Unterrichtsmaterialien Schulentwicklung: Ganze Werke Seite 18/33
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Didaktik & Methodik
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Schule.digital.jetzt -4
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Jenseits der Norm
Norm, Normierung und Normalitätsvorstellungen haben eine hohe Relevanz für das Arbeiten, Lernen und Leben in der Grundschule. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Diversität nimmt das Heft vier Themenfelder in den Blick: Leistung und Begabung, Verhalten, Migration sowie Geschlecht und sexuelle Lebensweise. Normen prägen und regeln (Grund-)Schule und Unterricht auf vielfaltige Weise – in Form von Gesetzen und Vorschriften, gesellschaftlichen wie persönlichen Erwartungen der am Schulleben Beteiligten, über (notwendige und überzogene) Standards, aber auch in Form von mit den Normen verbundenen Zuschreibungen und Vorurteilen. Um der Diversität der Kinder Raum zu geben und allen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen, erscheint es notwendig, dass Normen immer wieder hinterfragt und diskutiert werden. Aus dem Inhalt: Jenseits der Norm: Menschen und Situationen diversitätssensibel begegnen; Normkritisch und reflektiert mit Heterogenität umgehen; Hochbegabte Kinder erkennen und fördern; Prosoziales Verhalten fördern als Prävention; Mehrsprachigkeit als Normalfall; Queere Lehrer*innen; LSBTTIQ*-Themen als Unterrichtsgegenstand in der Grundschule. In der Lektüre „Das himmelblaue T-Shirt und wie es entsteht“ von Birgit Prager, illustriert von Birgit Antoni, geht es um Nachhaltigkeit: Das Sachbilderbuch schildert den Weg einer Baumwollpflanze vom Feld in Indien bis zum fertigen T-Shirt in Deutschland. Es lässt Kinder über faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit reflektieren und regt zu einem bewussten Umgang mit Ressourcen an.
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Berufsorientierung
Schülerinnen und Schüler müssen sich eine nachschulische Bildungsperspektive erarbeiten und letztlich zu einer Berufswahl kommen. Diesen Entwicklungsprozess muss die schulische Berufsorientierung begleiten. Die Jugendlichen bewältigen diesen Prozess jedoch sehr unterschiedlich in Intensität und Tempo und zu verschiedenen Zeitpunkten. Die Begleitung junger Menschen im Übergang Schule – Beruf sollte auf diese spezifischen Bedingungen eingehen.
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"Hilfe, meine Schule wird Digital!" (Teil 4)
In der Reihe „Hilfe, meine Schule wird digital!“ erhalten Sie Tipps und Input für den Weg zur Digitalisierung Ihrer Schule. Im vierten Teil der Reihe geht es um den die konkrete Umsetzung der Digitalisierung im Unterricht vor Ort. Die Überlegungen und Planungen aus den vorausgegangenen Beiträgen dieser Reihe sollen in diesem Artikel die Tat umgesetzt werden. Wie sie dabei vorgehen können und welche Stolpersteine auf Sie warten, wird ihnen unter anderem in diesem Beitrag verraten.
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Die Kunst der Schulbegleitung
Wie kann die Schulbegleitung mit einem systemischen Blick dazu beitragen, dass sogenannte »Problemkinder« sozial und emotional wachsen und den Sinn des Lernens in der Regelschule entdecken? Wie entsteht Vertrauen? Wie werden Lehrkräfte entlastet und unterstützt? Die Schulbegleitung ist zuverlässig und immer da, wenn sein Kind sie braucht. Ein Schulbegleiter ist Vorbild und Wegweiser. Er lebt seinem Kind Werte und Normen vor und zeigt durch dieses Vorleben, was richtig und was falsch ist. Die Schulbegleitung nimmt das menschliche Grundbedürfnis seines Kindes nach Zugehörigkeit, nach Beziehung und Wertschätzung in sozialen Systemen auf. Sie verortet das Erleben dieser Grundbedürfnisse nicht beim Kind als Individuum, sondern als Teil jener sozialen Systeme, wo Beziehungen und Wertschätzung tatsächlich geschehen und erlebt werden: in der Schule, im Klassenraum.
Verwandte Themen
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Brennpunkt Erziehungshilfe: Dialogpartner Technik?
Der digitale Transformationsprozess stellt, im Hinblick auf vulnerable Kinder und Jugendliche, eine der wesentlichen Herausforderungen an eine professionelle Pädagogik in der schulischen und außerschulischen Erziehungshilfe dar. Und obwohl die Omnipräsenz des digitalen, technischen und medialen Zusammenlebens unbestritten ist, findet sich weder in der Medienpädagogik noch in der schulischen und außerschulischen Erziehungshilfe eine reflektierte Auseinandersetzung aus einer pädagogischen Perspektive. Insofern versteht sich „Dialogpartner Technik?“ auch als eine erste Annäherung an Schnittstellenbereiche, die dazu einladen, die Fragen fachlich zu vertiefen, ohne dass sich bereits komplexitätsreduzierende Antworten abzeichnen. Die einzelnen Buchbeiträge kreisen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen, zielgruppenspezifischen oder praxisorientierten Perspektiven um den „Dialogpartner Technik“. Im Zentrum steht die kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit der Digitalisierung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Kontext von sozioemotionalen oder ökonomischen Risikolagen und schwerwiegenden Verhaltensstörungen sowie den damit verbundenen neuen Herausforderungen an pädagogische Praxis und Forschung.
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"Hilfe meine Schule wird Digital!" (Teil 3)
Im dritten Teil der Reihe „Hilfe, meine Schule wird Digital!“ geht es um den Medienentwicklungsplan – kurz MEP, der besonders durch den Digitalpakt der Bundesregierung populär wurde. Wollen Sie für Ihre Schule Gelder aus dem Digitalpakt erhalten, ist ein solcher Plan unerlässlich (wenn auch teilweise unter anderem Namen). Deswegen ist dieses Dokument auch zu einem bürokratischen „Monster“ angewachsen, das oft als belastende und unnötige Mehrarbeit empfunden wird. Er ist aber mehr als das: Nutzen Sie diesen Plan dazu, Ihre Schule in einen Change Prozess zu befördern, der sich auf die gesamte Bildungsqualität der Institution auswirkt. Umsetzungsmöglichkeiten und praktische Tipps erhalten Sie auf den folgenden Seiten.
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Schule.digital.jetzt -3
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Selbstkompetenz – Innere Stärken entfalten
Wer andere führen will und muss, sollte sich seiner selbst gewiss sein: eigene Stärken und Schwächen kennen und damit umgehen können. Selbsterkenntnis, Selbstreflexion und Selbstmanagement sind deshalb Kernkompetenzen für Führungskräfte. Mithilfe von Persönlichkeitstests, psychosozialen Modellen und handfesten Tipps für den Alltag bringen Ihnen das Heft diese drei Elemente der Selbstkompetenz näher.
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Kreativität digital
on - Lernen in der digitalen Welt wendet sich an alle, die Unterricht und Schule mit digitalen Medien voranbringen wollen. Sie erfahren, wie Sie die Potenziale digitaler Technologien für Schule und Unterricht nutzbar machen und Schülerinnen und Schüler befähigen, digitale Medien kreativ und kompetent einzusetzen. Die Autoren von on - Lernen in der digitalen Welt sind digitale Vordenker und bieten vorausschauende Einblicke in digital gestützte Unterrichtsprozesse, Modelle für zukunftsorientierte Schulentwicklungsprozesse und Orientierung für die Bildungswelt von Morgen. Dies ist die erste Ausgabe.
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Umgang mit Konflikten in der Grundschule
Haben Sie Schüler, die immer wieder auffällig werden und aggressiv sind? Fallen Ihnen Streitschlichtung und der Umgang mit Arbeitsverweigerern schwer? Werden Sie zunehmend zum Sozialarbeiter in der Klasse und die eigentliche Unterrichtsarbeit kommt zu kurz? Neben all den Veränderungen und neuen Anforderungen in der Schulpraxis ist die sich verändernde Schülerschaft die größte Herausforderung. Die Zunahme an Schülern mit Problemen im emotional-sozialen Bereich empfinden viele Lehrkräfte als besonders belastend. Dieser Ratgeber unterstützt Sie im Konfliktmanagement mit den Schülern und vermittelt Ihnen konkrete Lösungsstrategien zum Umgang mit schwierigen Situationen wie Mobbing und Ausgrenzung, schweren Regelverstößen, Störungen im Unterricht und der Zusammenarbeit mit Eltern auffälliger Schüler. Mit den Schüler- und Elternbefragungsbögen sowie dem Klassensoziogramm können Sie sich schnell einen Überblick über die „Baustellen“ in Ihrer Klasse verschaffen.
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"Hilfe, meine Schule wird Digital!" (Teil 2)
In der Reihe „Hilfe, meine Schule wird digital“ bekommen Sie einen Eindruck davon, was Digitalisierung bedeutet, welche Risiken und Chancen diese bietet und wie man die Herausforderungen der eigenen Schule auf deren individuellen Weg begleiten sollte. In diesem zweiten Teil der Reihe geht es um die Vorarbeit der Vorarbeit. Ziel ist es, sich einen groben Überblick zu verschaffen welche Herausforderungen, aber auch Chancen in der Digitalisierung ihrer Schule stecken können. Befassen Sie sich im Vorfeld mit eventuellen Stolpersteinen, die ihrer Schule auf dem Weg zur DPLC (=“digital“ profesional learning community) kreuzen können, so sind Sie später sicherer im Umgang mit dessen Bewältigung.
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"Hilfe, meine Schule wird Digital!" (Teil 1)
Das Thema Digitalisierung ist derzeit in aller Munde und stellt Schulen sowie deren Kollegien vor eine riesengroße Aufgabe. Oftmals führt das „Monster“ Digitalisierung vor Ort zu einem Ohnmachtsgefühl oder scheint ein Thema zu sein, dessen sich nur die „Speziallehrkräfte“ annehmen. Dabei bietet Digitalisierung eine echte Chance für Schulen sich Weiterzuentwickeln und damit letztendlich ihre Unterrichtsqualität zu verbessern. Doch dieser Weg zur digitalen Schule kann nicht einfach mal so übers Knie gebrochen werden, sondern muss gelenkt und begleitet sein, was in besonderem eine Aufgabe der Schulleitung darstellt. In dieser Reihe erhalten Sie einen Eindruck davon, was Digitalisierung bedeutet, welche Risiken und Chancen diese bietet und wie man die Herausforderungen der eigenen Schule auf deren individuellen Weg begleiten sollte. In diesem ersten Beitrag soll geklärt werden, was Digitalisierung bedeutet und bedeuten kann.
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Der Balanceakt der Schulleitung im Umgang mit der Vielfalt im Kollegium
Sie kennen die Situation bestimmt aus Ihrem eigenen Schulalltag – sowohl in kleinen als auch in großen Kollegien gibt es eine große Vielfalt an Kompetenzen, Verhaltensweisen und Haltungen. Als Schulleitung müssen Sie diese Vielfalt berücksichtigen und alle Lehrkräfte gleichermaßen einbeziehen. Der Beitrag erläutert die wichtige Rolle der Personalführung und gibt Ihnen Impulse, wie Sie sowohl mit sehr engagierten und kompetenten als auch mit weniger kompetenten und unmotivierten Lehrkräften umgehen können.
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Führungsstrategien in komplexen Situationen
Als Schulleitung sind Sie täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Der Beitrag liefert Anregungen, wie Schulleitungen mit den Turbulenzen im Schulalltag umgehen sollten und wie Diskontinuitäten produktiv begegnet werden kann.
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Systemisch denken
Welche Bedeutung hat theoretisches Wissen für pädagogisches Alltagshandeln? Am Beispiel des systemischen Denkens wird mittels einer Fallstudie dargestellt, wie hilfreich theoretisches Wissen für die Lösung pädagogischer Fragen sein kann.
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Diskussionskulturen
Können Diskussionsrunden nach dem Vorbild einer Polit-Talkshow im schulischen Kontext sinnvoll sein? In diesem Beitrag erfahren Sie, wie sich Polit-Talkshows im Fernsehen als eine eigenständige kommunikative Praxis beschreiben lassen. Auf diese Weise werden Eigenschaften der Talkshows erklärbar, die ansonsten häufig Anlass zu pauschaler Kritik bieten. Es wird deutlich gemacht, dass Talkshows spezifischen Bedingungen unterliegen und entsprechend auch (nur) spezifische Zwecke erfüllen.
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Schule.digital.jetzt -2
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Schulen in kritischer Lage
Die Arbeit an Schulen in kritischer Lage ist oft schwierig. Deshalb hat das Thema eine hohe Aktualität für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte. In dieser Ausgabe berichten u. a. Schulleitungen, Schulpsychologie und Schulaufsicht über Möglichkeiten der erfolgreichen Entwicklung und Unterstützung von Schulen in kritischer Lage. Die Arbeit an Schulen in kritischer Lage ist oft schwierig. Deshalb hat das Thema eine hohe Aktualität für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte. In dieser Ausgabe berichten u. a. Schulleitungen, Schulpsychologie und Schulaufsicht über Möglichkeiten der erfolgreichen Entwicklung und Unterstützung von Schulen in kritischer Lage.
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Im Team Lösungen finden
Wir befinden uns in für uns ungewohnten Zeiten. Das Öffentliche Leben und somit auch das Schulsystem sind quasi stillgelegt. Lehrkräfte haben trotz der angeordneten „Unterrichtsbefreiung“ die Pflicht ihre Schülerinnen und Schüler mit ausreichend Materialien zu versorgen und somit ihrem Bildungsauftrag nachzukommen. Doch wie soll das funktionieren? Eine Lösung scheint die Digitalisierung zu sein, welche in jedoch in unseren Schulen in den letzten Jahren eher plakativen Charakter einnahm. Dabei ist jetzt gerade die Chance für Schulen und deren Leitungen digitale Formate in ihren Kollegien zu initialisieren und Unterricht an unseren Schulen zu revolutionieren. Doch wie kann dieses Thema angegangen werden? Klar ist, dass ein Einzelner bzw. eine Einzelne diese „monströse“ Aufgabe nicht allein stemmen kann. Es bedarf hierfür ein funktionierendes Team. In diesem Beitrag werden Potenziale und Möglichkeiten gezeigt, welche einen solchen Weg ermöglichen können.
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Schule und Unterricht nach Corona – was bleibt?
Die Welt ist in Aufruhr. Es scheint, als sei gerade nichts mehr wie es war. Das gilt für die gesamte Wirtschaft, für die Kultur, für das Sozialleben und eben auch für den Bildungsbereich. Gerade wird sichtbar, welche Versäumnisse in den letzten Jahren gemacht worden sind: in puncto digitaler Infrastruktur, breiter Angebote für Lehrerinnen und Lehrer, didaktischer Szenarien und zeitlicher Unterstützung. Nun muss alles auf einmal nachgeholt werden. Diese Zeit der Überforderung bietet gleichsam eine Chance für die Schule, die nun endlich gezwungen ist, sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen.
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Übergänge
Übergänge sind Ereignisse, die sowohl Chancen als auch Risiken enthalten. Wie Übergänge konkret wirken, hängt dabei nicht nur von den Kompetenzen derjenigen ab, die ihn bewältigen müssen, sondern auch von der Art der Übergänge – insbesondere davon, ob der Übergang obligatorisch ist oder nicht, ob er selbst gewählt ist oder ob er mit Stigmatisierungen verbunden ist. Im schulischen Bereich spielt die Gestaltung der Übergänge vonseiten der abgebenden und aufnehmenden Einrichtungen eine weitere große Rolle. Die zentrale Frage dieses Heftes ist also: Wie können Übergänge gestaltet werden, um möglichst gute Anschlüsse insbesondere für besonders vulnerable Gruppen zu gewährleisten? Wir legen den Blick zuerst auf gesellschaftliche Fragen zum Zusammenhang von Übergängen und Bildungsgerechtigkeit, bevor wir individueller darauf schauen, was für Kinder und Jugendliche im Übergang hilfreich ist. Im Praxisteil fragen wir danach, was Schulen tun können, um Kindern und Jugendlichen die Bewältigung von Übergängen zu erleichtern. Dazu beschreiben wir zunächst einige Formen obligatorischer Übergänge und des Umgangs mit ihnen: den Übergang von der KiTa in die Grundschule, der (fast) alle Kinder eines Jahrgangs betrifft, sowie die Übergänge von der Grundschule in das vertikal gegliederte Schulsystem der Sekundarstufe I und von der Sekundarstufe I in das System der beruflichen Bildung bzw. der Sekundarstufe II, die zwar alle Schülerinnen und Schüler betreffen, aber mit unterschiedlichem Herausforderungscharakter. Sodann beleuchten wir exemplarisch vier Formen nicht obligatorischer Übergänge, wobei wir das Augenmerk besonders auf die Zielgruppe derjenigen Kinder und Jugendlichen legen, die besonders vulnerabel sind. Das Beispiel der Förderschule zeigt dabei, dass es auch wichtig sein kann, die verbleibenden Schülerinnen und Schüler in den Fokus zu rücken und nicht nur diejenigen, die das System wechseln, während die Beispiele der Beschulung von Schulverweigerern sowie der Bildungsaufstiege im Übergang von der Sekundarstufe II zur Universität die Relevanz externer Angebote verdeutlichen. Ein großer Teil der Artikel aus der Praxis betonen die hohe Relevanz von Kooperationen – die von abgebenden und aufnehmenden Systemen, aber auch die Kooperation mit externen Anbietern und Institutionen sowie Eltern. Diese können einen wichtigen Beitrag zu gelingenden Transitionen, insbesondere bei Schwierigkeiten unterschiedlichster Art, leisten.
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Gamification
Das Magazin berichtet über Lern- und Motivationseffekte bei Videospielen, praxiserprobte Vorschläge für den Fremdsprachenunterricht, ein Einsatzszenario für MINT-Lehrkräfte rund um das Thema Tablet-Wärmebildkameras sowie Tipps zu Apps für den Unterricht. Es wird diskutiert, welches Betriebssystem für den Schuleinsatz am sinnvollsten ist und ob SuS programmieren lernen sollten. Zusätzlich präsentieren Medienpädagogen Beispiele, wie Podcasts und YouTube im Unterricht eingesetzt werden können.
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Daten sammeln und interpretieren
Daten begegnen uns im Alltag überall und in ganz verschiedenen Formen. Was sind Daten und warum beschäftigen wird uns in der GRUNDSCHULZEITSCHRIFT mit ihnen? Daten als solche sind abstrakt. Im Duden werden sie definiert als Zahlenwerte, Angaben, formulierbare Befunde, die durch Beobachtung, Messung oder statistische Erhebung gewonnen werden können. Durch das gezielte Sammeln und strukturierte Darstellen von Daten können Einblicke in unterschiedlichste Sachverhalte gewonnen und Fragen beantwortet werden. Nicht nur für Forscherinnen und Forscher ermöglicht das Sammeln, Analysieren und Interpretieren von Daten einen Zugang zu neuen Erkenntnissen, sondern auch für Grundschulkinder. Sei es, wenn sie beim Würfeln mit zwei Würfeln der Frage nachgehen, ob bestimmte Augensummen öfter vorkommen als andere und warum. Sei es, wenn sie Steine, Muscheln oder Blätter sammeln und diese „Taschensammlungen” sortieren und klassifizieren, um einen Überblick zu gewinnen. Sei es, wenn sie Gummibärchen-Tüten oder Smarties-Packungen untersuchen und dabei entdecken, dass die Farbverteilung etwas mit der Anzahl der untersuchten Tüten zu tun hat. Oder sei es beim gemeinsamen Nachdenken über Fragen, wodurch – fast nebenbei – philosophische Daten in Form von Argumenten gesammelt und geprüft werden. Bei all diesen Aktivitäten werden Kompetenzen im Umgang mit Daten gefördert – also das Sammeln, Darstellen, Lesen und Interpretieren. Das vorliegende Heft möchte Daten weniger abstrakt, weniger theoretisch werden lassen. Und deren Erhebung, Klassifizierung und Darstellung mittels kreativer Unterrichtsansätze der beitragenden Autorinnen und Autoren, die empirische Untersuchungen mit konkreter Unterrichtspraxis verbinden, als für Kinder greifbar und nachvollziehbar darstellen.
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Nachhaltiges Lernen im 45-Minuten-Rhythmus? –
Scheinbar naturgesetzlich ist die Unterrichtsorganisation im endlosen 45-Minuten-Rhythmus. Doch macht das Sinn? Können im 45-Minuten-Takt Binnendifferenzierung, individuelles Lernen und alternative Lernformen ausreichend berücksichtigt werden? In diesem Beitrag werden Möglichkeiten zur Umstrukturierung des Zeitrahmens von Unterrichtseinheiten vorgestellt. Welche Möglichkeiten Sie haben, den Unterricht in der gesamten Schule umzustrukturieren oder im Kleinen erste Veränderungen vorzunehmen, wird anhand zahlreicher Beispiele erläutert.
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