Ganzes Werk • Friedrich
Mixed Reality
Die „Erfindung von Wirklichkeiten“ war und ist ein zentraler Bereich der Kunst und fasziniert von jeher Kinder und Jugendliche. Der Alltag von Heranwachsenden ist heutzutage durch den Umgang mit mobilen digitalen Medien geprägt. Die Integration von virtuellen Elementen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen spielt hierbei eine immer wichtigere Rolle – ob in der Freizeit, in Lernangeboten oder später in der Arbeitswelt. Weil das Changieren zwischen den mediatisierten (Bild-)Welten immer weiter voranschreitet, ergibt sich die kunstpädagogische Aufgabe, die Medien auch in ästhetische und künstlerisch orientierte Bildungsprozesse zu integrieren und entsprechende Unterrichtskonzepte zu entwickeln. Dieses Heft stellt deshalb praxisnahe Ansätze vor. Damit verbunden sind Reflexionen zur Diskussion, wie im Kunstunterricht gegenwärtig mit den Phänomenen Virtualität und „Mixed Reality“ umgegangen wird. Dabei geht es nicht um die Verdrängung von Präsenz, Materialität und Körperlichkeit, sondern um ergänzende Zugänge und Erfahrungsmöglichkeiten. Die Unterrichtsbeispiele berücksichtigen die oft eingeschränkten technischen Möglichkeiten in der Schule und gehen von vertrauten Fachinhalten aus. Damit eröffnen sie zugleich im wörtlichen Sinne neue Dimensionen. Viele der in diesem Heft abgedruckten Schülerarbeiten wurden mit Handys bzw. mit AR-Anwendungen erzeugt. Daher ist die Bildqualität im Druck nicht immer optimal. Ein Merkmal der Software für Mobilgeräte ist, dass sie von einem zum anderen Update evtl. kurzfristig ihren Funktionsumfang verändern oder nicht mehr verfügbar sind. Dies gilt auch für Apps, die in diesem Heft vorgestellt werden. Es lassen sich aber stets alternative Apps mit einem ähnlichen Funktionsumfang finden.
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Kunst
1.-13. Klasse
Sekundarstufe
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