Unterrichtsmaterialien Politik: Ganze Werke
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Politik
Sekundarstufe II
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Gesamtwerk
America first - Donald Trump und die Medien
Das Verhältnis zwischen US-Präsident Donald Trump und den Medien ist ein anderes als das seiner Amtsvorgänger. Die Unterrichtseinheit ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, eine noch nicht abgeschlossene politische Entwicklung zu analysieren und sich eine begründete Meinung zu bilden. Sie werden anhand von Textquellen und Grafiken ermutigt, über die Gefahren dieser Entwicklung für eine unabhängige Berichterstattung und die Demokratie nachzudenken. Außerdem erarbeiten sie sich die Unterschiede zwischen dem US-amerikanischen und mitteleuropäischen Mediensystem.
Gesamtwerk
Religion - Macht - Politik
Die seit der Aufklärung und insbesondere der Französischen Revolution machtvoll voranschreitende Säkularisierung und die damit verbundene Herauslösung von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus theologisch-kirchlichen Deutungen führten nicht zum Verschwinden der Religionen, doch hat die Religion im pluralistischen Gemeinwesen seitdem einen wesentlich veränderten Stellenwert. Anders als in England und den USA, wo der Aufbau des neuzeitlichen und modernen Staates weitgehend unbelastet von Glaubenskämpfen und staatlich-kirchlichen Konflikten vor sich ging, vollzog sich in Kontinentaleuropa die Entwicklung von Demokratie und Menschenrechten in scharfer Auseinandersetzung mit Kirche und christlichem Glauben. Dieser war in der Monarchie Staatsräson, in Deutschland noch bis zum Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918, wo bis dato eine enge Bindung zwischen staatlicher und kirchlicher Macht – Thron und Altar – herrschte. Über Jahrzehnte war Religion ein eher unterrepräsentierter Themenbereich in den großen politischen Auseinandersetzungen der Bundesrepublik Deutschland. Religionspolitische Fragestellungen und Konflikte werden in der Öffentlichkeit allerdings zunehmend kontrovers diskutiert, und Politiker/-innen unterschiedlicher Couleur betonen nachdrücklich die Bedeutung von Religionen und Glaubensgemeinschaften für Staat, Demokratie und Gesellschaft. Gleichzeitig finden religiöse Transformationsprozesse in der Gesellschaft statt, welche nicht zuletzt durch Zuwanderung beschleunigt werden, und es wird intensiv debattiert, wie mit religiös motivierter Diskriminierung und Gewalt umgegangen werden kann. Obwohl in Deutschland formalisierte religiöse Bindungen abnehmen und die Akzeptanz christlicher Überzeugungen schwindet, kann im Allgemeinen jedoch nicht von einem fortschreitendem Bedeutungsverlust von Religion(en) die Rede sein, im Gegenteil: Die Religion ist in den vergangenen Jahren – spätestens seit 9/11 als eine welthistorische Zäsur sowie als „Chiffre für die Ohnmacht der Aufklärung“ (Arno Orzessek) – mit großer Wirkungsmächtigkeit in die Öffentlichkeit zurückgekehrt. Haben wir es mit einer genuinen Renaissance des Religiösen zu tun oder handelt es sich hierbei um eine Instrumentalisierung von Religion für politische Zwecke? Fest steht zumindest, dass Religion, Macht und Politik sich in einem Spannungsfeld gesellschaftlichen Zusammenlebens befinden und in Zusammenhängen der politischen Bildung immer umfangreicher und kontroverser diskutiert werden. Religion ist wieder ein großes Thema: Wo verschiedene religiösweltanschauliche Überzeugungen aufeinandertreffen, da entstehen Wertkonflikte, die des öffentlichen Diskurses bedürfen und häufig emotional werden, da solche Dispute die Menschen im Kern ihrer Identität berühren. Gleichzeitig sind sie immer nur einer von vielen Faktoren, aus denen Identität erwächst, wenn auch ein bedeutsamer. Und oft scheint es einfacher, seine religiös-weltanschauliche Überzeugung vorzuschieben, um sich abzugrenzen – anstatt in einen Dialog einzutreten. Unsere Gesellschaft wird pluraler, womit das Potenzial für gesellschaftliche Konflikte, die religiös bzw. weltanschaulich motiviert sind, wächst. Umso wichtiger ist es, einander zuzuhören und in einen sachlichen Austausch darüber einzutreten, welche religionspolitische Gestaltung zukunftsfähig ist: Wie viel und welche religiöse Aktivität verträgt der Staat? Und wie viel staatliche Regelung vertragen die Religionen? Diesen und anderen Leitfragen im Spannungsfeld „Religion – Macht –Politik“ widmet sich dieses Heft.
Gesamtwerk
Der Kampf um faire Löhne - Tarifkonflikte verstehen
Unter dem Motto "ErzieherInnen verdienen mehr" zog die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) 2014 in die Tarifverhandlungen. Doch was ist "mehr" und was ist überhaupt ein gerechter Verdienst? In einer Stationenarbeit lernen Ihre Schüler Einflussfaktoren der Lohnhöhe kennen und entwickeln daraus eigene Lohnkonzepte. Lassen Sie sie in einem Rollenspiel in die Haut von Gewerkschaftern, Arbeitgebern und (nicht) organisierten Mitarbeitern schlüpfen - und in einem Streitgespräch deren Positionen vertreten. Doch können Gewerkschaften in Zeiten von Globalisierung, Industrie 4.0 und atypischer Beschäftigung überhaupt noch gute Löhne durchsetzen? Videos, Karikaturen, Statistiken und Zeitungsartikel helfen den Lernenden dabei, diese komplexen Fragen zu beantworten.
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Gesamtwerk
So funktioniert Wahlkampf
Eine Wahlkampagne ist ein kommunikativer Feldzug, um Wahlberechtigte zur Stimmabgabe für die eigene Kandidatur zu bewegen. Doch ist Provokation ein geeignetes Mittel zur Erlangung von Aufmerksamkeit und darf man auch unlautere Mittel einsetzen? Welche Rolle spielt das Aussehen, ist nonverbale Kommunikation wichtiger als verbale? Werden Wahlen heutzutage im Internet gewonnen? Dieses Buch beantwortet diese und weitere Fragen auf verständliche Weise und gibt einen spannenden Überblick über das Thema Wahlkampf und politische Kommunikation. Der Autor erklärt die Bedeutung des Wahlsystems, die Wahlkampfstrategie und die (un-)mittelbare Kommunikation. Er geht auch auf traditionelle und neue Wahlkampfinstrumente, die zu verkaufenden »politischen Produkte« sowie die unterschiedliche Ansprache von Wählern ein. Mit zahlreichen Beispielen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien und den USA. Das Buch wendet sich zum einen an Studierende der Politik- und Kommunikationswissenschaften. Zum anderen ist es ein nützliches Handbuch für Medienschaffende, Kommunikationsbeauftragte sowie interessierte Staatsbürger(innen) im deutschsprachigen Raum.
Gesamtwerk
Wozu Demokratie?
Eine kurzweilige Reise zu den philosophischen Grundlagen unseres Gemeinwesens: Dieses Buch nimmt uns mit auf einen Streifzug durch die politische Geschichte der Philosophie, um uns die Grundlagen der Demokratie nahezubringen. Es erzählt diese Geschichte im Kontext der jeweiligen Entstehungszeit und in Bezug auf unsere heutige Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen dabei Gründe für die Entstehung ausgewählter philosophischer Ansätze und deren nachhaltige Bedeutung für unsere heutige Form des Zusammenlebens. Das Buch richtet sich an an Studierende der Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaft und Geschichte und Interessierte.
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Gesamtwerk
Makroökonomik und Wirtschaftspolitik
Aktuelle Wirtschaftspolitik und Makroökonomie verstehen. Wie hat sich die deutsche Volkswirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise 2009 entwickelt? Iris Böschen erläutert in diesem Lehrbuch die makroökonomischen Entwicklungen der letzten Jahre und vermittelt vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftspolitischer Entscheidungen makroökonomische und wirtschaftspolitische Zusammenhänge.
Gesamtwerk
Ziele vorgeben oder Freiräume schaffen - was ist die "richtige" Wirtschaftspolitik?
Eine "gute" Wirtschaftspolitik - alle Politiker fordern sie, aber jeder versteht darunter etwas anderes. Die Schülerinnen und Schüler lernen den Unterschied von Ordnungs- und Prozesspolitik an konkreten Beispielen der Wettbewerbs- und Geldpolitik kennen. Und sie erfahren, wie das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz der Bundesrepublik wirtschaftspolitische Entscheidungen beeinflusst.
Gesamtwerk
Der Staat als Schiedsrichter oder Mitspieler? - Aufstellung und Ziele der Wirtschaftspolitik
Was ist eine gute Wirtschaftspolitik? Darüber streiten sich Parteien bereits seit Jahrzehnten und die Antworten reichen von Adjektiven wie "wachstumsorientiert" und "gerecht" bis "umweltfreundlich". Entfachen Sie diesen Streit auch in Ihrer Klasse! Als Diskussionsgrundlage systematisieren die Lernenden anhand von Organigrammen und Gesetzestexten zunächst Ziele, Konzepte und Akteure von Wirtschaftspolitik. Die umstrittene Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch EDEKA sowie die Geldpolitik der EZB illustrieren dabei unter anderem den Unterschied zwischen Ordnungs- und Prozesspolitik. Für methodische Abwechslung sorgt eine Expertenarbeit zum Magischen Viereck.
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Zeit für Bildung
Politische Erwachsenenbildung ist Teil des lebensbegleitenden Lernens. Wer sich und die Welt, in der wir leben, verstehen und Politik mitgestalten will, braucht politische Bildung – und damit Zeit für Bildung. Politische Bildung ist ein Angebot zur Orientierung und Information, qualifiziert darüber hinaus für politisches Engagement und die Übernahme gesellschaftlicher, sozialer und politischer Aufgaben. Unsere Demokratie lebt von der Beteiligung informierter Bürger/-innen, weshalb Bildungsbiografien nicht mit dem Ende von Schule, Ausbildung oder Studium enden dürfen. Politische Bildung hat in der Erwachsenenbildung nominell einen hohen Stellenwert, obwohl sich die oft allgemeinbildende, politische oder kulturelle Erwachsenenbildung in den letzten Jahren auf politischen und wirtschaftlichen Druck hin zu einer funktionalen, auf Qualifizierung für den Arbeitsmarkt abzielenden „Weiterbildung“ gewandelt hat. Die Bedeutung und Förderungsnotwendigkeit politischer Bildung wird in nahezu allen Erwachsenen- bzw. Weiterbildungsgesetzen der Bundesländer ausdrücklich oder zumindest implizit betont, die Realitäten spiegeln allerdings oftmals andere Prioritäten wider. Die Bildungsfreistellung wird derzeit – trotz des gesetzlichen Anspruchs in zahlreichen Bundesländern – nur selten wahrgenommen. 77 % der Beschäftigten sind an Fortbildungen interessiert, aber nur 0,5 bis 2 % der Arbeitnehmer/-innen nehmen Bildungszeit. Diese Zahlen implizieren Handlungsbedarf auf allen Ebenen: staatlicherseits, vonseiten der Abreitnehmer/-innen sowie der Träger politscher Erwachsenenbildung. Aus verschiedenen Blickwinkeln gibt der SchwerPunkt dieses Journals Anregungen und verweist auf die Bedeutung der wichtigen gesellschaftspolitischen Aufgabe für eine zunehmend komplexe, diffundierende und dabei doch in weiten Teilen den Konsens suchende Gesellschaft. Die Rubrik MitDenken untersucht anhand der FES-Jugendstudie 2015 die Einstellungen 14- bis 25-Jähriger zur Demokratie und zu demokratischen Prinzipien. Herausgehoben ist hierbei die Frage, welche Rolle politische Bildung für Demokratielernen aus dem Blickwinkel junger Menschen spielt. Daran anschließend stehen in der Rubrik ÜberGenzen „Schritte zu einem machtkritischen Globalen Lernen“ im Mittelpunkt.
Gesamtwerk
"Grenzen sind so 80er" - Braucht eine offene Gesellschaft Grenzen?
Was bedeutet der Begriff "Grenze" heute? Ist es positiv oder negativ, "Grenzen zu überwinden"? Welchen Nutzen haben Grenzen für uns? Die Schülerinnen und Schüler steigen ein in die Diskussion um ein politisches Konzept, dessen Bedeutung für die Gesellschaft immer wieder neu verhandelt werden muss - nicht zuletzt angesichts der derzeitigen Flüchtlingsbewegungen. Der Download enthält den Beitrag im PDF- und im veränderbaren Word-Format sowie Zusatzmaterialien.
Gesamtwerk
Philosophie und Politik – Nachdenken über Staat und Gesellschaft
Es ist schon verwunderlich: Die theoretische Auseinandersetzung mit der Politik begann mit einem Philosophen, mit Aristoteles. Aber diese Tradition scheint heute weitgehend vergessen zu sein, im Zeitalter der Vermessung von allem, der Standardisierung und der Kompetenzorientierung von Zielen auch der politischen Bildung. Die Autoren dieses Heftes plädieren allesamt für ein Wiederaufleben dieser Tradition bzw. für die Notwendigkeit, politische Bildung und Politikdidaktik wieder theoretisch und philosophisch zu begründen. Detlef Horster verweist auf relevante zeitgenössische Begriffe und gesellschafstheoretische Strömungen, die, alle philosophisch fundiert, für politische Bildung bedeutsam sind. Markus Gloe und Tonio Oeftering halten die Beschäftigung mit politischer Theorie, das ist ein Teil der Philosophie, für zwingend geboten und plädieren dafür, sie miteinander enger zu „verzahnen“. Dagegen setzt sich Hakan Gürses kritisch mit der Inanspruchnahme der Philosophie als „Magd“ der politischen Bildung auseinander. Gleichwohl sieht er wichtige und perspektivreiche Beiträge der Philosophie für die politische Bildung. Armin Scherb beschreibt die Philosophie des Pragmatismus. Die Bedeutung sieht er u.a. darin,die Praxis der Demokratiebildung normativ zu begründen. In der Didaktischen Werkstatt fragt Jens Korfkamp nach der Bedeutung der Philosophie für die Herausbildung einer demokratischen Persönlichkeitsbildung und zeigt Wege und Methoden. Zurzeit boomt der Markt der Philopsphie. Es gibt eine Reihe von philosophischen Zeitschriften; sie werden vorgestellt von Jens Korfkamp. „Alte“ Gedanken zur politischen Philosophie sind immer noch aktuell. Das zeigt eine Auswahl von Zitaten bekannter Philosophen. Alle Beiträge liegen quer zur gegenwärtigen Outputorientierung des Lernens und der Bildung. Dazu eignet sich die Philosophie nicht – das Philosophieren stiftet aber dazu an, darüber kritisch nachzudenken. Die POLIS-Redaktion freut sich, Dr. Gudrun Heinrich und Helmut A. Bieber als neue Redakteure begrüßen zu dürfen.
Gesamtwerk
Geldpolitik - Institutionen
Die Aufgabe des Europäischen Systems der Zentralbanken und aller Zentralbanken von EU-Mitgliedsstaaten ist die Aufrechterhaltung des Preisniveaus. Sie sind politisch unabhängig und unterstützen ein gesundes Wirtschaftswachstum und Soziale Marktwirtschaft und überwachen die Geldgeschäfte der EU-Staaten.
Gesamtwerk
Besser leben
„Besser leben!“ Welche Bilder verbinden sich mit diesem Titel, was kann er bedeuten? Geht es um eine Steigerung des Wohlstands, um über mehr Güter und Dienstleistungen zu verfügen? Sind höhere Einkommen, vielfältigeres Warenangebot, steigende Profite notwendige Voraussetzungen für ein besseres Leben? Lange Zeit galt ein hinreichendes ökonomisches Wachstum fraglos als Garantie für einen fortwährenden Zuwachs des Wohlstands der Bürger/-innen. Spätestens seit den 1970er Jahren begann mit dem Bericht des Club of Rome eine Debatte um die „Grenzen des Wachstums“. Zentrale Aspekte des Berichts waren, dass die natürlichen Ressourcen begrenzt sind und die Form des Wirtschaftens und der Lebensweise massive Auswirkungen auf die Umwelt haben. In Verbindung mit der aufkommenden Umwelt- und Ökologiebewegung nahm die politische Jugend- und Erwachsenenbildung diese Fragestellungen auf und entwickelte entsprechende Bildungskonzepte. Nach dem Höhepunkt dieser Entwicklung in den 1980er und Anfang der 1990er Jahren wurde das Thema in den Hintergrund gedrängt; vielleicht auch, da diese Konzepte teilweise normativ überladen waren. Mit der Frage nach den Bedingungen einer globalen nachhaltigen Entwicklung wurde die Umweltdebatte seit den 1990er Jahren substanziell und bezogen auf ihre Reichweite deutlich erweitert. Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte galt es nun in die Umweltbildung zu integrieren und die globalen Dimensionen im Sinne einer weltweiten Gerechtigkeit zu berücksichtigen. In diesem Kontext stellte sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des kapitalistischen des kapitalistischen Wirtschaftssystems und unserer Lebensweise. Gemeinsame Perspektive dieser Frage ist die Suche nach Vorstellungen eines besseren Lebens, das die natürlichen Ressourcen schont, eine Optionsvielfalt von Lebensentwürfen ermöglicht, demokratische Teilhabe erweitert und zur globalen Gerechtigkeit beiträgt. Dabei geht es um einen umfassenden Entwurf einer Postwachstumsgesellschaft jenseits der Illusion grenzenlosen Wachstums, also um eine Transformation der gegenwärtig dominierenden Lebensweisen und des Wirtschaftens, aber auch um lokale Initiativen zum Konsum regionaler Produkte oder neuer nachbarschaftlicher Netzwerke und Konzepten einer sharing economy. Der Debatte um die Vorstellungen eines besseren Lebens widmen sich die Beiträge dieses Heftes. Die Beiträge befassen sich mit der ökonomischen, sozialen und ökologischen Krise der Gegenwart und entwerfen das Bild einer anderen möglichen Gesellschaftsform. Die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung, Diskussionsstränge aus dem Globalen Süden und die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie werden ebenso wie „Politische Pflanzen“, die Idee der Utopiewerkstatt als Möglichkeit des „Nachdenken-Dürfens“ sowie nachhaltiges Veranstaltungsmanagement in den Hauptbeiträgen thematisiert. Zudem rückt das Heft Berufsorientierung in den Mittelpunkt und fokussiert auf didaktische Konzepte der Kooperation zwischen Trägern der politischen Jugendbildung und Schulen. Abschließend geht es um einen möglichen Umgang der politischen Bildung mit dem Brexit; zudem wird der thematische Jahresschwerpunkt 2016 zum Beutelsbacher Konsens abgeschlossen.
Gesamtwerk
Zukunft gerecht gestalten - UN setzt mit SDG Ziele für 2030
Am 1. Januar 2016 traten die "Sustainable Development Goals" (SDG), die Ziele nachhaltiger Entwicklung der UN, in Kraft. Mit einer Laufzeit von 15 Jahren gelten sie weltweit. Durch die Beschäftigung mit ausgewählten Problemschwerpunkten bekommen Ihre Schüler Einblicke in die zugrundeliegenden globalen Probleme. Sie entwickeln einen eigenen Standpunkt und nehmen ein mögliches Engagement in den Blick.
Gesamtwerk
Wachstumsmarkt Gesundheit
Die demographische Entwicklung schreitet kontinuierlich voran und der Gesundheitsmarkt boomt. Die Frage, wie finanzierungs- und versorgungsseitig damit langfristig umzugehen ist, ist bis heute unbeantwortet. Die 4., komplett überarbeitete Auflage analysiert das deutsche Gesundheitswesen und weist auf Mängel und Steuerungsdefizite hin – ohne die Potenziale zu vernachlässigen. Sie zeichnet ferner Szenarien zur Weiterentwicklung einer tragfähigen und nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Ein umfangreiches Glossar erklärt kundig verwendete Fachbegriffe. Das Buch richtet sich an Studierende des Gesundheitsmanagements, der Gesundheits- sowie Pflegewissenschaften und der Medizin. Es ist zudem auch für Praktiker geeignet.
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