Unterrichtsmaterialien Nation, Identität und Volk: Ganze Werke Seite 8/19
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Geschichte
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Escape-Rooms für den Geschichtsunterricht 5-10
Escape-Rooms im Geschichtsunterricht: Jugendliche lieben es, knifflige Rätsel zu knacken. Dafür spricht der aktuelle Boom rund um Escape-Rooms, Exit-Spiele und Escape-Storys in Buchform. Machen Sie sich die Begeisterung Ihrer Schüler*innen für dieses Format zunutze und bringen Sie das Exit-Game-Prinzip in Ihren Geschichtsunterricht! Spaß und Spannung im Fach Geschichte: Mit dem vorliegenden Band gelingt es im Handumdrehen, den Klassenraum in einen Escape-Room zu verwandeln. Sie erhalten alle wichtigen Informationen dazu, was Sie bei der Übertragung des Prinzips auf den Geschichtsunterricht beachten müssen. Auch alle nötigen Materialien sind im Band enthalten, sodass die Breakouts ohne großen Aufwand durchgeführt werden können. Rätsel knacken im Unterricht: Wie üblich bei diesem Spiel-Prinzip, gibt es auch für die Breakouts dieses Bandes eine rätselhafte Einstiegsgeschichte, welche die Schüler*innen zum Thema hinführt und eine Lücke definiert, die durch das Lösen der Aufgaben und Rätsel geschlossen werden muss. Gefragt sind Fachwissen, Teamwork und problemlösendes Denken! Die Themen: Das alte Ägypten: Pharaonen und Götter | Das antike Griechenland: Götter und Helden | Der Alltag im alten Rom | Das Leben in der mittelalterlichen Stadt | Martin Luther und die Reformation | Die Industrialisierung: das Zeitalter der Erfindungen und Entdeckungen | Die Weimarer Republik. die Goldenen Zwanziger. Der Band enthält: Eine allgemeine Einführung | 7 fertige Breakouts mit didaktisch-methodischen Hinweisen und einer Übersicht über die Rätsel inklusive Angabe der benötigen Materialien und Lösungshinweisen für die Lehrkraft sowie einer Einstiegsgeschichte, Rätselblättern und Hinweiskarten für die Schüler*innen | In jedem Breakout zusätzlich digitale Rätsel, die über QR-Codes® abgerufen werden können. Inhaltliche Schwerpunkte: Handlungsorientierung | Problemorientierung | Selbsttätigkeit | Kooperation | Sozialkompetenz | Medienkompetenz | Motivation | Vorführstunden
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Stationenlernen Geschichte 9/10 Band 2 - inklusiv
Wie können Sie Ihre Schüler für das Fach Geschichte begeistert, wie Inhalte des Unterrichts nicht nur rein kognitiv vermittelt werden? Wie können Sie zudem mit einer sehr leistungsheterogenen Lerngruppe umgehen? Mit dem Stationenlernen Inklusionspaket gelingt Ihnen moderner Geschichtsunterricht, denn es ermöglicht ALLEN Ihren Schülern eigenverantwortliches, selbstgestaltetes und kooperatives Lernen. Zur Einführung werden die Methode des Stationenlernens und die praktische Umsetzung im Unterricht kurz erläutert. Im Praxisteil des E-Books sind die vier Themen „Ost-West-Konflikt“, „Leben in der BRD“, „Leben in der DDR“ und „Wiedervereinigung“ für Ihre Schüler motivierend aufbereitet. An jeweils fünf bis sieben Pflicht- sowie zahlreichen Zusatzstationen werden die Schüler an das jeweilige Thema herangeführt. Mittels kreativer Textarbeit, einer produktorientierten Ausrichtung und zahlreicher Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung gelingt es Ihnen schnell und einfach, Ihre Schüler zur Mitarbeit zu motivieren.
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Stationenlernen Geschichte 9/10 Band 1 - inklusiv
Wie können Schüler für das Fach Geschichte begeistert, wie Inhalte des Unterrichts nicht nur rein kognitiv vermittelt werden? Wie kann die Lehrkraft zudem mit einer sehr leistungsheterogenen Lerngruppe umgehen? Mit dem E-Book Stationenlernen Inklusionspaket gelingt moderner Geschichtsunterricht, denn es ermöglicht ALLEN Schülern eigenverantwortliches, selbstgestaltetes und kooperatives Lernen. Zur Einführung werden die Methode des Stationenlernens und die praktische Umsetzung im Unterricht kurz erläutert. Im Praxisteil des Buches sind die vier Themen „Das Streben der europäischen Mächte nach Weltmacht am Beispiel des Imperialismus“, „Das Epochenjahr 1917“, „Die Weimarer Republik“ und „Ideologie und Struktur des Nationalsozialismus“ für Ihre Schüler motivierend aufbereitet. An jeweils fünf bis sieben Pflicht- sowie zahlreichen Zusatzstationen werden die Schüler an das jeweilige Thema herangeführt. Mittels kreativer Textarbeit, einer produktorientierten Ausrichtung und zahlreicher Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung gelingt es Ihnen schnell und einfach, Ihre Schüler zur Mitarbeit zu motivieren. Das kostenlose, digitale Zusatzmaterial bietet ergänzendes Inklusionsmaterial.
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Imperialismus und Erster Weltkrieg an Stationen
Der Imperialismus und der Erste Weltkrieg sind wichtiges Kapitel der Geschichte, welche im Geschichtsunterricht natürlich nicht zu kurz kommen dürfen. Dieses Stationentraining hilft Ihnen dabei, diese Themen mit Ihren Schülern eingehend zu betrachten. Die verschiedenen Stationenläufe dieses Bandes konzentrieren sich auf unterschiedliche Teilaspekte der Oberthemen Imperialismus und Erster Weltkrieg. Die Schüler erarbeiten sich die Lerninhalte selbstständig und nachhaltig und gehen dabei in ihrem individuellen Tempo vor. Die Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblätter als Kopiervorlagen sind umgehend in der Praxis einsetzbar und eignen sich gut für Freiarbeitsphasen. Auch für Vertretungsstunden sind sie das ideale Handwerkszeug, das sogar fachfremden Lehrern gelungene Geschichtsstunden garantiert. Die Themen: Heißer Juli 1914, Politisch-militärische Etappen, Wirtschaftliche und soziale Aspekte des Krieges, Endphase des Krieges, Aufarbeitung und Folgen.
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Vom Germanen zum Römer? –
Wie äußerte sich römische Herrschaft in den eroberten Gebieten? Auf welche Lebensgewohnheiten und kulturellen Eigenheiten der Germanen stoßen die Römer am Rhein? Wurde die Romanisierung als reine Unterwerfung und Fremdbestimmung wahrgenommen? Die Lernenden erarbeiten sich Kenntnisse darüber, welche Auswirkungen die (zum großen Teil missglückte) Unterwerfung der Germanen durch die Römer hatte. Sie diskutieren Vor- und Nachteile, die die Übernahme der römischen Kultur und Gebräuche für die Bewohner Germaniens bedeutet haben.
Verwandte Themen
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Wie es mit uns Menschen anfing –
Wie überlebten die Steinzeitmenschen? Welchen Gefahren und Herausforderungen waren sie ausgesetzt? Welche Entwicklungen sind wirtschaftlich und kulturell bereits zu erkennen? Um diese Fragen zu beantworten, wird in diesem Unterrichtsvorhaben ein Schwerpunkt auf das Leben der Steinzeitmenschen sowie die Weiterentwicklung der wirtschaftlichen Lebensformen und der Lebensverhältnisse und damit der neolithischen Revolution gelegt. Kern der Reihe ist demnach ein Stationenlauf zur Leitfrage „Welche Veränderungen im Leben der Menschen in der Altsteinzeit zur Jungsteinzeit bedeuten die neolithische Revolution?“.
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Hinweg mit der Schwatzbude! Kampf der Steckrübenrepublik!
Die erste deutsche Demokratie wurde von Beginn an von rechten und linken Kräften, die den Liberalismus und den Parlamentarismus verachteten, in Wort und Tat bekämpft. Sie wollten das verhasste ‚System‘ beseitigen und durch eine Volksgemeinschaft unter einem Führer oder eine Diktatur des Proletariats nach sowjetischem Muster ersetzen. Die häufig allzu einseitig auf den Nationalsozialismus fokussierte Blickweise berücksichtigt zu wenig, wie grenzenlos der Schaden war, den unterschiedlichste antidemokratische Kräfte der Weimarer Republik zufügten, weil es ihnen gelang, mit ihrer Propaganda sowohl einflussreiche Persönlichkeiten als auch große Bevölkerungsgruppen für sich zu gewinnen.
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Geschichte der Bildung und Erziehung
Grundlagen für die Pädagogik: Eine Geschichte der Bildung und Erziehung ist auch eine Geschichte ihrer Medien. Marcelo Caruso verfolgt sie vom Aufkommen der Schrift über die Durchsetzung und Verbreitung der Bücher bis zur Digitalisierung in Schule und Familie der Gegenwart. Denn nur, wer weiß, dass auch pädagogische Vorstellungen und Praktiken historischem Wandel unterworfen sind und dessen Folgen kennt, kann erkennen, wo wir heute stehen.
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Zweimal 70 Jahre - Bundesrepublik und DDR
Die friedliche Revolution in der DDR und der blutige Regimewechsel in Rumänien bilden die Gegenpole in der Geschichte des Umbruchs von 1989/90. Sie markieren – zwischen Kerzendemonstration und Massenerschießung – das politische Handlungsspektrum, in dem sich der Sturz der kommunistischen Diktaturen vollzog. Die Folgen für die gesellschaftlichen Umwandlungsprozesse waren schwerwiegend und prägen die Erinnerung an „1989“ bis heute. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Beitrag von Peter Ulrich Weiß die historischen Ursachen für die Gewaltabkehr bzw. die Gewalteskalation. Der Aufsatz von Manfred Kittel misst „Erfolg“ oder „Misserfolg“ der Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus in der Bundesrepublik vor allem an deren Bedeutung für die politische Stabilität der zweiten deutschen Demokratie. Aus diesem Grunde herrschte anfänglich ein robuster Pragmatismus des wechselseitigen „Beschweigens“ (H. Lübbe) vor; das nur auf diesem Wege für erreichbar gehaltene Ziel demokratischer Stabilität stand allerdings von Anfang an in einem Spannungsverhältnis zu weitergehenden moralischen Erwartungen nicht nur auf Seiten der NS-Opfer. Die weitere Entwicklung war dann seit den 1980er-Jahren von einer zunehmenden Moralisierung geprägt. Wer nach der Stabilität der zweiten deutschen Demokratie fragt, muss über den Umgang mit den unmittelbaren Folgen der NS-Diktatur hinaus zudem mittelbare, im weiteren Sinne mentalitätsgeschichtliche Folgen dieser Vergangenheit für die großen Linien der Politik der Bundesrepublik bedenken. „Sonderfall Ostdeutschland?“ Zum Demokratieverständnis in Ost und West Die Demokratie gilt besonders in Ostdeutschland als gefährdet. Viele Statistiken suggerieren, dass die Ostdeutschen nicht in der Demokratie angekommen seien. Der Artikel von Frank Bösch differenziert diese spektakulären Meldungen. So wird deutlich, dass in vielen Bereichen die Unterschiede zwischen Ost und West gering groß sind und es eine deutliche Annäherung bei der Demokratieakzeptanz gibt. Weniger akzeptiert ist etwa in Ostdeutschland nicht die Demokratie, sondern deren Umsetzung. Abschließend wird hinterfragt, wie aussagekräftig die Unterteilung in Ost und West ist.
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Das Flugblatt – Massenmedium der Information und Manipulation
Warum konnte sich das Flugblatt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem Massenmedium entwickeln? Welche Medien gab es zu dieser Zeit noch? Mit welchen Zielen und Absichten wurden Flugblätter im 20. Jahrhundert eingesetzt? Werden Menschen auch heute noch von Flugblättern beeinflusst? Anhand von schriftlichen und bildlichen Quellen, informativen Sachtexten sowie selbstständigen Internetrecherchen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Einsatz von Flugblättern im 20. Jahrhundert. Sie erarbeiten sich wichtige Einblicke in die unterschiedlichen Ziele und Absichten, die mit dem Einsatz dieses gedruckten Massenmediums erreicht werden sollten. Sie erkennen, dass auch heute noch einzelne Flugblattaktionen die Menschen beeinflussen.
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Von Massenflucht bis Mauerfall
Der Mauerfall in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 ging als historisches Ereignis in die deutsche Geschichte ein. Er steht sinnbildlich für den Erfolg der friedlichen Revolution in der DDR, die mit der Fluchtbewegung im Jahr 1989 und den ersten Montagsdemonstrationen im Herbst desselben Jahres ihren Anfang nahm. Hunderttausende gingen damals gegen die Staatswillkür auf die Straße und taten ihren Unmut kund. Erarbeiten Sie mit den Lernenden die Entwicklung der Flucht-bewegung, verschiedene Fluchtgründe und die politischen Hintergründe (Glasnost und Perestroika). Im Rahmen eines Gruppenpuzzles vergleichen die Schülerinnen und Schüler vier tragende Oppositionsbewegungen und erarbeiten im Anschluss daran die Ereignisse am Tag des Mauerfalls.
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The Yellow Vests – a revolutionary movement?
Im November 2018 gab es Unruhen in Frankreich, deren ursprünglicher Hintergrund Empörung über die Erhöhung von Steuern auf Gas, Benzin und Diesel waren. Die Leute gingen auf die Straße und kennzeichneten sich durch gelbe Sicherheitswesten. Nicht nur in Paris, sondern auch in den Provinzen trafen sich die Demonstranten jeden Samstag. Was zu Beginn als friedlich und gewaltfrei angedacht war, eskalierte zusehends. Anhand von verschiedenen Medien befassen sich die Schüler u.a. mit diesem Phänomen und der geschichtlichen Vorgeschichte (Französische Revolution) und stellen Vergleiche an.
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History Jeopardy: It’s all about questions and answers!
Wie entwickelte sich die erste Demokratie der Welt? Was verbindet und unterscheidet die Revolutionen in England, Frankreich und Amerika? Welche Faktoren führten zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs? Welche Auswirkungen hatte die Weltwirtschaftskrise 1929? Inwiefern war der Fall der Mauer eine friedliche Revolution? Und wie waren doch gleich die englischen Schlüsselbegriffe hierzu? Bei diesem Jeopardy-Quiz wiederholen Ihre Schülerinnen und Schüler die zentralen Themengebiete der Abiturstufe von der Antike bis zum Ende des Kalten Krieges. Auch verschiedene Themen der Sekundarstufe I können wiederholt werden. So macht bilingualer Geschichtsunterricht Spaß – ideal für die individuelle Abiturvorbereitung, oder für die Verwendung als Einstiegs-, Sicherungs- oder sogar Erarbeitungsphase.
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Der Nahe Osten 1900 bis heute:
Der Beitrag trifft den Kern der Zeit, in der die Menschen im Westen Angst vor einer muslimischen Invasion haben. Die Schüler steigen dabei ein, indem sie sich zunächst bewusst machen, welche Länder zum Nahen Osten gehören und welche davon muslimisch geprägt sind. Sie lernen in Auszügen die Unterschiede zwischen Schiiten und Sunniten sowie anderen islamischen Glaubensabspaltungen kennen, um dann die Zusammenhänge anhand von Karten und Primärquellen, besonders zu den Einmischungen der ehemaligen Kolonialmächte, zu erkennen. Die Aufgaben zu Video- und Audioaufnahmen machen den Beitrag zu einer medial breit gefächerten Materialsammlung, die das komplizierte und oftmals "verschleierte" Thema erhellt.
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„Der Osten ist rot“
Mithilfe von unterschiedlichen Quellen erarbeiten die Schüler Aspekte der chinesischen Kulturrevolution und erfahren, mit welchen Methoden der Propaganda es gelang, einen Großteil der chinesischen Bevölkerung direkt oder indirekt im Sinne der Ideen Mao Zedongs zu beeinflussen. Sie stellen Ähnlichkeiten und Unterschiede zu europäischen Formen der Propaganda fest und lernen, dass scheinbar vertraute Symbole in anderen Kulturkreisen andere Bedeutungen haben können.
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Bedrohte Ordnungen
Das Begriffspaar „Bedrohte Ordnungen“ scheint vielen unwillkürlich auf unsere Gegenwart zu passen. Jenseits von solchen Assoziationen ist damit ein historisch fundiertes wissenschaftliches Forschungskonzept verbunden, das an einem gleichnamigen Tübinger Sonderforschungsbereich entwickelt wird. Der erste Aufsatz bietet eine kurze Einführung in die damit verbundenen Ansätze. Der zweite Beitrag zeichnet die Entwicklung des Kalten Krieges als Folge einer Bedrohungswahrnehmung in Nordamerika und Westeuropa nach. Der dritte Beitrag schließlich widmet sich dem Problem, wissenschaftliche Forschung in die Unterrichtspraxis einzubringen. Das zentrale Medium sind hierbei die vom SFB „Bedrohte Ordnungen“ erhobenen Quellen, die in narrative Kontexte eingebunden werden sollen. Als innovatives Instrument erweist sich hier insbesondere das Konzept der Bedrohungskommunikation als tauglich. Exemplarisch werden damit drei gängige Quellen aus dem „Kalten Krieg“ analysiert und eingeordnet. Als eine der zentralen Fragen ergibt sich daraus, ob dahinter eine reale Bedrohung steht oder ob diese erst durch die Bedrohungskommunikation geschaffen wird. Dies kann als interessanter Ansatz für einen Lebensweltbezug eingesetzt werden und erhält dadurch Bedeutung für die Orientierung der Schülerinnen und Schüler. Gegenüber schnell präsentierten Forderungen, Schülerinnen und Schüler mittels eines neuen Faches gegen Desinformation und Manipulation durch absichtliche Falschmeldungen („Fake News“) zu immunisieren, erinnert Elisabeth Erdmann an das Potential des Faches Geschichte, spielen in diesem doch seit langem der kritische Umgang und die Interpretation von Quellen eine wichtige Rolle. Ihr Aufsatz rekapituliert im Längsschnitt den Einsatz von Quellen im Geschichtsunterricht und in den Schulbüchern bis heute.
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Geschichte handlungsorientiert: Zeitgeschichte
Eine Karikatur zur Deutschen Wiedervereinigung analysieren? Die aktuellen Einsätze der UN-Blauhelme recherchieren? – Anhand solcher Arbeitsaufträge wird die Neueste Geschichte lebendig! Mithilfe dieser vielfältigen handlungs- und erlebnisorientierten Aufgaben bewegen sich die Schüler auf den Spuren von Konrad Adenauer, Willy Brandt, Helmut Kohl, Erich Honecker und Michael Gorbatschow. So begreifen und verstehen sie die großen historischen Veränderungen in der Neuesten Geschichte. Die Materialien lehnen sich dabei eng an die Struktur der Kerncurricula an und ermöglichen den Erwerb von gesichertem Verfügungs- und Orientierungswissen. Die übersichtlich gestalteten Arbeitsbögen und die klaren, motivierenden Handlungsanleitungen sind im Unterricht sofort einsetzbar und befähigen die Schüler zu einer selbstständigen Auseinandersetzung mit historischem Wissen in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit. Neben den Kopiervorlagen zur Erarbeitung historischer Kontexte sowie vielfältigem Karten- und Bildmaterial werden Ihnen Lösungen, Lernzielkontrollen und ein Geschichts-Quiz zur Ergebnissicherung als digitales Zusatzmaterial angeboten. Da auch die Lernzielkontrollen editierbar gestaltet sind, können Sie die Prüfungsaufgaben ohne erheblichen Mehraufwand individuell anpassen.
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Begriffslernen und Begriffsarbeit im Geschichtsunterricht
Im Sprachfach Geschichte sind Begriffslernen und Begriffsarbeit mit besonderen Herausforderungen verbunden. Schülerinnen und Schüler müssen sich mit Begriffstypen von ganz verschiedenartiger Komplexität auseinandersetzen. „Geschichtsbegriffe“ stammen aus unterschiedlichen Zeiten. Sie können zeitgleich zu dem benannten Phänomen, aber auch erst später entstanden, also Quellen- oder Deutungsbegriffe sein. Und die Begriffe selbst, aber auch die Phänomene, die sie bezeichnen, unterliegen historischem Wandel. Begriffe im Fach Geschichte sind deshalb keine soliden „Wissensbausteine“, sondern fluide und unscharf. Dieser Band beschreibt die damit verbundenen Probleme, erläutert die Bedeutung von Begriffslernen in den Curricula und entwickelt Konzepte für Begriffsarbeit im Unterricht. Im Anschluss daran werden unterschiedliche methodische Varianten von Begriffsarbeit an Beispielen vorgestellt – von der Arbeit mit vorliegenden Begriffserklärungen bis zum Concept Mapping.
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Erinnerungskultur im Wandel
Heldenbücher, Eiserne Bücher, Ehrenchroniken. Bücher als Denkmäler des I. Weltkriegs Gedenkbücher sind eine unbeachtete Quellengattung zur deutschen Memorialkultur des Ersten Weltkriegs. Die Gemeinden wollten bald nach Kriegsbeginn und vermehrt nach Kriegsende ihre gefallenen Männer mit einer buchartigen Auflistung würdigen. Vorläufer gab es seit den Befreiungskriegen als Heldenbücher“, doch nun sollte statt der Taten der Tod allein zur Ehre gereichen. Aufgrund der Kosten kamen weniger eigengefertigte Unikate als in ansehnlichen Auflagen vorproduzierte Formate in Frage, die chronologisch mit Angaben zu den Toten gefüllt wurden (Auflagengedenkbücher). Zum Thema Erinnerungskultur außerdem: Ein Beitrag zur Niederschlagung des Herero-Aufstandes als Thema im Geschichtsunterricht und zwei Forumsbeiträge zum Thema Gedenkstättenbesuche. Mit dem Volksdiktator aus dem Legitimitätsdilemma? Cäsarismus und historische Kommunikation Im Sinne einer historischen Kommunikation spielte der Rückbezug auf die Antike auch bei der Konstruktion, Begründung und Benennung politischer Ordnungen bzw. Herrschaftsmodelle eine wichtige Rolle. Im 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde in diesemSinn der heute weitgehend vergessene Begriff des Cäsarismus intensiv diskutiert: ein politisches System, das „auf der theoretischen Grundlage der Volkssouveränität eine der cäsarischen Gewalt der antiken Römerzeit ähnliche Machthaberschaft an die Stelle der modernen konstitutionellen Monarchie zu setzen sucht“ (Meyers Konversationslexikon 1905). Der Aufsatz skizziert wesentliche Etappen der Gebrauchsgeschichte dieses Konzeptes, das zunächst in Frankreich starken Widerhall fand, aber auch in Deutschland debattiert wurde. Zu erwägen ist, ob nicht historisch belegbare und gewichtige Merkmale des Cäsarismus sowie die Diskussion über ihn hilfreich sein könnten, auch bestimmte Züge und Tendenzen in (noch) demokratischen politischen Kulturen unserer Zeit genauer zu identifizieren sowie geschichtlich zu relationieren.
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Absolutism and Enlightenment
Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit zur Geschichte des Absolutismus und der Aufklärung lernen die SuS Dokumente zu analysieren und sie in ihren historischen Kontext einzuordnen, über Absolutismus und Aufklärung als Auslöser gesellschaftlicher Umstürze zu diskutieren sowie ihren eigenen Standpunkt in Bezug auf ein historisches Thema zu vertreten.
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Les Gilets jaunes: un mouvement révolutionnaire?
Vielerorts sieht man derzeit Slogans, die die Gelbwestenbewegung mit der Französischen Revolution vergleichen. In unserer Reihe Les Gilets jaunes – un mouvement révolutionnaire? machen sich die Schüler ein eigenes Bild von den Protestbewegungen und beurteilen, ob es sich bei den Gelbwestenprotesten tatsächlich um eine revolutionäre Bewegung handelt. Anhand von aktuellen Zeitungsartikeln, Bildmaterial sowie einem Ausschnitt aus einer Nachrichtensendung erarbeiten die Lernenden Pro- und Kontraargumente. Abschließend verfassen sie einen commentaire zu dieser Fragestellung. Zur Festigung des thematischen Wortschatzes stehen Ihren Schülern zwei Quizlet-Lernsets zur Verfügung.
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Schreiben in Biologie, Geschichte und Mathematik (Klasse 7–10)
Schreiben ist ein zentrales Element für den sprachsensiblen Fachunterricht, um einerseits das fachliche Lernen zu unterstützen und andererseits bildungs- und fachsprachliche Kompetenzen zu erweitern. Ein solcher Unterricht wird maßgeblich durch gute Aufgaben gesteuert. In diesem Band werden Schreibaufgaben für die Fächer Biologie, Geschichte und Mathematik der Klassen 7 bis 10 im Kontext von gängigen Unterrichtsthemen vorgestellt. Es werden Wege aufgezeigt, wie Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht angeleitet werden können, erklärende und argumentierende Texte zu verfassen. Die vorgestellten Beispiele wurden in der Praxis erprobt und von Lehrkräften evaluiert. Darüber hinaus enthält das Buch Hinweise für Lehrkräfte zur Konstruktion von Schreibaufgaben.
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Der Nationalsozialismus
Die in diesem Heft gesammelten Text- und Bildquellen zum Nationalsozialismus gehören nicht zum gängigen Schulbuchrepertoire, sondern sind für den Unterricht weitestgehend neu und unverbraucht. Sie thematisieren zentrale Aspekte und Entwicklungen der Jahre zwischen 1933 und 1939, wie etwa die Formierung und Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft, den Terror oder auch die Wirtschafts- und Kulturpolitik im Nationalsozialismus. So wird die reine Fokussierung auf Standardquellen aufgebrochen und die Perspektive der Schülerinnen und Schüler für eine eigenständige Erschließung der Thematik geöffnet. Die Materialien können als Reihe unterrichtet, aber auch als exemplarische Vertiefung ergänzend zur Arbeit mit dem Schulbuch genutzt werden.
Gesamtwerk
Die Französische Revolution
Die Französische Revolution war die erste revolutionäre Infragestellung des absolutistischen Staates und der ständischen Gesellschaftsordnung. Sie war nicht nur ein französisches Phänomen, sondern hatte europaweit Auswirkungen. Anhand zahlreicher Materialien thematisiert dieses Heft die Ursachen der Revolution als Scheitern der Reformpolitik der Monarchie, die Politisierung der Franzosen, die zu einer wachsenden Kritik an der Monarchie aber auch an den Plänen zur elitären Neuordnung des Landes führte, sowie den Zusammenhang von Krieg, Radikalisierung und Terror. Am Beispiel der Mainzer Republik werden die europäischen Auswirkungen der Französischen Revolution aufgegriffen und es wird gefragt, inwiefern dieses kurze Experiment zur demokratischen Erinnerungskultur in Deutschland gehört. In einem abschließenden Klausurvorschlag werden alle im Heft aufgeworfenen Fragen nochmals aus deutscher Sicht thematisiert. Schülerinnen und Schüler sollen diese aus einer äußeren Perspektive noch einmal einer Prüfung unterziehen.
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Täter und Taten des Holocaust
Die Hintergründe für die Taten im Dritten Reich sind vielschichtig: Rassismus, Antijudaismus aber auch wirtschaftlich/politische Gründe verbergen sich dahinter. Immer wieder flammt die Diskussion auf, ob unsere Vorfahren davon nichts gewusst haben. Und wenn doch, sind sie als Mitwisser auch Mittäter? Das Thema zu den Tätern im Holocaust sorgt für viel Diskussionsstoff, den auch Schüler angehen sollen. Im Beitrag "Täter und Taten des Holocaust – ganz normale Menschen?" analysieren die Lernenden Hintergründe der Täter und setzen diese in Zusammenhang mit wissenschaftlichen Ansätzen zur Erklärung der Taten. Sie charakterisieren dabei Tätertypen und ziehen psychologische Texte mit ein, sodass sich ein differenzierteres Bild der Täter ergibt. Mit Hilfe der Materialien soll eine Diskussion über die Täter, ihre Strukturen und ihre Motive entstehen, damit die Schüler nachbilden können, wie eine Gesellschaft in solche Zusammenhänge abdriften kann.
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