Unterrichtsmaterialien Altertum: Ganze Werke Seite 5/14
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Geschichte
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Deutungskämpfe
Deutungskämpfe sind das Thema des diesjährigen Historikertages in München. In einem Interview erläutert Prof. Dr. Eva Schlotheuber, Vorsitzende des Verbandes der Hirstorikerinnen und Historiker Deutschlands, welche Bedeutung Deutungskämpfe heute innerhalb von politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Debatte haben und um welche Deutungen konkret gestritten wird. Leonhard Schumacher vergleicht in seinem Beitrag "Republiken am Abgrund: Triumvirat und Ermächtigungsgesetz" historische Vorgänge in der Antike und der Moderne: Die im Detail vielfach untersuchten Probleme der lex Titia vom November 43 v. Chr. und des sogenannten Ermächtigungsgesetzes Hitlers vom März 1933 bieten aus der Rückschau in Methode, Zielsetzung und Wirkung deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede.
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111 Funfacts für den Geschichtsunterricht 5-7
Bisher lief die Stunde so gut, doch plötzlich droht eine Flaute - Sie merken, wie die Motivation der Klasse schwindet und immer mehr Schüler*innen langsam abschweifen. Sie werfen einen Blick ins Schulbuch, doch irgendwie fehlt das gewisse Etwas, um den Schüler*innen das Thema wieder schmackhaft zu machen. Das kennen Sie sicher. Doch ab jetzt können Sie ruhig und entspannt bleiben, denn Sie haben unsere spannenden, witzigen und skurrilen Funfacts in der Tasche! Mit diesen 111 Fakten zu allen lehrplanrelevanten Epochen haben Sie wirklich für jede Situation die passende Story zur Hand, um Ihre Schüler*innen wieder abzuholen und für das aktuelle Thema zu begeistern. Die 111 Funfacts bieten Ihnen aber noch viel mehr Einsatzmöglichkeiten: Vom spannenden Aufhänger als Stundeneinstieg, über die witzige Auflockerung einer zähen Unterrichtseinheit, bis hin zur kleinen Belohnung am Ende der Stunde ist alles dabei. Und auch privat glänzen Sie mit diesem Bonuswissen über Ihr Fachgebiet - als witziger Gesprächseinstieg oder spannende Anekdote. Die Funfact-Karten sind ansprechend illustriert, decken die zentralen Lehrplanthemen des Faches Geschichte ab und sind sofort einsetzbar. So überraschen Sie Ihre Klasse mit spannendem Wissen und wecken ihr Interesse am Fach Geschichte ganz neu. Und wer weiß? Vielleicht sind ja auch Sie immer wieder aufs Neue überrascht! Die Themen: Schreckenerregende Steinzeit; Abenteuerliches Ägypten; Glorreiches Griechenland; Ruhmreiches Rom; Mächtiges Mittelalter. Inhaltliche Schwerpunkte: Stundeneinstieg; Motivationsphase; Spiele und Rätsel; Auflockerung.
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Die Olympischen Spiele
Als im 19. Jahrhundert die antiken Spielstätten von Olympia im Zuge archäologischer Ausgrabungen freigelegt wurden, wuchs der Wunsch nach einer Wiederbelebung der Spiele. 1896 wurde der Wunsch erfüllt. Seitedem finden die Olympischen Spiele alle vier Jahre unter weltweitem Aufsehen statt. Doch wie liefen die Spiele in der Antike ab? Was kennzeichnete den Vorgänger der neuzeitlichen Spiele? Und worin unterscheiden sich die Spiele der Antike von denjenigen der Neuzeit? Diesen und anderen spannenden Fragen geht die vorliegende Einheit auf den Grund.
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Sternstunden Geschichte 5-6
Besondere Stunden im Fach Geschichte: Jede einzelne Unterrichtsstunde im Fach Geschichte spannend, unterhaltsam und methodisch vielseitig zu gestalten, ist für Lehrer gar keine leichte Aufgabe. Damit der Geschichtsunterricht in den Klassen 5 und 6 aber immer ganz besonders wird, liefert Ihnen dieser Band Materialien für wahre Sternstunden im Fach Geschichte. Unterrichtsmaterialien für fertige Stunden: Sie erhalten mit diesem Band Stundenverläufe und Materialien für fertige Unterrichtsstunden im Fach Geschichte. Behandelt werden Themen wie das Leben in vorgeschichtlicher Zeit, das alte Ägypten, das antike Griechenland oder das Weltreich der Römer. Auch für Prüfungsstunden: Steht bei Ihnen vielleicht ein Unterrichtsbesuch oder eine Prüfungsstunde an? Die Sternstunden Geschichte dieses Bandes sorgen dafür, dass Ihre Unterrichtsstunde ein voller Erfolg wird. Sie glänzen durch Ihre Leistung und Ihre Schüler bekommen spannenden Geschichtsunterricht geboten. Die Themen: Geschichte - ein neues Fach; Leben in vorgeschichtlicher Zeit; Ägypten - eine altorientalische Hochkultur; Griechenland im Altertum; Das Weltreich der Römer. Der Band enthält: Unterrichtsideen und vielfältige Materialien für Sternstunden im Fach Geschichte; über 80 Kopiervorlagen mit Lösungen. Inhaltliche Schwerpunkte: Sternstunden; besondere Stunden; Methoden; methodisch vielseitig; Frühgeschichte; Ägypten; Griechenland; Römisches Reich; Rom.
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Vor- und Frühgeschichte
Wir wissen sehr wenig über die Vor- und Frühgeschichte, jeder neue Fund kann die bisherigen Erkenntnisse grundlegend infrage stellen. Gerade auf jüngere Kinder übt diese Zeit aber eine große Faszination aus. Das Thema ist also ein guter Ausgangspunkt, um Schülerinnen und Schüler für Geschichte zu begeistern. Das vorliegende Heft bietet zahlreiche Arbeitsblätter, damit das gelingt. Die Materialien ermöglichen Schülerinnen und Schüler eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Vor- und Frühgeschichte über das Schulbuch hinaus. Bei Kindern beliebte Themen wie Stonehenge und der Ötzi sind bewusst in das Heft aufgenommen.
Verwandte Themen
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Digitale Spiele im Geschichtsunterricht
Digitale Spiele sind fester Bestandteil der Kultur und Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern. Vielfach behandeln sie historische Themen und prägen somit Vorstellungen von Geschichte. Dieses Heft erschließt digitale Spiele als Medium für das historische Lernen und wirbt für einen bewussten und reflektierten Umgang mit ihnen im Unterricht. Die zahlreichen im Heft versammelten Materialien ermöglichen die Behandlung eines bisher kaum erschlossenen Genres im Geschichtsunterricht. Schülerinnen und Schüler lernen so, ein äußerst populäres geschichtskulturelles Produkt kritisch zu hinterfragen. Dies sorgt für eine hohe Motivation und stärkt zugleich die Kompetenz im Umgang mit dem Medium.
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Alte Geschichte studieren
Der Band bietet sämtliche Basisinformationen zum Studium der Alten Geschichte. Behandelt werden Gegenstand und Fragestellungen des Faches sowie die Quellenkunde einschließlich der Hilfs- und Nachbardisziplinen und spezieller Zugangsweisen. Das Buch führt in die grundlegenden Arbeitstechniken und Darstellungsformen (Materialerschließung, Materialbewältigung, Darstellung) ein und gibt nützliche Hinweise zur Orientierung in der Universität, zur sinnvollen Anlage des Fachstudiums bis hin zu möglichen Berufsfeldern und Perspektiven.
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Renaissance
Die Renaissance war „wie alle Geschichte, widersprüchlich und kompliziert“. Bei der zeitlichen Eingrenzung der Epoche sind sich die Historiker uneins. Dauerte sie nur wenige Jahrzehnte oder ging sie über vier Jahrhunderte? Mehr Einigkeit herrscht darin, dass Renaissance in den verschiedenen Teilen Europas nicht gleich Renaissance war und die Hochburg in Italien lag, worauf sich die vorliegenden Unterrichtsmaterialien konzentrieren. Konsens herrscht darüber, dass die Epoche zur Herausbildung des Individuums beigetragen hat und die Antike das zentrale Vorbild war. Die Schriften der antiken römischen und griechischen Gelehrten dienten jedoch auch dazu, an Bestehendem Kritik zu üben. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Renaissance-Geschichte ist ihre Rezeption. Daher wird der nachträglichen Deutung und Interpretation viel Raum in den Materialien gegeben.
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Curtius Rufus und die Geschichte Alexanders des Großen
Der römische Historiker Curtius Rufus bietet mit seinem Werk "Historiae Alexandri Magni Macedonis" das einzige umfassende lateinische Geschichtswerk über Alexander. Die Unterrichtsreihe konzentriert sich dabei auf die fiktive schriftliche Auseinandersetzung zwischen Alexander und seinem Kontrahenten Darius III. Übersetzen und erschließen Sie mit Ihrer Klasse die Briefe, die Curtius Rufus die beiden Könige schreiben lässt und führen Sie sie ein in das Genre der römischen Biografie. Die Einheit ist für die Übergangsphase konzipiert und ideal für den Einstieg in die Lektüre, beispielsweise in dem Themenkomplex Macht und Politik, geeignet.
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Lernplakate gestalten im Geschichtsunterricht 5-6
Nachhaltig lernen mit Lernplakaten Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Schüler*innen des Geschichtsunterrichts in den Klassen 5 und 6 die Lerninhalte schnell wieder vergessen? Hier können ansprechende und gut strukturierte Lernplakate helfen, welche den Jugendlichen ständig präsent und vor Augen sind. Lernplakate zu wichtigen Lehrplanthemen In diesem Band finden Sie Arbeitsblätter als Kopiervorlagen zu acht zentralen Lehrplanthemen des Geschichtsunterrichts mit Texten, Fragen und Bildern. Sie leiten die Schüler*innen zur selbstständigen Erarbeitung der Lerninhalte an und helfen ihnen bei der Übertragung relevanter Informationen auf das persönliche Lernplakat. Motiviert arbeiten im Geschichtsunterricht Die Tatsache, dass die Schüler*innen kreativ werden können und am Ende ein schönes Endergebnis in den Händen halten, wirkt zusätzlich motivierend. Gleichzeitig wird der Lernstoff besonders gut und nachhaltig im Gedächtnis der Jugendlichen verankert. Die Themen: Von der Altsteinzeit zur Jungsteinzeit; Das Leben in der Steinzeit; Die Hochkultur am Nil: Ägypten; Das alte Ägypten; Die Wiege der Antike: Griechenland; Das Leben im antiken Griechenland; Die Ausbreitung des Römischen Reiches; Das Leben im Römischen Reich: Rom. Der Band enthält: methodisch-didaktische Hinweise zur Lernplakaterstellung; einen Bewertungsbogen; eine Sammlung von allgemein verwendbaren Illustrationen für die Lernplakate; acht Themeneinheiten mit Arbeitsblättern, Bildmaterial, Lösungen und Fotos der fertigen Lernplakate. Inhaltliche Schwerpunkte: Präsentation; Visualisieren; Selbsttätigkeit; Ergebnissicherung; Alternative; Leistungsmessung; Leistungsbewertung.
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Unterrichtsplanung II
Unterrichtsplanung II - Geschichte in Wiss. u. Unterr. Nr. 5/6 2021
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Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit
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Demokratia -
„Demokratie“ und „Republik“ sind heute selbstverständliche und wohlgelittene Begriffe unseres Gemeinwesens. Ihren Ursprung haben sie in der Antike. Die timokratische Ordnung, die Solon einführte, um soziale Gegensätze in einer Zeit schwerer Krisen zu beseitigen, stellte eine Vorform der Demokratie dar. Die Reformen des Kleisthenes halfen ihr schließlich, die athenische Staatsform der nächsten Jahrhunderte zu werden. Aristoteles Einteilung in drei gute und drei schlechte Staatsformen, zu letzteren zählte er die Demokratie, belasteten den Begriff „Demokratie“ jedoch im Folgenden erheblich. Erfolgreicher schien zunächst das Konzept der Römischen Republik. Warum? Anhand zahlreicher Primärquellen erarbeiten sich die Schüler die Entstehung der athenischen Demokratie, vergleichen sie mit der Verfassung der Römischen Republik und setzen sich mit ihrer Rezeption in der Moderne auseinander.
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Macht Umwelt Geschichte?
Das Forschungsfeld „Umweltgeschichte“ hat sich seit den 1990er Jahren stark gewandelt. Ging es bis dahin hauptsächlich um Verschmutzungsprobleme als unerwünschtes Nebenprodukt der Industrialisierung, hat der Boom der Globalgeschichte auch der Umweltgeschichte neue Fragestellungen und Forschungskontroversen eröffnet. Eine Grundfrage lautet seither, ob Umweltprobleme als klassische Gemeinwohlthemen zu betrachten sind, die auf technische Mittel und politisch-administrative Maßnahmen setzen oder ob es sich um einen breiten Kampf um Gerechtigkeit handelt, den bestimmte sozial oder ethnisch definierten Gruppe als „environmentalism of the poor“ führen? Der „Environmental Justice Atlas“ umfasste im September 2020 insgesamt 3267 Fallgeschichten aus aller Welt und bildet eine ernüchternde Lektüre hinsichtlich der Wirksamkeit von Umweltbewegungen. Der Aufsatz von Frank Uekötter zeigt die Interdependenzen entgrenzter Umweltgeschichte an den Beispielen der Eukalyptusplantagen als „Bäume der Diktatoren“, den Bananenplantagen in Honduras, den Fleischbaronen von Chicago oder der Produktion des Guano-Düngers in Peru. Eine intendierte Geschichte der materiellen Lebensgrundlagen steckt erst in den Anfängen, da die Umweltgeschichte innerhalb der Wissenschaften immer noch eine prekäre Randexistenz führt. Der Aufsatz von Uwe Walter gibt zunächst einen knappen Überblick zu antiken Sichten auf Mensch, Umwelt und Klima. Anthropogene Einflüsse spielten lokal und regional durchaus eine Rolle, aufs Große gesehen freilich nicht, schon wegen der im Vergleich mit der Moderne geringen Bevölkerungsdichte. Im Mittelpunkt stehen die Eigenart des mittelmeerischen Klimas und dessen Veränderungen über die lange Dauer der Antike. Als gesichert kann ein begünstigendes „römisches Klimaoptimum“ zwischen 200 v. Chr. und 200 n. Chr. gelten, während in der Spätantike eine Kaltzeit andere Krisenfaktoren (u. a. Epidemien, reichinterne Konflikte, Migrationen) offenbar verstärkte. Aus der historischen Rückschau ergibt sich in jedem Fall die Einsicht, dass Menschen in der Antike auf einen Klimawandel mit Anpassung und Kreativität reagierten – die Vorstellung, man könne die Veränderungen durch ein globales Regime aufhalten, erscheint aus dieser Perspektive geradezu irregeleitet und geeignet, Ressourcen in großem Umfang falsch einzusetzen. Anhand von zwei ausgewählten Themenbereichen befasst sich der Aufsatz von Karl-Josef Burkard mit der heute üblichen Einbeziehung wirtschaftspolitischer Fragestellungen in den Geschichtsunterricht. Das erste Beispiel behandelt die „Tulpenmanie“ in den Niederlanden des 17. Jhs. zur Zeit der Anfänge der kapitalistischen Wirtschaftsweise mit ihren charakteristischen Institutionen wie Aktiengesellschaften und Börsen. Die Niederlande wurden zum damaligen Weltfinanzzentrum und setzten den Freihandel als Postulat des ökonomischen Liberalismus gegen den Protektionismus der merkantilistischen Wirtschaftsweisen. Beispiel zwei betrachtet die krisenverschärfende Sparpolitik der Regierung Brüning der keynesianischen Wirtschaftspolitik zur Zeit des amerikanischen New Deal gegenüber. Den Schülern eröffnen sich durch diesen Vergleich wichtige Einsichten in fundamentale Zusammenhänge von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik, darunter die Kreislaufwirkungen pro- und antizyklischer Konjunkturpolitik und die Bedeutung wirtschaftswissenschaftlicher Paradigmenwechsel. Im Geschichtsunterricht dienen diese wirtschaftsgeschichtlichen Betrachtungen in erster Linie einem tieferen Verständnis der historischen Zusammenhänge und danach erst der ökonomischen Bildung.
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Deutsche Sprachgeschichte
Der Band bietet einen systematischen Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache vom Althochdeutschen bis zur Gegenwart. Der Band bietet: Vorgeschichte des Deutschen: Indogermanisch und Germanisch; Darstellung des Sprachwandels auf allen Sprachebenen: Laut, Wort, Satz, Text; Einbettung der Sprache in die Geistes- und Kulturgeschichte. utb basics: Lehrbücher mit einem klaren Konzept: Merksätze, Definitionen und Boxen erleichtern das Lernen; Abbildungen, Karten und Grafiken veranschaulichen den Lernstoff; Übungsfragen ermöglichen die gezielte Prüfungsvorbereitung.
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Historisches Lernen im Fächerverbund
Historisches Lernen im Fächerverbund
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Haptische Zugriffe auf Gegenstände – eine Chance für historisches Lernen?
Die Vorteile haptischer Zugriffe für das Lernen werden – häufig unter dem Schlagwort der Handlungsorientierung – immer wieder hervorgehoben. Aktuell erfahren Haptik und damit verbunden die Auseinandersetzung mit (historischen) Gegenständen auch in der Geschichtsdidaktik eine größere Aufmerk-samkeit. Dieser Sammelband diskutiert aus fachwissenschaftlicher, fachdidaktischer und pädagogischer Perspektive das Potenzial des „Anfassens, Ausprobierens und Anfertigens“ für historisches Lernen. Die einzelnen Beiträge, die Impulse geben wollen, liefern sowohl theoretische und empirische Überlegungen als auch vielfältige ganz praktische Beispiele, um Haptik und (historische) Gegenstände in den Geschichtsunterricht zu integrieren. Der Sammelband richtet sich damit nicht nur an Geschichtsdidaktiker*innen der ersten und zweiten Ausbildungsphase, sondern empfiehlt sich auch (Geschichts-)Lehrpersonen in der Schule.
Gesamtwerk
Urteilsbildung im Geschichtsunterricht
Historische Urteilsbildung ist für das Fach Geschichte grundlegend. Sie ist eng mit dem Ziel des Geschichtsunterrichts verknüpft, die Fähigkeit zum historischen Denken und damit die Ausbildung eines reflektierten Geschichtsbewusstseins zu fördern. Doch was ist eigentlich ein historisches Urteil, und was bedeutet es historisch zu urteilen? Wie lässt sich ein Geschichtsunterricht planen und durchführen, der die Lernenden dazu befähigt, eigene historische Urteile zu bilden und sich kritisch mit den Urteilen anderer auseinanderzusetzen? Und wie kann man überhaupt die Qualität historischer Urteile in Schule und Alltag einschätzen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, führt der vorliegende Band aus psychologischer, geschichtswissenschaftlicher und geschichtsdidaktischer Perspektive in das Thema Urteilsbildung ein. Im Zentrum steht ein Modell historischer Urteilsbildung, das zur Planung, Durchführung und Evaluation von Geschichtsunterricht genutzt werden kann. Unterrichtsbeispiele für die Sekundarstufe I und II konkretisieren und veranschaulichen die Ausführungen praxisnah.
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Alte Geschichte
Was ist überhaupt Alte Geschichte? Wie kann ich mein Studium der Alten Geschichte erfolgreich gestalten? Welche Berufsperspektiven habe ich? Dieses praxisbezogene Handbuch vermittelt alles Wissenswerte zum Einstieg in die Alten Geschichte und zum Studium dieses Faches. Der Aufbau des Buches orientiert sich an althistorischen Proseminaren. In kompakter Form erläutert es auf der Grundlage von Quellenbeispielen die geschichtswissenschaftlichen Forschungsmethoden. Neben den literarischen Zeugnissen werden verschiedene Quellentypen wie Inschriften oder Münzen thematisiert und die damit verbundenen Arbeitstechniken der Nachbar- und Hilfswissenschaften vorgestellt. Die Studieneinführung ist durch die zielgerichteten Literaturhinweise, die zahlreichen Illustrationen und den hohen Praxisanteil ein wertvolles Hilfsmittel nicht nur für Studienanfänger.
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Ostmitteleuropa nach 1918
Die Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg führte zu einer historischen Zäsur, die nicht nur die politische Landkarte dieses Teils der Welt veränderte, sondern auch die Flucht und Vertreibung von mehr als einer Million Menschen zur Folge hatte. Im Mittelpunkt stand dabei der am 10. August 1920 unterzeichnete Vertrag von Sèvres, der letzte der fünf Pariser Vorortverträge, die nach der Niederlage des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten unterzeichnet worden waren. Der Vertrag von Sèvres sollte nach dem Willen der Siegermächte eine quasi-koloniale Ordnung in den Gebieten umsetzen, die bis dahin dem Osmanischen Reich gehörten. Dies beinhaltete die Absicht, das Territorium der heutigen Türkei zu zerlegen und in Einflussbereiche zu unterteilen. Das türkische Volk widersetzte sich jedoch diesem „Todesurteil“; und vier Jahre nach dem Waffenstillstand von Mudros musste die Suche nach Frieden im Orient nahezu von vorne beginnen. Das Ergebnis war der Frieden von Lausanne vom 24. Juli 1923, der der Region eine völlig andere Nachkriegsordnung gab, als es der Vertrag von Sèvres vorgesehen hatte. Während der Vertrag von Sèvres von den Türken als nationale Demütigung wahrgenommen wurde, half der Vertrag von Lausanne ihnen, ihren Wunsch nach nationaler Selbstbestimmung zu verwirklichen. Józef Piłsudski (1867 – 1935) verkörpert wie kein anderer die Wandlungen der polnischen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Vater der 1918 wiedererlangten Unabhängigkeit und Verteidiger der Freiheit gegen den Bolschewismus. Aber er putschte auch 1926 gegen eine gewählte Regierung und regierte Polen bis zu seinem Tod autoritär. Der Beitrag von Stephan Lehnstaedt untersucht die Mystifizierung Piłsudskis seit der Zwischenkriegszeit, aber auch den Wandel der Perzeptionen angesichts der Umbrüche 1945 und 1990. Außerdem wird gezeigt, wie die heutige polnische Regierung den „Vater des Vaterlands“ mit seinen vormodernen Staatsvorstellungen in ihr Geschichtsbild vom ethnisch homogenen Nationalstaat integriert.
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Quellen der Antike
Zurück zum Ursprung historischen Wissens: „Quellen der Antike“ zeigt an konkreten Beispielen, wie Quellen aus der griechischen und römischen Antike analysiert werden. Anhand historiographischer und anderer literarischer Texte, Inschriften und Bildern werden die Methoden der Analyse und Interpretation vorgestellt. Leitfragen erleichtern den Einstieg in die selbstständige Quellenarbeit.
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Verstehen sichern
„Verstehen sichern“ ist das zentrale Anliegen dieses Buches, das die fachdidaktische mit der sonderpädagogischen Perspektive verknüpft. Die Autorinnen stellen die Schüler*innengruppe der Hörgeschädigten in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen. Sie erläutern Auswirkungen dieser unsichtbaren Behinderung auf sprachliche Verstehensprozesse, die kognitive und emotionale Entwicklung sowie auf den Aufbau des Geschichtsbewusstseins und entwickeln ein inklusives Setting, das diesen differenten Entwicklungen auf drei Ebenen didaktisch begegnet: der Klassenraumgestaltung, der Visualisierung und Strukturierung der Lerninhalte sowie der Veranschaulichung und Entlastung von Sprache. An zwei Beispielen für den Geschichtsunterricht werden diese verstehenssichernden Maßnahmen veranschaulicht. Das Buch enthält zahlreiche Anregungen für den Umgang mit Verstehensproblemen und ist auch für den inklusiven Unterricht in anderen kommunikationsintensiven Fächer wie Politik, Religion und den Fremdsprachen hilfreich.
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Hansebilder
In den Beiträgen dieser Ausgabe wird das Hansebild der aktuellen Forschung beleuchtet. Dabei wird die Hanse gegenwärtig als loser Zusammenschluss von Kaufleuten und Städten zur Beförderung gemeinsamer primär wirtschaftlicher Interessen verstanden. Jenseits dieses allgemeinen Verständnisses haben verschiedene Forschungsstränge vor allem die Heterogenität und die dynamische Entwicklung dieses Phänomens betont, das über ein halbes Jahrtausend in Nordeuropa wirkte. Nicht begründet in der Forschung ist allerdings der heute in der Öffentlichkeit beliebte EU-Vergleich. F. Bernward Fahlbusch untersucht die Darstellung der Hanse in den Schulbüchern der Generation ca. 2005 bis 2020 und prüft, ob die Fortschritte der Historiographie Berücksichtigung gefunden haben. Besonderes Gewicht wird dabei auf die Rezension der (unzulänglichen) kartographischen Darstellungen gelegt.
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Ergebnissicherung
Fragt man Schülerinnen und Schüler, was ihnen im Geschichtsunterricht besonders wichtig ist, kommt häufig nicht – was man als Lehrkraft gerne hören würde –, dass er interessant und spannend sein oder dass er Anlässe zur Diskussion bieten soll, sondern dass die Stunde eine klare, übersichtliche und einprägsame Ergebnissicherung beinhalten soll. Wie eine solche Ergebnissicherung gelingen kann und welche Methoden es dafür gibt, zeigt das vorliegende Heft: Es stellt unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Sicherung vor, versammelt aber auch Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler selbstständig analog ihre Ergebnisse zusammenfassen und strukturieren können. Darüber hinaus geben Beiträge Anregungen für Formen, die im Klassenunterricht eingesetzt werden und neben der Sicherung zur Unterstützung des Erkenntnisgangs der Lernenden beitragen. Fragt man Schülerinnen und Schüler, was ihnen im Geschichtsunterricht besonders wichtig ist, kommt häufig nicht – was man als Lehrkraft gerne hören würde –, dass er interessant und spannend sein oder dass er Anlässe zur Diskussion bieten soll, sondern dass die Stunde eine klare, übersichtliche und einprägsame Ergebnissicherung beinhalten soll. Wie eine solche Ergebnissicherung gelingen kann und welche Methoden es dafür gibt, zeigt das vorliegende Heft: Es stellt unterschiedliche Möglichkeiten digitaler Sicherung vor, versammelt aber auch Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler selbstständig analog ihre Ergebnisse zusammenfassen und strukturieren können. Darüber hinaus geben Beiträge Anregungen für Formen, die im Klassenunterricht eingesetzt werden und neben der Sicherung zur Unterstützung des Erkenntnisgangs der Lernenden beitragen.
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Lerntheke altes Rom – So lebten die Römer
Kolosseum, Forum Romanum, Badeanstalten ... Neben diesen Orten werden im Material auch die praktischen Aspekte des Wohnens und der Versorgung der Stadt behandelt. Die Schüler erhalten einen breit gefächerten Überblick über das Leben in Rom, das sie mit ihrem Alltagsleben vergleichen können. Auf altersangemessene Weise können sie dadurch eine „fremde“ Lebenswelt kennenlernen und eigene Erfahrungen einbringen.
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