Unterrichtsmaterialien Seneca der Jüngere: Ganze Werke Seite 7/7
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Latein
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Gesamtwerk
„Scimus fidem concidisse“ – Cicero und die Finanzkrise (Oberstufe)
„Jene Dinge dort in Übersee können nicht zusammenbrechen, ohne dass die hiesige Finanzwelt von derselben Erschütterung erfasst wird und ebenfalls zusammenbricht.“ Ein Zitat zur aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise? Nein, dies sind Ciceros Worte. Sie beziehen sich auf Ereignisse, die einen Vergleich mit der Gegenwart herausfordern: Investoren verlieren Geld im fernen Asien – mit weitreichenden Folgen bis hin zu einer Finanzkrise auch in Rom. Und dem römischen Bürger stellten sich ganz ähnliche Fragen wie uns heute: Was gehen uns Verluste in Asien bzw. Amerika an? Was interessiert mich ein Bankenkrach? Warum die publicani retten? All dies erklärt Cicero der Volksversammlung in klaren, einfachen Worten. Durch die Texte von damals erfahren Ihre Schülerinnen und Schüler so auch mehr über die Krise von heute. Lässt sich gar aus einem antiken „Rettungspaket“ lernen?
Gesamtwerk
Rhetorik – Macht – Schule. Warum man in Rom lateinische Schulen verbieten wollte. Eine thematische Lektüre für die Oberstufe
Finden Sie es gut, wenn Kinder in die Schule gehen? L. Licinius Crassus sah das anders. Im Jahre 92 v. Chr. – Cicero war vierzehn Jahre alt – wandte Crassus sich als Zensor gegen die neuen lateinischen Rhetorikschulen, in denen, ganz gegen die Sitte der Vorfahren, Schüler „den ganzen Tag herumhängen“. Was steckt hinter diesem Erlass? Und wie stand Cicero dazu? Ihre Schüler lesen das überlieferte Edikt und lernen Ciceros rhetorische Prinzipien aus einer neuen Perspektive kennen. Sie schlagen auch einen Bogen zur Gegenwart und erkennen, dass Bildung und Bildungsziele immer wieder einem Wandel unterworfen sind.
Gesamtwerk
Caesar: imagines
Eher als spät Berufener gehört Caesar seit dem 19. Jahrhundert zum Kanon der Schulautoren und ist seitdem den Geruch von Feldlager und Exerzierplatz nicht so recht losgeworden. Gleichwohl gibt es seit einiger Zeit moderne Ansätze und Schwerpunkte. Dies zeigen auch die Beiträge im vorliegenden Heft, die verschiedene und neue Blickwinkel eröffnen. Sei es durch den Vergleich von Inhalt und Leserführung mit den Techniken visueller Medien wie bei der Darstellung der Eroberung Englands durch William the Conqueror auf dem Teppich von Bayeux, der Comic-Bearbeitung des „Bellum Helveticum“ oder der subtilen Beeinflussung des Zuschauers in dem Film „The Usual Suspects“. Sei es durch das Verlassen eingetretener Pfade in der stärkeren Berücksichtigung der Selbstdarstellung im „Bellum civile“ und der Fremddarstellung im Prozess der Divinisierung Caesars. Die Beiträge beschäftigen sich mit verschiedenen Caesarbildern und Darstellungen Caesars im Bild. Sie sind deshalb unter dem Titel „imagines“ zusammengefasst. Eingeleitet wird das aktuelle Heft mit einem Basisartikel von Jörg Rüpke, der die Bedeutung von historischer Person und Autor und die Entwicklung des Caesar-Bildes in der Forschung vorstellt.
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Gesamtwerk
Vergils »Aeneis« im Unterricht
Der Band bietet in einer konstruktiven Einleitung die Erläuterung wichtiger Aspekte der Aeneis-Lektüre im Unterricht. Es folgen die Interpretationen aller in der Exempla-Ausgabe abgedruckten Passagen, die auf die Arbeitsaufträge und Begleittexte der Schülerausgabe besonders eingehen.Unterrichtspraktische Hinweise, Tafelbilder und Übersichten bieten Anregungen für eine fundierte und moderne Behandlung von Vergils Aeneis in der Schule. Ein ausführliches Literaturverzeichnis ermöglicht weiterführende Lektüre.
Gesamtwerk
Alte Sprachen und Deutsch
Kenntnisse in Sprache, Literatur und Kultur von Griechen und Römern sind häufig Voraussetzung, um Texte deutschsprachiger Autoren zu verstehen, die sich auf antike Vorlagen beziehen. Genauso aber profitiert der Lateinunterricht von den Lerninhalten des Deutschunterrichts, wie Sprach- und Textverständnis, Zugängen und Interpretationsmethoden. Lesen Sie im Basisartikel, welche Berührungspunkte und welche Kooperationsmöglichkeiten es zwischen den Fächern gibt. Die Praxisbeiträge spannen den Bogen von grundsätzlichen Überlegungen zur Mündlichkeit im Unterricht und fächerübergreifendem Arbeiten, über den Aufbau von Sprach- und Interpretationskompetenz zum intertextuellen Vergleich.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Drehbuch Antike
Filme sind das Medium unserer Zeit. Die „bewegten Bilder“ sprechen wohl die meisten Menschen unmittelbar an, kommunizieren offene Inhalte und verdeckte Botschaften. In der Filmwissenschaft spricht man deshalb auch von einem „filmischen Text“. Während sich AU 6/05 „Antike im Film“ auf vordergründig antike und antikisierende Filme, also Historien- oder Antikfilme, konzentrierte, kommt in diesem Heft ein anderer Aspekt zum Tragen. Seit seinen Anfängen ist der Film stark geprägt nicht nur von antiken Sujets, sondern auch von einer bewussten Rezeption antiker Rhetorik, Dramaturgie und Literaturtheorie. Außerdem werden einzelne antike Stoffe und Motive – wie auch in anderen Bereichen von Kunst und Literatur – bewusst oder unbewusst in abgewandelter Form tradiert. Anja Wieber spricht deshalb in ihrem Basisartikel von „antiken Subtexten“ in modernen Filmen und erläutert dies an mehreren Beispielen. Umgekehrt können, mit den Augen des Betrachters von heute gesehen, auch antike Texte einen „filmischen Subtext“ in sich tragen. Den Schülerinnen und Schülern sollten exemplarisch diese unterschiedlichen Betrachtungsweisen und Interpretationsmöglichkeiten vor Augen geführt werden. Dies fördert nicht nur allgemein ihre Medienkompetenz und ihr Bewusstsein für subtile Formen der Antikenrezeption, es bereichert auch die Auseinandersetzung mit antiken Texten und eröffnet neue Horizonte für deren Interpretation. In den Praxisbeispielen wird dies an Filmen verschiedener Zeiten und Gattungen vorgeführt: Szenen aus „Alexander Newski“ von Sergej Eisenstein, „Vertigo“ von Alfred Hitchcock, „Star Wars“ von George Lucas , „Hinter dem Horizont“ von Vincent Ward und „A Midsummer Night‘s Dream“ von Michael Hoffman repräsentieren die antiken Subtexte im Film, eine Schülerproduktion zu Ovids Ars amatoria den filmischen Subtext in antiker Literatur.
Gesamtwerk
Roman
Die Praxisbeispiele dieser Ausgabe beschäftigen sich mit den für den Schulunterricht besonders relevanten Vertretern der "romanhaften Biographie", des "idealisierenden" und des "komisch-realistischen Romans". Verfolgen Sie mit Ihren Schülern einzelne Aspekte innerhalb eines ganzen Werkes, erarbeiten Sie gemeinsam ausgewählte Episoden oder vergleichen Sie Motive und Texte unterschiedlicher Herkunft!
Gesamtwerk
Mädchenjagd und Männerfang mit Takt-Gefühl. Ovids „Ars amatoria“ als Einführung in die Dichterlektüre
„Wer die Kunst der Liebe noch nicht beherrscht, der soll dies hier lesen!“ So beginnt Ovid seine „Ars amatoria“. Ein glänzender Slogan – wir müssen uns allerdings mit dem zweiten Teil des Spruchs begnügen: „... denn hinterher wird er gescheiter lieben.“ Die Unterrichtsreihe stellt Ovid als gewieften Psychologen vor, der seine Weisheiten stets mit einem Augenzwinkern an den Mann (und die Frau) bringt. Dabei berücksichtigt sie auch die sprachlichen Hürden, die mit der ersten Dichterlektüre verbunden sind. Ihre Schülerinnen und Schüler erfassen das Versmaß problemlos durch Hörverstehen und lernen, wie sie Endungen richtig zuordnen und so in das scheinbare Durcheinander der Wortstellung Ordnung bringen können.
Gesamtwerk
Vergil: Rezeption
Die Beiträge dieser Ausgabe repräsentieren den Einfluss Vergils auf Literatur, bildende Kunst und Musik an Beispielen aus der Antike, Mittelalter und Neuzeit.
Gesamtwerk
Interpretationen und Unterrichtsvorschläge zu Ovids »Metamorphosen«
In diesem Lehrerkommentar sind alle in der EXEMPLA-Ausgabe enthaltenen Texte sorgfältig interpretiert. Die Interpretationen stützen sich auf die wissenschaftliche Forschung und sind ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Schule. Für Tafelbilder und die Berücksichtigung der Rezeption von bildender Kunst, Oper und Film werden ebenso Anregungen gegeben wie für Lesen, Erschließen, Übersetzen, Interpretieren, handlungsbezogenes Arbeiten und Klassenarbeiten.
Gesamtwerk
Kindheit und Jugend in Rom
Für Schülerinnen und Schüler von heute ist es besonders reizvoll, sich mit der Situation ihrer Altersgenossen in der Antike auseinanderzusetzen. Indem sie die Quellen als Spiegelungen älterer Autoren begreifen und interpretieren, lernen sie auf verschiedene Perspektiven und Intentionen zu achten.
Gesamtwerk
Weihnachten
Jesu Wirken und die Ausbreitung des Christentums geschahen vor dem Hintergrund, in Auseinandersetzung mit und schließlich als Teil der griechisch-römischen Kultur. Der altsprachliche Unterricht nähert sich in diesem Themenheft dem Weihnachtsgeschehen als antikem Ereignis und betrachtet es in seinem historisch-politischen und kulturellen Kontext.
Gesamtwerk
Oberstufe
Infolge internationaler Vergleichsstudien und der Diskussion um Standards und Kompetenzen ist in der Bildungspolitik der letzten Jahre einiges in Bewegung geraten. Lehrpläne und Prüfungsbestimmungen wurden und werden neu formuliert. Sie spiegeln in vielen Bereichen aktuelle Entwicklungen und Tendenzen in Gesellschaft und Fachdidaktik wider, wie sie in den beiden Basisartikeln und dem AUextra beschrieben und analysiert werden. Die Herausforderung an die Orientierungsfähigkeit in einer globalisierten Welt und die eigenverantwortliche Persönlichkeitsbildung in sozialem Miteinander sind sehr komplex. Schule und Unterricht müssen darauf reagieren. Neben fachspezifischen Inhalten und Arbeitsweisen gibt es eine Reihe von Ansätzen und Methoden, die auch im altsprachlichen Unterricht – adäquat umgesetzt – neue Sichtweisen und zeitgemäße Zugänge zu Inhalt und Sprache antiker Texte unterstützen. Die Praxisbeiträge zeigen dies am Beispiel kreativer und handlungsorienteriter Arbeitsformen bei der Interpretation antiker Werke. Daneben gewinnen Überlegungen zum Umgang mit und der Aufbereitung von schwierigen Texten zunehmend an Bedeutung. Das selbstständige Arbeiten der Schüler wird besonders gefördert bei der Anfertigung von Facharbeiten und der Erstellung von Präsentationen. Allerdings ist gerade hier auf eine sinnvolle Abstimmung zwischen Inhalten und Darstellungsformen zu achten.
Gesamtwerk
Humanitas und Humanität
Soziale Kompetenz als Bildungsziel altsprachlichen Unterricht geben Original- wie Lehrbuchtexte an vielen Stellen Anlass, bei der Interpretation den Schwerpunkt auf Aspekte wie Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft zu legen. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler herausgefordert, den Motiven und den Auswirkungen des Umgangs der Menschen miteinander nachzugehen und – soweit möglich – Bezüge zu eigenen Erfahrungen herzustellen. Die Beiträge dieses Heftes zeigen an unterschiedlichen Themen und Gattungen, wie dieses gelingen kann: Fabel, Roman und Geschichtsschreibung werden ebenso berücksichtigt wie poetische, philosophische und theologische Texte. In besonderer Weise zum Handeln aufgefordert werden die Schüler mit dem Projekt "Compassion", das Erfahrungen eines Sozialpraktikums mit dem Fachunterricht verbindet.
Gesamtwerk
Catulls Gedichte im Unterricht
Der Lehrerkommentar zu Catull enthält Interpretationen und Unterrichtsvorschläge zu allen Gedichten, die in der Ausgabe der Reihe EXEMPLA (Heft 1) enthalten sind. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Gedichte in ihrer Vielseitigkeit gewürdigt und nicht einseitig auf einen Catull-Lesbia-Roman oder auf Gesellschaftskritik reduziert werden. Entsprechend werden verschiedene Konzeptionen der Catull-Interpretation vorgestellt und ergebnisoffene Unterrichtsmethoden entwickelt. Erschließen, Übersetzen und semantisch-syntaktisches Interpretieren sind ebenso berücksichtigt wie Rezeptionsgeschichte, Handlungsorientierung und Umformung der Gedichte. Vorschläge für Tafelbilder und vielfältige Vergleiche der Catullgedichte miteinander und mit anderen Werken der Antike und der Gegenwart runden den Kommentar ab.
Gesamtwerk
Vergil
Der große Dichter Vergil und seine Werke bilden den Themenschwerpunkt dieses Doppelheftes. Mit Hintergrundinformationen zu Bucolica, Georgica, Eklogen und Aeneis sowie zahlreichen Unterrichtskonzepten verschaffen Sie Ihren Schülern einen Zugang zu dieser anspruchsvollen Unterrichtsreihe und stellen die zeit- und literaturgeschichtlichen Bezüge von Vergils Werken her.
Die Praxisbeispiele: Bringen Sie Ihren Schülern die Klassiker des Vergil näher, indem diese seine Gestaltungsprinzipien und literarische Technik analysieren und mit anderen vergleichen können, z.B. die Darstellung des Orpheus in den Georgica und in den Metamorphosen Ovids sowie die Eigenarten der Hirtengedichte von Vergil, seinem Vorgänger Theokrit und seinem Nachfolger Calpurnius Siculus.
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Individuum und Gesellschaft
Die Texte und Materialien dieser Ausgabe geben Ihnen Einblicke in den Zustand und die Entwicklung vor allem der römischen Gesellschaft im 1. Jh. v. und n. Chr., also in der bewegten Zeit des Übergangs von der Republik zum Pinzipat. Antike und moderne Historiker kommen ebenso zu Wort wie Politiker, Dichter und Denker.
Die Praxisbeispiele:Ihre Schülerinnen und Schüler setzten sich z.B. anhand verschiedener Beispiele mit den Vor- und Nachteilen des römischen Stände- und Klientelwesens auseinander, lernen anhand von Texten und Bildern die Besonderheit römischer Wohnkultur kennen oder untersuchen die Personenkritik bei Sallust und Catull.
Autor: Richter, WielandTitel: Alius – me. Ein alternativer Lebensentwurf bei Tibull.Quelle: In: Der altsprachliche Unterricht Latein, Griechisch,(2006) 1, S. 46–53Abstract: Die Verse Tibulls provozieren und fordern zum Nachdenken über die eigene Lebensgestaltung heraus. Die Betonung von Individualität und Einfachheit dürfte bei den Schülerinnen und Schülern auf geteiltes Echo stoßen. Eine gute Voraussetzung für eine spannende Diskussion. (Orig.).Schlagwörter: Unterrichtseinheit, Gesellschaft, Lateinunterricht, Schuljahr 12, Schuljahr 13, Interpretation, Texterschließung, Sekundarstufe II, Altsprachlicher Unterricht, Lebensentwurf, Liebe, Unterrichtsmaterial, Römisches Reich, Gedicht, Tibull, Individualität
Gesamtwerk
Der »Agricola« des Tacitus im Unterricht
Der Band enthält Übersetzungen und Interpretationen aller in der Exempla-Ausgabe abgedruckten Passagen des Agricola. Bei den Interpretationen, die auf die Arbeitsaufträge und Begleittexte der Schülerausgabe rekurrieren, wird besonderer Wert gelegt auf die Herausarbeitung des zeitlichen Hintergrunds der Biografie und der raffinierten taciteischen Leserlenkung sowie auf die Analyse seiner sprachlichen Mittel. Damit werden die Schülerinnen und Schüler für die Macht des Wortes sensibilisiert und erfahren, wie Menschen durch das geschriebene Wort und eine lenkende Berichterstattung manipuliert werden können. Unterrichtspraktische Hinweise, Tafelbilder und Übersichten bieten den Lehrerinnen und Lehrern Anregungen für eine fundierte und moderne Behandlung der Agricola-Biografie in der Schule. Stefan Kliemt unterrichtet Latein, Geschichte und Katholische Religion am Kurfürst-Balduin-Gymnasium in Münstermaifeld.
Gesamtwerk
Sallusts »Catilinae coniuratio« im Unterricht
Der Kommentar zur Textausgabe von Sallusts Catilinae coniuratio enthält eine fortlaufende Interpretation des Werkes. Ausführlich berücksichtigt werden die Komposition, die semantischen Bezüge, die stilistische Gestaltung, die Kohärenz der Gedankenführung, die historischen Abweichungen und die anthropologischen Grundlagen. Thematisiert wird die Position des Werks im Vergleich mit anderen Auffassungen von der historischen Situation, den politischen Verhältnissen, den Anlagen und Aufgaben des Menschen. Tafelbilder und Übersichten erhöhen den unterrichtspraktischen Wert des Kommentars.
Gesamtwerk
Antike im Film
Der Antikfilm erlebt eine Renaissance. Nach den Monumental-Klassikern der 50er und 60er Jahre füllen heute Achill, Alexander und Co. wieder Leinwände und Kinosäle. Allmählich beginnt sogar die Altertumswissenschaft sich dafür zu interessieren. Antikfilme sind eine, wenn nicht sogar die Form zeitgenössischer Antikenrezeption, mit der die Vorstellungen von und die Einstellung zu der Welt der Griechen und Römer entscheidend geprägt werden. Der altsprachliche Unterricht darf dies nicht außer Acht lassen. Für die meisten Schülerinnen und Schüler gehört der Filmkonsum zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Ziel des Unterrichts ist es, sie zu einem bewussten und kritischen Umgang damit anzuleiten und die Bedeutung des Films als Vermittler von Antike zu hinterfragen und zu würdigen. Dies verlangt wiederum von Lehrerinnen und Lehrern ein hohes Maß an medienpädagogischer Kompetenz. Die Praxisbeispiele geben exemplarisch Einblicke und Anleitungen zu gezielter Arbeit mit und an Filmen. Neben der Rezeption und Analyse bildet die Filmproduktion einen zweiten Schwerpunkt. Darüber hinaus finden Sie im Basisartikel, dem AUkompakt und in den Magazin-Beiträgen weitere Informationen und Anregungen zu Systematisierung, Geschichte, Interpretationsaspekten und Einsatzmöglichkeiten auch von Filmen, die auf den ersten Blick wenig oder nichts mit der Antike zu tun haben.
Gesamtwerk
Selbstdarstellung
Basisartikel Michaela Brusch Selbstdarstellungen in der Literatur der Antike Praxisbeispiele Norbert Siemer Das eigene Leben im Spiegel der Geschichte Die Selbstdarstellung Sallusts als Ausgangspunkt der Sallust-Lektüre Karl-Heinz Niemann Ein "unkonventioneller" Experte Ovids Selbstdarstellung in der Ars amatoria Jörg Pfeifer Der unvermeidliche Aufstieg des Gaius O. Augustus: Vom Privatus zum Pater Patriae Frank Oborski Wer A sagt, muss auch B sagen oder: Vom Denken, das Flügel verleiht Augustinus und Boethius Maria Krichbaumer Selbstdarstellung als Selbstrechtfertigung Abaelards "Historia Calamitatum" AUextra Rainer Nickel Ovid und Lukian am Scheideweg Magazin Winnie ille Pu ? Ein englischer Kinderbuchklassiker auf Lateinisch (Sabine Pfefferer) Marc Aurel in Selbstzeugnis und Bildnis (Eva Boder) Miniposter: Das Reiterstandbild des Marc Aurel (Eva Boder) Tipps und Termine
Gesamtwerk
Synoptisches Lesen
Basisartikel Rainer Nickel Synoptisches Lesen und bilinguales Textverstehen Praxisbeispiele Achim Beyer Vernetztes Denken Zum Umgang mit Übersetzungen von Lehrbuchtexten aus dem Internet Hans-Ludwig Oertel Punktuelles Lesen Wieland Richter Dido und Aeneas Original-Lektüre in der Lehrbuchphase des spät beginnenden Lateinunterrichts Christine Groß Pax Romana Bilinguale Lektüre in einer thematischen Lektüresequenz Karl-Heinz Niemann Lateinisch, zweisprachig oder deutsch? Varianten bei der Seneca-Lektüre Sylvia Thiele Lateinisch, deutsch und englisch! Sprach- und Übersetzungsvergleich am "Ringgedicht" von Tolkien AU extra Stephan Thies Das "Biberacher Modell" oder "Latein Plus" Magazin "Esel, die noch nie haben recht reden können, geschweige denn dolmetschen..." (Peter Gummert) "Lepus ein Has sedebat er saß in via auf der Straß..." (Werner Kempkes) "Sententia recitata -- causa inita" (Meinhard-Wilhelm Schulz) Tolkiens Werk als "perfekter Mythos" (Sylvia Thiele) Tipps und Termine Miniposter: Dido und Aeneas in der Höhle (Jörg Pfeifer)
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