Ganzes Werk • Friedrich
Fanny und der Lügen-Löwe
Fanny hat Spaß an vielen Dingen. Doch am allerliebsten mag sie, wenn ihr vorgelesen wird. Die Geschichten von den vielen Märchen- und Fabelwesen begeistern sie so sehr, dass sie anfängt, sich selber Geschichten auszudenken. In ihrer Fantasie werden die erfundenen Figuren allmählich zu ihren unsichtbaren Freunden. Diese Freunde machen sehr viel Unsinn und bringen Fanny immer wieder in schwierige Lagen. Fannys Eltern reagieren zuerst belustigt. Doch zunehmend machen sie sich Sorgen, weil sie der Auffassung sind, dass Fanny lügt, wenn sie beispielsweise behauptet, dass nicht sie selbst, sondern Rumpelstilzchen den Kakao umgestoßen habe. Schließlich gibt Fanny lieber zu, dass sie für den Unsinn verantwortlich ist. Als Fanny merkt, wie sehr sich die Eltern über die Wahrheit freuen, taucht ein neuer unsichtbarer Freund auf: der Lügen-Löwe. Dieser fängt immer an zu lachen, wenn jemand lügt und Fanny kichert mit. Die Eltern sind zunächst begeistert von Fannys unsichtbarem Freund. Doch sie müssen erfahren, dass auch Erwachsene es mit dem Lügen-Löwen zu tun bekommen, wenn sie es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen. „Fanny und der Lügen-Löwe“ enthält zwei universelle Grundthemen, mit denen sich Kinder immer wieder neu beschäftigen und auseinandersetzen: das Wesen von Freundschaft und das Verhältnis von Wahrheit und Fantasie. Die Lesemotivation der Kinder wird dabei sowohl durch den Inhalt, der nah an der kindlichen Lebens- und Erfahrungswelt ist, als auch durch die gelungenen Illustrationen angeregt, die die Textaussage auf hervorragende Weise unterstützen.
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