Ganzes Werk • Friedrich
Sprachgeschichte und Sprachwandel
Im Zentrum dieser Ausgabe stehen Wandelprozesse auf den unterschiedlichen Ebenen des sprachlichen Systems von der Phonologie/Lautlehre bis hin zur Pragmatik/Lehre vom Sprachhandeln, unter Berücksichtigung von Geschichte und Geografie sowie sprachlichen Strukturen und Medien. Mit dem Erwerb dieser Kompetenzen ist für Schüler:innen die Erkenntnis verbunden, dass die ihnen vertraute Gegenwartssprache ein Produkt historischen Wandels ist und auch gegenwärtig sprachlichem Wandel unterliegt bzw. zukünftig unterliegen wird. Ziel eines kompetenzorientierten Unterrichts von Sprachgeschichte und Sprachwandel ist es folglich, den Lernenden exemplarisch Wissen über historische und aktuelle Wandelprozesse zu vermitteln und somit ein Bewusstsein für die Geschichte der deutschen Sprache zu schaffen. Aus dem Inhalt: Phonologischer Wandel: „das“ und „dat“ digital erforschen; Graphematischer Wandel: Die Qual der Wahl. Warum die Wörter so aussehen, wie sie aussehen; Morphologischer Wandel. Zweifelsfälle der Nominalflexion; Morphosyntaktischer Wandel: Glück und Erfolg ist kein Zufall. Wandel bei Kongruenz und Ellipse in der Geschichte des Deutschen; Syntaktischer Wandel: Veränderungen im Satzbau; Semantischer und lexikalischer Wandel: schulischer Blick auf Sprachwandel in progress; Pragmatischer Wandel: Postkartenkommunikation; Onymischer Wandel: Namensystem und Namengrammatik.
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Deutsch
5.-13. Klasse
Sekundarstufe
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