Unterrichtsmaterialien Holocaust/ Shoa: Ganze Werke Seite 4/13
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Geschichte
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Karikaturen im Geschichtsunterricht
Im Geschichtsunterricht spielt die Arbeit mit Karikaturen eine bedeutende Rolle. Schülerinnen und Schüler können durch die Arbeit mit Karikaturen zentrale Kompetenzen historischen Denkens erwerben. Allen voran die Entwicklung der so bedeutenden Urteilskompetenz lässt sich durch die Auseinandersetzung mit den in der Regel sehr provokativen und zugespitzten Sach- und Werturteilen in Karikaturen so gut fördern wie vielleicht mit keinem zweiten Medium. Die Beiträge des vorliegenden Heftes bieten Anregungen zum Einsatz von Karikaturen im Unterrichtsalltag, die vor allem Kernthemen des Geschichtsunterrichts vom 19. Jahrhundert bis in die jüngste Vergangenheit aufgreifen. In einer Welt, die so stark von Bildern geprägt ist und in der politische Meinungen in unterschiedlichsten Medien und Schattierungen so omnipräsent sind, kann die Auseinandersetzung mit Karikaturen ein kritisches Bewusstsein bei den Lernenden schaffen, das ihnen eine bessere Orientierung in Vergangenheit und Gegenwart ermöglicht.
Gesamtwerk
Kriminell gut Geschichte entdecken 8-10
Wenn eine Geschichte nicht nur Informationen vermittelt, sondern zum Entdecken einlädt, wenn sie neugierig macht und die Kombinationsgabe herausfordert, dann erreicht sie gleich zwei Lernziele: Sie veranschaulicht und vertieft historisches Wissen und sie fördert die Lesekompetenz. 9 spannende Lesekrimis in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen dienen als Textvorlage. Mithilfe der dazugehörigen Arbeitsblätter und handlungsorientierten Aufgaben trainieren die Jugendlichen genaues Lesen und richtiges Kombinieren. Durch weiterführende Aufgaben erarbeiten sich die Schüler*innen zusätzliches historisches Hintergrundwissen. Der Band enthält: 8 spannende Lesekrimis in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen; Pro Krimi Arbeitsblätter zur Förderung der historischen Sachkompetenz; Lösungen.
Gesamtwerk
The Weimar Republic and National Socialism 1919 to 1945
Die Weimarer Republik und ihr Scheitern, der Aufstieg des Nationalsozialismus sowie der Zweite Weltkrieg und der Holocaust gehören zu den zentralen Unterrichtsgegenständen des (bilingualen) Geschichtsunterrichts. Die vorliegende Reihe wendet sich zum einen wichtigen Meilensteinen der Jahre 1919 bis 1945 zu und lässt diese im Licht oft unbekannterer Quellen erscheinen. Zum anderen werden in Schulbüchern weniger ausführlich behandelte Aspekte aufgegriffen, etwa die prekäre Stabilität der sogenannten „Goldenen Zwanziger“, die „Reichserntedankfeste“ oder die britische Appeasement-Politik gegenüber dem NS-Regime. Die Hoffnungen und Ängste, die Erfolge und Krisen, die Perspektiven der Opfer und der Täter der Jahre 1919 bis 1945 werden so für die Lernenden plastisch erfahrbar.
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Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft
Was macht Geschichte als Wissenschaft aus? Was meint man, wenn man von „der“ Geschichte spricht? Und: Wer macht sie eigentlich, die Geschichte? Dieser Band bietet einen Einstieg in die Geschichte des Geschichtsdenkens und der Geschichtswissenschaft. Er gibt einen anschaulichen Überblick über die Arbeitsweise des Historikers und regt zu eigenem Nachdenken an. Denn wer sich damit beschäftigt, was andere unter Geschichte begreifen, macht sich auch ein klares Bild davon, was er selbst darunter versteht. Aus dem Inhalt: Was ist Geschichte? Was ist Geschichtswissenschaft? Grundbegriffe zur Theorie und Methode geschichtswissenschaftlichen Arbeitens; Neueste Tendenzen der Geschichtstheorie; Themenbezogene Auswahlbibliographien mit weiterführender Literatur.
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Handbuch Filmgeschichte
Über 100 Jahre Filmgeschichte. Seit über einem Jahrhundert faszinieren Filme Menschen rund um den Erdball. Willem Strank geht diesem Phänomen auf den Grund. Er skizziert die Filmgeschichte in 13 Kapiteln, die jeweils eine Dekade beleuchten. Pro Kapitel legt er das Hauptaugenmerk auf filmgeschichtliche Besonderheiten aus den USA, Europa und Deutschland. Auch auf globale Phänomene geht er ein, etwa aus Asien, Südamerika oder Afrika. Wichtige filmwissenschaftliche Begriffe aus den Dekaden erklärt er am Kapitelende. Dort finden sich auch Tipps zu sehenswerten Filmen aus der Zeit. Dieses Handbuch ist ein fundierter und zugleich faszinierender Einstieg in die Filmgeschichte und bietet zudem denjenigen, die bereits Vorkenntnisse haben, die Möglichkeit zur gezielten Vertiefung.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Deutsche Wirtschaftsgeschichte der Weimarer Zeit
Die großen Linien dieses Studienbuchs stellen die wirtschaftlichen Problemlagen Inflation und Deflation dar. Unter den Bedingungen des Protektionismus führten sie direkt in die Banken-, schließlich in die Produktions- und Systemkrise. Strukturen, Abläufe und Prozesse werden durch sachlogische Vernetzung und mit Quellen fundiert verständlich aufbereitet. Die Weimarer Republik kann nicht ohne ihre Wirtschaftsgeschichte verstanden werden. Ihre Bürger erlebten alle denkbaren, seinerzeit noch nicht einmal vollständig erklärbaren Wirtschaftslagen, wie die Hyperinflation zu Beginn, die katastrophale Deflation zu Ende der Republik oder verstärkte Rationalisierungsanstrengungen bei gestörten internationalen Handelsbeziehungen, welche wiederum den Transfer der Reparationen erschwerten. Weil sich die Wirtschaft so weitestgehend krisenhaft entwickelte, blieb die Legitimierung der demokratisch-republikanischen Staatsform von dieser Seite aus; zugleich war auch die Leistungsfähigkeit des verfassungsrechtlich verankerten Sozialstaates in Frage gestellt. Das Studienbuch ist um wirtschaftstheoretische Erklärungen und ausgewähltes digitalisiertes Quellenmaterial ergänzt, auf das aus dem Text heraus zugegriffen werden kann. Das Quellenmaterial ist online unter utb.de verfügbar und wird teilweise kommentiert.
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Koloniales Erbe(n)
Koloniales Erbe(n) - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 9/10 2021
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Die Geschichte des Rassismus von der Kolonialisierung bis zur Gegenwart
Was ist Rassismus? Wie und weshalb entstand das Denken in Rassenkategorien? Und wie zeigt sich rassistisches Gedankengut heute? In dieser Unterrichtseinheit befassen sich die Schülerin-nen und Schüler mit der deutschen Kolonialgeschichte und verstehen so die Ursprünge der Rassenideologie besser. Sie setzen sich kritisch mit der Rassenlehre im Nationalsozialismus auseinander und diskutieren abschließend, ob man den Begriff „Rasse“ aus dem Grundgesetz entfernen sollte.
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Widerstand gegen Hitler und den Nationalsozialismus
Wer waren die politischen Gegner des Nationalsozialismus? Warum scheiterten alle Attentatsversuche auf Hitler? Wie leisteten mutige Männer und Frauen im Nationalsozialismus Widerstand? Und warum wird der Widerstandskämpfer Graf Stauffenberg auch kritisch gesehen? In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler wichtige Informationen und Hintergründe zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus und setzen sich kritisch mit der Würdigung der Widerstandskämpfer im Laufe der Zeit auseinander.
Gesamtwerk
NS-Propaganda
Propaganda und Inszenierung standen von Beginn an im Fokus der Nationalsozialisten. Ziel war es, die Aufmerksamkeit der Menschen zu gewinnen, um sich einen Weg in die Herzen der breiten Masse zu bahnen. Die Propagandastrategien des NS-Regimes richteten sich auf alle Bereiche des Lebens. Dabei nutzten die Nationalsozialisten die vorhandenen Möglichkeiten der Massenkommunikation. Sie appellierten an Emotionen mithilfe weniger Schlagworte.
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Umweltgeschichte
Umweltgeschichte gewinnt in Lehre und Forschung immer mehr an Bedeutung. Das Buch führt in Konzepte, Felder und Methoden des Faches ein. Es behandelt die großen Themen der neueren europäischen Geschichte wie Industrialisierung, Urbanisierung oder Imperialismus aus umwelthistorischer Perspektive. Geeignet für Lehrende und für Studierende vom Bachelor- bis zum Master-Niveau.
Gesamtwerk
Der NS – Übernahme und Konsolidierung der Macht
Machtübernahme und Machtkonsolidierung der Nationalsozialisten sind ein obligatorisches Thema des Geschichtsunterrichts. Stichworte wie „Ermächtigungsgesetz“, „Gleichschaltung“ oder „Bücherverbrennung“ finden sich in jedem Schulbuch. Allerdings werden sie dort zumeist nur sehr summarisch behandelt, bevor es dann zu einer Betrachtung der nationalsozialistischen Herrschaft unter systematischen Gesichtspunkten wie „Weltanschauung“, „Propaganda“, „Jugend“ oder „Volksgemeinschaft“ kommt. Das vorliegende Heft nimmt wichtige Stationen der nationalsozialistischen Machtkonsolidierung bis zum Tod Hindenburgs einzeln genauer in den Blick. Das ermöglicht es, im Unterricht dort Akzente zu setzen, wo man als Lehrkraft einzelne Geschehnisse intensiver oder zum Teil auch aus einem anderen Blickwinkel behandeln möchte. Zwar gab es keinen „Masterplan“ der Nationalsozialisten. In der Zusammenschau der Ereignisse und Maßnahmen wird aber deutlich, mit welcher – zuvor nicht vorstellbaren und auch im Nachhinein frappierenden – Dynamik sich die Auflösung der bisherigen staatlichen und gesellschaftlichen Ordnung vollzog.
Gesamtwerk
National Socialism
In diesem Beitrag lernen die Schülerinnen und Schüler die Methoden der rechtspopulistischen und rechtsradikalen Einflussnahme kennen. Sie analysieren selbstständig propagandistisches Material in Form von Kleidung und anderem Merchandise und erkennen die von diesen so harmlos wirkenden Produkten ausgehende rassistische und demagogische Wirkung.
Gesamtwerk
Revolutionen in der Geschichte
Die in diesem Heft versammelten Materialien ermöglichen die Behandlungen von Revolutionen als Längsschnitt im Geschichtsunterricht. Die Ausrichtung entspringt der Überzeugung, dass Schüler*innen über Längsschnittthemen eher angeregt werden, in größeren Zusammenhängen zu denken und damit auch ihre narrativen Kompetenzen zu stärken. Längsschnitte leisten durch Gegenwartsbezüge einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung. Zu historischer Bildung können sie beitragen, wenn es im diachronen Vergleich gelingt, über die Analyse der Quellen dem Phänomen der Standortgebundenheit auf die Spur zu kommen und so schließlich auch eine historische Selbstreflexion zu entwickeln.
Gesamtwerk
Deutungen des Mittelalters
Die Mittelalterforschung hat sich in den letzten Jahr(zehnt)en stark weiterentwickelt. Neue Forschungsfelder wurden aufgetan, alte Deutungen hinterfragt oder gar verworfen, das Mittelalter als epochale Größe wurde mitunter sogar zur Disposition gestellt. Es scheint, als hätte sich dagegen der Geschichtsunterricht zum Mittelalter – abhängig von den jeweiligen Lehrplänen/Curricula und darauf basierend den Lehrwerken/Schulbüchern – nicht allzu stark verändert. Mitunter werden sogar veraltete Positionen weiter transportiert und gelehrt. Dieses Geschichte lernen-Heft möchte exemplarische Impulse liefern, das Mittelalter in einer kritisch-reflektierten Weise in den Blick zu nehmen und insbesondere bestimmte Deutungen zu hinterfragen sowie einige neue Aspekte für schulische Belange zu beleuchten.
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Jüdische Geschichte
Jüdische Geschichte - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 7/8 2021
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Vom Zweiten Weltkrieg zum geteilten Deutschland
Dieser Grundstufenbeitrag bietet landeskundliche Informationen über ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte, dessen Folgen sich bis heute auswirken: Ihre Schülerinnen und Schüler erfahren etwas über Deutschland im Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die Aufteilung des Landes in vier Besatzungszonen sowie die Lebenssituation in der Nachkriegszeit. Die Deutschlernenden erkunden in den Unterrichtsmaterialien Alltagsgegenstände aus dem nationalsozialistischen Deutschland, lesen Feldpostbriefe und lernen etwas über die sparsame Ersatzküche in der Nachkriegszeit. Verknüpft sind diese Themen u. a. mit den sprachlichen Aspekten Satzbau und Konjugation aus dem Bereich Grammatik sowie mit Wortschatzarbeit.
Gesamtwerk
Außerschulische Lernorte
Außerschulische Lernorte sollen im erfahrungsarmen Fach Geschichte für Authentizität und Anschaulichkeit sorgen. Diese Erwartung ist berechtigt, doch sie lässt sich nur verbunden mit einer geschichtsdidaktischen Qualifizierung in dem Sinne erfüllen, dass an diesen Orten historisches Lernen ermöglicht wird. Oft wird allerdings bereits der emotionale Überschuss, den solche Orte oft bieten und der Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen vermag, für historisches Lernen gehalten. Ganz besonders trifft das auf Gedenkstätten zu, die neben ihren wissenschaftlichen Bestrebungen immer auch Teil der Erinnerungskultur oder sogar der Geschichtspolitik sind. Das steht bei Besuchen oft nicht im Mittelpunkt, so dass es weniger zu einer reflektierten Auseinandersetzung als zu einer affirmativen Übernahme von vorgefertigten Urteilen kommt. Der Beitrag von Markus Bernhardt zeigt, dass historische Gedenkorte und andere Repräsentation der Erinnerungskultur ihr Potenzial für historisches Lernen nur dann entfalten können, wenn der funktionale Gedenk- oder Erinnerungsakt überschritten wird und die Repräsentationen selbst zum Gegenstand der Reflexion werden. Aus der Zeit römischer Besatzung und Provinzialisierung finden sich bis heute unzählige Hinterlassenschaften in Deutschland. Eine Vielzahl an Museen und archäologischen Parks präsentieren diese Funde und etablieren sich zunehmend offensiver als Lernangebote. Experimentelle Archäologie, themenorientierte Workshops sowie vielfältige Mitmach- und Unterhaltungsangebote bestimmen die erwartete Zugänglichkeit zur antiken Welt. Interessante und spektakuläre Inszenierungen können jedoch dazu verleiten, den kritischen Blick auf das Verhältnis zwischen Spuren aus der römischen Zeit und einer modernen Deutung zu verlieren. Der Beitrag von Thomas Must bietet didaktischmethodische Überlegungen, um dafür zu sensibilisieren. Zwei weitere Schwerpunktbeiträge befassen sich mit didaktischen Aspekten von Gedenkstättenbesuchen in Berlin und mit Museumsbesuchen.
Gesamtwerk
Deutsche Großkonzerne im Nationalsozialismus
Warum benötigten Nationalsozialisten im Dritten Reich Millionen Arbeitskräfte? Wie profitierten deutsche Unternehmen von der NS-Wirtschaftspolitik? Wie gehen sie heute mit ihrer damaligen Schuld und Verantwortung um? Und wie wurden die ehemaligen Zwangsarbeiter entschädigt? Anhand von historischen Fotos, informativen Sachtexten sowie selbstständigen Internetrecherchen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Umgang deutscher Unternehmen mit ihrer Vergangenheit während des Dritten Reiches. Sie erarbeiten sich wichtige Einblicke in die NS-Wirtschaftspolitik und erkennen, wie sehr Unternehmen profitierten, sich aber lange Zeit nicht ihrer Verantwortung stellten.
Gesamtwerk
Kunst zur Zeit des Nationalsozialismus
Was verstanden die Nationalsozialisten unter Kunst? Wie beeinflussten Politik und Propaganda das künstlerische Schaffen in der NS-Diktatur? Und wie war die Haltung zur modernen Kunst? Mit diesen Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler im vorliegenden Beitrag zur Kunst im Nationalsozialismus und zum propagierten Menschenbild auseinander. Sie betrachten und analysieren dazu insbesondere Gemälde und Plakate und widmen sich in eigenen gestaltungspraktischen Auseinandersetzungen dem Thema auch unter aktuellen Aspekten.
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Gedenkstätten an NS-Täterorten
Gedenkstätten an NS-Täterorten
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Erinnerungskulturen
Die Beschäftigung mit Erinnerungskulturen im Geschichtsunterricht hat einen starken Lebensweltbezug. Ob im Rahmen feierlicher Gedenkveranstaltungen oder im Freiraum sozialer Netzwerke, ob allein oder in Gemeinschaft – Menschen erinnern sich. Woran und auf welche Weise erinnert werden sollte, wird häufig kontrovers beurteilt, wie sich aktuell z.B. an zahlreichen Straßennamendebatten und Denkmalsturz-Initiativen zeigen lässt. Die Beschäftigung mit den Praktiken, Ansprüchen und Produkten verschiedener Erinnerungskulturen fördert somit auch die historische Urteilskompetenz. Der reflektierte Umgang mit geschichts- und erinnerungskulturellen Phänomenen gilt zu Recht als eines der wichtigsten Ziele des Geschichtsunterrichts. Dieses Heft präsentiert anhand zahlreicher Beispiele die Konfliktfelder und Herausforderungen von Erinnerungskulturen (z.B. in postkolonialen und postgenozidalen Gesellschaften). Darüber hinaus bietet es viele Anregungen, wie die Beschäftigung mit Erinnerungskulturen im Geschichtsunterricht umgesetzt werden kann.
Gesamtwerk
Macht Umwelt Geschichte?
Das Forschungsfeld „Umweltgeschichte“ hat sich seit den 1990er Jahren stark gewandelt. Ging es bis dahin hauptsächlich um Verschmutzungsprobleme als unerwünschtes Nebenprodukt der Industrialisierung, hat der Boom der Globalgeschichte auch der Umweltgeschichte neue Fragestellungen und Forschungskontroversen eröffnet. Eine Grundfrage lautet seither, ob Umweltprobleme als klassische Gemeinwohlthemen zu betrachten sind, die auf technische Mittel und politisch-administrative Maßnahmen setzen oder ob es sich um einen breiten Kampf um Gerechtigkeit handelt, den bestimmte sozial oder ethnisch definierten Gruppe als „environmentalism of the poor“ führen? Der „Environmental Justice Atlas“ umfasste im September 2020 insgesamt 3267 Fallgeschichten aus aller Welt und bildet eine ernüchternde Lektüre hinsichtlich der Wirksamkeit von Umweltbewegungen. Der Aufsatz von Frank Uekötter zeigt die Interdependenzen entgrenzter Umweltgeschichte an den Beispielen der Eukalyptusplantagen als „Bäume der Diktatoren“, den Bananenplantagen in Honduras, den Fleischbaronen von Chicago oder der Produktion des Guano-Düngers in Peru. Eine intendierte Geschichte der materiellen Lebensgrundlagen steckt erst in den Anfängen, da die Umweltgeschichte innerhalb der Wissenschaften immer noch eine prekäre Randexistenz führt. Der Aufsatz von Uwe Walter gibt zunächst einen knappen Überblick zu antiken Sichten auf Mensch, Umwelt und Klima. Anthropogene Einflüsse spielten lokal und regional durchaus eine Rolle, aufs Große gesehen freilich nicht, schon wegen der im Vergleich mit der Moderne geringen Bevölkerungsdichte. Im Mittelpunkt stehen die Eigenart des mittelmeerischen Klimas und dessen Veränderungen über die lange Dauer der Antike. Als gesichert kann ein begünstigendes „römisches Klimaoptimum“ zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. gelten, während in der Spätantike eine Kaltzeit andere Krisenfaktoren (u. a. Epidemien, reichinterne Konflikte, Migrationen) offenbar verstärkte. Aus der historischen Rückschau ergibt sich in jedem Fall die Einsicht, dass Menschen in der Antike auf einen Klimawandel mit Anpassung und Kreativität reagierten – die Vorstellung, man könne die Veränderungen durch ein globales Regime aufhalten, erscheint aus dieser Perspektive geradezu irregeleitet und geeignet, Ressourcen in großem Umfang falsch einzusetzen. Anhand von zwei ausgewählten Themenbereichen befasst sich der Aufsatz von Karl-Josef Burkard mit der heute üblichen Einbeziehung wirtschaftspolitischer Fragestellungen in den Geschichtsunterricht. Das erste Beispiel behandelt die „Tulpenmanie“ in den Niederlanden des 17. Jhs. zur Zeit der Anfänge der kapitalistischen Wirtschaftsweise mit ihren charakteristischen Institutionen wie Aktiengesellschaften und Börsen. Die Niederlande wurden zum damaligen Weltfinanzzentrum und setzten den Freihandel als Postulat des ökonomischen Liberalismus gegen den Protektionismus der merkantilistischen Wirtschaftsweisen. Beispiel zwei betrachtet die krisenverschärfende Sparpolitik der Regierung Brüning der keynesianischen Wirtschaftspolitik zur Zeit des amerikanischen New Deal gegenüber. Den Schülern eröffnen sich durch diesen Vergleich wichtige Einsichten in fundamentale Zusammenhänge von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, darunter die Kreislaufwirkungen pro- und antizyklischer Konjunkturpolitik und die Bedeutung wirtschaftswissenschaftlicher Paradigmenwechsel. Im Geschichtsunterricht dienen diese wirtschaftsgeschichtlichen Betrachtungen in erster Linie einem tieferen Verständnis der historischen Zusammenhänge und danach erst der ökonomischen Bildung.
Gesamtwerk
Historical photos
Welche Intention verfolgen Fotografien, besonders zu Kriegszeiten? Bildquellen im Allgemeinen und Fotografien im Speziellen sind keine objektiven Abbildungen der Wirklichkeit. Ihre vermeintliche Authentizität und Ähnlichkeit mit dem Abgebildeten sind vielmehr das Resultat von zuvor getroffenen Entscheidungen. Erforschen Sie mit Ihren Schülern die Sprache der Bilder und schaffen Sie dabei viele Sprechanlässe im bilingualen Geschichtsunterricht.
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Deutsche Sprachgeschichte
Der Band bietet einen systematischen Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache vom Althochdeutschen bis zur Gegenwart. Der Band bietet: Vorgeschichte des Deutschen: Indogermanisch und Germanisch; Darstellung des Sprachwandels auf allen Sprachebenen: Laut, Wort, Satz, Text; Einbettung der Sprache in die Geistes- und Kulturgeschichte. utb basics: Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Merksätze, Definitionen und Boxen erleichtern das Lernen; Abbildungen, Karten und Grafiken veranschaulichen den Lernstoff; Übungsfragen ermöglichen die gezielte Prüfungsvorbereitung.
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