Unterrichtsmaterialien Literarische Epochen: Ganze Werke Seite 4/16
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Ältere Deutsche Literatur
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Die erweiterte Inhaltsangabe am Beispiel erzählender Texte
Lehrerinnen und Lehrer können die Modelle direkt für den Unterricht übernehmen und mit den gegebenen Vorlagen mehrere gute Unterrichtsstunden vor- und nachbereiten. Bei dieser Einheit lernen Eltern sowie Schülerinnen und Schüler die Methode des Textmarkierens kennen als Weg zu einem vertieften Textverständnis. Sie begreifen Textfragen als ersten Schritt zum Erschließen und Interpretieren literarischer Texte.
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Die Lyrik des Expressionismus erschließen
Ich-Zerfall, Wahnsinn, Krankheit und die Lust auf Krieg - worin liegt die Besonderheit der Dichtung von vor 100 Jahren? Was bewegt die junge Dichtergeneration? Und warum sind die Texte für uns einerseits so schwierig verständlich und erscheinen uns andererseits so vertraut? In dieser Unterrichtsreihe erschließen sich die Schülerinnen und Schüler anhand zahlreicher Gedichte die expressionistische Lyrik und denken sich in ein Lebensgefühl hinein, das Geschichte zu sein schien und nun plötzlich wieder Teil unserer Gegenwart geworden ist.
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Digitalität im Gegenwartsroman
Die vorliegende Ausgabe beschäftigt sich mit der Frage, wie der Gegenwartsroman Digitalisierung und Digitalität literarisch reflektiert und welche literaturdidaktischen Potenziale sich daraus ergeben. Der Roman ist ein etabliertes Medium der Zeitdiagnose und mit Blick auf die Neuerscheinungen der letzten zehn Jahre zeigt sich, dass die zahlreichen Facetten der Digitalität zum einen inhaltlich-thematisch aufgearbeitet und reflektiert werden (z. B. Social Media, Big Data oder KI); zum anderen hinterlässt die Digitalität auch Spuren in den Formen des Erzählens und den literarischen Darstellungsmitteln (z. B. Chat-Protokolle oder Programmiercodes). Die Beiträge greifen ausgewählte aktuelle Romane aus der Jugend- und allgemeinen Literatur auf und zeigen, wie sie im Unterricht zum Resonanz- und Reflexionsraum für Gegenwartsfragen sowie zum Gegenstad der literarischen Analyse werden können. Aus dem Inhalt: Wie lernt eine KI? Mit dem Roman KI. Freundschaft vorprogrammiert (2020) ästhetisches Lesen und Futures Literacy verbinden; Literarisches Lernen zu Hate Speech. Am Beispiel der (Jugend-)Romane Still! (2020) und Tick Tack (2022); Computerspielliteratur der Gegenwart. Zwischen Gaming Culture und Computerspielästhetik; Digitale Räume als Realitätsupgrade? Zur Raumsemantik in Poznanskis Cryptos (2020); Künstlerdilemmata. Reflexionen von Digitalität in Berit Glanz’ Roman Pixeltänzer (2019); Leaking und Whistleblowing. Literarische Reflexionen zu Phänomenen des Informationszeitalters; Privatheit, Information und Überwachung. Zur Logik der Digitalität in Andreas Eschbachs NSA (2018).
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Wasser in der Lyrik verschiedener Epochen
Es braucht nicht erst den Klimawandel, um zu erkennen, wie wichtig Wasser für den Menschen ist. Und so beschäftigte sich auch die Lyrik aller Epochen mit diesem wichtigen Thema. In dieser Einheit lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Gedichte rund ums Wasser sowie deren historische und geistesgeschichtliche Hintergründe kennen. Sie analysieren Aufbau und Bedeutung von Lyrik aus verschiedenen Jahrhunderten und setzen sich intensiv mit dem Begriff "Wasser" auseinander - in seiner Bedeutung für den Menschen und in seiner Funktion als weit verbreitete Alltagsmetapher.
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Der Wald in Text und Bild
Der Wald ist ein besonderer Ort, nicht nur im Leben des Einzelnen, sondern auch in Mythos und Literatur. Der Wald ist oft der Gegenort zur "normalen", zivilisierten Welt. Die Einstellung zu dieser Gegenwelt kann sich dramatisch verändern und widersprüchliche Haltungen einnehmen: Einmal ist der Wald ein unheimlicher Ort, den es zu meiden gilt, ein anderes Mal ist es ein heiler und heilender Ort, den der enttäuschte Zivilisationsflüchtling in seiner Not aufsucht. Ihre Schülerinnen und Schüler untersuchen die vielgestaltige Motiv- und Rezeptionsgeschichte in der Literatur und in der Kunst.
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Im Westen nichts Neues
In Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues (1928) werden die Grausamkeiten des Krieges thematisiert. Im Fokus steht der 19-jährige Paul Bäumer, der sich als Kriegsfreiwilliger meldet. Im Laufe der Geschichte erlebt er die Schrecken des Krieges, verliert viele Freude und fällt schließlich selbst an einem ereignislosen Tag an der Front. Remarque ging es in seinem Roman um die seelischen Wunden, die der Krieg schlägt, während seine Zeitgenossen sein Werk als Antikriegsbuch verstanden. Es wurde 1929 über Nacht zu Welterfolg. Die Netflix Produktion Im Westen nichts Neues wurde 2023 mit vier Oskars prämiert.
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Emilia Galotti
Emilia Galotti (1772) ist ein bürgerliches Trauerspiel in fünf Aufzügen von Gotthold Ephraim Lessing. Prinz Hettore hat sich in die bürgerliche Emilia verliebt, diese aber soll einen Grafen heiraten. Hettores Kammerherr Marinelli versucht, diese Hochzeit zu verhindern: Er lässt die Braut entführen; dabei kommt der Bräutigam ums Leben. Weil Emilia den Tugendvorstellungen ihres Vaters nicht zu genügen glaubt, tötet dieser sie auf ihren eigenen Wunsch. Anders als vorher üblich stehen bei dieser Tragödie bürgerliche, nicht adlige Figuren im Zentrum, weshalb Emilia Galotti als ‚bürgerliches Trauerspiel‘ bezeichnet wird.
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Das Parfum, Die Geschichte eines Mörders
Das Parfum (1985) ist einer der größten deutschsprachigen Bucherfolge der Nachkriegszeit. Grenouille wird im Paris des 18. Jahrhunderts geboren und verfügt über einen einzigartig guten Geruchssinn. Er erlernt das Handwerk der Parfumherstellung und entwickelt nach der Begegnung mit einer Jungfrau den Wunsch, ihren ‚Engelsduft‘ als Parfum zu verwenden. Nach der Ermordung von mehr als zwei Duzend Jungfrauen wird er überführt und festgenommen, kann sich aber dank seines hergestellten Engelsdufts der Hinrichtung entziehen. Von der Welt angewidert setzt er seinem Leben schließlich auf grausame Weise ein Ende.
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Literaturlinguistik
Die vorliegende Ausgabe möchte anhand einiger exemplarischer Beiträge versuchen, Sinn und Möglichkeiten der Anwendung linguistischer Methoden und Fragestellungen auf literarische Texte im Rahmen des Schulunterrichts zu beleuchten. Seit sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Linguistik als eigenständige Teildisziplin der Germanistik herauszubilden begann, zieht sich durch das Fach eine Kluft, die Sprach- und Literaturwissenschaft trennt. An manchen Universitäten haben sich die beiden Teilfächer institutionell separiert. Auch dort, wo das nicht der Fall ist, zeigt sich im Alltag durchgängig, dass nach Jahrzehnten auseinanderdriftender theoretischer Prämissen, Fragestellungen, Methoden und Terminologien gemeinsame Grundlagen nur schwierig zu finden sind. Hier soll nun der Versuch gemacht werden, linguistischer Methoden und Fragestellungen auf literarische Texte im Rahmen des Schulunterrichts anzuwenden. Aus dem Inhalt: Literaturlinguistik – Anliegen und Möglichkeiten; Sprachliche Funktionen in literarischen Texten; Literaturgrammatische Textanalyse. Der semantische Differenzwert grammatischer Strukturen; Thematisierung und Versprachlichung von Zeit in literarischen Texten am Beispiel von Christa Wolfs Störfall; Sprachreflexion in und durch Literatur; Sprachliche Varietäten in der Literatur; Der automatische Text. Sprachspiel und Sprachernst im digitalen Zeitalter
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Entdeckungsreise Deutschland
Deutschland hat viel zu bieten: städtische Wahrzeichen wie den Hamburger Hafen oder das Brandenburger Tor, spektakuläre Naturdenkmäler wie die Kreidefelsen auf Rügen oder die Zugspitze und legendäre Bauwerke wie den Kölner Dom oder das Schloss Neuschwanstein. In diesem E-Book werden 66 besondere Orte in ganz Deutschland vorgestellt. Die sofort einsetzbaren Arbeitsblätter beinhalten jeweils einen kurzen und leicht verständlichen Infotext mit Foto sowie abwechslungsreiche Aufgaben, mit denen die Lernenden jedes Bundesland besser kennenlernen können. Neben Erdkunde lässt sich das Material auch in anderen Fächern einsetzen, z.B. zur Leseförderung in Deutsch oder als Themeneinstieg in Geschichte. Ebenso eignet es sich für Vertretungsstunden oder als Vorbereitung für Ausflüge und Klassenfahrten. Die Lösungen zu den Aufgaben finden Sie im digitalen Zusatzmaterial!
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Gegenwartsroman
Welche Gegenwartsromane werden Sie demnächst mit Ihren Schüler:innen lesen? Jedes Jahr gibt es auf dem Buchmarkt Tausende Neuerscheinungen. Angesichts dieser schier unübersehbaren Zahl ist es gar nicht so einfach, die richtige Lektüre für den Deutschunterricht herauszusuchen. Mit dieser Ausgabe erleichtern wir Ihnen die Auswahl. Wir stellen Ihnen Romane vor, die in den vergangenen zehn Jahren veröffentlicht wurden und die sich – neben den Lektürelisten der Lehrpläne – für die Thematisierung im Unterricht lohnen. Es sind Entdeckungen, zu denen es noch keine oder nur wenige Unterrichtsvorschläge gibt und die unsere Autor:innen für Sie erprobt haben. Darüber hinaus verrät Ihnen der Basisartikel, welche Kriterien Sie bei der Auswahl der richtigen Romane hinzuziehen können. In der Ausgabe finden Sie Unterrichtsmodelle zu folgenden Romanen: Bosse, Ayşe: Pembo – Halb und halb macht doppelt glücklich; Reynolds, Jason: Asphalthelden; Hacker, Katharina: Alles, was passieren wird; Oppermann, Lea-Lina: Was wir dachten, was wir taten; Wells, Benedict: Hard Land; Vuong, Ocean: Auf Erden sind wir kurz grandios; Würger, Takis: Der Club; Nußbaumeder, Christoph: Die Unverhofften; Seiler, Lutz: Stern 111; Bazyar, Shida: Nachts ist es leise in Teheran.
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Deutschunterricht und Inklusion
Lesen und Schreiben sind wichtige Kompetenzen für die persönliche Entwicklung und für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Für viele Menschen ist der Erwerb von Schriftsprache mit Schwierigkeiten verbunden, was schwerwiegende Folgen für schulisches und berufliches Fortkommen haben kann. Der vorliegende Band soll Studierenden als Studienbuch dienen und Lehrkräfte dabei unterstützen, Beeinträchtigungen im Bereich des Lesens, Schreibens und Schriftspracherwerbs zu identifizieren und in ihre Lehre einzubinden. Er fokussiert unter literatur- und sprachdidaktischer sowie linguistischer Perspektive Eigenschaften von Lese- und Schreibprozessen, Schrift und Schriftprodukten. Thematisiert werden die Struktur von Schriftsprache, Schriftspracherwerb und Probleme des Schriftspracherwerbs wie Lese- und Rechtschreibstörungen und Analphabetismus. Die zugeordneten didaktischen Vorschläge verbinden literarisches und sprachliches Lernen und berücksichtigen den Umgang mit schriftsprachlich beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern. Es werden literarische Texte und Filme zum Thema Schriftsprache, deren mögliche Verwendung im Unterricht sowie Verbindungen zu Gegenständen des Sprachunterrichts aufgezeigt, die für die Sekundarstufe I und II geeignet sind: Das kunstseidene Mädchen, Die Bücherdiebin und Der Vorleser.
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Postkolonialismus
Die Ausgabe lädt ein, den Literaturunterricht als einen Ort zu verstehen, der Kunst weder zensiert noch affektlos einstuft. Anhand von Beispiellektüren werden Ideen aufgezeigt, wie Lernende eine literarästhetische Bildung erfahren und ihre Wahrnehmung für postkoloniale Diskursmuster schärfen. Ziel des Themenheftes ist es, Lernende, Studierende und (Hochschul-)Lehrkräfte dazu einzuladen, Texte und Medien aus postkolonialer Perspektive neu oder zuallererst zu lesen sowie (literarische) Sprache zu dechiffrieren und selbstreflexiv auf ihre Funktions- und Wirkungsweisen zu prüfen – stets mit Blick auf die Frage, welche Prägungskraft literarische Schreibweisen auf Einzelne, aber auch auf Kollektive nehmen können. Einbezogen werden dabei Lektüreverfahren, die Machtanalysen und das Nichtverstehen infolge differenter sozialer Situierungen noch stärker als bisher einbeziehen sowie die Potenzialität sprachlicher Verletzbarkeit. Aus dem Inhalt: Postkolonialismus und Literatur; Kanonisierte Texte aus postkolonialer Perspektive. Die Verschränkung von race und gender in Kleists Die Verlobung in St. Domingo; Literaturdidaktik und Postkoloniale Studien im Kontext der literarischen Moderne. Kafkas Ein Bericht für eine Akademie; Postkolonialität in der Jugendliteratur und ihrer Didaktik; Aesthetics of Color ‒ ein Kammerspiel. Eine institutionskritische und postkoloniale Annäherung; „Ich bin ich“. Zum postkolonialen und medienästhetischen Potenzial von Spoken-Word im Deutschunterricht; Sprachliche Folgen des deutschen Kolonialismus.
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Abbas Khider: Der falsche Inder
Was treibt einen jungen Menschen ins Exil? Was erlebt er auf einer zweijährigen Flucht durch viele Länder des Mittelmeerraums? Und vor allem: Wie lassen sich diese Erfahrungen in eine adäquate literarische Form bringen? Abbas Khiders Roman "Der falsche Inder" ist der geglückte Versuch eines modernen Exilromans: Eingebettet in eine Rahmenerzählung gestaltet er in acht Kapiteln unterschiedliche Aspekte eines zeitgenössischen Flüchtlingsschicksals. Dadurch erhält der Leser Einblicke in immer neue Facetten des Lebens als Flüchtling und Exilant. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler wesentliche Themen des Romans und gewinnen einen Einblick in die Vielschichtigkeit einer literarischen Verarbeitung authentischer Erfahrungen. Folgende Ausgabe des Romans liegt der Einheit zugrunde: Khider, Abbas: Der falsche Inder. btb. München 2013.
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Gerhart Hauptmann: Bahnwärter Thiel
Das Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Deutsch (SEK II) ist Gerhart Hauptmanns novellistischer Studie „Bahnwärter Thiel“ gewidmet. Diese Erzählung gehört zweifellos zu den klassischen Texten deutscher Literatur und vermag Schüler/-innen aus verschiedenen Gründen anzusprechen: Es handelt sich um eine Kriminalgeschichte. Da in deren Zentrum die Darstellung der Entwicklung eines sehr durchschnittlichen Menschen zu einem Doppelmörder steht, wird auch das i. d. R. große Interesse junger Menschen an psychologischen Themen bedient. Notabene: Der Text ist vergleichsweise kurz und überstrapaziert damit nicht das Durchhaltevermögen der Schüler/-innen – ein Aspekt, der bei der Unterrichtsplanung leider inzwischen durchaus bedeutsam ist. Schließlich erlaubt die elaborierte, gleichzeitig jedoch klare sprachliche und formale Gestaltung der Erzählung, die entsprechenden Analysefertigkeiten zu trainieren. Dass die Unterrichtseinheit sich nur diesem einen Text widmet, ist ungewöhnlich. Doch wollte der Autor einmal eine Form ausloten, die einem anderen Konzept als bisher folgt: Da Hauptmanns Erzählung auf verschiedenen höheren Jahrgangsstufen (9 – 13) mit unterschiedlicher didaktischer Zielsetzung und Intensität besprochen werden kann, versucht das Unterrichtsmaterial, Materialangebote für mehrere potentielle Einsatzbereiche bereitzustellen.
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Literarisches Schreiben in der Moderne
Die Zeit der Jahrhundertwende um 1900 ist eine Umbruchszeit von historischer Dimension. Neben Politik und Wirtschaft vollzog sich der Umbruch auch im Bereich der Kultur - es entstand die sogenannte Moderne. In dieser Unterrichtsreihe entdecken die Schülerinnen und Schüler den Bruch vom literarischen Schreiben der Klassik und des Realismus zu modernen Schreibweisen wie dem Expressionismus, Dadaismus oder Surrealismus. Sie lesen und analysieren vormoderne und moderne Texte und verfassen eigene Texte im Stil der Moderne. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass sich die Lernenden mit ihrer eigenen Identität und Lebenswelt auseinandersetzen, indem sie verschiedene Epochen rund um die Moderne erarbeiten.
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Juli Zeh: Corpus Delicti
Als Juli Zehs Roman "Corpus Delicti" im Jahr 2009 erschien, galt er als "Buch der Stunde", als dystopische Warnung vor einer Gesundheitsdiktatur. Seit 2020 gewann er wieder an Aktualität, als in der Corona-Pandemie viele Freiheitsrechte zugunsten von Leben und Gesundheit eingeschränkt wurden. Sowohl für die Aufarbeitung der Pandemie-Erfahrungen als auch für die Frage, was das Leben lebenswert macht, liefert das Werk wichtige Impulse. Ihre Lernenden erschließen den Roman anhand verschiedener Themenkomplexe und stellen aktuelle Bezüge her.
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Grundriss des Interpretierens
Fiktionale Literatur folgt den ihr eigenen Regeln – aber welchen? Wenn Literatur im Zentralabitur verpflichtende Lektüre ist oder mit Preisen ausgezeichnet wird, dann gilt sie als besonders wichtig und wertvoll – was sind die Gründe? Wie wird ‚wertvolle‘ Literatur von Expert:innen erkannt? Das Ergebnis einer Lektüre von Literatur, die versucht, auf Basis der rekonstruierbaren Textintention zu einem besseren Verständnis zu gelangen, wird als Interpretation bezeichnet. Dabei ist bereits das Wahrnehmen von allem, was uns umgibt, ein uns oft unbewusster Prozess des Interpretierens. Die Besonderheiten von Literatur wahrzunehmen kann uns viel von dem, was wir tun und was uns ausmacht, bewusster werden lassen. Wie Literatur interpretiert werden kann, davon handelt dieses Buch.
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Materialgestützt informieren
Beim materialgestützten Informieren liegt der Fokus besonders darauf, erklärungsbedürftige Zusammenhänge unter Nutzung von Informationen aus unterschiedlichen Materialien herzuleiten und zu begründen. Wer andere informieren möchte, muss sich dazu informiert haben. Die Modelle zeigen Ihnen auf, wie dies am Beispiel von Speisen mit ungewöhnlichen Namen, einem Audioguide zu E. T. A. Hoffmann oder einer Rezension zu einem Kurzfilm umgesetzt werden kann. Im Deutschunterricht deckt materialgestützt informierendes Schreiben ein breites Feld der Lernbereiche und Lerngegenstände des Faches ab. Profitieren Sie davon. Das materialgestützte Schreiben hat heute einen immensen Stellenwert im Deutschunterricht. Das liegt auch an einer veränderten Medienrezeption: Schüler:innen erreichen über die vielfältigsten Kanäle ganz unterschiedliche Informationen zu einem Thema. Diese sind inhaltlich verschieden, indem sie unterschiedliche Aussagen haben, besser oder schlechter zu einer Thematik passen oder sich qualitativ voneinander abheben. Aber sie unterscheiden sich auch in der Darbietung: Radio und Fernsehen liefern vorgelesene Informationen und Filme, in Zeitungen sind Texte und Bilder zu finden und in den Sozialen Medien ganz viele Kombinationen. Lernende müssen befähigt werden, aus dieser Materialflut relevante Informationen und Materialien für die entsprechenden Themen herauszufiltern und weiterzuverarbeiten.
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Ein eigenes Gedicht schreiben (Großstadtlyrik)
Die Epoche Expressionismus steht in vielen Bundesländern im Lehrplan. Sie wird von Schüler*innen oft als herausfordernd empfunden! Aus diesem Grund werden in dieser kompletten Unterrichtsreihe die komplexen Gedichte dieser Epoche auf eine Weise präsentiert, die auch für Schüler*innen zugänglich ist. Gemeinsam tauchst du mit deinen Schüler*innen in die Großstadt-Lyrik ein. Willkommen zum anschaulichen Deutschunterricht: Entdecke den Expressionismus! Anleitung zum Schreiben eines eigenen Großstadtgedichts: Nun haben die Schüler*innen die Chance, eigene Großstadt-Lyrik im expressionistischen Stil zu verfassen! Schrittweise Anleitungen und hilfreiche Tipps helfen ihnen dabei, eigene Emotionen und Eindrücke von der Großstadt auszudrücken.
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Großstadtlyrik am Beispiel von "Städter"
Das Thema Großstadt spielt im Expressionismus eine zentrale Rolle, weshalb wir ein Gedicht exemplarisch für die Großstadtlyrik im Expressionismus behandeln. Das sollten die Schüler*innen bereits wissen, wenn sie sich zuvor mit der Epoche des Expressionismus, zum Beispiel mit Hilfe unseres Epochensteckbriefs und dem dazu gehörigen Expressionismus-Quiz, beschäftigt haben. Beim Erschließend dieser Epoche kommt man um Gedichte mit dem Thema Großstadt kaum vorbei. Wie gehen wir didaktisch vor? Unser Material bietet einen Einstieg in die Großstadtlyrik im Expressionismus am Beispiel von „Städter“ (A. Wolfenstein). Jedoch bekommen die Schüler*innen das Gedicht nicht einfach vorgelegt, sondern müssen anwenden, dass sie wissen, was ein Sonett ist, indem sie das Gedicht wieder in die richtige Reihenfolge bringen. Das klingt am Anfang ziemlich schwierig, doch mit Hilfe der zahlreichen Hilfestellungen kann diese Aufgabe gemeistert und der typische Sonett – Aufbau verinnerlicht werden. Zuerst müssen alle „Gedichtsfetzen“ ausgeschnitten und der Beginn des Gedichts zurecht gelegt werden. Die Überschrift und die ersten drei Zeilen des Gedichts sind bereits vorgegeben. Der Begriff Sonett ist auf dem Arbeitsblatt erklärt und somit wird den Schüler*innen ein formaler Aufbau bereits vorgegeben. Außerdem wird in der Hilfestellung bereits genannt, nach welchem Reimschema das vorliegende Gedicht aufgebaut sein muss. Somit ist bereits zu Beginn klar, welche Verse sich reimen müssen. Der Rest der Arbeit muss über das Verständnis des Textes geschehen und die restlichen Schnipsel richtig angeordnet werden. Wenn die richtige Reihenfolge gefunden wurde, muss das Gedicht anschließend auf ein Blatt in dem Hefter aufgeklebt werden. Somit haben die Schüler*innen ein erstes Beispiel und dein Einstieg in die Großstadtlyrik im Expressionismus mit dem Gedicht „Städter“ (A. Wolfenstein) in ihren Aufzeichnungen. Im Anschluss daran wiederholen die Schüler*innen noch einmal die Grundbegriffe der Lyrik, wie Strophe, Paarreim, Vers, Kreuzreim, indem sie die Fachbegriffe entsprechenden Erklärungen zuordnen. Abschließend kehren sie wieder zu dem aufgeklebten Gedicht zurück und versuchen herauszufinden, welche negativen Seiten das lyrische Ich im Gedicht beschreibt. Außerdem sollen die Schüler*innen überlegen, wie sich die Menschen wohl fühlen, die in dieser im Gedicht beschriebenen Stadt wohnen. Und danach? Weitere Ideen für deinen Unterricht: Im Anschluss an dieses Material können die Schüler*innen auch selbst versuchen, ein eigenes Großstadtgedicht zu schreiben.
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Einstieg in die Großstadtlyrik
Die Epoche Expressionismus kann für viele Schüler*innen sehr schwer zu fassen sein, weshalb wir einen Einstieg in die Großstadtlyrik konzipiert haben. Ein typisches Thema der Lyrik im Expressionismus ist neben Krieg und Weltuntergang die Großstadt. Es gibt viele Gedichte zu diesem Thema, weshalb man die Großstadtlyrik unbedingt mit behandeln sollte. Ein freudvoller Unterrichtseinstieg in das Thema Großstadtgedichte ein wichtiger Bestandteil guten Unterrichts. Das gelingt mit unserem Material. Welche Vorarbeit ist sinnvoll? Es ist sinnvoll, wenn die Schüler*innen im Vorfeld schon einige Informationen über den Expressionismus erhalten oder erarbeitet haben. Das gelingt beispielsweise mit unserem Epochensteckbrief. Wie gehen wir didaktisch vor? Die Schüler*innen hören sich den Song „Schwarz zu Blau“ von Peter Fox an und erhalten so einen Zugang zur Epoche und dem Gefühl der Expressionisten, wie das Leben in einer Großstadt sein kann. Sie verstehen die Emotionen, die die Menschen zu dieser Zeit hatten. Nach dem ersten Hören und Eindrücke sammeln sollen die Schüler*innen sich Dinge notieren, die Peter Fox in dem Song anspricht, die ihm an der Stadt nicht gefallen. Doch nicht alles ist negativ, ein paar wenige Dinge spricht er an, die positiv sind. Diese sollen im Anschluss herausgehört werden. Nach diesen Überlegungen im Song zum Stadtleben in der Neuzeit sollen sich die Schüler*innen auf eine Zeitreise 100 Jahre zurück begeben. Was könnte die Menschen zu dieser Zeit gestört haben? Gibt es Unterschiede zum Leben in der Stadt im Song? Welche Probleme könnte es zu dieser Zeit gegeben haben.
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Quiz zum Expressionismus
Literarische Epochen zu behandeln, kann ermüdend sein. Deshalb können kleine Spiele oder ein Quiz ein wenig Abwechslung in den Unterricht bringen. Das sorgt für Motivation und Spaß bei den Schüler*innen und belebt den Unterricht. Bei der Epoche Expressionismus soll unser Expressionismus-Quiz Abhilfe gegen Langeweile schaffen und bereits Gelerntes wiederholen. Es eignet sich also hervorragend als Unterrichtseinstieg oder zur Auflockerung für Zwischendurch. Ebenso kann es als freudvoller Unterrichtsausklang dienen. Welche Vorarbeit ist für das Expressionismus – Quiz nötig? Es ist wichtig, dass im Vorfeld zu diesem Quiz bereits einige Fakten zum Expressionismus eingeführt wurden. Das kann beispielsweise mit Hilfe eines Epochensteckbrief geschehen sein oder durch einen Sachtext erfolgen. Ebenso ist es möglich, das Expressionismus-Quiz durch eine Internetrecherche lösen zu lassen. Wie ist das Quiz aufgebaut? Das Quiz ist so aufgebaut, dass es immer drei Antwortmöglichkeiten gibt, die markiert werden sollen. Jede Antwortmöglichkeit enthält einen Buchstaben, der am Ende notiert werden soll. Alle Buchstaben, die gefunden wurden, müssen noch in eine richtige Reihenfolge gebracht werden. So ergibt sich am Ende das Lösungswort: Großstadt. Damit ist die Kontrolle des Expressionismus-Quiz schnell erfolgt und nimmt nicht unnötig viel Zeit im Unterricht in Anspruch. Wenn es sich zu schwierig gestaltet, ein Lösungswort zu finden, kann der Anfangsbuchstabe auch vorgegeben werden und somit auch differenziert werden. Die Fragen im Expressionismus-Quiz beinhalten die Themen des Expressionismus, bekannte Vertreter der Epoche, die Zeitspanne oder den geschichtlichen Hintergrund. Außerdem wird die Wortbedeutung erfragt und welche Gedichtform besonders häufig verwendet wurde, das Sonett. Die Merkmale der Malerei und Literatur als Frage verpackt fehlen in unserem Expressionismus-Quiz natürlich ebenfalls nicht. Das Wissen über die zeitliche Einordnung, welche Epoche vor und nach dem Expressionismus zu finden ist, schadet auch nicht. Alle Lösungen sind im Quiz enthalten. Was kann ich nach dem Quiz in meinem Unterricht machen? Mit dem Lösungswort „Großstadt“ ist nicht nur ein spielerischer Einstieg in die Unterrichtsstunde gelungen, sondern auch gleich eine gute Überleitung für Großstadtlyrik im Expressionismus erfolgt. Daraufhin kann also gleich thematisch aufgebaut werden.
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Sinnkrisen in der Gegenwartsliteratur
In dieser Unterrichtsreihe gehen Ihre Lernenden der Frage nach dem Sinn des Lebens anhand literarischer Texte nach. Sie untersuchen epische Werke von Janne Teller und Heinrich Böll in Bezug auf verschiedene Lebenskrisen und wie man sich aus diesen befreien kann. Um Sinnkrisen als zeit- und kulturübergreifendes Phänomen sowie als Chance zum persönlichen Wachstum zu erkennen, erarbeiten Ihre Schülerinnen und Schüler anschließend den mehrfach prämierten, berührenden Gegenwartsroman "Ich nannte ihn Krawatte" von Milena Michiko Flašar.
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