Unterrichtsmaterialien Deutsch: Ganze Werke
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Deutschunterricht für alle
Ein Deutschunterricht für alle muss alle Schülerinnen und Schüler einer Klasse in den Blick nehmen, wenn er nicht ein leeres Versprechen bleiben soll. Die Blickrichtung auf den Einzelnen ist also zentral, um die Ressourcen einer Klasse für die Bearbeitung eines Themas und der damit verbundenen Aufgaben zu erkennen. Wir möchten genauer hinschauen und haben dieses Heft mit Bedacht „Deutschunterricht für alle“ betitelt. Denn das ist es, worum es geht: alle in den Blick zu nehmen mit ihren ganz individuellen Besonderheiten, Bedürfnissen und Begabungen; Etikettierungen, die oft mit Diagnosen enden, verstellen manchmal eher den Blick, als dass sie weiterhelfen. Andererseits ist es für eine passgenaue Planung des Unterrichts unverzichtbar zu wissen, welche individuellen Voraussetzungen und Lernpotenziale ein Kind mitbringt, um den Unterricht darauf auszurichten. Dazu gehört es auch, Lernen unter erschwerten Bedingungen zu planen und so förderlich wie möglich zu gestalten.
Gesamtwerk
Wilhelm von Humboldt
Wilhelm von Humboldt
Gesamtwerk
Erzählkultur
„Erzählen kann jeder!“ Mit dieser Feststellung startet der diese Ausgabe einleitende Artikel. Warum, so könnte man fragen, gibt es dann ein ganzes Heft zum Erzählen? Weil es eben doch nicht so einfach ist, wie es auf den ersten Blick scheinen könnte. Grundschulkinder haben oft eine noch ungebrochene Freude am mündlichen Erzählen. Wie kann Schule dazu beitragen, diese Freude zu fördern und zu stärken und das Erzählen so zu kultivieren, dass sich daraus eine schulische Erzählkultur entwickeln kann? In dieser Ausgabe stellen wir Unterrichtsideen und Materialien vor, die die Kinder zum Erzählen anregen und ihre Erzählkompetenzen erweitern und schulen, ohne die ursprüngliche kindliche Erzählfreude zu unterlaufen. Aus dem Inhalt: Erzählkultur; Erzählen von Anfang an; Mündliche Erzählungen beobachten und bewerten; Dem Erzählen Raum geben; Bilderbuch nacherzählen; Mit Tablet-PCs zum Erzählen anregen. Bei „Vier – und los!“ geht es darum, zu vier gesammelten Begriffen eine Geschichte zu erzählen. Grundgedanke ist: Je weniger solche Erzählwörter zusammenpassen, desto mehr Kreativität wird benötigt, um sie in einen (narrativen) Zusammenhang zu setzen. Die vier Erzählwörter gehören jeweils zu einem bestimmten Bereich und haben eine Funktion, die für jede Geschichte wichtig ist: Sie benennen (A) eine Figur, (B) einen Ort, (C) einen Gegenstand und (D) eine Tätigkeit. Mit dieser Wörtersammlung kann gesponnen und erzählt werden!
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Gesamtwerk
Literarisches Lernen: Konflikte untersuchen
Ob in der Kurzgeschichte, im Roman oder im mittelalterlichen Epos: Konflikte sind seit jeher Thema in literarischen Texten. Oftmals sind es komplizierte Verstrickungen, welche die Schülerinnen und Schüler erst entwirren müssen. Dieses Heft bietet z.B. Konfliktmodelle, die dabei helfen, die Konfliktparteien und die Grundkonflikte im Text zu identifizieren. Erst auf dieser Grundlage ist die Textanalyse möglich. Dabei geht es nicht nur um Konflikte in Texten, sondern auch im Film und in Bildern. Wie werden Konflikte filmisch dargestellt? Welche körpersprachlichen Signale unterstreichen einen Konflikt? Als Extramaterial liegt das Poster „Konflikt oder Problem?“ bei.
Gesamtwerk
Biopics – verfilmte Biografien
Warum gehört das Biopic als Genre in den Deutschunterricht? Welchen didaktischen Mehrwert bietet es und nach welchen Kriterien wählt man die richtigen Filme für den Unterricht aus? Begeben Sie sich mit Ihren Schülerinnen und Schülern auf die Spuren berühmter Persönlichkeiten und nähern Sie sich gemeinsam dem Genre! Biopics helfen Lernenden ihre Selbstkonzepte zu klären und identitätsrelevante Vorbilder für die Lösung von Entwicklungsaufgaben zu finden. Insofern ist es naheliegend, bei Unterrichtsthemen wie Idole, Helden und Vorbilder auch Biopics heranzuziehen und aufzuzeigen, wie sich diese zwischen den Anforderungen der Gesellschaft und eigenen Ansprüchen ausbalancieren und weiterentwickeln. Zudem bieten Biopics kulturellen Wissenserwerb, sofern sie den fiktionalen Charakter des Films und die Inszenierung ihrer Figur/en nicht aus den Augen verlieren. Für die Auswahl der Modelle war die Zugänglichkeit der Figuren und ihrer Konflikte,die narrative Qualität der biografischen Erzählung sowie die ästhetische Qualität der filmischen Umsetzung entscheidend. Viele Modelle können zudem fächerübergreifend unterrichtet werden. Eine Filmliste liefert umfangreich Biopics, deren Behandlung im Unterricht lohnt.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Flucht und Vertreibung
Flucht und Vertreibung
Gesamtwerk
Sprache – Denken – Wirklichkeit
Das Themenfeld „Sprache, Denken, Wirklichkeit“ wird in fast allen Bundesländern als Abiturthema genannt. Das zeigt die Relevanz, die ihm beigemessen wird. Es ist ein forderndes Thema, aber es ist auch ein spannendes und interessantes, Es bietet vielfältige Möglichkeiten für ein entdeckendes, aber auch verstehendes Lernen.Schüler werden sich der Grenzen (und Möglichkeiten) der Sprache bewusst. Die Unterrichtsmodelle in diesem Heft konkretisieren das am Beispiel von Körpermetaphern, Gender-Marketing, den Sozialen Medien, dem Wortschatzwandel oder filmischer Vorstellungswelten. Die Erstellung eines Wikis rundet das Thema ab, indem die gesammelten Informationen vernetzt dargestellt werden. Lassen Sie sich inspirieren, tauchen Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern in die Vorstellungsbilder und Vorstellungswelten sprachlicher Äußerungen ein und untersuchen Sie gemeinsam, wie soziale Wirklichkeit hergestellt und gestaltet wird.
Gesamtwerk
Schrift entdecken und gestalten
Das Aufschreiben von Texten und das Entschlüsseln von Geschriebenem sind für unsere kulturelle Identität von zentraler Bedeutung – und für Kinder ein Thema, bei dem es viel zu entdecken gibt. Schrift ist niemals nur neutrales Medium einer Aussage oder Information, sondern immer auch Ausdruck. Auch Kinder nehmen die ästhetisch-gestalterische Dimension von Schrift(en) wahr und lassen sich meist gern auf Angebote ein, sie zu erkunden und damit zu experimentieren. Das ist neben dem wichtigen Thema Handschrift ein Schwerpunkt der Heftbeiträge. Aus dem Inhalt: Leserlichkeit und Geläufigkeit der Handschrift; Sichtbare und unsichtbare Spuren beim Schreiben; Mit Buchstaben gestalten; Fremde Schriften entdecken; Typografie in Kinderzeitschriften erkunden; Eine digitale Schnitzeljagd.
Gesamtwerk
Brecht gebrauchen
Bertolt Brecht ist einer der am häufigsten im Deutschunterricht gelesenen Autoren. Allerdings hat sich der Unterricht dabei über Jahrzehnte hin auf die Rezeption weniger, sogenannter „klassischer“ Werke Brechts konzentriert, die meist in der Zeit des Exils entstanden. Aber Brecht hat für den Unterricht weitaus mehr zu bieten. Die Modelle in diesem Heft zeigen, dass er mit Themen wie Umgang mit dem Fortschritt, Widerstand im Nationalsozialismus, Haltung gegen Gewalt, Flucht vor Verfolgung und Exil aktueller denn je ist. Bertolt Brecht ist einer der am häufigsten im Deutschunterricht gelesenen Autoren. Allerdings hat sich der Unterricht dabei über Jahrzehnte hin auf die Rezeption weniger, sogenannter „klassischer“ Werke Brechts konzentriert, die meist in der Zeit des Exils entstanden. Dazu gehören neben einigen Gedichten und Prosatexten Stücke wie Leben des Galilei, Mutter Courage und Der gute Mensch von Sezuan, die auch in Zeiten des Zentralabiturs die Lektürelisten dominieren. Aber Brecht hat für den Unterricht weitaus mehr zu bieten. Wie kaum ein anderer Autor trat er für eine Ästhetik des Nützlichen ein. Seine Texte sollten einen Gebrauchswert haben, er wollte mit ihnen die Welt als veränderbar darstellen und somit zu ihrer Veränderung beitragen. Durch absichtliche Widersprüche und den Einsatz der Dialektik wollte er Lernprozesse initiieren. Sind Brechts Texte heute noch zu diesem Zweck im Unterricht zu gebrauchen? Wir denken ja. Die Modelle in diesem Heft zeigen, dass er mit Themen wie Umgang mit dem Fortschritt, Widerstand im Nationalsozialismus, Haltung gegen Gewalt, Flucht vor Verfolgung und Exil aktueller denn je ist. Und mit dem Satz „Ich will nichts lieber als etwas anders“ (1925), mit dem er sein Programm umschrieb, liefert er eine gute Handlungsmaxime für den Umgang mit unserer schnelllebigen Welt und mit der sich rasant verändernden Gesellschaft. Lassen Sie sich inspirieren, Brecht "anders zu gebrauchen".
Gesamtwerk
Vorlesen
Feuer fangen und sich für eine Geschichte und ihre Figuren begeistern: Das ist die beste Voraussetzung dafür, dass Vorlesen gelingt. Das gilt nicht nur für echte Profis, sondern auch für Kinder, wenn sie gut vorlesen wollen. Dieses Heft hat das Thema Vorlesen mit einem großen Kreis möglicher Vorleserinnen und Vorleser besetzt: Lehrerinnen und Lehrer, die den Kindern ihrer Klasse vorlesen; Kinder, die sich gegenseitig vorlesen; Große, die Kleinen vorlesen; Eltern, die zu Hause oder auch in der Schule ihren und anderen Kindern vorlesen; vorlesende Mentoren; Vorleseprofis und -novizen. Die vorgestellten didaktischen Settings und methodischen Zugänge sind vielfältig, von der Vorleseperformance bis hin zur Sprechübung für zwischendurch. Aus dem Inhalt: Gemeinsam vorlesen in der Schule; Das Theater mit dem Vorlesen; Bilderbücher im Gespräch; Wanderbuch und Buchvorstellung; Vorgelesenes reflektieren, vergleichen und bewerten.
Gesamtwerk
Sprachförderung in der Klasse
Besonders die individuelle Förderung stellt für die Lehrerinnen und Lehrer eine große Herausforderung dar, da die Kinder mit ganz unterschiedlichen sprachlichen Erfahrungen und Kompetenzen in die Grundschule kommen. Deren Weiterentwicklung hängt ab von verschiedenen Einflussgrößen, zum Beispiel frühen Literacy-Erfahrungen, der jeweiligen Erstsprache, Lernmotivation, Selbstkonzept, Unterrichtsqualität usw. In einem weiten Sinne umfasst Sprachförderung nämlich das sprachliche Vorankommen aller Schülerinnen und Schüler – auch derjenigen, die nicht als förderbedürftig eingestuft werden. So ist sprachliche Bildung eine umfassende und anspruchsvolle Aufgabe und daher ein basales und durchgängiges Prinzip des gesamten Grundschulunterrichts, wobei der Deutschunterricht hier nach wie vor eine zentrale und zugleich vermittelnde Position einnimmt.
Gesamtwerk
Vielgestaltige Texte erkunden
Mehr als „nur“ Text: Eine Graphic Novel, ein abwechslungsreich gestaltetes Magazin oder ein E-Book kommen mit Bildern, Kästen, Videodateien und vielem mehr daher. Bleiwüsten sucht man hier vergeblich. Will man das Zusammenspiel von Text- und z.B. Bildelementen verstehen, sind verschiedene Kompetenzen gefordert. Mit den Unterrichtsideen aus diesem Heft ermöglichen Sie es Ihren Schülerinnen und Schülern, diese vielgestaltigen Texte zu rezipieren und auch selbst zu gestalten. Die Heftschwerpunkte sind "Vielgestaltige Texte erschließen" und "Vielgestaltige Texte" produzieren. Vielgestaltige Texte begegnen Ihren Schülerinnen und Schülern sowohl zwischen zwei Buchdeckeln als auch in der digitalen Welt. In der Schule als aufwendig gestaltete Deutschbücher der „neuen Generation“ und zu Hause vielleicht als Graphic Novel oder Comic. Selber gestalten können die Schüler beim Adaptable Book, einem digitalen Buch, das man ganz nach den eigenen Wünschen entwerfen kann.
Gesamtwerk
Deutsch als Zweitsprache
Für Lehrkräfte ist der kompetente Umgang mit ganz unterschiedlichen Sprachvoraussetzungen und der Vielfalt im Klassenzimmer eine alltägliche Herausforderung. Aber wie muss der Unterricht für Kinder und Jugendliche ohne Deutschkenntnisse aussehen? Und wie können notwendige Kompetenzen vermittelt und vorhandene Potenziale genutzt und gefördert werden? In diesem Heft werden praxiserprobte Vorschläge zur Arbeit in Vorbereitungs- und Regelklassen vorgestellt. Es wird gezeigt, wie Kinder und Jugendliche beim Wortschatzerwerb unterstützt werden können und wie die systematische Wortschatzarbeit aussehen kann. Auch das kommunikative Verhalten der Lehrpersonen kann den Prozess der Sprachaneignung unterstützen. Ansätze hierzu finden Sie ebenso im Heft wie auch zur Nutzung von Vorstellungsvideos als erste positive Spracherfahrung. Oftmals wird der Fokus beim Zweitspracherwerb auf fehlende Kenntnisse und Kompetenzen gerichtet. Dass Mehrsprachigkeit auch eine Chance beinhaltet und die Entwicklung der Sprachkompetenz positiv beeinflusst, zeigt das Projekt für Seiteneinsteiger der 7. und 8. Klassen. Die Würdigung der Erstsprache und die Anerkennung des Einsatzes, den Schülerinnen und Schüler beim Erlernen der Zweitsprache erbringen, motivieren zur Integration.
Gesamtwerk
Anschlusskommunikation fördern
Zwei Leser – zwei Meinungen. Literatur ist stets mehrdeutig. Gerade dieser Umstand ist eine Voraussetzung für lebendigen Deutschunterricht. Mit den Unterrichtsideen aus diesem Heft lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, eine eigene Position zu Texten zu entwickeln und sich darüber mit ihren Mitschülern auszutauschen. Die Schwerpunkte des Heftes sind "Eigene Positionen finden" und "Sich mit Positionen anderer auseinandersetzen". Um sich über Positionen zu Literatur austauschen zu können, muss man zuerst eigene entwickeln: Ausdrücken kann man sie nicht nur in literarischen Gesprächen, sondern z.B. durch die Gestaltung einer persönlichen Lesekiste oder eines Videoclips. Im zweiten Schritt tauscht man sich mit anderen aus und begründet seine Auffassung. Die Mehrdeutigkeit von Literatur wird so erfahrbar.
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In Geschichten eintauchen
In selbst erlesene Geschichten „eintauchen“ zu können: Bis da ist es ein längerer Weg für junge Leser. Denn wer das Lesen gerade erst erlernt, ist noch zu sehr mit dem Akt des Dekodierens beschäftigt, um in einen solchen Lesemodus zu kommen. Zum Glück aber lässt sich eine solche literarische Genussfähigkeit auch über andere Begegnungen mit Erzählungen erreichen. Und diese Begegnungen sind wichtig, weil gerade in der Grundschule Lesevermögen und Erfahrungen mit dem Wesen von fiktionalen Texten weit auseinanderliegen können, denn die Lesefertigkeit der Kinder ist noch im Entwicklungsprozess. Und da das Vergnügen an Literatur die Lesemotivation und die Leseausdauer fördern kann, ist es wichtig, dass Schüler Texte kennenlernen, für die sich aus ihrer Sicht die Mühe des Lesens lohnt. Die Unterrichtsideen im Heft stellen solche Texte und unterschiedliche Herangehensweisen vor, die entweder die Förderung der Lesekompetenz oder aber das Literarische Lernen im Fokus haben. Aus dem Inhalt: Geschichten lesen und verstehen können Für einen handlungsorientierten Umgang mit Erzähltexten Leseröllchen zu "Die Geschichte vom Löwen, der nicht schwimmen konnte" Vor dem Lesen das Lesen üben "Die Fundsache" im Lernszenario Text-Bilder auf dem Geschichtenspielfeld Dem Materialpaket liegen sechs Bögen mit 21 liebevoll illustrierten Aufträgen für Leseröllchen bei. Sie sind auf besonders strapazierfähiges Papier gedruckt und konzipiert als Material für die Leseförderung und für das literarische Lernen in Freiarbeits- oder Partnerarbeits-Phasen. Die Aufträge sind zwei farbig unterschiedenen Niveaustufen zugeordnet und für Kinder in der Schuleingangsstufe gedacht (Ende 1. Schuljahr + 2. Schuljahr). Darüber hinaus gibt es eine CD-ROM mit 50 Arbeitsblättern und anderen Materialien zu den Unterrichtsideen im Heft.
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