Unterrichtsmaterialien Kunst: Ganze Werke Seite 6/6
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Kunst
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Papier Konstruktiv
In diesem Heft wird Papier als autonomes Gestaltungsmittel behandelt, das sich von der zweidimensionalen Fläche (dem Blatt) durch Schneiden, Falten und Konstruieren in die dritte Dimension wandelt. Paper Design, Paper Craft, Paper Engineering und Paper Art sind Schlüsselbegriffe dieser Gestaltung. Das Heft arbeitet die didaktischen Potenziale von Papier heraus – mit Beispielen aus allen Schulstufen. Zwei Material-Teile mit Arbeitsblättern vermitteln Wissen und Fertigkeiten im Hinblick auf grundlegende Falt- und Pop-up-Techniken bzw. stellen ausgewählte Werke von zeitgenössischem Paperdesign und Paperart vor. Das Massenprodukt Papier wird auch von Kindern und Jugendlichen im und außerhalb des Schulalltages in vielen unterschiedlichen Weisen benutzt und verbraucht. Im Kunstunterricht bildet dieses Material zumeist den „Hintergrund“ für Kunst, es wird als Beschreib-, Zeichen- oder Malgrund verwendet – als Träger von Information. In diesem Heft wird gezeigt, wie Papier als Material mit seinen spezifischen Eigenschaften und gestalterischen Formqualitäten erkundet und für Design und Kunst verwendet werden kann. Der bewusste Umgang beim Gestalten mit dem Naturmaterial Papier verweist einerseits auf Grenzen, die unseren Umgang mit natürlichen Ressourcen betreffen, andererseits aber die „Zukunft“ durch innovative Entwicklungen.
Gesamtwerk
Außerschulische Lernorte
Wie durch ästhetische Forschung, bildnerische Auseinandersetzung und aufmerksames, reflektierendes Betrachten von Bildern das informelle Lernen gefördert, künstlerisches Denken angebahnt und Kompetenzen fachübergreifend generiert werden können, damit beschäftigt sich die vorliegende Ausgabe. Es wird deutlich, dass durch die ästhetische Auseinandersetzung mit einem Thema außerhalb des schulischen Kontextes Lernprozesse nicht nur grundsätzlich vertieft, sondern auch ganz individuell nachhaltig wirksam werden können. Diese Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST bietet Ihnen und Ihren Schülern verschiedene Anlässe zur ästhetisch-künstlerischen Auseinandersetzung mit Außerschulischen Lernorten. Die Unterrichtsideen orientieren sich an altersspezifischen Bildungsprozessen und zeigen eine Bandbreite kunstästhetischer Möglichkeiten auf. Aus dem Inhalt: Dem Bild auf der Spur; Künstlerische Erkundungen mit Fotoapparat & Forschertüte Monsterhaft; Geister und Gespenster in der Kunst Typisch Schreiner; Berufe fotografisch porträtieren; In die Steinzeit und zurück; Forschen mit dem Skizzenbuch
Gesamtwerk
Papier
Papier gehört zum Unterricht wie eine Tafel in den Klassenraum, doch gerade bei einem so alltäglichen Material fehlt oft der genaue Blick auf seine Ausprägungsformen und Eigenschaften. Mit den Ideen der Kreativ-Werkstatt wird der Werkstoff durch verschiedene Bearbeitungstechniken und das Gestalten kleinerer Papierobjekte für Kinder erfahrbar. In der Kreativ-Werkstatt „Papier“ lernen die Kinder verschiedenste Papiersorten sowie deren Eigenschaften in kleinen Bastelprojekten genauer kennen. Im Kern der Ausgabe stehen deshalb sechs Anleitungen – kindgerecht aufbereitet als bildgestützte DIY-Tutorials: Eine Freundschaftskarte; Eine Maske; Ein Fangbecher; Ein Schachtelbuch; Ein Mobilé; Eine Vase; Die Foto-Anleitungen sind so kleinschrittig gestaltet, dass alle Kinder Erfolge haben werden, aber gleichzeitig auch so offen, dass ihnen genügend Freiraum für eigene Gestaltungsideen bleiben. Mit diesen Tutorials (praktisch perforiert – zum Raustrennen und Loslegen) gestalten die Kinder nicht nur verschiedene kleine Papierobjekte, sondern sie erweitern ihr Wissen um Materialbeschaffenheit und fachspezifische Arbeitsweisen. Um Handwerk und Kunst miteinander zu verbinden, finden Sie ergänzend das Kunstbild „Spun into Gold: First 100 Words“ von Robbin Ami Silverberg mit Ideen für den Kunstunterricht. Dieses zeigt eine Installation, die mithilfe der alten japanischen Technik des „Shifu“ gestaltet wurde: Papierstreifen werden zu Fäden verarbeitet und dann zu „Stoffen“ verwoben. Außerdem wird ein kreativer Beruf vorgestellt, der sich mit dem Material „Papier“ beschäftigt: der Paper-Engineer (Papieringenieur).
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Gesamtwerk
Räume
Räume bestimmen fundamental unser Bild von der Welt. Bewusst oder unbewusst deuten und bewerten wir Räume, die neutral und unpersönlich oder aber individuell und privat sind. In der Kunst spielen gestaltete Räume schon immer eine große Rolle: angefangen bei den prähistorischen Höhlen mit ihren Wand- und Deckenmalereien bis hin zu zeitgenössischen raumgreifenden installativen Experimenten. Auch Schülerinnen und Schüler werden geprägt von unterschiedlichen Raumgestaltungen – oder prägen diese selbst. So kann am Übergang zum Erwachsenenalter beispielsweise das eigene Zimmer zu einem wehrhaft verbarrikadierten Rückzugsort werden oder aber auch zu einer Ausgangsbasis und einem Experimentierfeld für die Erkundung der Welt. Heft 49 fokussiert diese und viele weitere Facetten des vielfältigen und vielseitigen Themas und lädt zu einer differenzierten Auseinandersetzung im Kunstunterricht ein.
Gesamtwerk
Kunst. Geschichte begegnen
In diesem Heft – erstmals auch in einer digitalen Fassung! – wird gezeigt, wie die Auseinandersetzung mit historischen Kunstwerken im Kunstunterricht lebendig und sinnhaft vermittelt werden kann. Die Werke werden als kulturelle Ausdrucksträger erschließbar und eröffnen plausible Bezüge zu den Bildwelten der Gegenwart. Anhand umfassend dokumentierter Unterrichtsbeispiele werden didaktisch reflektierte Begegnungsmomente und kulturelle Bezugsdimensionen zwischen Bildern entfaltet. Auf diese Weise kann man Kinder und Jugendlichen befähigen, sich in ein produktives Verhältnis zur Geschichte der Bilder zu setzen. Zwei bilderreiche MATERIAL-Teile mit editierbaren Arbeitsblättern ergänzen das Heft.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Stoff
Nähen liegt wieder voll im Trend und begeistert auch Kinder. Mit den Ideen der Kreativ-Werkstatt werden Stoffe und ihre Materialbeschaffenheit beim Nähen kleiner Alltagsgegenstände für Kinder erlebbar. Diese sind für den Unterricht konzipiert: zeitlich überschaubar, gut angeleitet und dabei produkt- und prozessorientiert. In der ersten Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST extra: Kreativ-Werkstatt lernen die Kinder das Material „Stoff“ und seine Eigenschaften in kleinen Nähprojekten genauer kennen. Im Kern der Ausgabe stehen deshalb sechs Anleitungen – kindgerecht aufbereitet als bildgestützte DIY-Tutorials: Ein verrückter Vogel; Eine Tasche; Eine Postkarte; Eine Stifterolle; Eine Stoffblume; Ein Buchumschlag. Die Foto-Anleitungen sind so kleinschrittig gestaltet, dass alle Kinder erste Näh-Erfolge haben werden, aber gleichzeitig auch so offen, dass ihnen genügend Freiraum für eigene Gestaltungsideen bleiben. Mit diesen Tutorials (praktisch perforiert – zum Raustrennen und Loslegen) erlernen die Kinder nicht nur das Nähen einfacher textiler Alltagsgegenstände, sondern sie erweitern ihr Wissen um Materialbeschaffenheit und fachspezifische Arbeitsweisen. Um Handwerk und Kunst miteinander zu verbinden, finden Sie ergänzend das Kunstbild „Nähendes Kind“ von Joseph Raphael mit Informationen zum Künstler und Ideen für den Kunstunterricht. Außerdem wird ein kreativer Beruf vorgestellt, der sich mit dem Material „Stoff“ beschäftigt: die Kostümbildnerin.
Gesamtwerk
Spiegel
Spiegelbilder gehören schon in frühester Kindheit zum Entdeckungs- und Erfahrungsfeld. Später verbringen Kinder viel Zeit vor dem Spiegel, um sich selbst zu erforschen. Spiegelnde Gegenstände und Spiegel als Naturphänomene werden nach und nach entdeckt und mit ihnen die Erkenntnis geboren, dass sie ein (fast) naturgetreues Abbild der Wirklichkeit liefern. Spiegel vertauschen die Seiten – sinnliches Erleben und Denken sind im ständigen Wechselspiel begriffen. In vielen Märchen gilt das Durchschreiten des Spiegels als Eintritt in das Reich der Fantasie. Diese Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST bietet Ihnen und Ihren Schülern verschiedene Anlässe zur ästhetisch-künstlerischen Auseinandersetzung mit Spiegeln. Die Unterrichtsideen orientieren sich an altersspezifischen Bildungsprozessen und zeigen eine Bandbreite kunstästhetischer Möglichkeiten auf. Aus dem Inhalt: Collage: Astro-Typen im Weltall – Silbern-verspiegelte Gestaltungsideen der „dritten Art“; Fotografie: Doppelt, vielfach und verbogen – Neue Räume erzeugen und Raumillusionen fotografieren; Textiles Gestalten: Geister vertreiben – Die Bedeutung von Spiegeln auf Stoffen der Rabari-Nomaden; Experimentieren: Ich bin das nicht! – Experimente mit dem eigenen Spiegelbild.
Gesamtwerk
Mit Smartphones und Tablets
In immer mehr Schulen werden derzeit Tablet-Computer eingeführt. Wie lassen sich mobile digitale Medien kunstdidaktisch sinnvoll in Lehr- und Lernprozesse im Rahmen schulischen Kunstunterrichts integrieren? Wo liegen die Herausforderungen, Risiken und Gefahren, wo die Chancen und Anknüpfungspunkte an den bisherigen Kunstunterricht? Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft geben Antworten auf die Fragen zur Nutzung von mobilen digitalen Medien im Kunstunterricht in ganzer Breite: von der Grundschule bis zur Oberstufe, von der Fotografie bis zum Film, von der Bilderkundung bis zur Bildanalyse.
Gesamtwerk
Gegenwartskunst Vermitteln
Zum "Kunstsommer 2017" erscheint diese Ausgabe von KUNST+UNTERRICHT. Zahlreiche Beispiele aus schulischen und außerschulichen Zusammenhängen geben Einblick in die konkrete Vermittlungspraxis. Sie bieten einen Fundus an Ideen und Anregungen für die Entwicklung von Ansätzen, Fragestellungen und Methoden für Unterricht, der die Vermittlung von Gegenwartskunst zum Ziel hat. In diesem Sommer zeigen die documenta 14 (in Kassel und Athen), die Biennale von Venedig oder die Skulptur Projekte Münster ein vielschichtiges Bild zeitgenössischer Kunst. Ähnlich facettenreich, wie sich Kunst in der Gegenwart darstellt, gestalten sich auch die Möglichkeiten, mit ihr im Kunstunterricht umzugehen. Dieses K+U-Heft breitet didaktische und methodische Überlegungen zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kontext der Themen von Gegenwartskunst aus.
Gesamtwerk
Werbung
Es scheint, als würde die Welt ohne Werbung nicht mehr auskommen. Prospekte im Briefkästen, Werbespots im Fernsehen und kaum eine App auf dem Smartphone läuft noch ohne eine Werbeanzeige. Kinder und Erwachsene finden sich in ständiger Begegnung mit Werbung. Dabei kann sie faszinieren, polarisieren, amüsieren oder langweilen – durch die Allgegenwärtigkeit tritt aber oftmals eine Gewöhnung und Abgestumpftheit ein. Diese Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST versucht die Gewöhnung der Kinder gegenüber Werbung aufzubrechen und sie für die Wirkmechanismen zu sensibilisieren. Einprägsame Slogans, Werbefiguren, eine auffällige Gestaltung oder Versprechen, die aber nicht immer eingelöst werden, verlocken zum Kauf. Das erkennen die Kinder durch das genaue Betrachtung von verschiedenen Beispielen aus der Werbung sowie die Entwicklung und Gestaltung eigener Produkte und Werbemittel. Alle Unterrichtsideen wurden in den Klassenstufen 3 und 4 durchgeführt, um mit dem nötigen Bewusstsein der Kinder arbeiten zu können. Aus dem Inhalt: Eine Produktverpackung mit Kunst-Aufdruck entwerfen Einen Werbespot selbst produzieren Für die eigene Schule werben Einen Werbeflyer gestalten Die Litfaßsäule neu entdecken NEU: In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST befindet sich erstmalig die Rubrik „Die aktuelle Stunde“. Unabhängig von Gesamtthema des Heftes möchten wir Ihnen eine aktuelle Gestaltungaufgabe präsentieren – dieses Mal zum Thema „Fake News“. Das Materialpaket enthält: Poster (DIN A3): Unterstützend für alle Unterrichtsideen kann das Poster „Mach deine eigene Werbung!“ eingesetzt werden. Werbemittel und -träger werden übersichtlich und dennoch umfangreich und kindgerecht präsentiert. Kleine Hinweise und Tipps helfen bei der Umsetzung eigener Werbeideen. Das Zeichenheft (DIN A4, 28 Seiten): „Gute Werbung braucht gute Ideen“ lautet das Motto dieses Zeichenheftes. Auf insgesamt zwölf Doppelseiten entwickeln die Kinder eigene Werbeideen und finden kreative Lösungen für herausfordernde Situationen, z.B: „Melonen-Marmelade mit ganzen Früchten: Erfinde deine eigene Marmelade, die es nicht geben kann. Gestalte noch einen Werbespruch für das Schild.“ Acht Karteikarten (DIN A4): Die Kartei mit Kunstwerken zum Thema „Werbung“ präsentiert weiterführende Hintergrundinformationen, Anregungen zur Bildbetrachtung und Gestaltungsaufgaben. Die ausgewählten Kunstwerke sind aufgrund der aufkommenden Bedeutung des Themas „Werbung“ überwiegend Beispiele der letzten Jahre: Henri de Toulouse-Lautrec Lucien Bernhard Andy Warhol Victor Hertz Ludwig Hohlwein Sonia Singh Max Siedentopf Richard Hamilton
Gesamtwerk
Abstrahieren
Beim Themenheft "Abstrahieren" wird der Fokus auf praktische Aufgaben und Übungen gerichtet, anhand derer bildnerische Methoden des Abstrahierens systematisch unterrichtet werden können. Mehrere MATERIAL-Teile ergänzen die Unterrichtsbeispiele mit mit zusätzlichen Themen- und Aufgabenstellungen und mit Informationen zu beispielhaften Kunstwerken. Jedes Kunstwerk basiert auf graduellen Abstraktionsschritten, indem der konkreten Wirklichkeit eine künstliche Bildwelt gegenübergestellt wird. Mit diesem Themenheft gehen wir der Frage nach, wie man Schülerinnen und Schüler für die vielfältigen abstrakten Bildsprachen interessieren kann. Damit kann zugleich individuelles Erleben und persönlicher Ausdruck gestärkt werden.
Gesamtwerk
Verwandeln
Wir leben in einer Welt des ständigen Wandels. Wir selbst verwandeln uns vom Kind in den Heranwachsenden, vom Erwachsenen in den alten Menschen. Über den steten Wandel unseres Lebens haben Philosophie und Religion immer reflektiert – kein Wunder also, dass auch die Bildende Kunst sich damit beschäftigt. Nicht nur hier, sondern vor allem in den Erzeugnissen der Alltagskultur und Medienwelten begegnet den Schülerinnen und Schülern dieses Thema. Deshalb umfassen die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft alle grundlegenden Handlungsweisen des Kunstunterrichts: die Rezeption von Kunstwerken und Bildern der Alltagskultur, die Produktion von eigenen Bildern im weitesten Sinne (Vorstellungen, statische und bewegte Bilder, Dreidimensionales und Objekte), die Reflexion über die „Gemachtheit“ und Machart dieser Bilder sowie die Präsentation der eigenen Schöpfungen im Klassen-Plenum und in der Öffentlichkeit. Dahinter steckt der Gedanke, dass nichts so sein muss, wie es ist, und nichts so bleibt, wie es war.
Gesamtwerk
Insekten
Insekten sind die „heimlichen Herrscher“ der - die Welt der Insekten bietet spannende ästhetische Zugänge Erde, Vielfalt und Artenreichtum übersteigen die aller anderen Tiere. Kein Wunder, dass Kinder großes Interesse an den kleinen Tieren zeigen. Diese Motivation kann für den Kunstunterricht genutzt werden. Die enorme Vielfalt der Arten und Erscheinungsformen von Insekten bringt uns zum Staunen und weckt die Neugier und den Forscherdrang der Grundschüler. Bildnerische Tätigkeiten wie zum Beispiel Zeichnen und Malen führen die Kinder zur genauen Betrachtung und verhelfen somit zu Detailwissen. Gleichzeitig regt die Beschäftigung mit Insekten die Fantasie an, lässt die Kinder schöpferisch eigene Kreationen erfinden und in unterschiedlichen bildnerischen Techniken verwirklichen. Das Thema bietet sich für eine handlungsorientierte und fächerübergreifende Behandlung im Unterricht der gesamten Grundschulzeit an. Aus dem Inhalt: Zeichnen: Fliegen detailgetreu abbilden Drucken: Die Techniken Fingerdruck und Styrenedruck kennenlernen Bewegung im Schwarzlicht: Die Musik „Hummelflug“ umsetzen Skulpturen bauen: Inspiration durch die Künstler Jan Fabre und Markus Meurer Das Materialpaket enthält: Vier Poster (DIN A3) mit Stillleben aus dem 17. Jahrhunderts, welche sich gut für Suchaufgaben eignen: Welche Insekten können die Kinder in den Werken entdecken? Vier Bildkarten (DIN A4) mit Detailabbildungen aus den Postern. Auf den vier identischen Karten sind einzelne Insekten aus den verschiedenen Stillleben abgebildet. In vier Gruppen aufgeteilt, kann die Lerngruppe sich jeweils einem Poster widmen, ihre Bildkarte auseinanderschneiden und die auf „ihrem“ Stillleben gezeigten Insekten heraussuchen. Zwei Folien mit Kunstwerken und Abbildungen zu den Unterrichtsideen im Heft. Die Kartei „Insekten“: Acht Werkbeispiele zum Thema stellt diese Kartei auf großformatigen Karteikarten (DIN A4) vor. Neben einer farbigen Abbildung des jeweiligen Kunstwerkes stehen kurze Informationstexte für die Kinder sowie Hintergrundinformationen für die Lehrkraft zur Verfügung. Anregungen zur Bildbetrachtung laden zum genauen Betrachten und Beschreiben ein, während Gestaltungsideen die Kreativität der Kinder anregen. Die Karten widmen sich folgenden Künstlern bzw. Themen: Carl Spitzweg Sipho Mabona Max Ernst Lili Fischer Lügensteine Julie Alice Chappell Vincent van Gogh Insektensammlungen
Gesamtwerk
Bildnerische Etüden
In diesem Heft wird die bildnerische Etüde als besondere Erscheinungsweise zwischen „Übung“ und „Kunst der Kleinen Form“ vorgestellt. Es wird gezeigt, wie man mit kleinschrittigen, komplexitätsreduzierten Aufgabenstellungen schnell zu guten Ergebnissen kommt. Dies entspricht dem bildnerischen Gestaltungs- und Ausdrucksverhalten von Kindern und Jugendlichen – auch, weil Etüden prozessorientiert, spielerisch-experimentell und zeitlich-effizient sind. Die bildnerische Etüde wird in diesem materialhaltigen Heft vornehmlich – auch in Abgrenzung zur Entwurfsskizze – in ihrem Übungs-, Veranschaulichungs- und Ausdruckswert gesehen. Versuch und Irrtum, das Probieren, Verwerfen, Aufheben, Vergleichen, Sortieren, Reihen, Variieren, Differenzieren, Entwickeln, Wiederholen – all diese Handlungsebenen sind im etüdenhaften Arbeiten miteinander verschmolzen. Das zentrale Unterrichtsbeispiel zeigt vielfältige Aufgabenstellungen und Anregungen zu kleinen Übungen – für fast alle Altersstufen. Ein umfangreicher MATERIAL-Teil stellt unterschiedliche Werke der Kleinen Form von verschiedenen Künstlern vor.
Gesamtwerk
Papier
Meist wird das Papier im Kunstunterricht nur als Trägermaterial für Grafiken, Malerei und Collage in dienender Funktion verwendet. Befreit man es aber einmal aus seiner alltäglichen Nutzung, sind die künstlerisch-gestalterischen Optionen wie auch die Möglichkeiten der technischen Bearbeitung überaus vielfältig. Die unterschiedlichen Papiersorten und -qualitäten lassen sich haptisch wie optisch im Unterricht erfahren. Das Material bietet Spielraum für Experimentelles und lässt sich zugleich auch für sehr durchdachtes, geometrisches Konstruieren von Papierwerken verwenden. Das Heft bietet hierzu eine Vielzahl unterschiedlicher Unterrichtsimpulse, mit denen die Schülerinnen und Schüler die vielen Facetten des Papiers erforschen können. Im Materialpaket zum Heft finden Sie diesmal zwei Lernplakate zur Papierherstellung und zur Erfindung des Papiers, ein Werkstattheft zur eigenen Papierherstellung sowie Karteikarten zur Papierkunst.
Gesamtwerk
Produktdesign
Das Thema dieser Ausgabe ist das Produktdesign: ein Schlagwort, das hinter dem Entstehungsprozess aller Produkte, die wir tagtäglich benutzen, steckt. Unsere gebaute Welt besteht nicht nur aus Häusern, Straßen und Plätzen, sie ist auch voll von Alltagsgegenständen. Diese Produkte sind alle geplant, entworfen und gebaut worden. Sie sind schön, manchmal auch hässlich, billig oder teuer. Produktdesign ist ein Thema, das gerade durch seinen Alltagsbezug bei Schülern großes Interesse weckt. In ganz unterschiedlichen und vielfältigen Ansätzen ist es im Unterricht gut verwirklichbar. Man kann den Entwurfsprozess nachvollziehen, dem Gebrauch der Objekte nachspüren, aber auch Modelle, Prototypen oder gebrauchsfähige Gegenstände bauen: Die Beschäftigung mit Designfragen führt immer zu einer bewussteren Begegnung mit den Produkten, die uns umgeben. Im Materialpaket zum Heft finden Sie weitere praktische Tipps und inhaltliche Exkurse wie auch ein großes Poster zur Stilgeschichte des Stuhls.
Gesamtwerk
Lernchance Kunst
Kunstunterricht ermöglicht es Kindern in besonderem Maße, sich entsprechend ihrer individuellen Vorlieben und Fähigkeiten zu entfalten. Exemplarisch zeigt diese Ausgabe, welch vielfältige Chancen zur Förderung der Kindesentwicklung in ästhetisch-gestalterischen Lernanlässen liegen können. „Fördern“ bedeutet im schulischen Kontext einerseits, Defizite auszugleichen, aber andererseits ebenso, Stärken und Begabungen herauszuarbeiten – nicht erst seit der Inklusionsdebatte. Im Kunstunterricht der Grundschule hat die Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung jedes Kindes – über ästhetische Erfahrungen in ästhetischen Prozessen – eine besondere Bedeutung. Insofern ist Kunstunterricht im Sinne einer Ästhetischen Erziehung immer individuell und inklusiv. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST wollen wir diese Thematik noch einmal verstärkt in den Fokus nehmen. Es geht nicht um Kunsttherapie – sondern um Sinnesschärfung und Persönlichkeitsbildung durch die Initiierung ästhetischer Erfahrungen. Aus dem Inhalt: Kunstwerkstatt: Erkundungen zum Thema „Blau“ Naturmaterial: Stöcke als Konstruktionsmaterial verwenden Geräuschmaschinen: Klangeigenschaften verschiedener Materialien erkunden Klassenkunstwerk: Gemeinsames Gestalten eines XXL-Totempfahls Das Materialpaket enthält: Das Heft „Kunst schärft die Sinne“ (DIN A4, 12 Seiten), welches am Beispiel verschiedener bereits in GRUNDSCHULE KUNST veröffentlichter Unterrichtsideen aufzeigt, welche Förderchancen im Hinblick auf die Sinnesschulung künstlerisch-ästhetischen Gestaltungsanlässe für einen inklusiven Unterricht an der Regelschule mit sich bringen. Das beispielhafte Forschungstagebuch „Bleu Blau Blue – Station Nahrungsmittel“ (12 Seiten, DIN A5): Die eigenständige Arbeit der Kinder in einer Kunstwerkstatt ist in vielerlei Hinsicht gewinnbringend. Für den Einsatz in der im Themenheft beispielhaft beschriebenen Werkstatt „Bleu Blau Blue“ (S. 5 ff.) wurde dieses Heft konzipiert. Durch Impuls- und Reflexionsfragen unterstützt es die Kinder in ihren eigenständigen Erkundungen. Zwei Wort- sowie zwei Bildkarten (DIN A4), welche ebenfalls im Rahmen der Kunstwerkstatt „Bleu – Blau - Blue“ eingesetzt werden können. Die Begriffe auf den zwei Wortkarten (DIN A4) unterstützen beim Formulieren von Erfahrungen und Eindrücken und können so die Kommunikation in der Klasse anregen. Blankokarten motivieren zur eigenen kreativen Begriffsbildung. Für den Einsatz an der Station „Kunst“ stehen vier Abbildungen (DIN A5) von Kunstwerken zur Verfügung: Yves Klein: RE16 Do-Do-Do; Blue Sponge Paul Klee: Zwitschermaschine; Blaue Nacht Die Kartei „Art brut“: Die autodidaktische Kunst von Kindern und Laien oder von Menschen mit geistiger Behinderung, die für sich keine Beziehung zum Kunstbetrieb beanspruchen, wird als „Art brut“ oder auch „Outsider Art“ bezeichnet. Diese acht Karteikarten (DIN A4) zeigen beispielhaft auf, wie bildnerische Tätigkeit Menschen ohne Kunstanspruch eine Chance bietet, sich in ihrer Arbeit zu verorten und ggf. schmerzliche Erfahrungen oder Misserfolge zu kompensieren. Neben großformatigen Abbildungen bieten die Karten kurze Informationstexte, Anregungen zur Bildbetrachtung und Gestaltungsideen für die Hand der Kinder sowie Hintergrundinformationen für Lehrkräfte. Geprägt wurde der Begriff der Art brut vom französischen Maler Jean Dubuffet, der u.a. zusammen mit dem Surrealisten André Breton 1947 in Paris die Compagnie de l'Art brut gründete. Ihr Ziel war es, Kunstformen jenseits der gesellschaftlich anerkannten zu dokumentieren und zu sammeln. Kunst jenseits etablierter Kunstformen sehen wir auch schon bspw. in den Werken von Arcimboldo oder Hieronymus Bosch, jedoch nahm Dubuffet für sich in Anspruch, dass nur seine Sammlung, die bestimmten kunsttheoretischen Anschauungen entsprach (nämlich als subversive, "alternative" Kunstform, "Kunst ohne Wissen", abseits der erstickenden „kulturellen Künste"), diese Bezeichnung tragen dürfe. In einem als Manifest konzipierten Text betonte er auch, dass Art brut jenseits kultureller Normen nicht automatisch identisch mit psychopathologischen Schöpfungen sei. Im deutschsprachigen Raum veröffentlichte der Psychiater Walter Morgenthaler bereits 1921 das Buch "Ein Geisteskranker als Künstler" über Adolf Wölfli, das einen an Schizophrenie leidenden Patienten als Künstler ernst nahm. Weitere Bezeichnungen für marginalisierte künstlerische Ausdrucksformen sind z.B. „Bildnerei der Geisteskranken“ (Hans Prinzhorn), „zustandsgebundene Kunst“ oder auch „naive Kunst“. Der Begriff Art brut setzte sich schließlich international durch und trug wesentlich zur Anerkennung marginalisierter Kunstformen bei. Als eine verwandte Spielart der Art Brut sind etwa Kunstwerke von aus Alltagsgegenständen, Abfall, Scherben, Muscheln zusammengesetzten Gebilden, Skulpturen, Verzierungen und Land Art zu sehen. In der vorliegenden Kartei wird ein Spektrum von Beispielen vorgestellt, die jeweils aufzeigen, auf welche Weise bildnerische Tätigkeit Menschen ohne Kunstanspruch eine Chance bietet, sich in ihrer Arbeit zu verorten und ggf. schmerzliche Erfahrungen oder Misserfolge zu kompensieren. Berücksichtigung finden hier nicht nur Künstlerinnen und Künstler mit (geistigem) Handicap, sondern auch gesellschaftliche Außenseiter, wodurch sich die Frage ergibt, inwiefern die Anerkennung großer Kunst durch gesellschaftliche Normen auch be- bzw. verhindert wird. Im Kontext des Heftthemas ist zu sehen, dass einerseits künstlerisches Talent ggf. erst durch eine - meist psychische - Erkrankung freigelegt wird und andererseits bildnerische Tätigkeit Menschen dazu verhelfen kann, psychische Beeinträchtigungen zu kompensieren. Dabei rückt die Prozesswirkung verstärkt in den Blick. Folgende Künstlerinnen und Künstler werden vorgestellt: Franz Gsellmann Judith Scott Ferdinand Cheval Scottie Wilson August Walla Markus Meurer Alois Wey Paul Salvator Goldengruen
Gesamtwerk
Wasser
Wasser, wohin das Auge reicht. Wasser durchzieht die Kunstgeschichte und jugendliche Bilder. Wasser macht auch vor Schule nicht halt. Mit seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen, wie Eis, Schnee, Regen, Nebel, dem Meer, Wasserfällen, Flüssen und Seen, taucht es in den Darstellungen auf. Häufig ist Wasser auch ein großer Spiegel und reflektiert die Umwelt – einfach „blau“ ist es selten. Den vielfältigen Erscheinungen dieses Elementes bildhaft gerecht zu werden, gelingt nur dem, der sein Hauptaugenmerk darauf lenkt und es nicht bloß als nebensächlich abtut. Hier gilt es, genau hinzuschauen und Schritt für Schritt, Technik für Technik vorzugehen. Zur Eigenart des Wassers gehört aber auch das Spontane und Experimentelle. Mit welcher Form des Wassers Sie sich auch beschäftigen, Sie werden dabei einiges lernen über seine allgemeine Bedeutung – und die für uns. Letztlich spielt Wasser auch noch eine ganz praktische Rolle im Schaffensprozess der Kunstwerke: als Trägersubstanz für Farbe oder zum Bearbeiten von Ton.
Gesamtwerk
Zu Tisch
Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen vielfältige Wege auf, die verschiedenen Ebenen der Tischkultur - von räumlichen/situativen Settings bis zum Arrangement der Mahlzeiten - kommunikativ-rezeptiv und bildnerisch-produktiv für Kinder und Jugendliche erfahrbar und gestaltbar werden zu lassen. Zwei umfangreiche MATERIAL-Teile zu kulturgeschichtlichen Entwicklungen der Tisch- und Esssitten sowie zu aktuellen künstlerischen Positionen des Gestaltungsfeldes „Zu Tisch“ geben weitere Impulse. Essen und Trinken ist eine Gemeinschaft erzeugende ästhetische Praxis. Durch Tischsitten, das Formklima von Möbeln, Geschirr und Besteck oder durch das Anrichten der Speisen auf dem Teller wird die sinnliche Beziehung zwischen Mensch und Mahlzeit modelliert. Die kunstunterrichtliche Auseinandersetzung mit den Kontexten der Nahrungsaufnahme eröffnet für Schülerinnen und Schüler ein Aushandlungsfeld ästhetischer Selbstvergewisserung, kultureller Teilhabe und Lebensraumgestaltung.
Gesamtwerk
Urban Art: Kunst an Mauern
Dem einen ein Ärgernis, für den anderen Kunst: Graffitis prägen unser Stadtbild. Auf Kinder üben die Tags und Styles eine besondere Faszination aus – ist mit ihnen doch auch der Reiz des Verbotenen verbunden. Am großen Interesse der Kinder anknüpfend, bietet das Thema „Kunst an Mauern“ großes Potenzial für einen spannenden Kunstunterricht. Grundlage für die eigenen Auseinandersetzung und gestalterische Umsetzung mit dem Thema sollte das bewusste Wahrnehmen von Mauern und Wänden sein, ihrer Bedeutung als Grenze, als Schutz, aber auch Einengung, ihrer Bauweise, haptischen Beschaffenheit und Gestaltung im weitesten Sinne. Dies greifen die Unterrichtsideen in dieser Ausgabe auf: Die Kinder philosophieren zu Mauern und Zäunen, interpretieren das Symbol des Ziegelsteins als Teil des Mauerverbunds und machen sich Gedanken zur gezielten Wirkung von Wandgestaltungen. Die in der praktischen Gestaltungsphase angewandten Techniken sind schließlich divers: Die Kinder stellen Tonfliesen für ein Wandmosaik her, lernen die Frottage kennen, fertigen Installationen im Innen- und Außenraum an. Sie bemalen Wände, sprühen Stencils und malen Graffiti-Bilder. Inspiriert von den im öffentlichen Raum gewonnenen Eindrücken, wird die Mauerkunst ins Klassenzimmer geholt. Aus dem Inhalt: Spurensuche: Graffitis in der Umgebung als Inspiration für eigene Bilder Mosaik: Tonfliesen für ein Wandmosaik gestalten Stencils: Schablonen-Graffitis nach Banksy Philosophie: Was bedeuten Zäune und Mauern für mich? Installationen: Flickwerk aus bunten Plastikbausteinen Das Materialpaket enthält: Die Kartei „Urban Art: Kunst an Mauern“: Auf acht Karteikarten im DIN-A4-Format werden Beispiele für „Mauerkunst“ gezeigt. Verschiedene Techniken sind vertreten, vom Fliesenmosaik über das Stencil-Graffiti bis hin zur Installation. Leicht verständliche Texte informieren die Kinder über die jeweiligen Künstler und Werke, Aufgaben regen zur Bildbetrachtung und eigenen Gestaltung an. Ergänzt wird jede Karte durch Hintergrundinformationen für die Lehrkraft. Auf den Karten vorgestellt werden: - Joan Miró - Diego Rivera - Liu Bolin - OZ - Thierry Noir - Victor Ash - Christo und Jeanne-Claude - 3Steps Das Heft „Mauerkunst – Von den Hieroglyphen bis zum Graffiti! (22 Seiten, DIN A4). Das Bemalen von Wänden ist keine moderne Erfindung: Schon lange bevor Graffitis unser Stadtbild prägten, wurde an Mauern gezeichnet und geschrieben. Mit lesefreundlichen Texten und farbigen Abbildungen informiert dieses Materialheft (DIN A4, 22 Seiten) Grundschulkinder über die Entwicklung des Graffitis: Angefangen bei seinen Ursprüngen im alten Ägypten bis hin zum modernen, mit Sprühfarbe gestalteten Style werden Einblicke in verschiedene Kapitel der Geschichte der „Mauerkunst“ gegeben. Neben verschiedenen Techniken stehen bedeutende Street-Art-Künstler im Fokus, darunter Blek Le Rat, Keith Haring und Pejac. Jedes Kapitel enthält vielseitige Gestaltungsideen. So werden die Kinder unter anderem dazu angeregt, Hieroglyphen in Gips zu kratzen, Stencil-Schablonen herzustellen und ihre eigene Graffiti-Schrift zu entwerfen. Zwei Folien mit Abbildungen zu den Unterrichtsideen im Themenheft.
Gesamtwerk
Informieren und Präsentieren
In diesem Heft wird gezeigt, wie ein Unterricht „Kommunikationsdesign“ die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, angemessen visuell zu kommunizieren. Bei den Unterrichtsbeispielen aus verschiedenen Schulstufen spielen die notwendigen Techniken eine wichtige Rolle - auch, um digitale Medienproduktionsprozesse selbst in die Hand zu nehmen. In einem umfangreichen MATERIAL-Teil werden interessante Beispiele - sowohl historische als auch aktuelle - aus allen Bereichen des Kommunikationsdesigns vorgestellt. Unterrichtsinhalte werden zwar in vielen Fächern in grafischer und typografischer Form (z. B. auf Wissenspostern, in Folienpräsentationen oder in Informationsgrafiken) dargestellt. Doch nur der Kunstunterricht kann die Grundlagen gebrauchsgrafischer Gestaltung vermitteln und dabei – jenseits der von Marketinglogik bestimmten Bereiche – einen differenzierteren Blick auf die Realität mit grafischen Mitteln frei legen. Durch den Blickwinkel der angewandten Gestaltung können Wissen angeeignet, Dinge verstanden und soziale Kompetenz erworben werden.
Gesamtwerk
Märchen
Die Märchen der Brüder Grimm sind Kindern und Erwachsenen auf der ganzen Welt ein Begriff. Die Unterrichtsideen in dieser Ausgabe zeigen beispielhaft, wie die altbekannten Erzählungen mit neuen Augen betrachtet werden können. Lassen Sie sich entführen, in die fantastischen Welten von Grimms Märchen! Wie könnte das Schloss von „Dornröschen“ ausgesehen haben, die Türme bis zur letzten Zinne umschlungen von blühenden Rosenranken? Welche Merkmale machen einen Bösewicht, wie die Räuber in den „Bremer Stadtmusikanten“, so richtig schauerlich und „fies“? Wie könnte man Stroh zu Gold spinnen, wie es „Rumpelstilzchen“ im Märchen gelingt? Und wie sahen die verschiedenen Kleider der Prinzessin „Allerleirauh“ wohl aus? In der Auseinandersetzung mit diesen und weiteren Fragen zu Märchen der Brüder Grimm wenden die Kinder der Klassen 1-4 verschiedene Techniken an: vom Malen und Zeichnen mit Wasserfarben, Ölkreiden oder Feder und Tusche, über das Collagieren mit verschiedenen – mit Bedacht ausgesuchten – Materialien bis hin zur Fotografie. Das Märchen „Hans im Glück“ ist Anlass für ein philosophisches Gespräch: Was bedeutet Glück für die Kinder? In einem Rollenspiel versetzen sie sich in die Rolle des Hans und übertragen die Geschichte in die heutige Zeit. Aus dem Inhalt: Schattentheater: In Gruppenarbeit ein Märchen inszenieren Schlösser gestalten: Gestalten mit Wasserfarben, Ölkreiden und Transparentpapier Märchenhafte Kleider: Malerei mit Collage „Fiese“ Märchengestalten: Porträt-Zeichnungen mit Grafit, Feder und Tusche Rätselhafte Bilder: Installationen auf den Spuren des Künstlers Shaun Tan Das Materialpaket enthält: Die Kartei „Märchen“: Diese acht Karteikarten im DIN-A4-Format porträtieren verschiedene Märchenillustratorinnen und –Illustratoren. Jeweils ein Werk wird großformatig abgebildet. Auf der Rückseite der Karten finden sich Informationen für die Kinder: Ein kurzer, leicht verständlicher Text stellt den jeweiligen Künstler bzw. die Künstlerin vor. Anregungen zur Bildbetrachtung laden dazu ein, das gezeigte Werk genauer zu betrachten und zu hinterfragen. Schließlich regen Gestaltungsideen dazu an, selbst aktiv zu werden. Ein kurzer Informationstext „Hintergrund“ gibt weiterführende Informationen für die Lehrkraft. Auf den Karten vorgestellt werden Rudolf Carl Gottfried Geißler, Arthur Rackham, Heinrich Vogeler, Warja Lavater, Susanne Janssen, Frank Flöthmann, Stella Dreis und Shaun Tan. Das Heft „Es war einmal …- Zehn Märchen der Brüder Grimm neu erzählt mit fächerübergreifenden Ideen für den Unterricht“ (40 Seiten, DIN A4). In die bekannten Erzählungen der Brüder Grimm wurden in diesen (neu geschriebenen) Versionen Impulse für den Erzählenden bzw. die Erzählende eingeflochten: Anregungen für eine lebendige Gestaltung der Mimik und Gestik während des Vortrags oder das Legen von Bodenbildern, welche das Märchen Schritt für Schritt visuell darstellen. Tabellen mit facettenreichen Ideen für den fächerübergreifenden Unterricht zu jedem der im Heft enthaltenen Märchen ermöglichen einen auf jede Lerngruppe zugeschnittenen Bezug. Das Heft enthält folgende Märchen: - Hans im Glück - Aschenputtel - Dornröschen - Allerleirauh - Die Bremer Stadtmusikanten - Rumpelstilzchen - Frau Holle - Sterntaler - Der goldene Schlüssel - Rapunzel
Gesamtwerk
Aufgaben Stellen: Landschaft
Die 400. Ausgabe der Fachzeitschrift KUNST+UNTERRICHT gibt vielfältige und anschauliche Anregungen für die konkrete Unterrichtsplanung – bezogen auf die generelle Konstruktion von Aufgaben wie auch auf den Themenschwerpunkt „Landschaft“. Aufgaben sind das Herzstück erfolgreichen Unterrichts – vor allem, wenn zwischen Lern- und Leistungssituationen unterschieden wird. Im Fach Kunst sind die Funktionen guter Aufgabenstellungen besonders vielfältig: als Diagnose- und Motivationsinstrument, Grundlage der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, Feld des Experimentierens und Übens und als Mittel der Überprüfung erworbener Kompetenzen. In diesem Heft werden - angebunden an ein umfangreich präsentiertes Modell zur Planung eines Unterrichtsvorhabens - praxiserprobte Aufgabenstellungen mit ganz unterschiedlichen Funktionen, thematischen Schwerpunkten, gestalterischen Verfahren und methodischen Zugängen vorgestellt.
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