Unterrichtsmaterialien Forschungsmethoden: Ganze Werke Seite 5/8
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Didaktik & Methodik
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Gesamtwerk
Handlungskompetenz und Deutungsmuster
Kann die Handlungskompetenz angehender Lehrer*innen auch in Praxisphasen gefördert werden, die innerhalb der Universität verortet sind? Wie deuten angehende Lehrer*innen den Prozess des Lehrer*in-Werdens? Am Beispiel des Zertifikats lehren.lernen der Universität Münster wird erstens ein Lehr-Lern-Setting analysiert, mit dem berufliche Handlungskompetenz gefördert werden soll. Die inhaltsanalytische Auswertung von Gruppendiskussionen mit Absolvent*innen des Zertifikats macht zweitens sichtbar, dass und welche Kompetenzbereiche im Zertifikat angesprochen werden, aus welchen Motiven das Angebot wahrgenommen wurde und welche Faktoren von den Befragten als lernförderlich bezeichnet werden. Drittens werden mittels objektiver Hermeneutik Deutungsmuster zum Professionalisierungsprozess rekonstruiert. Zwei soziale Deutungsmuster werden beschrieben: Lehrer*in-Werden als Lehrer*in-Sein und Lehrer*in- Werden als Vorbereitung auf die ‚Bedrohung‘ Schüler*innen. Die Analysen zeigen, dass Studierende das Zertifikat in erster Linie zur Bearbeitung persönlicher Entwicklungsziele und nicht – wie erwartbar – zur Einübung praktischer Fähigkeiten zur Ausübung des Lehrberufs nutzen. Wie die Deutungsmuster der Studierenden die Rezeption der Lehrer*innenbildungsangebote beeinflussen können und welche Möglichkeiten und Grenzen praktische Elemente innerhalb der Universität bieten, wird diskutiert.
Gesamtwerk
Writing in English Studies
How does academic writing work in English linguistics and in English literary and cultural studies? This book serves as a student guide to the conventions of writing in these disciplines. It introduces how linguistic and literary and cultural researchers think and write in their fields. Vivid examples and quotations from student papers show elegant solutions for approaching structure and formulation in academic writing. In this way, this volume makes the composition of university papers more accessible.
Gesamtwerk
Das Kreuz der Elementardidaktik
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit den Lehr- und Lernprozessen in der Kita und entwickelt mit dem elementardidaktischen Kreuz die Möglichkeit, das gesamte Feld der gezielten und zieloffenen Lernsituationen abzubilden. Hierdurch gelingt es aufzudecken, dass „Didaktik“, im Verständnis der Fachkräfte lediglich einen kleinen Part ihrer Arbeit beschreibt: die gezielte Beschäftigung. Demgegenüber liegt der Schwerpunkt ihres Handelns in der Förderung der intuitiven Lernkunst (Mathetik) der Kinder. Die Untersuchungsergebnisse zeigen auf, dass insbesondere die nicht intendierten Lernprozesse der Kinder, die von den Fachkräften beobachtet werden, nachfolgend zu einem intensiven didaktischen Geschehen führen. Diese „selbstlaufenden didaktischen Bewegungen“ stehen maximal konträr zu der Auffassung, Didaktik sei ein bewusstes und intendiertes Arrangement von Zeit, Raum, und Handlung im Sozialen. Sie kennzeichnen damit die Besonderheit der Elementardidaktik.
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Gesamtwerk
Daten sammeln und interpretieren
Daten begegnen uns im Alltag überall und in ganz verschiedenen Formen. Was sind Daten und warum beschäftigen wird uns in der GRUNDSCHULZEITSCHRIFT mit ihnen? Daten als solche sind abstrakt. Im Duden werden sie definiert als Zahlenwerte, Angaben, formulierbare Befunde, die durch Beobachtung, Messung oder statistische Erhebung gewonnen werden können. Durch das gezielte Sammeln und strukturierte Darstellen von Daten können Einblicke in unterschiedlichste Sachverhalte gewonnen und Fragen beantwortet werden. Nicht nur für Forscherinnen und Forscher ermöglicht das Sammeln, Analysieren und Interpretieren von Daten einen Zugang zu neuen Erkenntnissen, sondern auch für Grundschulkinder. Sei es, wenn sie beim Würfeln mit zwei Würfeln der Frage nachgehen, ob bestimmte Augensummen öfter vorkommen als andere und warum. Sei es, wenn sie Steine, Muscheln oder Blätter sammeln und diese „Taschensammlungen” sortieren und klassifizieren, um einen Überblick zu gewinnen. Sei es, wenn sie Gummibärchen-Tüten oder Smarties-Packungen untersuchen und dabei entdecken, dass die Farbverteilung etwas mit der Anzahl der untersuchten Tüten zu tun hat. Oder sei es beim gemeinsamen Nachdenken über Fragen, wodurch – fast nebenbei – philosophische Daten in Form von Argumenten gesammelt und geprüft werden. Bei all diesen Aktivitäten werden Kompetenzen im Umgang mit Daten gefördert – also das Sammeln, Darstellen, Lesen und Interpretieren. Das vorliegende Heft möchte Daten weniger abstrakt, weniger theoretisch werden lassen. Und deren Erhebung, Klassifizierung und Darstellung mittels kreativer Unterrichtsansätze der beitragenden Autorinnen und Autoren, die empirische Untersuchungen mit konkreter Unterrichtspraxis verbinden, als für Kinder greifbar und nachvollziehbar darstellen.
Gesamtwerk
HandlungsSpielRäume
Selbstwirksamkeit kann als Schlüsselfaktor für die Bewältigung des Übergangs in die Grundschule und für weitere Lernprozesse betrachtet werden. Es ist allerdings weitgehend unklar, inwiefern sich Kinder in der Kindertageseinrichtung und Grundschule als selbstwirksam erleben und ob und wie sie hierbei Freiräume für persönlich bedeutsame Handlungen wahrnehmen. Mit der qualitativlängsschnittlichen Interviewstudie werden Ergebnisse zur Perspektive von befragten Vor- und Grundschulkindern auf ihre Selbstwirksamkeitserfahrungen vorgelegt, die sowohl Hinweise für die Unterstützung der Selbstwirksamkeit in der pädagogischen Praxis im Sinn eines Mastery-Klimas als auch zur Reflexion des Konzepts der generationalen Ordnung in Bildungsinstitutionen liefern. Insbesondere Spielsituationen ohne Beteiligung von Erwachsenen und das Freispiel oder die Spielpause erweisen sich hier unabhängig von höheren oder niedrigeren Selbstwirksamkeitserwartungen als zentral für die Selbstwirksamkeit der befragten Kinder. Im Zusammenhang mit Erwachsenen beschreiben die befragten Kinder Mechanismen wie z.B. das „Fragen und Dürfen“ oder Strategien wie z.B. das von ihnen so bezeichnete „Nicht-Hören“ oder „Quatschmachen“, über die sie persönliche Handlungsspielräume generieren, schreiben den Erwachsenen aber auch einen Expert*innenstatus zu, über den sie wahrgenommene Hierarchien in beiden Institutionen erklären.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Kasuistik – Lehrer*innenbildung – Inklusion
Kasuistik – Lehrer*innenbildung – Inklusion
Gesamtwerk
Inklusion – Partizipation – Menschenrechte
Der vorliegende Band dokumentiert ausgewählte Vorträge der 33. Inklusionsforscher*innentagung, die bilanzierend danach fragen, inwiefern die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in den vergangenen zehn Jahren gesellschaftliche Transformationsprozesse vorangebracht hat. Denn Inklusion ist mehr als die rechtliche Umsetzung der UN-BRK, weil sie gesellschaftliche Partizipation grundsätzlich neu justiert. Mit diesem Fokus wird die Sicherung der individuellen Würde in Bezug auf Teilhabe, Gleichheit, Freiheit, Sicherheit, Sozialität und Existenzsicherung marginalisierter Gruppen in unterschiedlichen sozialen Systemen (Bildung, Erziehung, Wissenschaft, Recht) in den Blick genommen. Diese Veränderungen zeigen sich auf der System-, Organisations-, Handlungs- oder Subjektebene, auch mit Effekten für neue Ex- und Inklusionsmechanismen, Anerkennungsformen und Zugehörigkeiten.
Gesamtwerk
Bildungsdokumentationen im Übergang vom Elementar- zum Primarbereich
In dieser Arbeit werden Bildungsdokumentationen im Übergang vom Elementar- zum Primabereich betrachtet und aus der Perspektive von Kindern, Eltern sowie den Fach- und Lehrkräften untersucht. Anschlussfähigkeit in den Bildungs- und Entwicklungsprozessen von Kindern, die von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule wechseln, stellt durch die historische Trennung sowie Systemunterschiede von Elementar- und Primarbereich in Deutschland keine Selbstverständlichkeit dar. Eine entwicklungsbezogene Kooperation von Kita und Grundschule sowie die Weitergabe der Bildungsdokumentation an die Schule ist datenschutzrechtlich vom Einverständnis der Eltern abhängig. Auf Grundlage zentraler Zielstellungen der Bildungsdokumentation im Übergang lassen sich in der triangulativ angelegten empirischen Studie Handlungspraxen, Einstellungen, Potenziale, Grenzen und Möglichkeiten der Weitergabe und Kooperation bei der Bildungsdokumentation identifizieren sowie Perspektiven für Forschung und Praxis ableiten
Gesamtwerk
Elternschaft in jungen Familien zwischen Lebenswelt und Institution
Wie wirkt sich der soziale Wandel auf die Lebenssituation von jungen Eltern aus? Wie autonom gestalten Mütter und Väter familiale Lebenspraxis angesichts spätmoderner und postwohlfahrtstaatlicher Gesellschaftsentwürfe? Der Autor untersucht die individuellen Prozessverläufe und Sinnstrukturen von Elternschaft im Kontext familienbiographischer Übergänge, sozialräumlicher Ressourcen und institutioneller Strukturen. Im Ergebnis präsentiert die Studie eine Typologie, die auf die Pluralität und Dynamik von Erziehung in Familien verweist und in ihren Polen zugleich das charakteristische Spannungsverhältnis zwischen elterlichen Selbstbehauptungsprozessen und sozialstaatlichen Anpassungserfordernissen aufnimmt: von einer autonomen Elternschaft bei pädagogischer Grundsicherung bis hin zu einer sozialrechtlich und sozialpädagogisch überformten Elternschaft. Die Befunde verdeutlichen nicht zuletzt die Grenzen universeller Leitbilder einer „Erziehungspartnerschaft“ zwischen Eltern und pädagogischen Institutionen – zu unterschiedlich zeigen sich in der Analyse die Erziehungsvorstellungen aber auch die Selbstbestimmungs- und Partizipationsmöglichkeiten in den verschiedenen Familienmilieus.
Gesamtwerk
Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum
Sonderpädagogische Forschung wendet sich neuen Themen zu: Inklusion erfordert Vernetzung, Kooperation und Expertise. Was aber sind Bedingungen erfolgreicher Vernetzung in sozialen Räumen und wo sind Schnittstellen zwischen sozialen Strukturen? Kooperation ist multiprofessionell: Unterschiedliche Expertinnen und Experten arbeiten gemeinsam an Lösungen! Ist Unterricht in heterogenen Gruppen zu gestalten und sind individuelle Voraussetzungen von Lernenden zu berücksichtigen, ist sonderpädagogische Expertise mit und besonders gefragt. Was sollen und können Studierende an der Universität kennenlernen? Im Band werden Projekte vorgestellt, die Antworten auf diese Fragen suchen. Zu einer modernen Universität gehören aber auch Inklusion, Vernetzung und Kooperation. Forschung ist erfolgreich und spannender, wenn sich Wissenschaftler mit unterschiedlichen Perspektiven strukturübergreifend vernetzen. Auch das ist im vorliegenden Band gut zu erkennen.
Gesamtwerk
Emotionen im Berufseinstieg von Lehrpersonen
Die vorliegende qualitativ-rekonstruktive Studie untersucht aus einer praxeologisch-wissenssoziologischen Perspektive die professionalisierungsrelevante Bedeutung von Emotionen im Berufseinstieg von Lehrpersonen. Auf theoretischer und empirischer Ebene wird der Frage nachgegangen, wie Emotionen das Erleben, Wahrnehmen, Bewerten und Handeln von Lehrpersonen mitbestimmen. Emotionen werden als Meta-Reflexionen und Ausdruck einer Verunsicherung oder Bestärkung des Habitus verstanden. Datengrundlage der Untersuchung sind im Rahmen der Studie KomBest erhobene narrativ fundierte, leitfadengestützte Interviews, die mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet werden. Die Erkenntnisse der Studie münden in ein Modell, das einen von Emotionen begleiteten Prozess des Erlebens und Bearbeitens von Spannungsverhältnissen zwischen berufsbezogenen Habitus und wahrgenommenen Normen als Prozessstruktur von Professionalisierung beschreibt. Dem Modell liegen empirische Rekonstruktionen zugrunde, die zu einer mehrdimensionalen Typologie zur erfahrungsraumspezifischen Funktionalität von habituell erlebten Emotionen verdichtet werden. Es zeigt sich, dass Emotionen als Medium, Ausdruck, Auslöser und Rahmen von und für Professionalisierung fungieren können.
Gesamtwerk
Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten
Der Leitfaden für die inhaltliche und formale Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten – kompakt, topaktuell und jetzt auch in Farbe! Kapitel 1 gibt eine Einführung in die Welt des wissenschaftlichen Arbeitens (Forschungsfrage, Planung), Kapitel 2 erläutert Form und Formatierung (formaler Aufbau, Formatierung in Word), Kapitel 3 behandelt den Prozess des wissenschaftlichen Argumentierens und Recherchierens (Hypothesen, Quellen), Kapitel 4 erklärt einwandfreies Zitieren (Zitat, Literaturverzeichnis) und Kapitel 5 liefert Tipps für professionelles Präsentieren und Vortragen. Der Band setzt keinerlei Vorwissen voraus, er ist für Studierende aller geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächer im gesamten Studium geeignet.
Gesamtwerk
Europa und Bildungsmedien
Die Europäische Union konnte bei den jüngsten Europa-Wahlen zwar viele Anhänger mobilisieren; allerdings ist auch sichtbar geworden, dass sie immens an Attraktivität eingebüßt hat. Eine Wiederbelebung der europäischen Idee von Menschenrechten, Demokratie, Freiheit und Toleranz und damit auch des Wertefundaments der Europäischen Union kann allerdings nur gelingen, wenn eine deutliche Mehrheit der Bürger*innen Europas mitzieht. Hierfür kommt den Bildungsinstitutionen vom Kindergarten über die Schule und außerschulische Jugendbildungsstätten bis zu Einrichtungen der Erwachsenenbildung eine immense Bedeutung zu. In all diesen Institutionen kommen Bildungsmedien zum Einsatz; von daher ist es von hoher Relevanz, dass sich Bildungsmedienforscher*innen mit Fragen auseinandersetzen, wie Europa in Bildungsmedien in Geschichte und Gegenwart repräsentiert wurde und wird, ob und, wenn ja, wie die Vorteile der EU und eines Europa ohne Grenzen und auf menschenrechtlichem Fundament jungen Menschen nahegebracht werden oder ob nationale Vorurteile und Stereotypen Platz finden oder gar überwiegen. Eine wichtige, hoffnungsvoll stimmende Perspektive bieten in diesem Zusammenhang gemeinsame Bildungsmedienprojekte verschiedener europäischer Länder, die in diesem Band ebenfalls vorgestellt werden.
Gesamtwerk
Methodologien der Forschungen zur Didaktik des Sachunterrichts
In der Didaktik des Sachunterrichts hat die empirische Forschung in den letzten Jahren einen bedeutenden Schub erfahren, was sich sichtbar in der methodischen Qualität der Forschungsarbeiten niedergeschlagen hat. Im Vergleich dazu erfährt der methodologische Diskurs allerdings eine geringere Beachtung. Die kritische Reflexion über die der Forschung zugrundeliegende Methodenlogik, insbesondere über Erkenntnismöglichkeiten und -grenzen der angewandten Methoden bestimmt jedoch maßgeblich die Transfermöglichkeiten der darüber gewonnenen Erkenntnisse mit Blick auf Theorie und Praxis. Der Band verfolgt daher die Zielstellung, Forschende im Bereich der Didaktik des Sachunterrichts zu einem verstärkten methodologischen Diskurs anzuregen und diesen anhand von Beispielstudien zu illustrieren.
Gesamtwerk
Perspektiven auf Vielfalt in der frühen Kindheit
Unterschiedliche Perspektiven auf Vielfalt in der frühen Kindheit zu beleuchten und Möglichkeiten auszuloten, wie mit Kindern gemeinsam dazu geforscht werden kann, sind Anstoß und Ziel dieser Publikation. Es wird auf Wissensbestände und Wissensbezüge Bezug genommen, die sich im Kontext von früher Kindheit und Diversität entwickelt und etabliert haben und der Erläuterung unterschiedlicher Methoden und konkreter Erfahrungen Beachtung geschenkt, mit ihnen Perspektiven auf Diversität zu erforschen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Beschreibung und Reflexion des Forschens mit Kindern. Das Buch richtet sich zum einen an Studierende und Forschende der Erziehungswissenschaft und ihrer Nachbardisziplinen. Ihnen gibt es einen Einblick in grundlegende theoretische Rahmungen hinsichtlich der Themenhorizonte Kindheit, Kindheitsforschung und Diversität und stellt ihnen Methoden des Forschens, die den aktiven Einbezug von Kindern ermöglichen, in konzentrierter Weise vor. Darüber hinaus vermittelt es Fachkräften der Elementarpädagogik und Organsisationsleitungen einen Eindruck von Methoden(-reflexionen) und Vorgehensweisen des Forschens mit Kindern und kann ihnen Unterstützung im Rahmen von Entscheidungsprozessen über die Beteiligung an Forschungsprojekten, resp. über deren Initiierung sein.
Gesamtwerk
Lernbegleitung im schulischen Unterricht und in Praxisphasen der Lehrpersonenausbildung
Lehrpersonen haben im Kontext schulischen Lernens die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler in deren Lernprozessen zu begleiten und zu unterstützen. In der Lehrpersonenausbildung nehmen erfahrenere Lehrpersonen als Mentorinnen oder Mentoren in Praxisphasen die Aufgabe wahr, angehende Lehrerinnen und Lehrer in deren professioneller Entwicklung zu begleiten. Beide Handlungsfelder weisen eine Schnittmenge in ihrer Grundstruktur als Handlung zur Unterstützung von Lernen auf, zeigen aber auch Unterschiede hinsichtlich der Beteiligten, der Gegenstände und der Kontexte. Der vorliegende Band leistet im ersten Teil für die beiden Handlungsfelder eine theoretische Grundlegung unter lern-, bildungs- und beratungstheoretischer Perspektive und analysiert die didaktische Gestaltungsebene. Im zweiten Teil werden empirische Zugänge zur Beforschung von Lernbegleitung in den beiden Aufgabenbereichen forschungsmethodologisch erörtert. Anhand mehrerer Studien der Autorin werden zentrale empirische Zugänge und Erkenntnisse exemplarisch aufgearbeitet. Der Band schließt mit einer vergleichenden Zusammenschau der Lernbegleitungsaufgabe im Unterricht und in der Lehrpersonenausbildung und einem Ausblick auf die Förderung von Handlungskompetenzen in diesem Bereich.
Gesamtwerk
Lehrerhabitus
Der Band schließt an praxeologische und kulturtheoretische Zugänge in der Forschung zum Lehrerberuf an. Im Zentrum steht dabei das Habituskonzept von Bourdieu, das einerseits auf die jeweils spezifischen, inkorporiert vorliegenden Haltungen, Orientierungen und impliziten Wissensbestände von Lehrerinnen und Lehrern und andererseits auf die verobjektivierte Erwartungs- und Anforderungsstruktur des schulischen Feldes, auf die Konstruktionen der symbolischen Ordnung von Schule und Unterricht, verweist. Diese doppelte Perspektivierung wird in dem vorliegenden Sammelband aufgegriffen und theoretisch-konzeptionell, methodologisch sowie empirisch weitergeführt. In den Beiträgen werden sowohl Bezüge zur Professionalisierung im Lehrerberuf als auch zur Habitusgenese und -transformation aufgezeigt. Die Praxis hervorbringende Relevanz des (Lehrer-)Habitus wird dabei auch über die Spezifik des Lehrerberufes und das Feld der Schule hinaus sichtbar.
Gesamtwerk
Förderung von Lehrerkompetenzen zur adaptiven Unterrichtsgestaltung
Die vorliegende Studie analysiert, ob sich durch situierte und in hohem Maße anwendungsbezogene Fortbildungssettings Lehrerkompetenzen, die für eine adaptive Unterrichtsgestaltung erforderlich sind, erfolgreich fördern lassen. Damit zielt die Studie darauf ab, das mögliche Potenzial situierter Lernumgebungen für den Bereich der Lehrerfortbildung zu erfassen. Dazu wird domänenspezifisch untersucht, inwiefern sich die Kompetenzen von Erstklasslehrpersonen zur adaptiven Unterrichtsgestaltung durch die Teilnahme an situierten Schriftspracherwerbsfortbildungen weiterentwickeln. Zunächst werden in theoretischer Hinsicht wichtige Zusammenhänge zwischen der Notwendigkeit adaptiver Lehrerkompetenzen, der Bedeutsamkeit wirksamer Fortbildungen und der Relevanz situierter Lernumgebungen für den Professionalisierungskontext thematisiert. Daraus leiten sich die Fragestellungen sowie die Anlage der vorgestellten Untersuchung ab. Im Zentrum der Analysen steht eine möglichst umfassende Ermittlung der Wirksamkeit der situierten Fortbildungssettings. In diesem Zusammenhang werden Ergebnisse aus einer Fragebogen-, Interview-, Video- und Fallstudie trianguliert. Die Befunde weisen in der Summe darauf hin, dass die Weiterentwicklung von (adaptiven) Lehrerkompetenzen durch die hohe Anwendungsorientierung in situierten Fortbildungen begünstigt wird. Aus diesem Potenzial situierter Lernumgebungen können entsprechende Impulse für die Optimierung der dritten Phase der Lehrerbildung gewonnen werden.
Gesamtwerk
Frühe Sprachentwicklung
Dieser Band bietet Studierenden der Pädagogik und Linguistik eine Einführung in den frühen Spracherwerb. Er stellt die aktuellen Debatten zur Sprachentwicklung vor, führt in die Neurophysiologie des Spracherwerbs ein und zeigt, wie Kinder Sprache erleben und im Zusammenspiel motorischer, kognitiver sowie sprachlicher Fähigkeiten erwerben.
Gesamtwerk
Lehrer(in) sein – Lehrer(in) werden – die Profession professionalisieren
Der vorliegende Band folgt der Trias Lehrer(in) sein, Lehrer(in) werden, die Profession professionalisieren. Er widmet sich der Arbeit als Lehrkraft, der Ausbildung zur Lehrkraft sowie Fragen der Professionalisierung von Lehrerberuf und anderen schulischen Professionen. Die Autorinnen und Autoren, die zu diesem Band beitragen, bilden das breite Spektrum an Theoriekonzepten und Ansätzen ab, die sich in Forschung und Lehre mit der Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern beschäftigen. Die einzelnen Kapitel geben auch einen Einblick in die divergierenden grundlagentheoretischen Setzungen und Herleitungen sowie in die Forschungsmethoden, derer sich die verschiedenen Ansätze und Konzepte bedienen, und verknüpfen diese mit Forschungsbefunden sowie ihrer Rezeption und Diskussion in der Fachöffentlichkeit. Das Buch erscheint als Festschrift zum 60. Geburtstag von Ewald Kiel, Ordinarius für Schulpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Gesamtwerk
Engagement und Beanspruchung von Lehrpersonen in der Phase des Berufseintritts
Lehrpersonen haben als Berufsgruppe ein hohes subjektives Beanspruchungserleben. Ihr Beruf gilt als anforderungsreich und herausfordernd bezüglich struktureller Merkmale, Rollenanforderungen und der Gestaltung sozialer Beziehungen. Trotzdem erlebt der Großteil der Lehrerinnen und Lehrer in ihrem Beruf auch viel Freude und Engagement. Dieses Erleben von Beanspruchung und Engagement hängt von sich gegenseitig beeinflussenden arbeitsbezogenen und personalen Bedingungen ab. Die Studie untersucht mittels Strukturgleichungsmodellen den Einfluss von personalen und arbeitsbezogenen Merkmalen auf das Arbeitserleben am Übergang von der Lehrerausbildung in die Berufstätigkeit. Als Grundlage dient das Job Demands-Resources Modell, welches durch die Lern- und Vermeidungsleistungszielorientierung, die Selbstwirksamkeitserwartung sowie durch Persönlichkeitsmerkmale ergänzt wird. Engagement und Beanspruchung werden durch unterschiedliche personale und arbeitsbezogene Merkmale beeinflusst. Zudem gehen aus latenten Profilanalysen die drei Lehrpersonenprofile ,gefährdete Vermeider’, ,selbstwirksame Realisten’ sowie ,engagierte Idealisten’ hervor.
Gesamtwerk
Kultursensitive Entwicklungspsychologie (0–6 Jahre)
Das Lehrbuch stellt die zentralen Grundlagen der Entwicklungspsychologie bezogen auf die ersten sechs Lebensjahre dar. Dabei wird im gesamten Buch eine kultursensitive Perspektive eingenommen und ein Bezug zur Praxis der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik hergestellt. Borke, Lamm und Schröder stellen die zentralen Dimensionen der Entwicklung von null bis sechs Jahren dar. Dabei werden Entwicklungstheorien, wie z.B. die Bindungstheorie, sowie unterschiedliche Entwicklungsbereiche, u. a. die emotionale Entwicklung, die Sprachentwicklung, die kognitive Entwicklung, die Entwicklung des Spielverhaltens sowie der Sensorik und Motorik beschrieben. Praktische Beispiele vertiefen die theoretische Darstellung und regen zur Reflexion an. Erstmals im deutschsprachigen Raum werden durchgängig unterschiedliche kulturelle Entwicklungspfade berücksichtigt. Dieses zentrale Merkmal des Buches ermöglicht die Entwicklung von Handlungsstrategien für einen systematischen Umgang mit kultureller Vielfalt.
Gesamtwerk
Körperbehindertenpädagogik
Die Pädagogik für Menschen mit Beeinträchtigungen der körperlichen und motorischen Entwicklung befindet sich angesichts der Inklusion im schulischen und außerschulischen Kontext in einem umfassenden Veränderungsprozess. Ziel aller pädagogisch-therapeutischen Unterstützung ist ein (weitgehend) selbstbestimmtes Leben in sozialer Interaktion und Teilhabe. Dieses Kompendium verpflichtet sich diesen Ansprüchen. Die Leser werden eingeführt in den Gesamtkomplex: Inklusion von Menschen mit Körperbehinderung, Personengruppe, Behinderungsformen, Entwicklungsbedingungen, pädagogische Intervention, historische Entwicklungen, Zusammenarbeit mit Eltern, Professionalisierung von Pädagogen sowie theoretische Grundpositionen auf der Basis eines konstruktivistisch fundierten Erziehungs- und Bildungsbegriffs.
Gesamtwerk
Inklusion im Sachunterricht
Seit einigen Jahren liegt im Kontext der Didaktik des Sachunterrichts eine Vielzahl von Arbeiten zur Frage von Inklusion und Sachunterricht vor. Es wurden erste Vorschläge für Planungshilfen für inklusiven Sachunterricht entwickelt, in verschiedene Diskurse eingebracht und zum Teil kritisch diskutiert. Empirische Arbeiten zur Frage von Sachunterricht(-sdidaktik) und Inklusion liegen jedoch erst in Ansätzen vor, womit die themenbezogenen Diskussionen (noch) einer soliden fachdidaktischen empirischen Basis entbehren. Gleichwohl sind in den letzten Jahren verschiedene Forschungsprojekte initiiert worden, von denen zu erwarten ist, dass sie dazu beitragen werden, diese Forschungslücke Stück für Stück zu schließen. Im hier vorliegenden Band werden Forschungsergebnisse aus Projektzusammenhängen, Qualifikationsarbeiten, Praxis- und Lehr-/Lernprojekten dargestellt, die Fragen zum Anspruch von Inklusion an die Didaktik des Sachunterrichts aus unterschiedlichen Perspektiven aufgreifen. Er zeigt damit ein breites Spektrum von Beiträgen zur aktuellen sachunterrichtsdidaktischen Inklusionsforschung auf.
Gesamtwerk
Historisch Arbeiten
Historisch Arbeiten – eine praktische Hilfestellung in allen Phasen des Geschichtsstudiums. Historisch Arbeiten ist ein Handwerk, und zwar eines der schönsten Handwerke der Welt. Es gelingt nur mit Begeisterung - und mit Übung, in allen seinen typischen Phasen: im Suchen und Finden, im Lesen und Denken sowie im Schreiben und Reden. Wie man diese Phasen am besten gestalten und etwa Hausarbeiten erfolgreich erstellen kann, führt dieses Lehrbuch anhand von prägnanten Beispielen anwendungsorientiert vor. Als Handreichung mit Ratschlägen aus der Praxis ist es ein wertvoller Begleiter für das Studium der Geschichte: in allen ihren Epochen, vom Proseminar bis zur Abschlussarbeit. Das Lehrbuch enthält alles, was Studierende der Geschichtswissenschaften über historisches Arbeiten wissen müssen. Die Ratschläge sind durch praktische Beispiele leicht anwendbar. Ein großer Schritt zu erfolgreichen Haus- und Abschlussarbeiten.
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