Ganzes Werk • Raabe • von Willibert Kempen
„Was wichtig ist: das Unsagbare“
Klar ist, dass man auf dem Wort „Stuhl“ nicht sitzen kann. Ein „Stuhl“ ist also nicht ein Stuhl, das Wort nicht das Ding, das es bezeichnet. Wie aber ist die Beziehung zwischen Ding und Sprache? Anders gefragt: Was leistet Sprache? Lässt sich ein Erlebnis angemessen versprachlichen? Und was heißt schon „angemessen“? Können wir uns über Sprache verständigen und wo liegen die Grenzen der Verständlichkeit? – Sprachskepsis, spätestens seit Hugo von Hofmannsthals Chandos-Brief (1902) als solche benannt, ist bis hinein in unsere Gegenwart ein zentrales Thema der Sprachreflexion und der Literatur. An literarischen und programmatischen Texten gehen Ihre Schüler den Fragen nach den Möglichkeiten und Grenzen von Sprache nach, die auch heute noch Dichter und Autoren beschäftigen.
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Deutsch
11.-13. Klasse
Gesamtschule, Gymnasium
5 Einheiten
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