Unterrichtsmaterialien Bundesrepublik Deutschland: Ganze Werke Seite 22/34
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Gesamtwerk
1968 und die Folgen
Die Ereignisse um die Studentenproteste des Jahres 1968 werfen ihr Licht und ihre Schatten auch 50 Jahre später noch immer bis in die Gegenwart. Für die einen ist es ein mythologisch aufgeladenes Jahr, der Beginn einer demokratischen Neugründung der Bundesrepublik nach der als restaurativ empfundenen Nachkriegszeit unter Adenauer, für andere der irrsinnige Abgang vom erfolgreichen Weg eben dieser Ära und die Vorgeschichte des Terrorismus. Der alte 68er-Spruch „Unter dem Pflaster liegt der Strand“ spiegelt die ambivalente Zeit der Studentenproteste wider; die Studierenden hegten einen fast religiösen Glauben, man könne in der Ära der „Fundamentalliberalisierung“ (Jürgen Habermas) das Paradies auf Erden errichten, verbunden mit der Empörung darüber, dass der Kapitalismus das nicht schafft. Unter dem Panzer der verbauten urban-kapitalistischen Realität ein Stück grüne Wohlfühlutopie – gepaart mit Ironie, Hedonismus und Militanz. Immerhin spielt der Spruch darauf an, dass Straßenpflaster häufig auf einem Sanduntergrund verlegt wird, und Pflastersteine eine beliebte Waffe im Straßenkampf waren und sind. Die französische Version „Sous les pavés, la plage“ ist bei den Pariser Unruhen im Mai 1968 populär geworden. Rudi Dutschke, der wichtigste Wortführer der deutschen Studentenbewegung, sprach von einer „Vergeudungsgesellschaft“. In einem Interview mit dem Spiegel, das seinerzeit für viel Aufsehen sorgte, sagte er 1967: „Die für profit- und herrschaftsorientierte Gesellschaftsordnungen typischen Konsumtionsexzesse – Kriege sowie die ungeheuren toten Kosten; Rüstung, unnütze Verwaltung und Bürokratie, unausgenutzte Industriekapazitäten, Reklame – bedeuten eine systematische Kapitalvernichtung. Die wiederum macht es unmöglich, den Garten Eden historisch zu verwirklichen.“ Der Garten Eden der Studentenbewegung, der Strand unter dem Pflaster, wurde programmatisch im Namen der Zeitschrift Pflasterstrand (1976-1990), des Sprachrohrs der linken Sponti-Szene in Frankfurt am Main und Vorläuferin des heutigen Stadtmagazins Journal Frankfurt. Daniel Cohn-Bendit war einer der Protagonisten, Joschka Fischer und Claus Leggewie schrieben für Pflasterstrand, ebenso wie Thomas Schmid und Alexander Gauland. Die Revolte hat in Rudi Dutschke sehr früh ihren wichtigsten und charismatischsten Kopf verloren. Im April 1968 wurde das Attentat auf ihn verübt, an dessen Folgen er 1979 gestorben ist. „Die Zeit hat uns geprägt, und wir haben die Zeit geprägt“ – das schreibt Gretchen Dutschke, seine Witwe, im Epilog ihres neuen Buchs „1968 – Worauf wir stolz sein dürfen“. Und sie fährt fort: „Darauf können wir und all die Millionen Menschen in Deutschland, die etwas von dem damals Erreichten verstanden haben und ihr Leben frei, bewusst, auch kritisch gestalten, [...] stolz sein; stolz auf dieses Land – Deutschland.“ Weniger ambivalent als diese kurze episodische Skizze gibt sich die heutige Bewertung von ’68: In den politischen Zielen weitestgehend gescheitert, aber höchst erfolgreich in ihrem Beitrag zu kultureller Liberalisierung, gesellschaftlichem Wertewandel und demokratischer Erziehung und Bildung – und darum geht es in dieser Ausgabe des Journal. Bei der Demokratisierung der Bildung ging es um eine bewusste (Re-)Politisierung der Bildungsarbeit, die im einzelnen Lernsubjekt fundieren sollte (Oskar Negt). Aus dem demokratischen Aufbruch der 68er-Bewegung haben sich in den 1970er Jahren u. a. die Neuen Sozialen Bewegungen entwickelt, beispielsweise die Umwelt-, Friedens- und Frauenbewegung. Diese Bewegungen hatten in mehrfacher Hinsicht auch einen pädagogischen Impetus: Sie wollten politisches Bewusstsein schaffen, aufrütteln und zur Teilnahme aufrufen. „Unter dem Pflaster ist der Strand“ war das filmische Debüt der Regisseurin Helma Sanders-Brahms aus dem Jahr 1975. Es wurde zu einem zentralen Film der deutschen Frauenbewegung und ’68 im Allgemeinen.
Gesamtwerk
100 Rechtsfragen zu Religionsunterricht und Schule
Dürfen am konfessionell-kooperativen Religionsunterricht auch konfessionslose Schülerinnen und Schüler teilnehmen? Kann eine Lehrerkonferenz über die Abschaffung eines Schulgottesdienstes diskutieren? Welche Bedeutung hat die kirchliche Lehrerlaubnis für den schulischen Unterricht? Bei solchen und vielen anderen rechtlichen Fragen ist bei Studierenden und Lehrenden des Faches Religion oder der Schulleitung häufig Unsicherheit zu beobachten. Zu Recht, denn es ist oftmals schwierig, die passenden Paragraphen zu finden oder den juristischen Wortlaut auszulegen. Dieses Buch schafft Abhilfe. In der Sammlung von 100 Fallbeispielen zu Rechtsfragen aus der Schul- und Lehrpraxis des Religionsunterrichts können Lehrkräfte und Schulleitung juristische Problematiken erkennen, bundesländereigene und ggf. konfessionsspezifische Lösungsvorschläge (evangelisch, katholisch, islamisch usw.) nachvollziehen und damit ihre eigene Urteils- und Handlungskompetenz weiter ausbilden. Die Autoren stellen jeweils einen Rechtsfall aus der Praxis vor und erörtern die bundesländer- oder ggf. konfessionsspezifischen Varianten anhand der Gesetzestexte, indem zu jedem Fallbeispiel eine "Rechtliche Beurteilung" und eine "Religionspädagogische Einschätzung" gegeben werden. Darstellung und Erörterung erfolgen in bündiger Form – praktisch und übersichtlich, mit wichtigen Informationen und sinnvollen Hinweisen für die Praxis. Dr. Erhard Holze war 12 Jahre Schulreferent in der Ev. Kirche von Westfalen und lehrt seit 2007 als Dozent für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Universität Münster.
Gesamtwerk
Meinungsfreiheit
Das Recht, die eigene Meinung zu äußern ist ein Grundrecht, das sowohl in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte als auch im Grundgesetz verankert ist. Was bedeutet dieses Grundrecht ganz konkret? Welche Rechte leiten sich daraus ab und welche Grenzen gibt es? Wie sieht es aus mit der Pressefreiheit? Was lässt sich in Deutschland noch verbessern und wie ist die Situation in anderen Ländern? Darf Satire alles? Diesen und vielen weiteren Fragen spürt der Film mit zahlreichen Interviewpartnern nach. In Verbindung mit dem umfangreichen Zusatzmaterial (Glossar, Arbeitsblätter, Testfragen, interaktive Aufgaben) lässt sich das vorliegende Medium hervorragend im Unterricht verwenden. Die interaktiven Aufgaben wurden mit H5P erstellt und sind ohne weitere Software verwendbar. Durch abwechslungsreiche Gestaltung und unmittelbare Rückmeldung steigern sie Lernmotivation und –erfolg. Im ausführlichen Datenteil der DVD 118 Seiten Unterrichts- und Begleitmaterial, davon: 64 Seiten Arbeitsblätter und Ergänzungen mit Lösungen; 20 Testaufgaben; 10 Interaktive Aufgaben.
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Gesamtwerk
Rat, Parlament, Kommission - Die EU-Institutionen im Überblick Mit Quiz zur Lernerfolgskontrolle
Wer macht eigentlich was in der EU? Anhand der Materialien dieses Beitrags befassen sich Ihre Schülerinnen und Schüler mit den verschiedenen EU-Institutionen und ihren Kompetenzen. Dabei erfahren sie auch, wie hoch das Vertrauen der EU-Bürger in die Organe der Gemeinschaft ist und begreifen, welchen Einfluss die einzelnen Institutionen auch ganz konkret auf ihr alltägliches Leben haben können. Ein Quiz rundet die Unterrichtseinheit spielerisch ab.
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Verkehrstote und Lärmbelästigung. Motorradfahrer auf Abwegen – Ein Rollenspiel
Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit "Verkehrstote und Lärmbelästigung. Motorradfahrer auf Abwegen – Ein Rollenspiel" stehen Verkehrsübertretungen von Motorradfahrern und ihre Folgen. Die Schüler erarbeiten handlungsorientiert die Positionen der an diesem Streit beteiligten Parteien und erkennen, wie schwierig eine Lösung dieses Streits ist.
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Gesamtwerk
All play and no work? Das bedingungslose Grundeinkommen Mit Klausurvorschlag
Finnland probiert es bereits aus - in Deutschland wird es zumindest heftig diskutiert: das bedingungslose Grundeinkommen. Werden Menschen wirklich faul, wenn sie monatlich eine bestimmte Summe Geld zur Verfügung gestellt bekommen, ohne etwas dafür tun zu müssen? Oder treibt diese Sicherheit sie im Gegenteil dazu an, eigene Unternehmen zu gründen, den Job der Träume zu suchen und sich zusätzlich ehrenamtlich zu engagieren? In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schüler mit verschiedenen Konzepten für ein bedingungsloses Grundeinkommen und erarbeiten sich die Erfahrungen von Menschen, die für einen bestimmten Zeitraum ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten haben. Abschließend können sich die Lernenden ein begründetes eigenes Urteil zu dem Thema bilden.
Gesamtwerk
Wirkungen politischer Bildung
Über Demokratieentwicklung und die Unterstützung der Handlungsfähigkeit in demokratischen Gesellschaften als Rahmen der politischen Bildung besteht weitgehender Konsens. Unterstellt wird damit auch, dass notwendige Einstellungen und Kompetenzen erlernbar sind. Organisierte politische Bildung wird von Lehrenden vermittelt; Teilnehmende eigenen sich ihre vielfältigen Inhalte an bzw. lernen sie. Damit stellt sich aber neben der Frage nach methodisch-didaktisch sinnvollen Vermittlungsformen von Inhalten auch die Frage nach den (biographischen) Wirkungen – bezogen insbesondere auf die Teilnehmenden, darüber hinaus aber auch auf die Lehrenden und deren berufliches Umfeld. Teilnehmende setzen sich durch den Besuch politischer Bildungsveranstaltungen, der zumeist aus subjektiven Gründen passiert, Erfahrungen aus, die sie sonst vermutlich so nicht machen würden. Die Frage, welche (biographischen) Wirkungen die Teilnahme an politischer Bildung auslösen kann, ist bisher nur in Ansätzen beantwortet. Zu Wirkungen bzw. Effekten politischer Bildung bei Teilnehmenden liegen aktuell sehr wenige empirische Erhebungen und Forschungsergebnisse vor. In den Standardhandbüchern zur politischen Bildung finden sich dazu keine Kapitel, und auch Evaluationen zum Stand der politischen Bildung bzw. zum Bildungsurlaub behandeln das Thema nur am Rande. Empirische Untersuchungen, in denen die Frage nach Wirkungen und Effekten, die auf die Teilnahme an Veranstaltungen der der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung zurückzuführen sind, im Mittelpunkt stehen, existieren nur sehr wenige. Die Wirkungsforschung in der politischen Bildung befindet sich in einem Spannungsverhältnis, gleichzeitig liegen bisher nur relativ wenige grundlegende Untersuchungen im Bereich der Wirkungsforschung vor. Der oftmals gewählte Zugang, die Lehrenden zur Motivation der Teilnehmenden zu befragen, gibt – wenn überhaupt – Begründungen für die Teilnahme. Er kann aber keinen Aufschluss darüber geben, welche (langfristigen biographischen) Wirkungen die Teilnahme bei Einzelpersonen hatte. Wissen über diese Fragestellung würde zur Legitimation der politischen Bildung beitragen. Denn es ist anzunehmen, dass Personen durch ihr Denken und Handeln weitere Kreise beeinflussen, als durch die tatsächliche Teilnahme an politischer Bildung erreicht werden. In diesem Kontext versammelt diese Ausgabe des Journals Beiträge, in denen einerseits aktuelle Ergebnisse der Wirkungsforschung zur politischen Jugend- und Erwachsenenbildung dargestellt werden. Anderseits zieht das Heft auch eine vorläufige Bilanz der Wirkungsforschung in der politischen Bildung und diskutiert dabei das Thema insgesamt vor dem Hintergrund bisheriger Studien in Bezug auf seine Relevanz für die Zukunft der politischen Bildungsforschung.
Gesamtwerk
Was gehört vor Gericht? - Die deutschen Gerichtsbarkeiten (ab Klasse 8) mit einer Placemat-Vorlage
Was unterscheidet das Zivilrecht vom Strafrecht und was ist überhaupt das Ziel von Strafen? Wie läuft ein Prozess ab und welche unterschiedlichen Gerichtsbarkeiten gibt es in Deutschland? Sollte Schwarzfahren eine Straftat bleiben? Was kann Präventionsarbeit leisten? Finden Sie mit den Lernenden Antworten auf diese Fragen.
Gesamtwerk
Das politische System Deutschlands
Eine grundlegende Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Stefan Marschall behandelt die zentralen Akteure und Institutionen sowie die Funktionsweise und Funktionsprobleme der bundesdeutschen Demokratie. Das Buch richtet sich an Studierende der ersten Semester. Für politisch Interessierte geeignet. Stefan Marschall ist Professor für Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Definitionen, Dokumentenauszüge und Hintergrundinformationen erleichtern das Lernen; zahlreiche Tabellen und Abbildungen machen Fakten deutlich; Lernkontrollfragen fördern das Verständnis; mit weiterführenden kommentierten Literaturangaben und Weblinks.
Gesamtwerk
Rechtliche Grenzen kennen - der Jugendschutz Stand: 09/2018
Das Jugendschutzgesetz soll vor Gefahren bewahren. Heute begegnet der Jugendschutz auch neuen Herausforderungen, beispielsweise durch soziale Medien. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Beispielen Alkohol, Shisharauch und Cybermobbing auseinander. Dabei reflektieren sie kritisch ihre eigenen Einstellungen.
Gesamtwerk
Der "soziale Bundesstaat" - Marktwirtschaft und soziale Sicherheit in Deutschland Stand: 09/2018
Dass die Bundesrepublik ein sozialer Bundesstaat ist, legt das Grundgesetz fest. Was macht unsere Marktwirtschaft "sozial", wie funktioniert die Sozialversicherung und welche Herausforderungen sind mit dem Solidarprinzip verbunden? Diese Unterrichtseinheit gibt einen Überblick über die soziale Absicherung in der Bundesrepublik und ihre Hintergründe.
Gesamtwerk
Handbuch Armut
Wie sprechen wir über Armut? Was wissen wir über Armut? Wie bearbeiten wir Armut? Das Handbuch liefert Antworten auf diese Fragen und bietet sowohl Überblick als auch Detailinformation. Es richtet sich an Studierende und Lehrende der Sozialwissenschaften, aber auch an PraktikerInnen aus der Sozialen Arbeit, die ganz konkret mit dem Phänomen der Armut zu tun haben.
Gesamtwerk
Politische Theorie
Die Neuauflage bietet einen Überblick von der Antike bis in die Gegenwart: Behandelt werden Platon, Aristoteles, Augustinus, Machiavelli, Hobbes und Locke, Rousseau, Kant, Marx, Weber, Habermas, Rawls und Rorty. Im letzten Kapitel werden postmoderne und poststrukturalistische Ansätze besprochen, die für die aktuellen Debatten des Faches von zentraler Bedeutung sind (neben Rorty u. a. Foucault, Derrida, Lyotard und Mouffe).
Gesamtwerk
Handbuch Stadtkonzepte
Gegenwärtig existieren zahlreiche Konzepte, Begriffe bzw. Label, die aktuelle Entwicklungen und Trends der Stadtentwicklung diagnostizieren. In diesem Handbuch werden die derzeit gängigen Stadtkonzepte systematisch expliziert und verständlich dargestellt. Das Handbuch gibt einen umfassenden Überblick über die aktuelle Diskussion zum Thema Stadt in der Wissenschaft, im Städtebau und in der Planung sowie in Wirtschaft und Politik.
Gesamtwerk
Aus für Demokratie und Menschenrechte? – Die Entwicklungen in der Türkei
In der Einheit Aus für Demokratie und Menschenrechte? – Die Entwicklungen in der Türkei wird zunächst ein Blick auf die Geschichte der Türkei geworfen, bevor die aktuellen Geschehnisse in den Fokus rücken. Dabei steht zuerst die Persönlichkeit des türkischen Staatspräsidenten im Mittelpunkt. Danach wird das Verfassungsreferendum vom April 2017 analysiert und auf seine möglichen Folgen befragt. Die prekäre Lage der Menschenrechte wird am Beispiel der Pressefreiheit aufgezeigt. Schließlich werden die deutsch-türkischen Beziehungen näher beleuchtet.
Gesamtwerk
Fake News – Manipulation durch Falschmeldungen
Der Beitrag Fake News – Manipulation durch Falschmeldungen thematisiert ein Phänomen, das in Zeiten des Internets zu einer immer größeren Bedrohung für die Demokratie wird. Seit die US-Administration von „alternativen Wahrheiten“ spricht, ist dieses Phänomen zu einem zwischenstaatlichen Problem geworden. Anhand verschiedener Beispiele sollen die Schülerinnen und Schüler die Brisanz dieser Falschmeldungen diskutieren. Sie sollen aber auch Methoden kennenlernen, mit denen sie Fake News als solche entlarven können, und die Absichten von Medien analysieren, die vom Ausland gelenkt werden. Am Ende dieser Einheit wird am Beispiel des französischen Präsidentschaftswahlkampfs die Wirkung von „Memen“ erläutert.
Gesamtwerk
Der Mensch als Zoon politikon - die Grundlagen unseres Staates verstehen (ab Klasse 9) mit Lernkontrolle und
Politik ist für viele Jugendliche das, was irgendwo in Berlin und Brüssel gemacht wird. Doch Politik geht uns alle im Alltag an. Anhand von Beispielen erfahren die Lernenden die Bedeutung des Grundgesetzes und erkennen, dass Grundrechte manchmal im Widerstreit zueinander stehen. Sie analysieren außerdem, was eine Demokratie ausmacht.
Gesamtwerk
Foucault-Lexikon
Michel Foucaults Werke gelten als schwer verständlich und zum Teil widersprüchlich. Das Kennenlernen dieses großen Denkers ist angesichts des Dickichts von Texten, das er hinterlassen hat, nach wie vor eine intellektuelle Herausforderung. Michael Ruoff erleichtert den Einstieg in die Foucault-Lektüre durch sein zum Lesen und Nachschlagen gleichermaßen geeignetes Lexikon. Der Leser lernt Foucaults Hauptwerke in einem einführenden Überblick kennen und kann sich über die wichtigsten Begriffe seiner Theorien informieren. Querverweise und Zitatbelege erhöhen den praktischen Nutzen des Bandes. Das Foucault-Lexikon erschließt auch die in den letzten Jahren erstmals gesammelt publizierten Interviewtexte und kleinen Schriften, die werkgeschichtlich von großer Bedeutung sind. Die 4. Auflage berücksichtigt die in deutscher Übersetzung nun komplett vorliegenden Vorlesungen, die Michel Foucault am Collège de France gehalten hat.
Gesamtwerk
Soziologie der Gesundheit
Haben Sie sich auch schon gefragt, warum Gesundheit heute eine so große Rolle spielt? Welche Ängste, Wünsche, Interessen und Machtverhältnisse hinter dem Bedeutungsgewinn von Gesundheit stehen? Thomas Hehlmann, Henning Schmidt-Semisch und Friedrich Schorb regen zum Nachdenken an: Sie skizzieren wie Gesundheit zur Wissenschaft wurde und wie soziale und gesundheitliche Ungleichheit zusammenhängen. Sie fragen, welche Folgen es hat, wenn immer mehr Phänomene zu Krankheiten erklärt werden und wenn die Frage „gesund oder ungesund“ zur moralischen Leitfrage wird. Darüber hinaus beschreiben sie, welche Auswirkungen Normen und Werte auf unser Verständnis von Gesundheit haben und wie unsere Vorstellung von Zweigeschlechtlichkeit die Wahrnehmung von Gesundheit und Körperempfinden beeinflusst. Das Lehrbuch richtet sich an Studierende der Gesundheitswissenschaften und Public Health sowie der Medizin und der Soziologie.
Gesamtwerk
So funktioniert direkte Demokratie
In diesem Buch werden Ursprünge, Einrichtungen und Verfahren der direkten Demokratie auf kompakte und verständliche Weise dargestellt und erklärt. Zunächst wird erläutert, was direkte Demokratie ist und welche Typen von Sachabstimmungen es gibt. Es folgt ein Kapitel über die Geschichte der direkten Demokratie. In Analogie zu einem Mannschaftsspiel werden die Spielregeln der direkten Demokratie in verschiedenen Staaten beschrieben, die Spieler vorgestellt und der Spielverlauf verfolgt, inklusive möglicher Fouls. Schließlich werden die Spielergebnisse beurteilt. Auch neue Themen wie der Gebrauch des Internets in Abstimmungskampagnen oder die Deutungshoheit über den «Volkswillen» werden behandelt. Zahlreiche aktuelle Beispiele sowie 35 Abbildungen und Tabellen veranschaulichen und verdichten den Stoff.
Gesamtwerk
Emotionen
In den vergangenen Jahren haben Wut, Hass und Ressentiments zunehmend den öffentlichen Raum bestimmt und populistischen Strömungen einen Nährboden geboten. Infolge dessen haben sich gerade diejenigen (re-)politisiert, die vorher zu einer schweigenden Masse zählten, sich an Wahlen oftmals nicht beteiligten und sich als Verlierer des politischen Systems empfinden. In der Bevölkerung scheinen sich zwei unvereinbare Haltungen gegenüber zu stehen: Auf der einen Seite diejenigen, die ihren Ärger und ihre Ängste herauslassen und einer Diskussion darüber zumeist aus dem Wege gehen. Auf der anderen Seite diejenigen, die sich im rationalen Diskurs zu Hause fühlen und nur mit Leuten reden, die sich auch auf diese Ebene einlassen wollen oder können. Demokratietheoretisch ist die Polarisierung erst einmal positiv: Die Wahlbeteiligung zur Bundestagswahl 2017 ist erstmals seit zwei Legislaturen wieder gestiegen. Die demokratische Öffentlichkeit steht in einem geteilten Verhältnis zu Emotionen und Gefühlen in der Politik und im politischen Wettbewerb. Einerseits laufen Politiker/-innen Gefahr, aufgrund von Gefühlsäußerungen als „gefühlsduselig“, irrational oder gar hysterisch zu erscheinen und nicht faktenbasiert zu argumentieren. Diese Skepsis gegenüber Emotionen gilt jedoch auch für andere politische und gesellschaftliche Akteure im engeren Sinne: Wo die Sachlichkeit von Entscheidungen, die Rationalität von Strategien, die mit Statistiken belegte Objektivität von Einschätzungen gefordert werden, scheinen Gefühle und Emotionen nur zu stören. Begriffen wie „Wutbürger“ ist bereits die Kritik eingeschrieben, die Empörten seien einzig von übertriebenen Gefühlen geleitet, für rationale Argumente nicht mehr zugänglich und daher „bloß“ emotional gesteuert. Andererseits jedoch scheinen Gefühlsäußerungen in der politischen Kommunikation einer Aussage das Siegel der Authentizität zu verleihen; kein politischer Akteur darf als emotionslos und roboterhaft erscheinen. Gefordert wird vielmehr, dass Politiker/-innen auch ihre „menschliche Seite“, also Gefühle zeigen. Auch bezüglich der Bürger/-innen ist im öffentlichen Diskurs die These anzutreffen, dass Emotionen notwendiger Ausgangspunkt politischen Engagements seien: Empörung wird als demokratische Bürgertugend beschrieben und kategorisch eingefordert. Ebenso wird oftmals erwartet, die Europäische Union aufgrund des „europäischen Friedensprojekts“ grundsätzlich erst einmal lieb zu haben – denn das politische Konstrukt EU erscheint oft als bürgerfernes, emotionsloses und bürokratisches Monster – „Niemand verliebt sich in einen Binnenmarkt“ (Jacques Delors). Demokratiegefährdend ist aus dieser Sicht nicht die Unvernunft eines emotionalisierten Mobs, sondern die Lethargie einer saturierten Konsumgesellschaft, die auch im Angesicht großer gesellschaftlicher Missstände zur Empörung nicht mehr fähig ist und sich teils gänzlich aus dem politisch-gesellschaftlichen Diskurs zurückgezogen hat. Dieser Thematik widmet sich auch der 14. Bundeskongress für politische Bildung im Frühjahr 2019 in Leipzig mit dem Themenschwerpunkt „Was uns bewegt! Emotionen in Politik und Gesellschaft“. ? Dieses Heft lenkt das Augenmerk bereits 2018 auf das Thema und stellt zur Diskussion, was politische Bildner/-innen bewegt: Emotionen in Politik und Gesellschaft.
Gesamtwerk
Differenzierung
Attraktiven, motivierenden und nachhaltig lernwirksamen Wirschafts- und Politikunterricht auf die Beine zu stellen, ist heute herausfordernder und facettenreicher denn je. Diverse bildungspolitische Prozesse und Entscheidungen haben in der jüngeren Vergangenheit dazu beigetragen, dass Unterricht anders geplant und umgesetzt werden muss als noch vor einigen Jahren. Vor diesem Hintergrund bietet Unterricht Wirtschaft+Politik: Differenzierung Lehrkräften wertvolle Tipps, Anregungen und Materialien für den Unterricht. Im Wirtschafts- und Politikunterricht bewegen sich Lehrkräfte aktuell im Spannungsfeld zwischen fachspezifischer Kompetenzorientierung, individualisierten Förderkonzepten und tiefgreifenden Inklusionsprozessen, die darauf abzielen, der Heterogenität der Schülerschaft Rechnung zu tragen. Der Lernerfolg wird dabei meist durch das Instrument der Differenzierung angestrebt. Einer gegebenenfalls stark heterogenen Lerngruppe kann im Wirtschafts- und Politikunterricht auf verschiedene Weisen differenziert begegnet werden: Eine breitgefächerte und differenzierte Themenauswahl kann zum Beispiel motivierend wirken, da die Lernenden darin sozial, politisch oder wirtschaftlich relevante Elemente aus der eigenen Lebenswelt wiederfinden. Zum anderen bieten differenzierte Aufgabenstellungen individuelle Zugänge zu einem Thema. So können sich für Lernende unterschiedlicher Leistungsniveaus Türen öffnen, die ihnen andernfalls verschlossen geblieben wären. Mit vielfältigen Zugängen und interessanten Themenvorschlägen will diese UWP-Ausgabe Ihren Unterricht in puncto Differenzierung bereichern.
Gesamtwerk
Plötzlich ohne Job
Erwerbsbiografien sind immer weniger linear und auch Phasen der Arbeitslosigkeit gehören dazu. In dieser Unterrichtseinheit setzen sich Ihre Schüler anhand von Fallbeispielen mit verschiedenen Aspekten des Themas auseinander. Dabei beschäftigen sie sich auch mit Entwicklungen des Arbeitsmarkts in den unterschiedlichen Wirtschaftssektoren.
Gesamtwerk
Wie wichtig ist die Nummer 1 in Deutschland?
Das höchste deutsche Staatsamt ist das des Bundespräsidenten - doch es ist mit vergleichsweise wenig Macht versehen. Warum ist das so, und was macht ein Bundespräsident eigentlich genau? Mit dieser Unterrichtsreihe finden Ihre Schüler es heraus.
Gesamtwerk
Freund und Helfer oder Feindbild?
Ihre Schülerinnen und Schüler erkennen, wie die Polizei als Teil der Exekutive organisiert ist. Sie setzen sich mit dem Einfluss der Medien auf unsere Wahrnehmung der Polizei auseinander und wenden dazu verschiedene kunstdidaktische Methoden der Bilderschließung an. Damit wird ein kritischer Medienkonsum trainiert.
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