Unterrichtsmaterialien Doppelte Staatsgründung 1949-1990: Ganze Werke Seite 7/12
284 MaterialienIn über 284 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Geschichte findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Geschichte
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Überblickswissen Geschichte aktiv erarbeiten 9-10
Reines Auswendiglernen im Fach Geschichte? Nein, danke! Wenn Schüler die geschichtlichen Zusammenhänge nicht kennen, können sie nur schwer zentrale Ereignisse der Geschichte ausreichend bewerten. Deshalb geht es in diesem Band darum, solides Grundwissen zu historischen Epochen aufzubauen, um eine kompetente Beurteilung des Geschehenen zu ermöglichen. Systematische Arbeit im Geschichtsunterricht Dank der praxiserprobten Materialien können sich die Schüler ein tragfähiges Gerüst aus Daten, Personen und Ereignissen aufbauen. Das befähigt sie dazu, wichtige Zusammenhänge in der Neueren und Neuesten Geschichte zu erkennen. Zum Einsatz kommen bekannte Methoden des Geschichtsunterrichts ebenso wie motivierende Spiele. Nachhaltiges Lernen durch Grundlagenbildung Die Arbeitsmaterialien dieses Bandes ermöglicht Ihren Schülern einen erleichterten Einstieg in die Thematik. Dadurch können sie sich in den Folgestunden des Geschichtsunterrichts in den Klassen 9 und 10 umso erfolgreicher mit dem zeitlichen Kontext befassen und besser und nachhaltiger lernen. Die Themen: 18./19. Jahrhundert | 20. Jahrhundert
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Klett Abi last minute Geschichte - Schnell auffrischen, was wichtig ist
Klett Abi last minute Geschichte - Schnell auffrischen, was wichtig ist
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Unterrichtsmaterial Geteilte Ansichten
Im Geschichtsunterricht hören Jugendliche immer wieder Schlagworte wie „DDR“, „Mauer“ und „Stasi“ – aber was hat die innerdeutsche Grenze wirklich für den Alltag der Menschen bedeutet, die im geteilten Deutschland gelebt haben? Ausgehend von Interviews, die mit Prominenten aus Kultur, Sport und Politik geführt wurden, können sich Ihre Schüler mithilfe der Lernarrangements in diesem Ebook selbstständig verschiedene Bereiche der (Alltags-)geschichte des geteilten Deutschlands erschließen. Individuelle Arbeitsanregungen zu jedem Teilthema helfen Ihren Schülern darüber hinaus, die Inhalte entsprechend zu strukturieren. Ob es um Flucht oder grenzenlose Liebe geht: Die individuellen Lebensgeschichten aus Ost und West bieten Ihren Schülern immer einen multiperspektivischen Blick auf die jüngere deutsche Geschichte und führen ihnen die Vieldeutigkeit historischer Ereignisse lebendig und greifbar vor Augen. Das Unterrichtsmaterial ist eigenständig einsetzbar, kann aber auch zusammen mit dem Taschenbuch „Geteilte Ansichten“ verwendet werden, das die behandelten Interviews komplett enthält – und ebenfalls bei uns erhältlich ist.
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Name 10 things!
Historische Begriffe zu lernen ist langweilig? Nicht mit diesem Spiel! Dank der großen Auswahl an Kartensets können Sie gezielt die Themengebiete herausgreifen, die Sie mit Ihren Schülern üben möchten. So haben Sie für das gesamte Schuljahr Material.
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That was the GDR: the Other Germany. Das Alltagsleben in der DDR kennenlernen
Welches System steuerte das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Leben in der Deutschen Demokratischen Republik? Wie sicherte die SED ihre Alleinherrschaft? Und wie sah der Widerstand gegen die Staatsführung aus? Anhand von schriftlichen und bildlichen Quellen, informativen Sachtexten sowie Internetrecherchen beschäftigen sich die Schüler mit dem Alltagsleben in der DDR. Sie erarbeiten sich wichtige Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen sowie in die manipulativen Methoden der Staatsführung.
Verwandte Themen
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Wirtschafts- und Sozialgeschichte Westeuropas seit 1945
Das Studienbuch liefert einen kurzen und kompakten Überblick über die Geschichte von Wirtschaft und Gesellschaft, Politik und Kultur Westeuropas seit dem Zweiten Weltkrieg. Es diskutiert in vergleichender Perspektive Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung der westeuropäischen Gesellschaften. Dabei bezieht es neben klassischen Feldern der Sozialgeschichte auch neuere Themen wie Umweltgeschichte, Geschichte der Jugend sowie Frauen- und Geschlechtergeschichte mit ein. Das Buch gliedert sich in drei große Abschnitte: die Hungerjahre der Nachkriegszeit (1945–49), den Durchbruch zum Massenkonsum (1950–70) und das Zeitalter der Globalisierung (seit 1970). Daneben werden aber auch längerfristige Entwicklungen wie Wertewandel, Säkularisierung oder Amerikanisierung thematisiert.
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Leitfaden Referendariat im Fach Geschichte
Nach dem Studium kommt das Referendariat und damit die Aufgabe, im Schulalltag als Geschichtslehrer zu bestehen. Dieser Leitfaden bietet konkrete Hilfestellungen, um die ersten Hürden zu überwinden und die Herausforderungen täglichen Unterrichts dauerhaft erfolgreich zu bestehen. Die Autoren dieses Buches, allesamt erfahrene Geschichtslehrer, geben praxisnahe Tipps und Lösungsstrategien für all die kleinen und großen Fragen die sicher jeder Referendar früher oder später stellt. Der Band ist damit eine ideale Praxishilfe für den Berufseinstieg. Aus dem Inhalt: Kurzplanung einer Geschichtsstunde, Ziele und Prinzipien des Geschichtsunterrichts, Historischer Lernprozess – Struktur und Artikulationsstufen, Planung und Durchführung von Geschichtsunterricht, Materialien und Medien, Unterrichtsdiagnose, die gelungene Examensstunde.
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FDJ und Trabi - Alltagsleben in der Deutschen Demokratischen Republik
Welches System steuerte das wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Leben in der Deutschen Demokratischen Republik? Wie sicherte die SED ihre Alleinherrschaft? Und wie sah der Widerstand gegen die Staatführung aus? Anhand von schriftlichen und bildlichen Quellen, informativen Sachtexten sowie selbstständigen Internetrecherchen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Alltagsleben in der DDR. Sie erarbeiten sich wichtige Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen sowie in die manipulativen Methoden der Staatsführung.
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Wiederholen
Die Spannung zwischen Unterrichtetem und von den Schülerinnen und Schülern mittel- und langfristig Erinnertem lässt Lehrkräfte regelmäßig verzweifeln. Liegt das an den Lernenden – oder an den Lehrenden? Im Fach Geschichte wird das Phänomen besonders deutlich wahrgenommen. Das Heft motiviert daher dazu, dem Wiederholen im Geschichtsunterricht einen größeren Stellenwert zuzumessen. Die Beiträge geben vielfältige Anregungen zur Umsetzung in einem an Kompetenzen orientierten Geschichtsunterricht. Ausgewählt haben wir dabei vorrangig Ideen, die eine leichte Übertragung auf unterschiedliche inhaltliche und methodische Zusammenhänge ermöglichen.
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Leben im "anderen Teil Deutschlands"
Schülerinnen und Schüler der Literatur-Initiative Berlin haben Zeitzeugen aus Ost- und West-Deutschland nach ihrem Wissen über das Leben in der DDR, nach ihren Erfahrungen, nach dem Mauerbau und dem Mauerfall und den letzten 25 Jahren befragt. Entstanden ist das Buch Geteilte Ansichten mit 17 dieser Interviews. Die vorliegende Unterrichtsreihe basiert auf diesem Buch, das im Oktober 2016 mit dem deutsch-französischen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde. Die Lernenden erarbeiten mithilfe der Interviews und zusätzlicher Materialien Gedanken über Teilung und Einheit und vor allem Facetten des Lebens in der DDR. Dabei werden sie sehr deutlich damit konfrontiert, wie Menschen dieselben Ereignisse aus ganz unterschiedlicher Perspektive sehen und deuten.
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Leben im "anderen Teil Deutschlands" - Geteilte Ansichten. Ein Projekt mit dem Buch Geteilte Ansichten
Schülerinnen und Schüler der Literatur-Initiative Berlin haben Zeitzeugen aus Ost- und West-Deutschland nach ihrem Wissen über das Leben in der DDR, nach ihren Erfahrungen, nach dem Mauerbau und dem Mauerfall und den letzten 25 Jahren befragt. Entstanden ist das Buch Geteilte Ansichten mit 17 dieser Interviews. Die vorliegende Unterrichtsreihe basiert auf diesem Buch, das im Oktober 2016 mit dem deutsch-französischen Jugendbuchpreis ausgezeichnet wurde. Die Lernenden erarbeiten mithilfe der Interviews und zusätzlicher Materialien Gedanken über Teilung und Einheit und vor allem Facetten des Lebens in der DDR. Dabei werden sie sehr deutlich damit konfrontiert, wie Menschen dieselben Ereignisse aus ganz unterschiedlicher Perspektive sehen und deuten.
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Geschichte an Stationen 9-10 Gymnasium
Handlungsorientierung im Geschichtsunterricht Sie suchen nach Wegen, Ihren Geschichtsunterricht der Klassen 9 und 10 auf dem Gymnasium spannender und handlungsorientierter zu gestalten? Dann sind diese Materialien zum Lernen an Stationen im Fach Geschichte, die alle wichtigen Kernthemen des Lehrplans abdecken, genau das Richtige für Sie. Lernen an Stationen im Fach Geschichte Mit diesem Band erhalten Sie das bewährte Auer-Stationentraining für den Geschichtsunterricht auf dem Gymnasium. Mit seiner Hilfe gelingt es Ihnen, gleichzeitig inhaltliche und methodische Lernziele zu trainieren und das selbstständige Lernen jedes einzelnen Schülers zu fördern. Ohne großen Vorbereitungsaufwand Eigenständig und in ihrem individuellen Tempo bearbeiten die Schülerinnen und Schüler die Arbeitsblätter der Stationen und lernen dank der vielfältigen Aufgabenstellungen und Lösungswege ganz besonders nachhaltig. Dank des niedrigen Vorbereitungsaufwands sind die Unterrichtsmaterialien auch für fachfremd unterrichtende Lehrer gut geeignet. Die Themen: Die Französische Revolution | Vom Wiener Kongress zum Deutschen Kaiserreich | Die industrielle Revolution, Leben im Kaiserreich und soziale Frage | Der Weg in den Ersten Weltkrieg bis zum Versailler Vertrag | Die Weimarer Republik und die Schwelle zur Diktatur | Die NS-Zeit und die Shoah | Von der Nachkriegszeit bis zur Wiedervereinigung Inhaltliche Schwerpunkte Handlungsorientierung Stationenlernen Erarbeitung Festigung Unterschiedliche Lernvoraussetzungen Schülerorientierung Offener Unterricht Stationentraining Freiarbeit
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Klett kompaktWissen Geschichte 5.-10. Klasse
Schlag nach, blick durch: alle Themen stets griffbereit und übersichtlich. Wissen schnell finden mit dem Quick-Finder, dem extra Inhaltsverzeichnis für jedes Kapitel. Mit Regeln, Tipps und vielen anschaulichen Beispielen. Zusätzliche Lern-Videos erklären online oder über QR-Code die wichtigsten Themen.
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Das Bismarckreich 1871-1890
Die Bände der Reihe Seminarbuch Geschichte sind speziell für die Anforderungen der BA/MA-Studiengänge an den Hochschulen konzipiert. Sie zeichnen sich durch ihre Perspektivenvielfalt aus und die damit verknüpfte Mischung von inhaltlicher und methodischer Einführung: Jeder Band beleuchtet die jeweils behandelte Epoche aus mehreren Blickwinkeln: Politik / Staat, Wirtschaft / Soziales, Kultur / Kirche, Gesellschaft / Alltag. Ein weiteres Merkmal der Reihe ist ihr Dreiklang aus inhaltlicher Analyse, Forschungsperspektiven und Quellenpräsentation in den einzelnen Kapiteln. Das Layout unterstützt die Darstellungsform, indem es den Leser anhand didaktischer Elemente durch den Text leitet und besonders das Lernen für Prüfungen unterstützt. Der vorliegende Band von Beate Althammer behandelt die deutsche Geschichte während der Reichskanzlerschaft Otto von Bismarcks.
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History Jeopardy: It's all about Questions and Answers. In einem Quiz zentrale Inhalte eines Schuljahres wiederholen
Wo übersetze Luther die Bibel? Wer führte die Französische Revolution an? Wie nennt man die Zeit vor Ausbruch der Revolution von 1948? Mit welchen Staaten war Deutschland im Ersten Weltkrieg verbündet? Was passierte in der Progromnacht?
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Geschichte im politischen Raum
Erinnerungskultur ist immer auch eine Aufgabe staatlicher Kulturpolitik. Der Band führt in relevante Forschungsfragen ein, benennt zahlreiche Handlungsfelder und gibt wertvolle praxis- wie berufsrelevante Hinweise für Bachelor- und Masterstudenten, die nach ihrem Studium in diesem immer wichtiger werdenden Bereich tätig sein möchten.
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Kompetenzorientierte Aufgaben
Eine Kernaufgabe von Lehrkräften ist es, Aufgaben für Lernende zu formulieren. Diese sollen wie Initialzündungen von Lernprozessen wirken. Adäquate und anspruchsvolle Aufgaben sind ein „Schlüsselfaktor“, der für den Erfolg historischer Lehr-Lern-Prozesse in besonderer Weise verantwortlich ist. Doch woran sind kompetenzorientierte Aufgaben zu erkennen? Wie kann man sie erstellen, einsetzen und ihren Erfolg feststellen? Das Heft gibt auf diese Fragen reflektierte und praktische Antworten. Aus dem Inhalt: Typen, Gütekriterien und Konstruktionsprinzipien von Aufgaben Kompetenzorientierte Settings für Sek. I und II Lernaufgabe zur Werturteilsbildung zu SS-Wachmännern vor Gericht Messung von Sach- und Werturteilskompetenz durch Aufgaben.
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1970er-Jahre
Die 1970er-Jahre sind medial immer noch präsent, man denke nur an Bilder von Brandts Kniefall in Warschau, autofreien Sonntagen oder Hanns Martin Schleyer in RAF-Gefangenschaft. Neue Politikansätze, wie „Mehr Demokratie wagen“ oder Neue Ostpolitik, und neue politische Probleme, gerade in der Wirtschafts- oder Energiepolitik, zeigen Entwicklungen, die bis heute reichen. Auch wenn diese Dekade in den Curricula der Bundesländer wenig Raum einnimmt, bieten die immer deutlicher von der Geschichtswissenschaft konturierten Entwicklungs- und Transformationslinien eine Vielzahl von Anknüpfungsmöglichkeiten für historisches Lernen in der Schule. Das Heft versteht sich als Plädoyer, manchmal auch bezeichnet als „sozialdemokratisches Jahrzehnt“, als Vorgeschichte unserer Gegenwart im Geschichtsunterricht zu thematisieren und an ihm grundlegende Entwicklungen der bundesdeutschen Geschichte zu exemplifizieren.
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Wie war das doch gleich? - Einstiegsstunden nach den Sommerferien (Klasse 5-10)
Die erste Stunde nach den Sommerferien gestaltet sich oft schwer. Die Bücher sind noch nicht ausgegeben und die Erinnerung an den Stoff des vergangenen Schuljahres hat sich über die Ferien verflüchtigt.
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Der 17. Juni 1953 - Geschichtskonstrukt und Identitätsstiftung. Darstellung und Deutung des Volksaufstandes in DDR und BRD (Sek. II)
Wie kaum ein anderes Ereignis der deutschen Geschichte unterlag der Volksaufstand vom 17. Juni 1953 einer erstaunlichen Interpretationsvielfalt. Die DDR stilisierte ihn zu einem "konterrevolutionären Putschversuch" und konstruierte damit ihr "antifaschistisches" Geschichtsbild. Für die BRD sollte der 17. Juni dagegen zur (west-)deutschen Identitätsstiftung beitragen und wurde als "Tag der deutschen Einheit" Teil der politischen Erinnerungskultur der Bonner Republik. In dieser Reihe analysieren Ihre Schülerinnen und Schüler die Gründe für den Aufstand, untersuchen den Prozess der Historisierung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven und erschließen den Umgang mit dem 17. Juni in der BRD und in der DDR. Abschließend diskutieren sie das identitätsstiftende Potenzial des Datums in Vergangenheit und Gegenwart.
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Erinnern und Gedenken
Die Weltöffentlichkeit horchte auf, als in den letzten Wochen und Monaten Nachrichten bekannt wurden, dass die Terroristen des so selbst genannten „Islamischen Staates“ systematisch antike Kulturstätten in ihrem Einflussbereich zerstören.Worum geht es den Kulturbarbaren des IS? Auf der einen Seite darum, durch den Verkauf von Raubgütern die Fortführung des Krieges zu finanzieren, auf der anderen Seite aber auch darum, durch die Zerstörung dessen, was nicht verkauft werden kann, die Erinnerung an die vielfältige altorientalische Vor- und Frühgeschichte mit ihren zahlreichen Gottheiten, die nicht in das Weltbild der Terroristen passen, gewaltsam auszulöschen und damit der Vergessenheit anheimzugeben. Neu sind solche gezielten Zerstörungen indes nicht, die Vergangenheit ist voll mit Beispielen von Fällen, in denen Erinnerungen an vorangegangene Kulturen zerstört wurden. Unter dem Terminus damnatio memoriae sind solche Versuche, die Erinnerung an den Gegner aus dem kollektiven Gedächtnis auszulöschen, bekannt, die Bücherverbrennungen im Mai 1933 wären ein Beispiel aus der deutschen Geschichte dafür. Aleida Assmann prägte die Bezeichnung des strafenden Vergessens dafür. Die Beiträge dieser Ausgabe von geschichte für heute nehmen verschiedene Beispiele in den Blick, unter welchen Bedingungen Erinnerungen erhalten, überformt oder ausgelöscht werden, und dringen damit nicht nur zu einem zentralen Thema der Geschichte vor, sondern hinterfragen auch kritisch die Funktionen des Unterrichtsfaches Geschichte bei der Herausbildung und Tradierung von Mythen selbst. Das aktuelle Zerstörungswerk des „IS“ mag ein – wenn auch trauriger – Anlass sein, diese Frage wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.
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Roll the Dice! Games to Talk about History. Mit einem Würfel- und einem Brettspiel zentrale Begriffe einer Einheit oder eines Schuljahres wiederholen
Während eines Schuljahres erarbeiten die Schüler im bilingualen Geschichtsunterricht so einige Themen. Welche waren das doch gleich? Wie lauteten die englischen Schlüsselbegriffe dazu? Und können die Schüler sie auf Englisch erklären? Die vorliegenden Materialien ermöglichen es, die zentralen historischen Begriffe eines ganzen Schuljahrs in einem Brettspiel noch einmal aufzugreifen und zu festigen. Außerdem können die Schüler komplexe Themen wie die Französische Revolution in Unterthemen gliedern und mit einem Würfelspiel wiederholen.
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Flucht und Vertreibung
Die Begriffe Flucht und Vertreibung stehen im kollektiven Gedächtnis der Deutschen zumeist für die erzwungenen Migrationsprozesse aus Ost- und Südosteuropa zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Diskussionen darum waren nicht nur in den Anfangsjahren der Bundesrepublik brisant, sondern erfahren durch Filme, Dokumentationen und neue politische Debatten in den letzten Jahren wieder mehr Aufmerksamkeit. Die aktuelle Situation an den Grenzen Europas zeigt zudem, wie aktuell Flucht und Vertreibung gerade auch in der Welt des 21. Jahrhunderts sind. Am Beispiel der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten geht dieses Heft zentralen Grundfragen und -problemen nach: Was sind die Ursachen von Flucht und Vertreibung? Was bedeutet eine solche Erfahrung für die betroffenen Menschen? Wie kann für Flüchtlinge und Vertriebene eine neue Heimat geschaffen werden? Wie geht man mit der Erinnerung an solche Ereignisse um? Zahlreiche Unterrichtsmaterialen ermöglichen Schülerinnen und Schülern eine gegenwartsbezogene Auseinandersetzung mit diesem heute wieder so wichtigen Thema.
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Historisches Denken lernen im Geschichtsunterricht
Im Geschichtsunterricht ist „Weltbegegnung“ nicht unmittelbar möglich. Aus der Konstruktivität von Geschichte ergibt sich, dass historische Einsichten aus Zeugnissen und Materialien der Vergangenheit rekonstruiert werden müssen. Aus diesem Konstruktcharakter ergeben sich signifikante Strukturmerkmale, die für historisches Denken konstitutiv sind. Diese können Ausgangspunkt oder Teil der Unterrichtsplanung sein, damit Schülerinnen und Schüler induktiv historisch denken lernen können. In diesem Heft werden einige Konzepte zur Umsetzung im Geschichtsunterricht vorgestellt. Birger Hass zeigt, wie durch den exemplarischen Vollzug der Narrativität wesentliche Verfahren des historischen Denkens erfahren und eingeübt werden können. Dieter Grupp geht von dem Strukturmerkmal der Retrospektivität aus. Beide Unterrichtssequenzen sind geeignet, einen Beitrag zur reflektierten Sinnbildung und Förderung des historischen Denkens zu leisten.
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Begriffe
Begriffslernen bildet im Fach Geschichte eine besondere Herausforderung. Wir haben es mit unterschiedlichen Begriffstypen von ganz verschiedener Komplexität zu tun: von der Bezeichnung eines historischen Gegenstands bis zu theoriegeladenen Deutungsbegriffen. Geschichtsbegriffe stammen außerdem aus unterschiedlichen Zeiten, sie können zeitgleich zu dem benannten Phänomen, aber auch erst später entstanden, also Quellen- oder Deutungsbegriffe sein. Schließlich unterliegen sie, aber auch die Phänomene, die sie bezeichnen, dem historischen Wandel. Kurzum: Begriffe im Fach Geschichte sind keine „Wissensbausteine“, mit denen man säuberlich ein Haus errichten kann; sie sind fluide und unscharf. Gerade deshalb gehört es zu den zentralen Kompetenzen des Fachs, dass Schülerinnen und Schüler mit Begriffen adäquat umgehen können sollen; entsprechende Hinweise finden sich, wenngleich an wechselnden systematischen Orten, in jedem Curriculum und jedem Kompetenzmodell. Unser Themenheft regt auf mehreren Ebenen zur bewussten Begriffsarbeit im Geschichtsunterricht an: mit grundsätzlichen Überlegungen und Maximen im Basisartikel; mit Hinweisen auf hilfreiche Methoden und Techniken; mit Unterrichtsvorschlägen zu zentralen Begriffen, bei denen gezielte Arbeit besonders fruchtbar ist.
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