Mai 1953 - die DDR steht vor ihrer schwersten Krise. Die SED versucht, die "Freie Deutsche Jugend" als einzige Jugendorganisation der DDR durchzusetzen. Dagegen protestiert auch der Student Uwe Johnson und nimmt das Ereignis zum Anlass, seinen Roman "Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953" zu schreiben. In seinem Erstlingswerk schildert Johnson, wie eine Schülerin aus Protest unmittelbar vor der Abiturprüfung aus der FDJ austritt. Ihre Mitschülerin Ingrid Babendererde solidarisiert sich mit ihr und wird daraufhin der Schule verwiesen. Sie flieht mit ihrem Freund Klaus in den Westen. Ihre Schülerinnen und Schüler ordnen den Roman in seinen historischen Kontext ein und untersuchen Erzählweise, Sprache und Figuren.