Unterrichtsmaterialien Gewöhnung an Körperkontakt: Ganze Werke Seite 3/3
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Sport
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Gesamtwerk
Aufgabenkultur
Wir lernen ein Leben lang oft ganz nebenbei, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Das ist ein Weg zu lernen. Der andere ist der, zu reflektieren, was man gerade gelernt hat und wodurch, dann bleibt uns das Gelernte erhalten – nachhaltig. Darum ist das Thema "Aufgabenkultur" wichtig. Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, ihr erworbenes Wissen und Können zielgerichtet anzuwenden, es selbstgesteuert zu verbessern sowie erlernte Techniken zu variieren. Die Praxisbeiträge zeigen, wie die Lernenden in Kleingruppen arbeiten, sich gegenseitig beobachten, um aus Fehlern zu lernen und sich gemeinsam zu verbessern. Dabei kommt es immer auf eine gute Reflexion an. So fällt auf, was verändert werden muss: sei es die Körperhaltung in der Akrobatik oder die Regeländerung beim Intercrosse. Immer kommt es darauf an, zu reflektieren, was die Kinder und Jugendlichen selbst erreichen möchten, wie z.B. das Erlernen einer neuen Technik beim Schwimmen oder die Entwicklung einer eigenen Choreographie beim Tae Bo oder für einen afrikanischen Tanz.
Gesamtwerk
(Wett-)Kämpfen
Die aktuelle Ausgabe (Wett-)Kämpfen widmet sich zwei Themen, die häufig beieinander liegen: Sowohl im Wettkampf als auch beim Kämpfen geht es um das Sich-Messen im sportlichen Vergleich, der immer einhergeht mit Regeln der Fairness, an die sich alle Beteiligten halten und die sie idealerweise vorher gemeinsam erarbeitet haben. Dabei ist es egal, ob es sich um (Wett-)Kämpfe zu zweit, in der Kleingruppe, jeder gegen jeden oder in größeren Teams handelt. Jeweils drei der Praxisbeiträge beziehen sich auf einen Bereich des Themenkomplexes. Im Forschungsbeitrag des Magazins werden erste Ergebnisse einer Studie vorgestellt, in der der Frage nachgegangen wird, wie sich Sportlehrkräfte über die Jahre hinweg entwickeln, wie sie z.B. mit den körperlichen Anforderungen des Faches nach den ersten Jahres des Sportlehrerdaseins umgehen.
Gesamtwerk
Selbstgesteuert lernen
Die Schuhe zugebunden, die Sportkleidung angezogen – jetzt kann der Unterricht beginnen. Aber statt auf der Bank zu sitzen, die Instruktionen der Lehrkraft anzuhören und später Aufgaben und Übungen der Reihe nach auszuführen, sind die Schülerinnen und Schüler selbst gefragt. Sie sind gefordert, ihren Lernprozess aktiv zu gestalten. Damit soll das Lernen im Unterricht aber nicht vollkommen beliebig ablaufen: Es gibt ein mehr oder weniger feststehendes Ziel, eine bestimmte Bewegung zu erlernen oder eine Fertigkeit zu verbessern. Den Weg, dies zu erreichen, bestimmen die Lernenden selbst. Lehrkräften kommt die Aufgabe zu, Lernarrangements zu schaffen, Material bereitzustellen und als Begleiter beratend zur Seite zu stehen. Bedingungen und Konsequenzen eines selbstgesteuerten Unterrichts werden im Basisartikel dargestellt. In den Praxisbeiträgen wird deutlich, wie das selbstgesteuerte Lernen in allen Klassenstufen und verschiedenen Bewegungsfeldern gelingen kann: im Judo, beim Tanzen, bei der Technikverbesserung in leichtathletischen Disziplinen sowie in Sportspielen.
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Gesamtwerk
Geschlechtersensibler Schulsport
Jedes Mädchen, jeder Junge hat individuelle Bedürfnisse im Sport. Ganz selbstverständlich wachsen sie mit geschlechtsbezogenen Zuschreibungen auf. In einem koedukativen Unterricht reicht es nicht, vermeintlich weiblich bzw. männlich konnotierte Inhalte abzuwechseln. Ein Anliegen von zeitgemäßem Sportunterricht ist es, unterschiedliche Interessen und Zuschreibungen wahrzunehmen, bewusstzumachen und mit einer Klasse zu diskutieren. Die Praxisbeiträge zeigen, welche Anlässe sich bieten, den Umgang mit Geschlecht und Geschlechterrollen zu thematisieren: Beim Gambol Jump gestalten Schülerinnen und Schüler zusammen eine Präsentation und beim Ringen und Raufen spielt das Geschlecht des Gegners keine Rolle mehr. In unterschiedlichen Regelspielen lernen Jungen und Mädchen gemeinsam erfolgreich zu spielen. Cheerleading – eine Sportart die ursprünglich nur von Männern ausgeübt wurde – wird in einem weiteren Beitrag vermittelt und lädt dazu ein, Klischees zu hinterfragen
Gesamtwerk
Basistraining Kondition, Kraft, Koordination
Rückwärtslaufen, Vorwärtsrolle, Dauerlauf: Viele Schüler können im gymnasialen Sportunterricht der 5./6. Klasse grundlegende Bewegungsanforderungen nicht erfüllen. Diese Unterrichtsmaterialien vermitteln deshalb in spielerischer und motivierender Form die Fähigkeiten und Fertigkeiten der drei sportlichen Grundeigenschaften Koordination, Kondition und Kraft. Ob Mattenrugby, Rollbrettmarathon oder Rundenstaffel - der Band kombiniert eine Vielzahl origineller und klassischer Übungen, die differenziert aufgebaut und den drei Bereichen schwerpunktmäßig zugeordnet sind. Sie sind in allen Unterrichtsphasen einsetzbar und orientieren sich an den Lehrplanthemen der 5. und 6. Klasse.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Sport in der Förderschule
Sportunterricht in der Förderschule bedeutet für viele Lehrer Stress - besonders dann, wenn das Fach fachfremd unterrichtet werden muss. Sie stehen vor der Herausforderung, Ihre Schüler für den Sportunterricht zu motivieren und die oft sehr unterschiedlichen Leistungsstände unter einen Hut zu bringen. Da kommt dieser Band genau richtig. Er bietet zahlreiche motivierende, leicht verständliche und schnell umzusetzende Übungen und Spiele, mit denen Sie den Lehrplananforderungen gerecht werden. Dabei umfasst jede Übung bzw. jedes Spiel ausgewiesene Lernziele, Hinweise zu Differenzierungsmöglichkeiten, Variationsmöglichkeiten sowie - wo nötig - Skizzen zur Verdeutlichung des Übungsaufbaus oder -ablaufs. Zu allen beinhalteten Stationsläufen finden sich im Zusatzmaterial passende Stationskarten mit leicht verständlichen Abbildungen und Aufgabenstellungen zur Erklärung der jeweiligen Übung für die Schüler.
Gesamtwerk
Bewegungslernzeit
Sportunterricht ist immer mehr als reines Bewegen. Der Begriff Bewegungslernzeit führt deshalb weiter: Es geht nicht allein um quantitativ messbare Aktivität, sondern um aufgaben- und themengebundenes Bewegen. Für engagierte Sportlehrkräfte ist es zuweilen eine große Herausforderung, beispielsweise in einem mehrperspektivischen Unterricht viel Bewegung mit Phasen der kognitiven Auseinandersetzung und reflexiven Phasen in Einklang zu bringen. In den Praxisbeiträgen wird deutlich, wie sich Bewegungszeit und Bewegungslernzeit in einem angemessenen Verhältnis zueinander realisieren lassen: beim Hockeyspiel in der Grundschule, beim Anfängerschwimmen oder bei der Durchführung von Abenteuerstationen unter Anleitung von Oberstufenschülern. Wie lassen sich aber Inhalte umsetzen, die auf den ersten Blick nur schwerlich effektive Bewegungszeiten für alle Schülerinnen und Schüler in Aussicht stellen? Auch Kleine Spiele, die mit Ausscheiden gespielt werden, oder das vermeintliche "Standspiel" Volleyball können Gegenstand bewegungslernzeit-intensiver Sportstunden sein.
Gesamtwerk
Das ist ja zum (Haare-)Raufen! – Ringen und Raufen gemeinsam erleben
Bei jungen Heranwachsenden ist die Schwelle zwischen Spaß und Ernst, die bei physischen Auseinandersetzungen existiert, des Öfteren fließend. Es scheint für Kinder und Jugendliche – vor allem in der Pubertät – oft sehr schwierig, in körperlichen Auseinandersetzungen die Kontrolle zu bewahren und auf unfaire Mittel zu verzichten. Häufig steht beim Ringen und Raufen neben den physischen Komponenten (sich auspowern, Grenzen austesten usw.) die psychische Komponente, nämlich das Zelebrieren des Sieges sowie die Demontage des Verlierers, im Fokus. An dieser Schnittstelle will die vorliegende Unterrichtseinheit ansetzen und den Schülern helfen, in gewissen Situationen souverän mit körperlich unangenehmem Kontakt sowie Hemmschwellen und Grenzen umzugehen und diese bewusst zu erleben. Die Bewegungsfreude soll gefördert, der gezielte Körperkontakt, der hier in einem Rahmen vorgegeben wird, geschult und Vertrauen zu sich selbst und den Mitschülern aufgebaut werden. Sich auf jemanden zu verlassen und Verantwortung für andere zu übernehmen, das ist das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtseinheit. Eine Sinnorientierung im Sport soll künstlich forciert werden, die es den Schülern ermöglicht, sich auf Wagnis, Abenteuer und Kooperation einzulassen und diese beim Ringen und Raufen gemeinsam zu erleben.
Gesamtwerk
Kämpfen
Viele Kinder und Jugendliche haben das Bedürfnis, ihre Kräfte zu messen und sich in der körperlichen Auseinandersetzung mit anderen wahrzunehmen. Dafür bietet der Sportunterricht ein ideales Handlungsfeld. Dieses Heft lädt Sie dazu ein, das Kämpfen in Ihrem Unterricht zum Gegenstand zu machen. Die Praxisbeiträge zeigen dabei das breite Spektrum zwischen traditionellen Kampfsportarten und freieren Kampfformen, die sich nicht an normierten Techniken orientieren. Ob kleine Raufspiele oder Griffe und Würfe im Judo: Ist der Sicherheitsrahmen gesteckt, bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, das Kämpfen unter pädagogischen Gesichtspunkten zum Thema zu machen. So können die Schülerinnen und Schüler auch ihre eigenen Kampfformen entdecken und in kleinen Wettkämpfen erproben. Sogar Fechten oder Leichtkontakt-Boxen finden unter fachgerechter Anleitung im Schulsport ihren Platz.
Gesamtwerk
Erfahrungsorientiert lernen
Wenn Schülerinnen und Schüler tanzen, Badminton spielen oder turnen, dann machen sie immer auch Erfahrungen. Dass sie dabei lernen, steht außer Frage.
Kann man denn anders als erfahrungsorientiert lernen?
Nein, kann man nicht, das gilt ganz besonders für den Sportunterricht. Dieses Heft greift "Erfahrungen" der Lernenden als zentrales Moment von Lehr-Lernprozessen auf. Dabei geht es weit über das zuweilen unspezifische Sammeln von Bewegungserfahrungen hinaus.
In diesem Heft finden Sie konkrete Praxis von offenen Settings beim Tanzen oder Le Parkour bis hin zur Vermittlung geschlossener Fertigkeiten im Badminton, Hürdenlauf oder Kämpfen. Deutlich wird: Die Erfahrungen der Schüler sind Dreh- und Angelpunkt des Unterrrichts.
Gesamtwerk
Schüler als Experten
Jede Lehrkraft hat Schülerinnen und Schüler, die echte Experten in einer Sportart sind. Es ist nicht immer einfach, mit diesem Vorsprung an Erfahrung umzugehen, vor allem weil die "Könner" im Unterricht unterfordert sind. Doch darin schlummern auch Chancen für alle Beteiligten. Wenn Sie die Könnerschaft der Schülerexperten gezielt für den Unterricht nutzbar machen, werden diese Schülerinnen und Schüler auf einer neuen Ebene gefordert, nämlich der des Vermittelns.
Schülerexperten vertiefen dabei ihre fachlichen Kenntnisse und stärken ihre personalen Kompetenzen. Sie als Lehrer haben die Chance, Ihre Schüler einmal neu und anders zu erleben. Denn das Konzept "Schülerexperten" eröffnet den Raum zur Beobachtung – einer Tätigkeit, die im Unterricht häufig zu kurz kommt.
Die Praxisbeiträge in dieser Ausgabe sind bunt und vielfältig und orientieren sich an einer Prämisse: Es geht immer um alle Schüler – Experten wie Nicht-Experten, die auf methodisch ganz unterschiedliche Weise gefördert werden.
Gesamtwerk
Power mit dem Partner
Diese Ausgabe von sport & spiel – Praxis in Bewegung bietet Ihnen vielfältige Unterrichtsangebote zum Thema "Power", die sich überwiegend auch auf engem Raum realisieren lassen. Im Fokus steht dabei das "Zusammenspiel" der Schülerinnen und Schüler, d. h. sie treten gemeinsam mit einem Partner bzw. einer Partnerin in Aktion.Aus dem Inhalt: Ein Kampfzirkel Fußballtechniken üben Power auf der Matte Fit sein macht Schule Tennis mit Herz Jumpstyle zu zweit
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Laufen, springen, werfen
Fehler sind ausdrücklich erwünscht. Endlich darf wirklich experimentiert werden. Nicht jede Bewegung wird gleich wieder in die normgerechte Idealausführung des Hochleistungssports gepasst. Kann das Schulsport sein? Differenziell betrachtet, kann es so sein. Fehler sind keine Fehler, sondern Variationen in der Bewegungsausführung. Damit stehen sie dem Lernprozess nicht im Wege, sondern fördern ihn sogar. Bewegungen ausprobieren, vor allen Dingen auch in ihren Extremen – Gegensätze wahrnehmen und erleben – erweitert das Bewegungsrepertoire. Dieses Heft regt an, sich von der idealisierten Technik des Hochleistungssports zu trennen. Michael Pfitzner weist auf den erst experimentellen Charakter des differenziellen Lehr- und Lernwegs im Schulsport hin. Diese Methode bietet aber die Chance, die pädagogischen Möglichkeiten individueller Lernwege auszuschöpfen.
Aus dem Inhalt:
Maßband und Stoppuhr sind nicht alles
Büchsen treffen und Löwen füttern
Speerwurf-Fieber an der Hauptschule
Gesamtwerk
Kämpfen & Entspannen
In dieser Ausgabe stehen zwei Themen im Fokus, die auf den ersten Blick gegensätzlicher nicht sein können: das miteinander Kämpfen und die Entspannung. Und doch lassen sich beide Aspekte miteinander verbinden, gehören sogar zusammen. So finden Sie im Heft sowohl Beiträge zum miteinander Ringen und Kämpfen als auch zur reinen Entspannung. Die Bandbreite reicht dabei von Zweikämpfen und Ringspielen über das Sumo-Ringen bis hin zu Kämpfen im Semi-Kontaktmodus. Entdecken Sie außerdem Entspannungsübungen, für Schüler von der Primarstufe bis zur Sekundarstufe II, für kleine und für große Gruppen. Aus dem Inhalt: Turnierideen zum Kämpfen Kämpfen & Entspannen mit großen Gruppen IcanDo Ein sozialpädagogisch ausgerichtetes Kampfprojekt Grundübungen der Kampfkunst Den Geist verkörpern und den Körper begeistern Inhaltsverzeichnis
Gesamtwerk
Standards
Glaubt man "gut unterrichtteten Kreisen" wird es schon sehr bald auch im Sportunterricht nationale Standards geben. Die Beiträge dieses Heftes zeigen, dass standardisierte Kompetenzerwartungen an die Schülerinnen und Schüler über rein motorische Anforderungen hinausgehen können und bietet Ihnen Anregungen und Ideen für die Umsetzung von Standards, bei denen auch die Qualität des Unterrichts eine wesentliche Rolle spielt. Das EXTRA dieser Ausgabe sind die Stationenkarten "Der Sprunggarten": 7 Stationen für eine abwechslungsreiche Sprung-Stunde.
Aus dem Inhalt:
Welche Standards für den Schulsport?
Bildungsstandards am Beispiel "Bewegen an Geräten"
Handlungsfelder einer "Bewegten Schule"
Gesamtwerk
Schwierige Schüler
Es ist immer wieder von schwierigen Schülern die Rede, von massiven Störungen des Unterrichts, von überforderten Lehrern und hilflosen Eltern. Doch was heißt eigentlich "schwierig"? Die Beiträge dieses Heftes geben eine Definition von "schwierigen" Schülern und Vorschläge wie man auf sie reagieren kann. Häufig setzen die Praxisbeiträge bereits an der Unterrichtsplanung an: Kooperation, Teamfähigkeit oder Anti-Gewalt-Übungen sind Inhalte, von denen alle Schüler profitieren.
Aus dem Inhalt:
Jedes Kind braucht Wurzeln und Flügel
Teamentwicklung im Basketball
Die Kampf-Pause
Lösungen statt Prinzipien
Gesamtwerk
Methoden Werkzeuge
Methodenwerkzeuge im Sportunterricht? – Mancher wird sich vielleicht verwundert fragen, was damit gemeint ist. Ein auf den ersten Blick eher technisch anmutender Begriff, der in der pädagogischen Welt noch etwas fremd ist. Dabei ist nicht alles neu, was unter dieser Bezeichnung daher kommt. Ein bekanntes Methodenwerkzeug ist beispielsweise das so genannte Gruppenpuzzle. Dieses Verfahren, entstanden im Kontext des Kooperativen Lernens, strukturiert eine Gruppenarbeit in besonders effektiver Weise. Methodenwerkzeuge wie dies sind allerdings kein modischer Selbstzweck, sondern sie dienen den unterrichtlichen Absichten des Lehrers. Außerdem ist nicht jede Arbeitskarte oder jedes Plakat gleich ein Methodenwerkzeug; worauf es ankommt, ist der bedachte Einsatz. Wie zum Beispiel ein einfaches Plakat mit Gesprächsregeln zu einem echten Methodenwerkzeug wird, lesen Sie auf Seite 12. Eine Fülle von weiteren Werkzeugen erwartet Sie in diesem Heft. Die Autoren sind von ganz typischen und alltäglichen Vermittlungsproblemen ausgegangen und haben vielfältige Lösungen entwickelt: So fördert der Baustein-Arbeitsplan die Leistungsbereitschaft (Seite 34), der Lückentext regt die Kreativität an (Seite 43), und die Punktabfrage optimiert Auswertungen mit der Klasse (Seite 46). Die Beiträge zeigen, wie Lehrerinnen und Lehrer auf die alltäglichen Herausforderungen des Sportunterrichts antworten – methodisch durchdacht und praktikabel. Damit wird deutlich, wie Unterrichtsentwicklung machbar wird, auch und gerade «von unten».
Gesamtwerk
Power in der Luft
Viele spektakuläre und faszinierende Bewegungen spielen sich gerade in der Höhe ab. Diese Ausgabe von Sport&Spiel zeigt, wie vielfältig diese Bewegungen sein können. Dabei machen den Schülern besonders die Sprünge auf dem Trampolin Spaß, aber auch die Bewegungen an den Ringen und auf dem Trapez werden hier thematisiert. Lassen Sie sich anregen, Ihren Schülerinnen und Schülern den Stabhochsprung anzubieten oder sie kunstvolle erste Sprünge ins Wasser des Hallen- oder Freibads ausprobieren zu lassen. Sie werden sehen – Bewegungen in der Luft sind etwas ganz Besonderes und auch für Ihre Schüler eine tolle Unterrichtseinheit! Aus dem Inhalt: Durch die Sporthalle fliegen Erste Kunststücke an Ringen und Trapezen lernen Footbag Freestyle Von den Basic Kicks zum Circle Kicken Springen am großen Trampolin Sicher zu einer individuellen Trampolinkür Motorische Basisqualifikationen Interview mit Prof. Dr. Dietrich Kurz und Dr. Thomas Fritz
Gesamtwerk
Körpersprache
Bei diesem Thema kommt man kaum an ihm vorbei: gemeint ist Samy Molcho, der große Pantomime und Körpersprachen-Experte. In vielen Büchern und Videos hat er seine Vorstellungen dazu ausgebreitet. Seine These: Der Körper lügt nicht! Was die Worte nicht verraten, plaudert unweigerlich der Körper aus. Damit uns dieser «verräterische » Körper nun nicht ständig einen Strich durch die Rechnung macht, verwendet Molcho einen Großteil seiner Publika tionen darauf, uns die «richtige» Körpersprache beizubringen, etwa um berufl ich besser voranzukommen. Doch halt: Will er uns nun zeigen, dass der Körper doch lügen kann, wenn man es nur richtig anstellt? Zumindest steckt hinter solchen Ratschlägen eine Vorstellung von Körpersprache als einem Instrument, dessen wir uns bedienen können, um unsere Ziele zu erreichen. Körpersprache – letztlich nur ein Mittel zum Zweck? Nicht so in diesem Heft: Körpersprache als Thema im Sportunterricht meint den gestalterischen Umgang mit Bewegung und die Arbeit am eigenen Ausdruck. Es soll nicht darum gehen, Körpersprache in einem funktionalen Sinne zu «verbessern». Vielmehr zeigen die Praxisbeiträge anschaulich, wie Sportunterricht die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler unterstützen kann. Dabei geht es jedoch nicht nur um Gestalterisches. Auch beim Judo oder im Basketball spielt die Körpersprache eine große Rolle. Den Gegner zu «lesen» und die nächste Aktion zu antizipieren verschafft Vorteile im Spiel (Seite 24). Im Judo kommt dem achtsamen Umgang und dem Wahrnehmen des Partners eine ganz besondere Bedeutung zu (Seite 28). Ein unverkrampfter Einstieg ist bei diesem Thema eine ganz besondere Herausforderung. Um die Schülerinnen und Schüler miteinander in Kontakt zu bringen, haben wir deshalb einige Symbol- und Rollenspiele für Sie ausgewählt (ab Seite 40). Sie bauen Hemmungen ab und verwickeln die Schüler auf spielerische Weise in einen körpersprachlichen Dialog. Und wer auf Samy Molcho nicht verzichten mag: Sein Standardwerk «Körpersprache» bietet neben vielen Fotos eine ganze Reihe von Interpretationen typischer Mimiken und Gestiken. Eine wahre Fundgrube für Diskussionen über Körpersprache und was sie bedeuten könnte!
Gesamtwerk
Power in der Halle
Das Themenheft liefert Ihnen Unterrichtsmodelle für die Umsetzung in der Sporthalle, die für Schwung und fortlaufende Bewegung sorgen und Ihre Schülerinnen und Schüler mitreißen werden. Sie erhalten Unterrichtsideen zur Fitness, zum Springen und Fliegen sowie zur spielerischen Ausdauerschulung. Aus dem Inhalt: Konditions-Mix Biathlon in der Turnhalle Step-Aerobic ohne Step-Gerät
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