Unterrichtsmaterialien 19. Jahrhundert: Ganze Werke Seite 6/10
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Geschichte
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Gesamtwerk
Die Russische Revolution 1917
Die Russische Revolution hat die Welt verändert. Das Studienbuch wählt einen neuen Blick auf die Ereignisse. Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Lebenswelten. Aus der Sicht von Akteuren, ihren Wahrnehmungen, Erfahrungen und Verhaltensweisen in den beiden Metropolen Petrograd und Moskau, in kleineren Städten und in Dörfern, im Zentrum und an der Peripherie des Reiches verfolgen die Autorinnen und Autoren den revolutionären Prozess: die Voraussetzungen der Revolution, den Verlauf des Jahres 1917, die Hoffnungen und Enttäuschungen, die mit der Revolution verbunden waren, das Leid, das sie über viele Menschen brachte, ihre Resonanz in der Welt ebenso wie die Ziele der Revolutionäre und die langfristigen Utopien, schließlich das Schicksal der Revolution in den folgenden Jahrzehnten. Gefragt wird auch danach, was von der Russischen Revolution bleibt, wie sie erinnert wird.
Gesamtwerk
Lernzirkel Geschichte: Deutsches Kaiserreich
Dieser Lernzirkel zum Thema Deutsches Kaiserreich bietet Ihnen 15 Lernstationen in drei Schwierigkeitsstufen. Die sechs Pflichtstationen liegen zur Binnendifferenzierung in einer Standard- und einer vereinfachten Version vor. Neben den Lösungen zur Selbstkontrolle steht außerdem ein Abschlusstest zur Verfügung. Allgemeine Informationen zum Kaiserreich, Biografien der Hauptakteure, Reichsverfassung, Sozialgesetze wie auch Imperialismus - alle wesentlichen Aspekte werden schülergemäß in vielfältigen Aufgaben erarbeitet. Neben Textarbeit und Bildanalysen erstellen Ihre Schüler beispielsweise auch Mindmaps und Diagramme, um sich das Wissen anzueignen. Einfach kopieren oder ausdrucken - schon ist der Lernzirkel einsetzbar!
Gesamtwerk
Wie war das doch gleich? - Einstiegsstunden nach den Sommerferien (Klasse 5-10)
Die erste Stunde nach den Sommerferien gestaltet sich oft schwer. Die Bücher sind noch nicht ausgegeben und die Erinnerung an den Stoff des vergangenen Schuljahres hat sich über die Ferien verflüchtigt.
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Gesamtwerk
Geschichte bilingual unterrichten
Bilingualer Geschichtsunterricht ist mittlerweile an zahlreichen Schulen fest etabliert. Historisches Lernen soll hier Hand in Hand mit dem Erlernen einer Fremdsprache gehen. Lehrerinnen und Lehrer stellt dies vor große Herausforderungen. Nicht zuletzt, weil eine Didaktik des bilingualen Geschichtsunterrichts nach wie vor nicht vorliegt. Der erste Teil dieses Bandes stellt die Frage nach den curricularen, schulischen und didaktischen Rahmenbedingungen eines gelingenden bilingualen Geschichtsunterrichts. Der zweite Teil steht ganz im Zeichen der unterrichtspraktischen Anwendung dieser Befunde. Exemplarisch werden zum Unterrichtsgegenstand „Imperialismus“ die Lernpotentiale bilingualen Geschichtsunterrichts aufgezeigt und verschiedene methodische Zugänge diskutiert.
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Erinnern und Gedenken
Die Weltöffentlichkeit horchte auf, als in den letzten Wochen und Monaten Nachrichten bekannt wurden, dass die Terroristen des so selbst genannten „Islamischen Staates“ systematisch antike Kulturstätten in ihrem Einflussbereich zerstören.Worum geht es den Kulturbarbaren des IS? Auf der einen Seite darum, durch den Verkauf von Raubgütern die Fortführung des Krieges zu finanzieren, auf der anderen Seite aber auch darum, durch die Zerstörung dessen, was nicht verkauft werden kann, die Erinnerung an die vielfältige altorientalische Vor- und Frühgeschichte mit ihren zahlreichen Gottheiten, die nicht in das Weltbild der Terroristen passen, gewaltsam auszulöschen und damit der Vergessenheit anheimzugeben. Neu sind solche gezielten Zerstörungen indes nicht, die Vergangenheit ist voll mit Beispielen von Fällen, in denen Erinnerungen an vorangegangene Kulturen zerstört wurden. Unter dem Terminus damnatio memoriae sind solche Versuche, die Erinnerung an den Gegner aus dem kollektiven Gedächtnis auszulöschen, bekannt, die Bücherverbrennungen im Mai 1933 wären ein Beispiel aus der deutschen Geschichte dafür. Aleida Assmann prägte die Bezeichnung des strafenden Vergessens dafür. Die Beiträge dieser Ausgabe von geschichte für heute nehmen verschiedene Beispiele in den Blick, unter welchen Bedingungen Erinnerungen erhalten, überformt oder ausgelöscht werden, und dringen damit nicht nur zu einem zentralen Thema der Geschichte vor, sondern hinterfragen auch kritisch die Funktionen des Unterrichtsfaches Geschichte bei der Herausbildung und Tradierung von Mythen selbst. Das aktuelle Zerstörungswerk des „IS“ mag ein – wenn auch trauriger – Anlass sein, diese Frage wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Von der Dampfmaschine zum Internetche
Die im 19. Jahrhundert einsetzende Industrialisierung hat die Lebenswelt der Menschen binnen kürzester Zeit radikal und in allen Bereichen verändert. Die Folgen dieser Entwicklung bestimmen nicht nur die Welt, in der wir heute leben, sondern werden sich auch in der Zukunft fortsetzen. Für Schülerinnen und Schüler ist die Industrialisierung deshalb ein Thema mit starkem Gegenwartsbezug. Neben Quellen zur „klassischen“ Industrialisierung des langen 19. Jahrhunderts bietet dieses Heft zahlreiche Materialien zu den Industriellen Revolutionen des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Industrialisierung wir für Schülerinnen und Schüler so als bis heute andauernder Prozess verständlich, der spürbare Auswirkungen auf ihren Alltag hat.
Gesamtwerk
Das Deutsche Kaiserreich
Wie entwickelte Preußen sich zur Großmacht? Wie sah die deutsche Außenpolitik im späten 19. Jahrhundert aus? Und was hat es mit dem Schlieffen-Plan auf sich? Mithilfe der vorliegenden Kopiervorlagen lernen Ihre Schüler die wichtigsten Fakten und Zusammenhänge rund um das Deutsche Kaiserreich (1871-1918) kennen. Das insgesamt 20 Unterthemen umfassende Material bietet schülergerecht aufbereitetes Arbeitsmaterial, das sich ideal für das selbstständige Arbeiten anbietet. Zudem schult es den Umgang mit Quellenmaterial wie beispielsweise Karikaturen, Reden und historischem Landkartenmaterial. Durch die eigenständige Bearbeitung der Arbeitsblätter informieren sich die Schüler nicht nur umfassend über diese Epoche, sondern haben auch die Möglichkeit, sich zu den geschichtlichen Ereignissen ihr eigenes Urteil zu bilden. Der umfangreiche Lösungsteil kann auch im Rahmen einer Selbstkontrolle eingesetzt werden.
Gesamtwerk
Vom Kolonialismus zur Globalisierung
Reinhard Wendt bietet seinen Lesern keine der üblichen historischen Darstellungen europäischer Kolonialherrschaft. Vielmehr erzählt er die Geschichte der Interaktionen, der Kontakte und Austauschprozesse zwischen Europa und der Welt seit 1500. Europa trug dazu bei, das Gesicht der Welt politisch, ökonomisch und kulturell zu verändern. Gleichzeitig aber verwandelte es sich seinerseits durch die Vielfalt der Impulse, die es aus der überseeischen Welt empfing. Seine Geschichte wird hier in ihrer Abhängigkeit von materiellen und immateriellen Importen aus der Fremde geschildert. Zahlreiche Karten, Abbildungen und Fallbeispiele veranschaulichen diese spannend geschriebene "europäische Weltgeschichte". Die zweite Auflage wurde ergänzt und aktualisiert; auch neueste Entwicklungen sind berücksichtigt.
Gesamtwerk
Nation und Nationalismus
Bisweilen werden die in Geschichte lernen angebotenen Themen von der Wirklichkeit überholt. Man hätte, angesichts der Meldungen über das weltweite Wiedererstarken des Nationalismus, den Gegenwartsbezug im Basisartikel beinahe täglich ändern können. Überall gewinnen nationalistische Parteien an Zustimmung. In einem solchen Klima ist es umso wichtiger, dass sich Schülerinnen und Schüler reflektiert mit dem Konstrukt der Nation auseinandersetzen. Die Kernbotschaft dieser Strömungen besteht darin, einer verunsicherten Bevölkerung zu vermitteln, ihre Lage würde sich verbessern, wenn die Politik sich auf die „eigenen Leute“ konzentrieren würde. Diese Prognose wird durch propagandistische Argumente gestützt: ethnische wie kulturelle Vielfalt sei eine Gefahr, gefährde die Versorgung mit Wohnungen, Arbeitsplätzen oder Sozialleistungen und schränke die Entfaltungsmöglichkeit der nationalen Mehrheit ein. Bei näherem Hinsehen erweisen sich diese Argumente jedoch als falsch, erlogen, wissenschaftlich überholt oder zu kurz gegriffen. Ihre Stärke beziehen sie aber nicht aus rationaler Überzeugungskraft, sondern aus einer Kanalisation von Irrationalität und Emotionalität. Mit rationalen Argumenten sind extreme Nationalisten kaum zu erreichen. Mit rationalen Argumenten kann man aber vielleicht denjenigen ein Angebot machen, die nicht auf diese Rattenfänger hereinfallen wollen. Die Artikel dieses Heftes bieten dazu die Möglichkeit.
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"Verkabeln" der Welt - als die Telegrafie an die Macht kam (Klasse 8)
Was ist Telegrafie? Wie und wann entstand sie? Welche positiven und negativen Auswirkungen hatte sie auf die verschiedenen Bereiche der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Und weshalb ist diese Erfindung auch heute noch von großer Bedeutung? Ihre Schülerinnen und Schüler bekommen in dieser Unterrichtseinheit die Möglichkeit, sich mit diesen Fragestellungen zu beschäftigen.
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Wiring the World - the Invention of Telegraphy. Eine bedeutende Erfindung in den Kontext des 19. Jahrhunderts einordnen und Gegenwartsbezüge herstellen
Die Telegrafie gilt heute als eine der bahnbrechendsten Erfindungen des 19. Jahrhunderts. Was genau versteht man unter Telegrafie? Welche positiven und negativen Auswirkungen hatte diese Erfindung auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der damaligen Zeit? Weshalb ist sie auch heute noch von großer Bedeutung? Und welche Parallelen lassen sich zwischen der Telegrafie und dem Internet ziehen? In der vorliegenden Unterrichtseinheit setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen Fragestellungen auseinander. Im Rahmen eines Gruppenpuzzles beschäftigen sie sich anhand von Bild- und Textquellen mit der Entwicklung sowie den Auswirkungen der Telegrafie.
Gesamtwerk
A Change of Political Arenas? Nineteenth-Century German Immigration to the US: Die Auswanderung in die USA als eine enge Verflechtung der deutschen mit der amerikanischen Geschichte verstehen
Etwa ein Viertel der heutigen US-amerikanischen Bevölkerung hat deutsche Wurzeln. Dies ist unter anderem auf die deutsche Amerika-Auswanderung während des 19. Jahrhunderts zurückzuführen, die als Massenmigration in der Geschichte gilt. Vielen politisch motivierten Auswanderern gelang es, in ihrer Wahlheimat neue politische Betätigungsfelder zu finden: sei es im amerikanischen Bürgerkrieg oder im Anti-Slavery Movement. Was hat die Menschen damals zur Auswanderung bewogen? Haben sich ihre Hoffnungen in der "Neuen Welt" erfüllt? Wie haben die deutschen Auswanderer ihre neue amerikanische Heimat geprägt? Anhand eines Gruppenpuzzles und einer Debatte erarbeiten die Lernenden weitgehend selbstständig die Auswanderungsgründe und die Identitätssuche der Deutsch-Amerikaner in den USA.
Gesamtwerk
VIPs of World History: from Antiquity to Present. In einem Kartenspiel historische Persönlichkeiten wiederholen und vorstellen
Welcher englische König ließ zwei seiner Ehefrauen hinrichten? Wessen Porträt findet sich auf der amerikanischen Ein-Dollar-Note? Und wer ist laut Ranking des Forbes Magazine 2015 die mächtigste Frau der Welt? In dieser spielerischen Unterrichtseinheit wiederholen Ihre Schüler wichtige historische Persönlichkeiten mithilfe von VIP-Spielkarten. Anschließend stellen sie den Mitschülern ihre VIPs z. B. in Drei-Schritt-Interviews oder im Kugellager vor.
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Kolonialismus und Imperialismus
Die Nachwirkungen des europäischen Imperialismus im 19. und 20. Jahrhundert prägen bis heute das Gesicht ganzer Kontinente und das Geflecht der internationalen Beziehungen. Es ist deshalb verkürzt, die Epoche nur als Vorspiel zum Ersten Weltkrieg zu betrachten. Vielmehr müssen auch die kolonialisierten Gebiete selbst und die Aufarbeitung der imperialistischen Vergangenheit durch die ehemaligen Kolonialmächte in den Blick genommen werden. Das Heft geht beiden Aspekten am Beispiel des Herero-Aufstands nach. Es erschließt anhand zahlreicher Quellen die Realität deutscher Kolonialpolitik, die im ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts mündete. Und es zeigt auf, wie die bundesrepublikanische Gesellschaft nach 1945 mit den Ereignissen in Deutsch-Südwestafrika umgegangen ist. Debatten der Gegenwart über mögliche deutsche Entschädigungsleistungen schließen das Heft und fordern die Schülerinnen und Schüler zu begründeten Werturteilen auf.
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Verkabeln der Welt
Was ist Telegrafie? Wie und wann entstand sie? Welche positiven und negativen Auswirkungen hatte sie auf die verschiedenen Bereiche der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft? Und weshalb ist diese Erfindung auch heute noch von großer Bedeutung? Ihre Schülerinnen und Schüler bekommen in dieser Unterrichtseinheit die Möglichkeit, sich mit diesen Fragestellungen zu beschäftigen.
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Carrot and Stick - Bismarck's Domestic and Foreign Policies. Grundzüge seiner Politik erfassen und beurteilen
Mit dem deutschen Kaiserreich entsteht erstmals auf deutschem Boden ein einheitlicher Staat, der von Bismarck maßgeblich geprägt wird. Warum heißt es, Bismarck habe mit Zuckerbrot und Peitsche regiert? Wie versuchte er, das neue Reich außenpolitisch abzusichern? Und warum heißt die Hauptstadt von North Dakota Bismarck? Mithilfe von Rätseln, selbst verfassten Briefen und Standbildern finden die Schüler Antworten auf diese Fragen und stellen in einem Brettspiel ihr Wissen unter Beweis.
Gesamtwerk
Fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht
Wenn Unterricht variable Problemlösungen ermöglichen soll, muss er zuweilen fachübergreifend und fächerverbindend angelegt sein, da die alltäglichen Anforderungen, vor denen Jugendliche und Erwachsene stehen, oft nicht mit dem Wissen eines Faches zu bewältigen sind. Lernende verstehen Entstehungs- und Problemzusammenhänge zwischen Vergangenheit und Gegenwart bzw. Zukunft besser, wenn eine fachübergreifende Fragestellung die Klammer zwischen dem Unterricht in Geschichte sowie z. B. Politik und Ethik bildet. Auch ist fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht geeignet, wenn geklärt werden soll, warum bei der Legitimation von Politik auf Geschichte Bezug genommen wird. Ein ästhetisch-kritischer Umgang mit Produkten überbordender Geschichtskultur wird in Zusammenarbeit mit Kunst, Literatur und Musik gefördert.Dieses Heft gibt Anregungen für die Erlangung historischer Kompetenzen durch fachübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht.
Gesamtwerk
Friedensschlüsse
Über viele Epochen galt Krieg und Normalzustand und der Friede als Ausnahmefall. In der Gegenwart haben sich die Vorzeichen verkehrt. Dennoch ist die Frage nach den Bedingungen eines dauerhaften Friedens nicht weniger komplex. Wie können ehemalige Gegner miteinander leben, ohne dass daraus ein neues Gegeneinander entsteht? Das vorliegende Heft betrachtet exemplarisch die großen Friedensschlüsse seit der Frühen Neuzeit: den Westfälischen Frieden, den Wiener Kongress, den Versailler Vertrag und schließlich das Potsdamer Abkommen. Die je spezifischen Voraussetzungen von Friedensschlüssen werden in den Blick genommen, um nach den Bedingungen eines tragfähigen und nachhaltigen Friedens zu fragen. Die zahlreichen Materialien schärfen den Blick der Schülerinnen und Schüler für die Herausforderungen der Gegenwart – sei es in Afghanistan, Syrien oder anderswo. Zwei Kapitel über aktuelle Konflikte und den erinnerungskulturellen Umgang mit Sieg und Niederlage schließen das Heft ab.
Gesamtwerk
Geschichte handlungsorientiert: Neuere Geschichte
Geschichte durch eigenes Tun begreifen: Mit diesen Materialien setzen sich Ihre Schüler handlungsorientiert mit historischen Entwicklungen und Veränderungen der neueren Geschichte auseinander. Dabei lehnt sich der Band eng an die Struktur der Kerncurricula an. Über das eigene Tun erschließen sich die Schüler die wichtigsten geschichtlichen Themenbereiche, wie zum Beispiel den Kampf um Menschenrechte und bürgerliche Freiheit, den technologischen Wandel, die Armut und Ausbeutung der Menschen oder den Weg zum Deutschen Kaiserreich. Durch ihren klaren, schülergerechten Aufbau können die Schüler die Materialien, die Möglichkeiten zur Differenzierung und zur inhaltlichen Vertiefung bieten, eigenständig bearbeiten. Alle Arbeitsblätter zur Erarbeitung der historischen Kontexte in 5 Kapiteln sind mit Karten- und Bildmaterial illustriert.
Gesamtwerk
Industrialisierung
Wie kaum ein anderes Thema im Geschichtsunterricht führt die Industrialisierung Lernende an strukturelle Spezifika moderner Gesellschaften heran, die auch für die Gegenwartsorientierung wichtig sind. Sie vermittelt, wie mittels Maschinisierung und Rationalisierung die Wirtschaft permanent effektiviert wird und wie sich dies auf die Arbeit auswirkt. Es kann erkannt werden, wie wirtschaftliches Wachstum mit der Expansion von Städten und Ballungsräumen zusammenhängt; es kann begriffen werden, dass ein unreglementierter Wettbewerb häufig mit Formen der Kostensenkung verbunden ist, die die Lebensqualität der Menschen schädigen und deshalb den staatlichen Gesetzgeber auf den Plan rufen usw. Das Thema regt immer wieder dazu an, mit den Schülerinnen und Schülern nicht nur über den Preis und die Gefahren des technisch-ökonomischen Fortschritts und des unbegrenzten Wirtschaftswachstums nachzudenken, sondern auch darüber, wie wir eigentlich heute und in Zukunft produzieren, arbeiten und leben wollen.
Gesamtwerk
Kirche ohne Juden
Die Rolle der Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus ist Thema in der Sekundarstufe II, in einigen Bundesländern auch schon ab Jahrgangsstufe 9. Die Annäherung erfolgt wirksam und eingängig über konkrete Lebensgeschichten einzelner Personen. Damit geht biographisches Lernen über in ein tieferes Verständnis der historischen Sachverhalte. 1. Welche Vorgeschichte hat das Thema »Kirche und Nationalsozialismus« eigentlich? Die Geschichte des Christentums ist von Anfang an auch durch religiösen Antijudaismus geprägt. Antijüdisches Denken zieht sich wie ein roter Faden vom Mittelalter über Luther bis zu Adolf Stoeckers »Christlich-Sozialer Bewegung«, in der sich bereits Ende des 19. Jahrhunderts christlich motivierter Antisemitismus zeigte. 2. Wie hat sich die Kirche zur Zeit des Nationalsozialismus positioniert? Dazu werden die "Deutschen Christen" näher in den Blick genommen; die Thüringer Deutschen Christen, von Leffler und Leutheuser gegründet, gab es schon ab 1928. Der thüringische Landesbischof Martin Sasse, der sogar am 9. November 1938 die Pogrome guthieß, wird konfrontiert mit dem Pfarrer Ernst Flatow, dem seine jüdische Herkunft zum Verhängnis wurde. 3. Wer hat sich in dieser Zeit für die Juden und die sogenannten »Judenchristen« eingesetzt? Der Fokus liegt hier auf Ina Gschlössl, Marga Meusel, Elisabeth Schmitz und Katharina Staritz sowie Julius von Jan und Theophil Wurm.4. Wie kann mit der kirchlichen Schuld nach 1945 umgegangen werden? Exemplarisch steht das Verhalten der beiden Leiter des von 1939-1945 in Eisenach existierenden kirchlichen »Entjudungsinstitutes«,Siegfried Leffler und Walter Grundmann. Dr. Oliver Arnhold ist Kernseminar- und Fachleiter für Evangelische Religionslehre in Detmold und Dozent für Religionspädagogik und kirchliche Zeitgeschichte an den Universitäten Bielefeld und Paderborn.
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Die Kelten – Geschichte, Kultur und Sprache
Wer waren die Kelten? Woran glaubten sie? Wie sprachen sie? Und warum spielen sie für das Selbstverständnis Europas eine so große Rolle? Unter den zahlreichen, teilweise üppig bebilderten, neueren Büchern über die Kelten fehlt bislang ein Studienbuch, das den gegenwärtigen Stand der internationalen keltologischen Forschung prägnant, gut verständlich und mit ausführlichen Hinweisen auf weiterführende Literatur zusammenfassend darstellt. Der vorliegende Band leistet eben dies. Er richtet sich nicht nur an Keltologen, sondern auch an Vertreter benachbarter Fächer wie etwa der Archäologie, Geschichts-, Sprach- und Literaturwissenschaft, Theologie, Religionswissenschaft und Europäischen Ethnologie. Darüber hinaus bietet er allen an der keltischen Kultur Interessierten eine Fülle zum Teil schwer zugänglicher Informationen und vielfältige Anregungen.
Gesamtwerk
Vom Alten Reich zum Deutschen Bund 1789 - 1815
Die Bände der Reihe Seminarbuch Geschichte sind speziell für die Anforderungen der BA/MA-Studiengänge an den Hochschulen konzipiert. Sie zeichnen sich durch ihre Perspektivenvielfalt aus und die damit verknüpfte Mischung von inhaltlicher und methodischer Einführung. Jeder Band beleuchtet die jeweils behandelte Epoche aus mehreren Blickwinkeln: Politik / Staat, Wirtschaft / Soziales, Kultur / Kirche, Gesellschaft / Alltag. Ein weiteres Merkmal der Reihe ist ihr Dreiklang aus inhaltlicher Analyse, Forschungsperspektiven und Quellenpräsentation in den einzelnen Kapiteln. Dieser Band von Johannes Süßmann zeigt, wie die Deutschen sich in Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution politisiert und neu erfunden haben.
Gesamtwerk
"Einigkeit und Recht und Freiheit!"
Warum waren die Deutschen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert unzufrieden? Welche Forderungen stellten sie an die herrschenden Fürsten? Warum scheiterte die Revolution von 1848 trotz erster Erfolge? Anhand von schriftlichen und bildlichen Quellen, der Analyse von Statistiken und Abbildungen sowie selbstständigen Internetrecherchen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit der Revolution von 1848. Sie erarbeiten sich wichtige Einblicke in die Entstehung, den Verlauf sowie die Schwierigkeiten dieser ersten deutschen Revolution.
Gesamtwerk
Happy Birthday, Bismarck!
Bismarckstraße, Bismarckplatz, Bismarck-Schule, Bismarckturm, Bismarckdenkmal, Bismarckhering? Wer war eigentlich dieser Bismarck und was zeichnet ihn aus? Wie ist zudem Bismarcks Person und Handeln zu bewerten? Das können Ihre Schülerinnen und Schüler an sieben Lernstationen selbstständig erfahren. Für schnellere und leistungsstärkere Lernende steht eine zusätzliche Station zur Verfügung, an der sie ihr zuvor erworbenes Wissen anwenden können, indem sie ein eigenes Bismarck-Denkmal entwerfen.
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