Unterrichtsmaterialien Lernumgebung: Ganze Werke Seite 1/1
15 MaterialienIn über 15 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Didaktik & Methodik findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Mehr Themen
Didaktik & Methodik
Auswählen
Auswählen
Vandenhoeck & Ruprecht
Gesamtwerk
Gerechte Schule
Damit Schüler*innen mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten und -verhältnissen gerechte Chancen auf Bildungserfolg haben, muss das Gesamtsystem Schule auf den Umgang mit Differenz ausgerichtet werden. Mithilfe des Anti-Bias-Ansatzes kann eine diskriminierungskritische Schulentwicklung gelingen. Das Buch bietet diskriminierungsspezifische Reflexions- und Handlungsimpulse, die die Schule als Gesamtsystem in den Blick nehmen. Auf Grundlage eines umfangreichen Erfahrungsschatzes und aktueller Forschungsergebnisse werden Strategien auf Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklungsebene beschrieben. Diese Strategien ermöglichen durch gemeinsames Nachdenken und Handeln, ausgrenzendes Verhalten zu erkennen und Bildungsbarrieren abzubauen. Konkrete Hilfestellungen zum Umgang mit institutionellem Widerstand, Methoden des Veränderungsmanagements und der Anti-Bias-Arbeit machen das Buch zu einem Leitfaden für das praktische Handeln im schulischen Alltag.
Gesamtwerk
Respekt tut gut!
Dieses Buch befasst sich mit dem sinnvollen und wirksamen Einsatz handlungs- und erlebnisorientierter Methoden und Übungen für ein respektvolles Miteinander im schulischen Leben und Lernen. Dabei werden Themen wie schulischer Wandel, Herausforderungen in Gesellschaft und Familie, Respekt, soziale Kompetenz, schulisches Lernen und die Lust auf Schule aufgegriffen. Die Gestaltung ganzheitlicher Lernprozesse spielt sowohl bei der sozialen Kompetenzvermittlung als auch für die Potenzialentfaltung in einer schnelllebigen (Arbeits-)Welt eine wichtige Rolle. Andreas Abt und Andreas Schumschal zeigen anhand von zahlreichen praktischen Übungen auf, wie eine gute Fehlerkultur, die Fähigkeit zur Reflexion und sozial-emotionale Kompetenzen im schulischen Alltag erlernt werden können und so das Lernen nachhaltig beeinflussen.
Gesamtwerk
Didaktik und Inklusion
Kerstin Ziemen entwickelt die fünf Dimensionen der von ihr vorgelegten Mehrdimensionalen reflexiven Didaktik für inklusiven Unterricht. Die Eckpfeiler der Inklusion – Einstellung, Differenz(en) und Partizipation unter Berücksichtigung von Demokratie, Humanität und Solidarität – sind auf alle gesellschaftlichen Felder anwendbar. Im didaktischen Feld sind folgende fünf Dimensionen besonders wichtig: Dimension I umfasst Recht, Gesellschaft und Institution Schule. Auf Basis der UN-BRK besteht ein Anspruch auf Umsetzung der inklusiven Idee im schulischen Kontext; Dimension II betrachtet Rollen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten aller an Schule beteiligten Akteure. Kooperation und eine klare Rollenverteilung und damit die Festlegung von Verantwortungsbereichen sind unabdingbar; Dimension III reflektiert den didaktischen Gesamtprozess durch die Lehrpersonen und TeammitarbeiterInnen; Dimension IV kennzeichnet das Verhältnis zwischen den SchülerInnen und dem Lerngegenstand; Dimension V fokussiert die konkrete didaktische Gestaltung des Unterrichts, die notwendige innere Differenzierung und die zu berücksichtigenden zeitlichen und räumlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Planungshilfen für den Unterricht bieten Orientierung für die konkrete schulpraktische Umsetzung und runden den Band ab. Dr. Kerstin Ziemen ist Professorin für Pädagogik und Didaktik an der Universität zu Köln mit den Schwerpunkten geistige Behinderung, Inklusion, Didaktik, Schulentwicklung, soziale Situation von Eltern und Kindern mit Behinderungserfahrung, Kommunikation unter erschwerten Bedingungen. Sie ist Mitglied im Sachverständigenrat der Kinderhilfe, Gutachterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Projektleiterin des Portals »INKLUNET«.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
Begleitest du noch oder lehrst du schon wieder?
Schülerorientierung, Projektunterricht, Kompetenzorientierung, Differenzierung, Individualisierung, Feedback, Steuerung, Instruktion, Konstruktion, Lernbegleitung, entdeckendes und gemeinsames Lernen – worauf kommt es beim Unterrichten wirklich an? Wie kann dafür gesorgt werden, dass Kinder oder Jugendlichen ihre Ziele erreichen?Michael Fröhlich nutzt die Metapher des Hausbaus, um anschaulich zu demonstrieren, was guten Unterricht ausmacht. Er unterscheidet Fundamente und Gerüste, tragende Balken mit Wänden, Fenstern und Decken – also Zimmer als zentrale Einheiten – sowie Dachterrassen mit den Ausblicken, die sie ermöglichen. Lehrerinnen und Lehrer, die guten Unterricht erteilen, leiten positiv und steuern das Lerngeschehen, indem sie Schülerinnen und Schüler individuell fördern und sie zur Teilhabe an der Auseinandersetzung mit unserer vielfältigen und heterogenen Welt befähigen und dazu, mit anderen Menschen und mit Differenzen umzugehen. Fröhlich zeigt Lernen als Fundament, passende Lernzugänge und Lernunterstützungen bei Aufgabenstellungen in konstruktiver Lernatmosphäre, selbsttätig und selbstwirksam Lernende. Unterrichtsphasen und funktionale Steuerungsarten erweisen sich als Gerüste, Problemorientierung und Kompetenzorientierung, aber auch Individualisierung und Inklusion als tragende Wände, die Ausblicke auf das erlauben, was hinter den Fenstern liegt.
Gesamtwerk
Wider die Verplanung der Kindheit
Schlechtes Abschneiden bei PISA, Fachkräftemangel in der Wirtschaft, fehlende Betreuungsmöglichkeiten zur Unterstützung junger Mütter, stetig sinkende Geburtenraten – es gibt kaum ein gesellschaftliches Problem, für das die Ganztagsschule nicht die vermeintliche Lösung anbietet.Das erklärt die rasante Zunahme dieser Schulform im letzten Jahrzehnt. Weitgehend unbeachtet blieb, welche tiefgreifenden Veränderungen des gesamten Bildungs- und Erziehungsprozesses damit verbunden sind und stillschweigend in Kauf genommen werden. Welche wichtigen Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen, nachhaltige Erziehung und gesundes Aufwachsen bleiben aus strukturellen und organisatorischen Gründen unberücksichtigt oder werden gar missachtet? Welche gesellschaftlichen Konsequenzen hat es, wenn Erziehung mehr oder weniger ganztägig »professionalisiert« abläuft? Welche individuellen Entfaltungsmöglichkeiten, die eben noch selbstverständlich waren, entfallen künftig aus Zeitgründen? Und: Wollen wir das? Diese Fragen stellen die Autoren nicht nur aus beruflicher, pädagogischer Perspektive, sondern ebenso aus gemeinsamer Elternsicht. Das Buch bietet den im öffentlichen Diskurs bisher fehlenden Kristallisationspunkt, an dem sich die überfällige gesellschaftspolitische Diskussion entzünden kann. Hiltrud Schwetje-Wagner studierte Violine und arbeitet seit vielen Jahren als Instrumentalpädagogin in Trier.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Mit Freude lernen – ein Leben lang
»Hurra, Ferien!«, »Endlich Urlaub!« – Wir alle kennen das. Weshalb wollen eigentlich die meisten Kinder spätestens nach der ersten Klasse vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzt der Knirps, der als Baby lustvoll die Welt entdeckt hat, spätestens jetzt seine Kreativität nur noch, um dem Lernen möglichst zu entfliehen? Weshalb empfindet kaum ein Erwachsener Lernen als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend? Gerald Hüthers Antwort: Weil unser Verständnis von »Lernen« historisch und gesellschaftlich verkrüppelt wurde. Weil wir Lernen in den engen Rahmen einzwängen, den die speziell zu diesem Zweck geschaffenen Einrichtungen vorgeben. Weil wir nicht mehr wissen, dass Lernen für uns Menschen lebensnotwendig ist. Das zuzulassen, war ein Fehler. Aber aus Fehlern können wir lernen. Lernen heißt nicht weniger, als lebendig zu bleiben. Wer nichts mehr lernt, ist tot. Gerald Hüther zählt zu den bekanntesten Hirnforschern im deutschsprachigen Raum, ist Autor zahlreicher (populär-)wissenschaftlicher Publikationen und Vorstand der Akademie für Potentialentfaltung.
Gesamtwerk
Stimmlich stimmiger Unterricht
Wie lässt sich die eigene Stimme im schulischen Alltag flexibel, zielführend und auf gesunde Art und Weise einsetzen? Wie kann ich mit der eigenen Stimme Kommunikationsprozesse effektiv steuern? Die Stimme ist das Handwerkszeug einer jeden Lehrkraft, vielfältig einsetzbar und bei kompetenter Nutzung der Steuermann in vielfältigen Kommunikations- und Vermittlungsprozessen. Anhand praktischer Übungen und mit viel praxisnahem Hintergrundwissen begleitet Sie Marita Pabst-Weinschenk beim Erwerb professioneller Gesprächskompetenzen für den schulischen Alltag. Beugen Sie durch einfache und praktikable Übungen lästigen Stimmerkrankungen vor und entdecken Sie dialogische Gestaltungsmöglichkeiten von Unterrichtsprozessen, die Ihre Stimme schonen und belastbarer machen. Profitieren Sie gleichzeitig von rhetorischen Tipps und Tricks, die das Leben im Schulalltag leichter machen. Die Übungen auf der beiliegenden CD beziehen Wahrnehmung, (innere) Haltung, Präsenz, Atmung, Stimme und Artikulation – also den ganzen Körper – mit ein und schulen die Aufmerksamkeit.
Gesamtwerk
Lernfeld: Persönlichkeit
Durch ein Übermaß von Außenreizen verlieren Kinder mehr und mehr den Kontakt zur eigenen Innenwelt und geraten außer Rand und Band. Gegen diese Tendenzen der Zerstreuung und Ent-persönlichung betont K.E.K.S den Weg nach innen. Denn nur vom Innersten her kann kraftvoll im Außen gehandelt werden.Das Konzept der "Körperorientierten Entspannungs- und Konzentrations- Schulung" (K.E.K.S) wird von der Basis eines personzentrierten Menschenbildes her erklärt und didaktisch/methodisch entfaltet. Die Unterstützung der Personwerdung steht im Fokus: Kinder wachsen zu starken Persönlichkeiten, wenn sie bei der heutigen Dominanz des Außen, dem Übermaß von Informationen, Reizen und Zerstreuungsmöglichkeiten, lernen, sich nicht aus ihrer seelischen Mitte heraus ziehen zu lassen, sondern in Kontakt zu kommen mit den eigenen inneren Kraftquellen. Dazu werden im ausführlichen Praxis-Kapitel viele Körper- und Atemübungen, Methoden der Entspannung, Selbstwahrnehmung und inneren Sammlung präzise beschrieben. Dass Konzentrationsfähigkeit auch extrovertiert und interaktiv in Spielen zur Kommunikation und Kooperation sowie in Übungen zum Selbstausdruck aufgebaut werden kann, wird anhand zahlreicher Beispiele veranschaulicht. Der Weg nach innen, der in K.E.K.S in besonderer Weise kultiviert wird, und der Weg nach außen fördern und ergänzen sich gegenseitig. Personale Identitätsfindung kann letztlich nur gelingen im Spannungsverhältnis von Selbstfindung und sozialer Verantwortung, die erst in der Selbstüberschreitung zu einer überindividuellen Sinndimension hin ihre eigentliche Kraft und Authentizität gewinnt.Die wirksamste Bewusstseins-Übung des K.E.K.S-Programms besteht darin, nichts zu tun, wachsam mit allen Sinnen da zu sein und für eine kurze Zeit Gedanken und Absichten aufzugeben, um gerade dadurch mehr und mehr geistesgegenwärtig zu werden. Johannes Soth ist Lehrer für Kunst, Religion und K.E.K.S. an einem Gymnasium am Niederrhein.
Gesamtwerk
Inklusion im Religionsunterricht
Inklusion im Religionsunterricht muss fachdidaktisch bedacht werden. Durch konkrete Impulse zur Reflexion und fundierte Anregungen zur inneren Differenzierung wird das Buch zu einem Begleiter und Impulsgeber für einen gelingenden Religionsunterricht in heterogenen Gruppen. Dabei geht es nicht "nur" um Schülerinnen und Schüler mit einem körperlichen oder geistigen Handicap. Inklusiv unterrichten bedeutet auch die fruchtbare Berücksichtigung von unterschiedlichsten Migrantenperspektiven, von besonderen Bedürfnissen Hochbegabter, von differenzierten Erfahrungen mit der Bibel in anderen Teilen dieser Erde.Patrick Grasser zeigt, wie das gemeinsame Lernen in heterogenen und inklusiven Klassen gelingen kann. Er diskutiert, welchen Rahmen die Schülerinnen und Schüler dafür brauchen und ob es Grenzen für inklusives Lernen gibt. Patrick Grasser ist Diplom-Religionspädagoge und als Referent für Inklusion und heterogene Lerngruppen für das Religionspädagogische Zentrum Heilsbronn tätig. Er ist Autor verschiedener religionspädagogischer Bücher.
Gesamtwerk
Kreidezeit
Jeder Mensch in unseren Breitengraden hat Erinnerungen an die eigene Schulzeit. Erinnerungen an prägende Ereignisse, Mitschüler und vor allem Lehrer!Bernd Matzkowskis Blick ist in mehrfacher Hinsicht fokussiert: Er geht kaum auf unser Schulsystem ein und nur am Rande auf Veränderungen in der Schülerschaft, dafür aber umso mehr auf die stille Revolution, die sich an unseren Schulen ereignet und sie verändert hat. Er stützt sich auf Erinnerungen eines Gymnasiallehrers, dessen Entscheidung für das Lehramt auch etwas mit dem Aufbruch der 1970er-Jahre zu tun hatte. Sein Credo: Lehrer brauchen nicht viel, um in diesem wunderbaren Beruf Erfüllung zu finden: neben fachlicher, pädagogischer und methodischer Kompetenz nur Enthusiasmus, Mut, Offenheit und vor allem: Zeit. Schüler hingegen sollten Engagement und Leistungswillen mitbringen, vor allem aber: Geduld mit ihren Lehrern!Und alle zusammen sollten sich stets bewusst sein, dass eine Schule, in der sich LehrerInnen und SchülerInnen auf Augenhöhe, unter freiheitlichen und demokratischen Bedingungen und in offener Atmosphäre begegnen, in Deutschland längst nicht immer eine Selbstverständlichkeit war. Das zählt mehr als ein Platz im PISA-Ranking. Bernd Matzkowski war bis Sommer 2013 Lehrer für Deutsch und Sozialwissenschaften am Heisenberg-Gymnasium in Gladbeck. Er hat zahlreiche Theaterprojekte inszeniert, schreibt fürs Theater und ist Autor zahlreicher Interpretationen.
Gesamtwerk
Gelingendes Lernen durch Selbstregulation
Das Arbeitsheft Gelingendes Lernen durch Selbstregulation unterstützt Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zum selbstregulierten Lernen. Anhand von Infotexten, Fallbeispielen sowie allgemeinen und ganz persönlichen Übungen wird selbstreguliertes Lernen schnell zur Normalität werden. Dipl.-Psych. Sylvana Keller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe für pädagogische Psychologie am Institut für Psychologie der TU Darmstadt mit dem Forschungsschwerpunkt selbstreguliertes Lernen. Sie bietet Fortbildungen zur Förderung des selbstregulierten Lernens an.
Gesamtwerk
Instandsetzungspädagogik
Mit den Fragen, wie Integration gelingt und den bildungspolitischen Anforderungen am besten Rechnung getragen wird, haben sich bereits viele befasst. Dabei wird meist übersehen, dass man diejenigen, um die es bei den integrativen Bemühungen gehen soll, unter einem anderen Blickwinkel betrachten muss.Hier setzt dieses Buch an: Bei den zu integrierenden Schülerinnen und Schülern wird von einer erworbenen Lernunfähigkeit ausgegangen, die eine andere als die übliche lernstandsorientierte Herangehensweise erfordert. Diese neuartige Sichtweise hat zu dem Konzept der Instandsetzungspädagogik geführt, das sowohl den "benachteiligten" Schülerinnen und Schülern als auch der Schule insgesamt zugutekommen wird., Magda von Garrel ist Sonderpädagogin (Fachbereiche: Sprachbehinderungen und Verhaltensstörungen) sowie Diplom-Politologin und war als Integrationslehrerin an Grund-, Haupt-, Sonder- und Berufsschulen tätig. Einen Aufsatz der Autorin zum Thema »Inklusion« finden Sie hier, sowie einen Aufsatz mit dem Titel »Sind unsere Schulen kinderfeindlich?« hier.
Gesamtwerk
Vielfalt als Chance
»Alle kommen ans Ziel. Das ist unser Anspruch!« Diese Leitidee des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Marbach am Neckar ist für Eltern wie Schülerinnen und Schüler anziehend und verblüffend zugleich. Wie das Schulmotto Schritt für Schritt verwirklicht wird, zeigt dieses Buch.Kinder und Jugendliche erfahren die Schule als Lern- und Lebensraum, der ihren unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Interessen mit vielfältigen Angeboten begegnet. Sie werden mit ihren Stärken wahrgenommen und durch Möglichkeiten der inneren und äußeren Differenzierung wie auch durch Akademieangebote begabungsorientiert gefördert und gefordert. Auch mit ihren Schwächen und Lernproblemen werden sie nicht allein gelassen. So können sie zum Beispiel im Diagnose- und Therapie-Programm oder in der Sommerschule ihre Lernrückstände gezielt abbauen. Das Autorenteam zeigt anhand von erprobten und bewährten Beispielen aus der Praxis, wie der Umgang mit Vielfalt gelingen kann. Die erfolgreiche Unterrichts- und Schulentwicklung wurde 2007 mit dem zweiten Platz des Deutschen Schulpreises ausgezeichnet. Sie kann auch andernorts Mut machen und als Modell dienen. Dipl. Phys. Günter Offermann war bis 1989 als Schulreferent und Fachreferent für Physik am damaligen Oberschulamt Stuttgart tätig und übernahm anschließend die Schulleitung des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Marbach am Neckar, dessen Schulentwicklung 2007 mit dem zweiten Platz beim Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde.
Gesamtwerk
Lehrer und Schüler als Bildungspartner
Hauptakteure im schulischen Bildungsprozess sind Lehrer und Schüler. In den letzten Jahrhunderten ist immer wieder der Frage nachgegangen worden, wie die Beziehung zwischen Lehrenden und Lernenden sein sollte, wie sie gestaltet werden muss, damit es für alle Beteiligte zu einer angenehmen und interaktiven, aber vor allem auch produktiven Bildungsgemeinschaft kommt. Die beiden Erziehungswissenschaftlerinnen Ittel und Raufelder greifen grundsätzliche historische Dimensionen auf und diskutieren insbesondere aktuelle psychologische, pädagogische und neurobiologische Forschungsansätze zum Lehrer-Schüler-Verhältnis. Gerade in der gegenwärtig geführten politischen und wissenschaftlichen Debatte über Bildungsstandards und schulreformatorischen Entwicklungen bietet dieses Buch eine spannende und fundierte Diskussionsgrundlage. Dr. Diana Raufelder ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie an der Technischen Universität Berlin.
Gesamtwerk
Das brennt mir auf der Seele
»Schüler ist nur mein Beruf«, sagt Tobi, »in echt bin ich viel mehr.« Lehrerinnen und Lehrer, die von sich selbst entsprechend denken, finden Impulse, um Menschen wie Tobi gerecht werden zu können.Das große Wort »Schulkultur« sperrt sich dem 45-Minuten-Rhythmus, das Berufsbild des Pädagogen auch. Wer die Schülerinnen und Schüler ernst nehmen, mit ihnen leben, ihnen Lebensperspektiven geben will, braucht nicht nur Zeit und Kraft. Er muss auch einen »Plan« haben: Was will ich, was kann ich – was kann ich mir zumuten? Die Probleme von Kindern und Jugendlichen zu kennen, sich Einblick zu verschaffen und Gesprächsanlässe und -verläufe zu überlegen, ist wichtig. Davor aber geht der Blick auf die eigene Motivation und Persönlichkeit: Wer kompetent unterstützen will, sollte die eigenen Antriebskräfte gut kennen. Das Buch ist Besinnungs- und Arbeitsmaterial, eine aufschlussreiche Entdeckungsreise, die alle bestärkt, die mehr sein wollen als nur »Pauker«. Dr. Reiner Andreas Neuschäfer, verheiratet, sieben Kinder, ist Pfarrer und unterrichtet seit über zwanzig Jahren an verschiedenen Schulen in Nordrhein-Westfalen.
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀