Ergebnis der Forschungsarbeit vier Typen rekonstruiert werden. Anknüpfungspunkt dazu stellt die Brisanz des Themas Antisemitismus dar, derer sich alle Interviewpartnerinnen und -partner bewusst waren. Nur bei einem Typus der Lehrkräfte konnte ein professioneller Umgang mit schulischem Antisemitismus dokumentiert werden. Auch von Schulleitungen, denen von den Lehrkräften eine wichtige Funktion im Umgang mit schulischem Antisemitismus zugewiesen wurde, konnte den Anforderungen bezüglich Professionalität in diesem Kontext nur bei einem Typus – und das auch nur teilweise – entsprochen werden.
Gesamtwerk
transfer Forschung ↔ Schule Heft 8
Krisen bringen Einzelne und Gesellschaften in Bedrängnis, Bruchlinien und Ungerechtigkeiten hinsichtlich der Verteilung von materiellen und immateriellen Ressourcen zeigen sich deutlicher. Gleichzeitig bergen Krisen die Chance, fantasievolle Lösungsansätze zu entwickeln und neue Wege zu beschreiten. Die Beiträge widmen sich folgenden Themenfeldern: – Von der Krise der Bildung zur Bildung für Krisenzeiten – Resilienz in der Krise: Persönlichkeit stärken – Begabungen fördern – Lernen im Lockdown – Krise und Bildungsgerechtigkeit – Lernen aus der Krise Im Dialog – „Bildung in der Krise.“ Nina Bremm, Gregor Örley und Michael Schratz im Trilog. Vorschau auf Heft 9 (2023) Es ist unbestritten, dass Lehrpersonen einen spezifischen Blick auf Unterricht haben. Wie man bei Studierenden die damit verbundenen Kompetenzen anbahnt und fördert, ist bereits Gegenstand intensiver Diskussionen. Wie kann Schule in die hochschulische Ausbildung hineinwirken? Wie kann man die professionelle Wahrnehmung von Unterricht fördern? Welche Rolle spielen hierbei Unterrichts-Videovignetten und welche Potenziale, aber auch Herausforderungen lassen sich in hochschulischer Lerngelegenheiten identifizieren? Dies sind zentrale Fragen, die in der nächsten Transfer-Ausgabe „Videovignetten – Unterricht professionell wahrnehmen“ diskutiert werden.
Gesamtwerk
Globalisierung und Internationalisierung als Herausforderung für das Gymnasium?
Was sind die Herausforderungen durch Globalisierung und Internationalisierung für deutsche Schulen im In- und Ausland? Rezipiert die deutsche Bildungspolitik nur die Schulleistungsstudien der OECD, nicht aber internationale Programme, die speziell auf die Unterstützung von Lehrkräften und Schulleitungen ausgerichtet sind? Führt die Ausbreitung transnationaler Bildungsräume, weltweiter Homogenisierungs- und Standardisierungsprozesse und transnationaler Eliten in „global cities“ zu einer überproportionalen Zunahme privater Schulen und zu mangelnder Chancengleichheit für die Absolvent/ inn/en staatlicher Schulen? Wird Internationalisierung in der Lehrkräftebildung zu kurz als Steigerung von Kennzahlen für Studierendenmobilität ins Ausland gedacht, aber das professionelle Agieren in kultureller Diversität vor Ort demgegenüber vernachlässigt? Wie lässt sich Bildung als selbstverantwortete Gestaltung des Lebenslaufs vor dem Horizont der Weltgestaltung bildungstheoretisch und fachdidaktisch in Zeiten der Globalisierung denken? Diesen und weiteren Fragen stellen sich die Autor/inn/en im dreizehnten Band der Reihe „Gymnasium – Bildung – Gesellschaft“. Sie wird herausgegeben von Susanne Lin-Klitzing, David Di Fuccia und Thomas Gaube.
Gesamtwerk
Sonderpädagogik – zwischen Dekategorisierung und Rekategorisierung
Der vorliegende Tagungsband thematisiert den sonderpädagogischen Diskurs um Dekategorisierung und Rekategorisierung in zahlreichen Beiträgen und aus verschiedenen inhaltlichen Perspektiven. Auch wenn die Sonderpädagogik in den vergangenen Jahren ein Verständnis von Behinderung entwickelt hat, welches nicht allein auf die Person fokussiert, hat gerade die entsprechende Kategorienbildung immer wieder zu kritischen Diskursen geführt und damit zu starken Forderungen nach einer Dekategorisierung. Auf der anderen Seite gibt es Bestrebungen, neue Kategorien einzuführen, um eine spezifische Professionalisierung zu etablieren. Als Tagungsband enthält das Buch zugleich weitere Beiträge, die aktuelle Themen der Sonderpädagogik aufgreifen.
Gesamtwerk
Umgang mit Heterogenität und Inklusion
Seit Jahren wird über Heterogenität im Kontext gesamtgesellschaftlicher Veränderungen diskutiert und (angehende) Lehrpersonen werden mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Allen Schüler*innen soll Individualisierung und Partizipation ermöglicht werden. Dazu bedarf es der methodisch-didaktisch möglichst umfassenden Berücksichtigung vielfältiger inter- wie intrapersoneller Heterogenitätsfacetten. Diese stellen oftmals angehende Lehrer*innen vor enorme Herausforderungen im Rahmen schulpraktischer Professionalisierung. Diesen Herausforderungen aber auch den damit verbundenen Chancen widmet sich dieser Band. Die folgende Frage ist dabei leitend: Inwieweit können Praxisphasen in der Lehrer*innenbildung die schulpraktische Professionalisierung im Umgang mit Heterogenität unterstützen?
Gesamtwerk
Bildungsmedien im wissenschaftlichen Diskurs
Die Bildungsmedienforschung ist eine relativ junge Forschungsrichtung, die ihre Wurzeln in der Schulbuchforschung hat. Erst im Zuge der Digitalisierung und Pädagogisierung vieler Lebensbereiche differenzierte und erweiterte sich das Angebot der Medien in Bildungskontexten erheblich, worauf in der Wissenschaft mit einer Erweiterung der Forschungsperspektiven reagiert wurde. Diese Transformation und Weiterentwicklung hin zur Bildungsmedienforschung hat Eva Matthes über mehr als zwanzig Jahre begleitet und aktiv mitgestaltet. Insbesondere diese Verdienste werden mit der vorliegenden Festschrift gewürdigt, die einen Einblick in den breiten und aspektreichen wissenschaftlichen Diskurs zu Bildungsmedien geben will. Diesen bilden die zahlreichen Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen ab, in denen sich die Autor*innen unter systematischen, historischen, didaktischen und weiteren Fragestellungen mit verschiedenen Bildungsmedien in ausgewählten Bildungskontexten auseinandersetzen.
Gesamtwerk
Schulgeschichten in der Lehrer:innenbildung
Kollektive Erinnerungsarbeit ist eine Forschungsmethode, die von Frigga Haug entwickelt wurde. Sie geht von der Annahme aus, dass Erinnerungen Konstruktionen sind, die im sozialen Geflecht entstehen und der Fülle des Erlebten ihre spezielle Bedeutung verleihen. Auch Erinnerungen an die Schulzeit unterliegen diesen Konstruktionen. Prüfungsangst, das lähmende Gefühl beschämt worden zu sein, die überraschende beschwingende Zuwendung von einer Lehrperson, die eigene Hilflosigkeit beim Beobachten von Gewalt – lässt man sich auf die Erinnerung an die eigene Schulzeit ein, dann reaktivieren sich auch die Emotionen. 31 kleine Szenen, die Erinnerungen an eine Situation in der Schule festhalten, bilden den Ausgangspunkt dieses Buches. In den Analysen der Erzählungen arbeiten die Autorinnen einige jener typischen Muster heraus, die den Lernverhältnissen in der Schule ihre Gestalt zu geben scheinen und führen aus, wie die Erinnerungsgeschichten für Professionalisierungsprozesse zukünftiger Lehrer:innen eingesetzt werden können.
Gesamtwerk
transfer Forschung ↔ Schule Heft 7
Beiträge: Der digital transformierte Betrieb; Digitale Entrepreneurship Education: Übungsfirma; Berufliches Lernen aus der Perspektive des Capability Ansatzes; Curricula und Teilzeit in der Berufsausbildung; Das Patensystem: Kooperation zwischen Schule und Betrieb; Ausbildungsverbund im Saisontourismus mit regionalem Mehrwert; Einflüsse auf die Berufsorientierung; Ressourcenorientierte Biografiearbeit; Lernwelt Berufsschulinternat. Im Dialog: „Es braucht Arenen der Reflexion.” Was sind die Bedingungen, Möglichkeiten und Handlungsfelder des beruflichen Lernens? Vorschau auf Heft 8 (2022): Krisen bringen Einzelne, Gesellschaften und damit auch Bildungssysteme in Bedrängnis. Bruchlinien und Ungerechtigkeiten in der Verteilung materieller und immaterieller Ressourcen zeigen sich deutlicher. Gleichzeitig bergen Krisen die Chance, kreative Lösungsansätze zu entwickeln und neue Wege zu beschreiten. Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise ist Anlass für die Herausgabe dieses Themenheftes (Band 8, „Bildung in der Krise“), der Horizont der Fragestellungen soll über die Corona-Krise hinaus gefasst sein und auch andere Krisensituationen und deren Bedeutung für Bildung und Bildungssysteme einschließen: Welche Entwicklungen wurden angestoßen oder beschleunigt, welche Ungleichheiten sind deutlich geworden oder haben sich verschärft und welche Lösungsansätze wurden gefunden?
Gesamtwerk
Kooperation – Koordination – Kollegialität
Mit der Etablierung der Ganztagsschule und der gesetzlichen Verankerung des Rechts auf inklusive Beschulung gehen neue Ansprüche auf und an berufsgruppeninterne wie berufsgruppenübergreifende Kooperation(en) an Schulen einher. Entsprechend gewinnt auch die wissenschaftliche Erforschung von Kooperations-, Koordinations- und Kollegialitätsfragen an Bedeutung. Der Band zielt darauf ab, die vorliegende Spannbreite, Diversität und Komplexität des Forschungsfeldes abzubilden, und versammelt aus unterschiedlichen Perspektiven gewonnene Erkenntnisse über (neue) Anforderungen, Herausforderungen und Potentiale von Kooperation und Kooperationsforschung an Schulen. Ziel ist es, den Forschungsdiskurs in seiner Spannbreite aufzuschließen und zugleich die Implikationen der facettenreichen Gemengelage sichtbar zu machen.
Gesamtwerk
Kampfschauplatz Schule
Wie werden Schule, Schüler/innen, Lehrer/innen und vor allem die Beziehung zwischen den genannten Personen in der erzählenden Literatur dargestellt? Um diese Frage zu beantworten, werden in der vorliegenden Untersuchung über 100 literarische Texte, die von Schule erzählen und deren Entstehungskontext sich über einen Zeitraum von mehr als 150 Jahren erstreckt, mit Hilfe eines chronologischen, motivorientierten Vorgehens erschlossen und epochenübergreifend reflektiert. Diese sogenannten literarischen Schultexte, die intra- und interpersonelle Konflikte von Schüler/innen und Lehrpersonen behandeln, strukturelle Defizite des Schulsystems thematisieren und auf pädagogische Alltagsroutinen aufmerksam machen, fungieren dabei als Sehhilfen bei der Erschließung komplexer Bedeutungszusammenhänge im Gesellschaftssystem Schule. Die Belletristik spiegelt keine Schulrealität, doch hält sie der Schule einen Spiegel vor, in dem die Institution in einem wenig vorteilhaften Licht erscheint. So werden wiederholt Geschichten von schulischem Scheitern und pädagogischem Fehlverhalten erzählt. Eben dieses negative Bild von Schule in der Literatur kann all jene nicht kalt lassen, die sich mit Schulentwicklung und -pädagogik beschäftigen.
Gesamtwerk
Mentoringgespräche über Englischunterricht
Wie sprechen Praktikant*innen und ihre schulischen Mentor*innen gemeinsam über Englischunterricht? Welche Wissensbestände bringen sie in Mentoringgespräche ein? Und wie setzen sie diese zu denen der anderen Gesprächsteilnehmer*innen in Relation? Diesen Fragen geht die rekonstruktive Studie auf der Basis von 26 audiographierten Vor- und Nachbesprechungen von Englischunterricht nach. Sie generiert erstmals Erkenntnisse bezüglich fremdsprachendidaktischer Professionalisierungsprozesse Studierender in Mentoringgesprächen in der zweiphasigen Lehrer*innenbildung in Deutschland. Es werden vier Typen von Mentoringgesprächen über Englischunterricht rekonstruiert, anhand derer professionalisierungsförderliche sowie -hinderliche Praktiken diskutiert werden. Dabei erweist sich letztlich die Frage als zentral, ob Normen als verhandelbar oder als feststehend konzeptualisiert werden.
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