Unterrichtsmaterialien Nationalsozialismus: Ganze Werke Seite 13/13
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Klassenfahrten
Klassenfahrten und historisches Lernen miteinander verbindenAuf der Klassenfahrt erlebt sich die Lerngruppe unter Bedingungen, die der Schulalltag nicht bietet und die vor allem soziales Lernen ermöglichen. Diese Ausgabe bietet Ihnen Erfahrungsberichte und Unterrichtsmodelle mit Erkundungsmaterialien, bei denen Ihre Schülerinnen und Schüler selbst tätig werden – sei es bei der Planung von Routen und Quartieren, bei der inhaltlichen Vorbereitung oder der Initiative bei der Spurensuche an historischen Orten.
Aus dem Inhalt:
Stadtgeschichte und Knastgeschichte
Der Industrialisierung in Berlin nachspüren
Auf den Spuren Martin Luthers
San Pietro in Vaticano und das barocke Rom
Gesamtwerk
Die Verarbeitung des Holocaust im Comic – Unterrichtsmaterialien zu Art Spiegelman: Maus I und II
Juden als Mäuse, Katzen als Deutsche. Aus Auschwitz wird „Mauschwitz“. Die Bildsprache ist plakativ – grausame Szenen eines Comics in Schwarz-Weiß. Lässt sich der Holocaust derart abbilden? Ist eine solche Darstellung der Vergangenheit angemessen? Autor und Zeichner Art Spiegelman dokumentiert die Geschichte seines Vaters, eines Auschwitz-Überlebenden, und damit auch das Schicksal seines Bruders Richieu sowie seiner Mutter Anja. Die ersten Fragmente erschienen 1971/72. „Maus“ ist beeindruckend wie strittig und eignet sich gut zur Vertiefung des Themas, können doch Fragen nach der Angemessenheit des Umgangs mit der Geschichte, nach dem Leben nach Auschwitz bis hin zur fragwürdigen Vermarktung des Holocaust durch die Medien daran diskutiert werden. An die Analyse schließt sich die Produktion eigener „Strips“ an.
Gesamtwerk
Der Schatten der Geschichte – Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus im Westen Deutschlands nach 1945
Die Frage nach dem Umgang mit der Geschichte des Dritten Reiches prägt die deutsche Gesellschaft bis in die Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist mittlerweile selbst Gegenstand der Geschichtsschreibung und somit auch des Geschichtsunterrichtes geworden. Diese Einheit untersucht exemplarisch die Jahre 1945 bis 1965. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse des Wirkungszusammenhanges zwischen der Vergangenheit und dem Selbstverständnis der Deutschen seit Ende des Krieges. Nicht zuletzt ist die Frage nach einer besonderen Verantwortung junger Deutscher zu stellen. Hierzu wird zeitgenössisches Quellenmaterial mittels verschiedener Methoden bearbeitet. Entsprechende Aktualisierungen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Herausbildung einer eigenen Meinung über die Versuche und Möglichkeiten, mit der Vergangenheit des eigenen Landes umzugehen, motivieren.
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Gottes fromme Krieger – der lange Schatten der Kreuzzüge
Töten im Namen Gottes – keine Idee mobilisierte im Mittelalter so viele Europäer wie die bewaffnete Wallfahrt ins Heilige Land. Die Kreuzzüge – ein lange abgeschlossenes Kapitel der Geschichte? Für die Gotteskrieger des Dschihad ist der Kampf der Kulturen von grausamer Aktualität. Wie entstand die mittelalterliche Kreuzzugsbewegung? Was ereignete sich während der Kreuzzüge? Welche Folgen für Orient und Okzident sind bis heute spürbar? Die Reihe lädt ein, Parallelen und Unterschiede zwischen der mittelalterlichen Kreuzzugsidee und dem modernen Dschihad-Gedanken zu analysieren. Methodisch verknüpft die Einheit klassische Formen der Quellenarbeit mit kontroversen Diskussionen in der Lerngruppe angesichts einer Renaissance des „heiligen Krieges“.
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„Adressat unbekannt” – mit einem Briefroman in die Geschichte des Nationalsozialismus
Die gleichsam spannende, berührende wie tragische Geschichte der beiden Freunde Max Eisenstein und Martin Schulse vor dem Hintergrund des Nazi-Regimes wird die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann ziehen. Die Handlung, die sich als Briefwechsel entfaltet, schafft einen intimen Rahmen, der Identifikation und Nacherleben der unfassbaren, mittlerweile historisch anmutenden, in ihrer Aussage aber erschreckend aktuellen Ereignisse ermöglicht. Gerade die zunehmende Fremdenfeindlichkeit, die erschreckende Salonfähigkeit nationalsozialistischen Gedankengutes und nicht zuletzt der langsam einsetzende Mangel an Zeitzeugen machen es dringend ratsam, nach neuen Wegen der Auseinandersetzung mit dem Kapitel des Nationalsozialismus zu suchen. Kressman Taylors „Adressat unbekannt” könnte eine solche Spur bieten, da Geschichte hier personalisiert erfahrbar und nachvollziehbar geschildert wird. Diese Reihe lädt ein, das Thema „Judenverfolgung im Dritten Reich” einmal anders anzugehen.
Verwandte Themen
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Karikaturen: wichtige historische Quellen – nicht immer auf den ersten Blick! (Sek I/II)
Karikaturen sind eine wichtige historische Quelle, mit der sich Schülerinnen und Schüler im Geschichtsunterricht ab der 9. Klasse beschäftigen. Gerade durch ihre oft überspitzte Darstellung historischer Zusammenhänge eignen sie sich in besonderer Weise, um das Interesse der Lernenden zu wecken. Ihre Interpretation stellt hingegen oft eine schwierige Hürde dar. Ziel dieses Beitrages ist es daher, grundlegende Techniken für die Betrachtung einer Karikatur sowie einzelne modellhafte Analysen zu unterschiedlichen Themen und für verschiedene Klassenstufen vorzustellen. Es werden die Themenbereiche Napoleon, Bismarck, Weimarer Republik, Drittes Reich und Entstehung der Bundesrepublik berücksichtigt.
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Graffiti im Geschichtsunterricht – Eine kooperative Lernform für die Sekundarstufen I und II
Graffiti ist eine Unterrichtsmethode, die in kreativer Form individuelles und kooperatives Lernen verbindet. Schülerinnen und Schüler können im Zuge der Gestaltung von Graffitis Vorwissen oder Gelerntes sammeln, strukturieren und visualisieren. Die Methode leistet damit einen Beitrag zu einem lernerorientierten und reflexiven Geschichtsunterricht.
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„Im Westen nichts Neues” – den Ersten Weltkrieg ausgehend von Filmausschnitten behandeln (Sek. II)
Diese Unterrichtsreihe versucht dem allseitigen Wunsch nach methodischer Vielfalt und Abwechslung entgegenzukommen, indem klassisches Quellenmaterial wie Bilder, Karten und Texte mit Filmsequenzen kombiniert werden. Vier ausgewählte Szenen des Films „Im Westen nichts Neues” sollen die Themen „Kriegsbegeisterung”, „Dolchstoßlegende” und „Kriegsschuldfrage” einleiten und als Erarbeitungsgrundlage dienen. Denn es hat sich gezeigt, dass die Schülerinnen und Schüler sich gerade beim Einsatz von Spielfilmen stärker von der Problematik angesprochen fühlen und sich mit ihr identifizieren können.
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Europa zwischen Wachstum und Gleichheit 1850-1914
Der Autor arbeitet zwei neue, Europa prägende Entwicklungen für die Zeit zwischen 1848 und 1914 heraus: die Ausbreitung der demokratischen Gleichheit und das wirtschaftliche Wachstum durch die Industrialisierung. Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) umfasst 9 Bände in chronologischer Abfolge. Alle Bände folgen der gleichen Gliederung: Charakter der Epoche; Geschichte der europäischen Länder; Europäische Gemeinsamkeiten, gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion; Forschungsstand.
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Europa zwischen den Weltkriegen 1914-1945
Das Buch stellt eine differenzierte Analyse der Zwischenkriegsjahre in Europa dar, es untersucht sowohl gesamteuropäische Strukturen und Entwicklungen als auch nationalgeschichtliche Besonderheiten. Das Erkenntnisinteresse richtet sich auf die unterschiedlichen Bedingungen für die Erhaltung von Demokratie oder für den Übergang zu einer Variante von Diktatur. Das Handbuch der Geschichte Europas (HGE) vermittelt in kompakter Form historisches Wissen auf dem neuesten Forschungsstand. Alle 9 Bände werden von führenden Historikern geschrieben, die auf langjährige Lehrerfahrungen an Universitäten zurückblicken können. Deshalb richtet sich das HGE als Lehrwerk neben Studierenden auch an Schüler der gymnasialen Oberstufe. Es will Grundwissen in verständlicher Form zur Darstellung bringen und die Deutungen der einzelnen Epochen herausarbeiten. Gliederung jedes Bandes: Charakter der Epoche; Geschichte aller europäischen Länder (Länderkapitel); Europäische Gemeinsamkeiten (Sachbereichskapitel) gegliedert nach Verfassung und Recht, Politik und internationale Beziehungen, Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur und Religion; Forschungsstand, Forschungskontroversen, Forschungsperspektiven; Bibliographie.
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