Unterrichtsmaterialien Geschichte: Ganze Werke Seite 24/25
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Geschichte
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RAABE
Gesamtwerk
Konflikt oder Kooperation? Ein Simulationsspiel zum Kalten Krieg
Die kaum zu überwindenden Interessendivergenzen zwischen den einstigen Kriegsalliierten führten zur Teilung Deutschlands und bedingten den Kalten Krieg. Über vier Jahrzehnte blieb das Verhältnis der beiden Lager gespannt. Wechselseitiges Misstrauen und Bedrohungsängste charakterisieren den Ost-West-Konflikt. Erst mit dem Zerfall der Sowjetunion endete die Konfrontation. Im Zuge des Simulationsspieles gewinnen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Eigendynamik des Kalten Krieges und begreifen, dass politische Entscheidungen nicht immer aufgrund rationaler Überlegungen getroffen werden. Die eigenen Erfahrungen werden durch eingehende Quellenanalyse untermauert.
Gesamtwerk
Der Investiturstreit
Kaiser oder Papst – wer ist das Oberhaupt der Christenheit? Mitten im Winter 1076/77 zieht Heinrich IV. über die Alpen, um sich vom Kirchenbann lösen zu lassen. Sein Gang nach Canossa ist bis heute sprichwörtlich. Doch die Interpretation von Gesten über Zeitgrenzen hinweg ist nicht einfach. Ließ Heinrich Papst Gregor VII. keine Wahl, als ihm zu vergeben und den Kirchenbann zu lösen, oder hätte Canossa auch anders ausgehen können? In Canossa kulminierte eine spannungsgeladene Geschichte, in der ein reformorientierter Papst auf die Freiheit der Kirche vor weltlicher Gewalt pochte. Die Kaiser büßten ihre Mittlerstellung zu Gott ein. Seit dem 12. Jahrhundert küssten sie dem Papst vor der Krönung die Füße.
Gesamtwerk
Patrizier, Bürger, Zunftgenosse – Wie lebten die Menschen in der mittelalterlichen Stadt?
Vom 12. bis 14. Jahrhundert kam es in Europa zu einer Urbanisierungswelle. Der Bevölkerungsanstieg, der sich ab dem 10. Jahrhundert durch die Verbesserung der allgemeinen Bevölkerungsversorgung abzeichnete, ließ eine neue mittelalterliche Form des Zusammenlebens entstehen. Neben der ländlichen, grundherrschaftlichen Abhängigkeit zwischen Grundherren, Hörigen und Leibeigenen entwickelte sich parallel das nicht immer konfliktfreie Zusammenleben zwischen Stadtherren, Patriziern und Bürgern mit ihrer eigenen, in weiten Teilen frei zu nennenden Gesellschaftsstruktur. Die Stadt im Mittelalter als Wirtschaftszentrum führte nicht zuletzt zu einem zunehmenden politischen Einfluss mit steigendem Machtpotenzial gegenüber den Territorialfürsten. Die Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Quellen und einer Lernerfolgskontrolle an Stationen soll Wissen und Erkenntnisse über diese Thematik des gar nicht so „dunklen Mittelalters“ vertiefen.
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Gesamtwerk
Die Kriegsschuldfrage 1914 – ein Tribunal
Sich ein begründetes Urteil bilden zu können, gehört zu den wichtigsten Zielen historischen Lernens – auch für die Sekundarstufe I. Am besten gelingt dies, wenn an kontrovers diskutierte Fragen der Geschichte angeknüpft wird. Die „Kriegsschuldfrage“ ist eine solche Problematik. In einem gerichtsähnlichen Verfahren – einem Tribunal – setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Forschungspositionen auseinander, üben die genaue Beweisführung, den reflektierten Umgang mit Quellen und kreatives Agieren in ihren zugewiesenen Rollen.
Gesamtwerk
Tabu Geschichte
Beim Spiel TABU spielen immer zwei Teams gegeneinander, wobei es Ziel ist, durch schnelles Erraten von Begriffen ohne Verwendung von so genannten TABU-Wörtern viele Punkte zu erreichen. Ein Teammitglied umschreibt den gesuchten Begriff, der Rest des Teams versucht, den Begriff zu erraten. Das gegnerische Team kontrolliert das Geschehen.
Verwandte Themen
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Die Verarbeitung des Holocaust im Comic – Unterrichtsmaterialien zu Art Spiegelman: Maus I und II
Juden als Mäuse, Katzen als Deutsche. Aus Auschwitz wird „Mauschwitz“. Die Bildsprache ist plakativ – grausame Szenen eines Comics in Schwarz-Weiß. Lässt sich der Holocaust derart abbilden? Ist eine solche Darstellung der Vergangenheit angemessen? Autor und Zeichner Art Spiegelman dokumentiert die Geschichte seines Vaters, eines Auschwitz-Überlebenden, und damit auch das Schicksal seines Bruders Richieu sowie seiner Mutter Anja. Die ersten Fragmente erschienen 1971/72. „Maus“ ist beeindruckend wie strittig und eignet sich gut zur Vertiefung des Themas, können doch Fragen nach der Angemessenheit des Umgangs mit der Geschichte, nach dem Leben nach Auschwitz bis hin zur fragwürdigen Vermarktung des Holocaust durch die Medien daran diskutiert werden. An die Analyse schließt sich die Produktion eigener „Strips“ an.
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Der Schatten der Geschichte – Vom Umgang mit dem Nationalsozialismus im Westen Deutschlands nach 1945
Die Frage nach dem Umgang mit der Geschichte des Dritten Reiches prägt die deutsche Gesellschaft bis in die Gegenwart. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus ist mittlerweile selbst Gegenstand der Geschichtsschreibung und somit auch des Geschichtsunterrichtes geworden. Diese Einheit untersucht exemplarisch die Jahre 1945 bis 1965. Ein Schwerpunkt liegt auf der Analyse des Wirkungszusammenhanges zwischen der Vergangenheit und dem Selbstverständnis der Deutschen seit Ende des Krieges. Nicht zuletzt ist die Frage nach einer besonderen Verantwortung junger Deutscher zu stellen. Hierzu wird zeitgenössisches Quellenmaterial mittels verschiedener Methoden bearbeitet. Entsprechende Aktualisierungen sollen die Schülerinnen und Schüler zur Herausbildung einer eigenen Meinung über die Versuche und Möglichkeiten, mit der Vergangenheit des eigenen Landes umzugehen, motivieren.
Gesamtwerk
Gottes fromme Krieger – der lange Schatten der Kreuzzüge
Töten im Namen Gottes – keine Idee mobilisierte im Mittelalter so viele Europäer wie die bewaffnete Wallfahrt ins Heilige Land. Die Kreuzzüge – ein lange abgeschlossenes Kapitel der Geschichte? Für die Gotteskrieger des Dschihad ist der Kampf der Kulturen von grausamer Aktualität. Wie entstand die mittelalterliche Kreuzzugsbewegung? Was ereignete sich während der Kreuzzüge? Welche Folgen für Orient und Okzident sind bis heute spürbar? Die Reihe lädt ein, Parallelen und Unterschiede zwischen der mittelalterlichen Kreuzzugsidee und dem modernen Dschihad-Gedanken zu analysieren. Methodisch verknüpft die Einheit klassische Formen der Quellenarbeit mit kontroversen Diskussionen in der Lerngruppe angesichts einer Renaissance des „heiligen Krieges“.
Gesamtwerk
„Von Homer inspiriert ...” – Dichtung und Wahrheit in Wolfgang Petersens „Troja” Verfilmung
Zu allen Zeiten hat der Mythos bzw. die Geschichte des trojanischen Krieges die Menschen fasziniert. So verwundert es nicht, dass Regisseur Wolfgang Petersen den Stoff aus Homers „Ilias” aufgreift und mit internationaler Starbesetzung (u. a. Brad Pitt, Eric Baba, Orlando Bloom) neu verfilmt. Indem sie die Laokoon-Szene aus Vergils „Aeneis” (II, 40-240) mit der Szene aus Petersens Troja-Verfilmung (2003) vergleichen, setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Medium Film auseinander. Sie erstellen ein Filmprotokoll, das nicht nur den Inhalt der einzelnen Sequenzen, sondern auch die Kameraführung, Einstellungsgröße und Perspektive festhält. Durch den Vergleich der Quelle Vergils und der modernen Verfilmung lernen die Jugendlichen, Informationen aus Film und Fernsehen zu hinterfragen und ein kritisches Bewusstsein zu entwickeln.
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Geschichte des 19. Jahrhunderts – Teil III: Die soziale Frage
Der dritte Teil der Geschichte des 19. Jahrhunderts behandelt die zentralen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und auch politischen Probleme, die die industrielle Revolution in Deutschland auslöste. Im Zentrum steht die soziale Frage. Es geht um die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiterschaft, die in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung ausmacht. Aber die soziale Frage ist zugleich mehr. Ihre Lösung zielt auf die Integration von Adel und Bürgertum und der neuen sozialen Schicht, der Industriearbeiterschaft, in die sich herausbildende industrielle Gesellschaft. Versuche zur Lösung der sozialen Frage heben auf Hilfe für die Arbeiterschaft im Rahmen der bestehenden Gesellschaft ab. Neben diese Versuche treten der revolutionäre Ansatz von Karl Marx, die politische Lösung durch Gründung einer Arbeiterpartei durch Ferdinand Lassalle und die Sozialgesetzgebung Bismarcks.
Gesamtwerk
Mythos Napoleon – ein Lernzirkel
Napoleon kam aus dem Nichts, um Europa zu beherrschen. Er eroberte so viel Macht wie vor ihm nur die römischen Cäsaren. Am Ende verlor er innerhalb von Tagen alles. Im Exil blieb ihm nichts – außer der Erinnerung. Es entstand die Legende des Kaisers und Staatsmanns, der die Vision eines modernen Europas hatte. Feldherr, Staatsmann oder Despot? – eigenständig untersuchen die Schülerinnen und Schüler Person und Mythos Napoleons. Aufstieg und Fall, militärische Leistung und politische Fehlurteile, Glanz und Elend stehen im Zentrum der Reihe. Der Lernzirkel ist konzipiert für die Klassen 7–9. Methodisch fördert er eigenständiges Arbeiten und die selbstständige Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler.
Gesamtwerk
Properamus Mogontiacum – Auf nach Mainz!
Im Rahmen einer vor- und nachzubereitenden Tagesexkursion nach Mainz soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, einen Eindruck zu gewinnen vom Leben der im Militärlager angesiedelten Soldaten und der im Umfeld wohnenden romanisierten Zivilbevölkerung, von religiösen Vorstellungen und technischen Errungenschaften sowie von der Geschichte und militärischen Bedeutung einer der wichtigsten Provinzhauptstädte des Römischen Reiches. Die Exkursion führt sowohl durch die Stadt Mainz als auch bedeutende Museen und lädt ein, mithilfe vorbereiteter Arbeitsblätter bedeutende Exponate aus der Römerzeit zu entdecken. Einzuplanen sind jeweils eine Unterrichtsstunde für die Vor- und Nachbereitung sowie ein Schultag für die Exkursion.
Gesamtwerk
„Adressat unbekannt” – mit einem Briefroman in die Geschichte des Nationalsozialismus
Die gleichsam spannende, berührende wie tragische Geschichte der beiden Freunde Max Eisenstein und Martin Schulse vor dem Hintergrund des Nazi-Regimes wird die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann ziehen. Die Handlung, die sich als Briefwechsel entfaltet, schafft einen intimen Rahmen, der Identifikation und Nacherleben der unfassbaren, mittlerweile historisch anmutenden, in ihrer Aussage aber erschreckend aktuellen Ereignisse ermöglicht. Gerade die zunehmende Fremdenfeindlichkeit, die erschreckende Salonfähigkeit nationalsozialistischen Gedankengutes und nicht zuletzt der langsam einsetzende Mangel an Zeitzeugen machen es dringend ratsam, nach neuen Wegen der Auseinandersetzung mit dem Kapitel des Nationalsozialismus zu suchen. Kressman Taylors „Adressat unbekannt” könnte eine solche Spur bieten, da Geschichte hier personalisiert erfahrbar und nachvollziehbar geschildert wird. Diese Reihe lädt ein, das Thema „Judenverfolgung im Dritten Reich” einmal anders anzugehen.
Gesamtwerk
„Rambo” und das „Mädchen auf dem Fluss” – die Aufarbeitung des Vietnamkrieges in Spielfilmen
Die Unterrichtseinheit untersucht die Darstellung des „Mythos Amerika” im Film. Sie versteht sich als Ergänzung des 2003 erschienenen Beitrags „Vietnam – das Scheitern einer Weltmacht” (II H 3.3) und lässt sich auch im Kontext anderer Unterrichtsreihen zur US-amerikanischen Zeitgeschichte z. B. bei den Themen Kolonialismus/Dekolonialisierung und Neokolonialismus einsetzen. Mithilfe vorwiegend amerikanischer Spielfilme, in denen das politisch-militärische Engagement der USA in Vietnam und das Trauma der Niederlage in sehr unterschiedlicher Form aufgearbeitet wurden, üben und vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenz im Umgang mit dem Medium Film.
Gesamtwerk
Geschichte des 19. Jahrhunderts – Teil II: Die konstitutionelle Frage
Das Streben sowohl des Bürgertums als auch unterbürgerlicher Schichten nach Mitwirkung im Staat wird – neben den Versuchen der Kulturnationen nach Herstellung eines Nationalstaates – zum dominierenden Merkmal des 19. Jahrhunderts. Die vorliegende Unterrichtssequenz thematisiert den (letztlich gescheiterten) Versuch des liberalen Bürgertums in Deutschland, den Modernitätsrückstand gegenüber den westeuropäischen Staaten wie England und vor allem Frankreich wettzumachen und einen national geeinten deutschen Verfassungs- und Rechtsstaat zu gründen. Die didaktisch-methodische Vorgehensweise schließt die Lehrerdarbietung unverzichtbar ein, hebt aber immer wieder auf die (weithin) selbstständige Arbeit der Oberstufenschülerinnen und -schüler anhand von Quellen, Texten, Karten und Bildern ab.
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Der Wiener Kongress – Welttheater und erste europäische Friedensordnung
1814 – Europa steht Kopf. Nach den Napoleonischen Kriegen will der aufgewühlte Kontinent nur noch eines: zur Ruhe kommen. Die Franzosen sollen in ihre Schranken verwiesen und das Mächtegleichgewicht neu geordnet werden. Auf einem Kongress und auf dem Wege der Diplomatie soll die Neuordnung Europas beschlossen werden, so haben es die Monarchen vereinbart. Wer aber waren die Leitfiguren des Wiener Kongresses und welche zentralen Interessen verfolgten sie? Wie einigten sich die Großmächte in Europa nach den Napoleonischen Kriegen auf eine Neuordnung Europas? Und wie gelang es ihnen, eine neue Art der Diplomatie zu entwickeln und dabei gleichzeitig ein System der Friedenssicherung zu errichten, das bis zum Ersten Weltkrieg Bestand hatte? Anhand von zahlreichen Karten, Schaubildern und Quellentexten erarbeiten sich die Lernenden grundlegende Kenntnisse über die Ausgangslage des Wiener Kongresses 1814, die Hauptprobleme der Agierenden und die gemeinsame Sorge um die Rückkehr Napoleons.
Gesamtwerk
Geschichte des 19. Jahrhunderts – Teil I: Die nationale Frage
Nationale Strömungen sind im 19. Jahrhundert in allen europäischen Staaten von großer Geschichtsmächtigkeit gewesen. Diese Unterrichtseinheit verdeutlicht anhand ausgewählter Beispiele, welche territorial-politischen Probleme das Streben von Kulturnationen nach Herstellung eines Nationalstaates aufgeworfen hat. Neben Italien und Polen rückt sie vor allem die Entwicklung Deutschlands im 19. Jahrhundert und die Errichtung des Deutschen Kaiserreiches 1871 in den Mittelpunkt. Am Beispiel Deutschlands wird auch der frühe Umschlag nationalen Denkens und Fühlens in nationalistische Vorstellungen und die problematische Stellung nationaler Minderheiten aufgezeigt. Die didaktisch-methodische Vorgehensweise schließt die Lehrerdarbietung unverzichtbar ein, hebt aber immer wieder auf die selbstständige Arbeit der Schülerinnen und Schüler anhand von Quellen, Texten, Karten und Bildern ab.
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„Luther. Er veränderte die Welt für immer.”
Der Luther-Film Eric Tills wurde neben „Findet Nemo” und dem „Wunder von Bern” zu einem der größten Kinoerfolge im Jahre 2003. Sein Einsatz im Unterricht soll eine Einführung in den schwierigen Fragenkomplex der Reformation ermöglichen. Dies geschieht anhand ausgewählter Filmszenen, mithilfe derer untersucht wird, welche Informationen und Emotionen sie transportieren, und vermöge ihrer Gegenüberstellung mit vorwiegend zeitgenössischem Quellenmaterial. Ausgewählte Beispiele veranschaulichen im Kontrast zum modernen Massenmedium „Film” die Bedeutung der damaligen Medienrevolution für die Reformation.
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Tagebuch einer Burgbelagerung (Klasse 7/8)
Diese Unterrichtseinheit lädt ein, sich mit dem Aufbau von Burgen, dem Leben der Menschen dort sowie Formen mittelalterlicher Burgbelagerung auf kreative Art und Weise auseinander zu setzen. Mithilfe von Schreibaufträgen versetzen sich die Schülerinnen und Schüler in Belagerte wie Belagerer hinein, und gewinnen auf diesem Wege Einsicht in die Situation von Menschen in schwieriger Lage und die Problematik ihrer Entscheidungen. In diesem Projekt machen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema „Burg und Kriegsführung im Mittelalter“ in einer Form vertraut, die es ihnen ermöglicht, weit gehend selbstständig ein Thema zu erforschen und auf kreative Weise tätig zu werden. Eine Schülerarbeit, die in einer 7. Klasse entstand, zeigt, wie man Aufgaben mit Witz und Fantasie lösen kann.
Gesamtwerk
Die Stalin-Note vom 10.März 1952 - eine verpasste Chance zur Wiedervereinigung? Eine Podiumsdiskussion für die Sekundarstufe II
War Stalins Vorschlag für einen Friedensvertrag mit einem wiedervereinigten Deutschland nur ein propagandistisches Manöver oder ein ernst gemeintes Verhandlungsangebot? Eine Kontroverse innerhalb der Geschichtswissenschaft wird zum Anlass historischen Lernens. Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst den Inhalt der Stalin-Note und den historischen Kontext kennen, in den sie einzuordnen ist. In einer Podiumsdiskussion übernehmen sie die Perspektiven zeitgenössischer politischer Entscheidungsträger, die sie auf der Basis z. T. wenig bekannter Quellen entwickeln. Abschließend reflektieren sie aus der historischen Distanz die grundsätzliche Problematik.
Gesamtwerk
Alexander der Große (Klasse 6/7)
Schon zu Lebzeiten wurde Alexander zum Mythos. Er selbst stilisierte sich als homerischer Heros, die moderne Beurteilung schwankt zwischen Heldenverehrung und nüchterner Skepsis. In nur acht Jahren legte Alexander mit seiner Armee gut 35.000 Kilometer zurück. Als er mit 32 Jahren starb, hatte er durch seine Eroberungen ein Imperium geformt, das einzigartig blieb in der Weltgeschichte. Wer aber war jener König, der in jugendlichem Übermut ein Reich von Griechenland bis nach Indien, vom Kaukasus bis nach Ägypten eroberte und von der Verschmelzung der griechischen und persischen Kultur träumte? Im Mittelpunkt dieses Beitrages stehen die Person und Taten Alexanders des Großen. Der erste Teil beschäftigt sich mit dem jungen Alexander, seiner Erziehung, Ausbildung und dem ihn prägenden Milieu. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler vieles über den antiken Schulbetrieb und über die Vorstellungswelt der damaligen Könige und Adligen. Der zweite Teil behandelt die Feldzüge Alexanders, wobei seine mutmaßlichen Motive im Vordergrund stehen. Im letzten Teil sollen den Schülerinnen und Schülern die Auswirkungen der Welteroberung auf die Person Alexanders, auf dessen engste Umgebung und auf seine Soldaten vor Augen geführt werden.
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Der Weg zur Macht: Die politischen Ämter im alten Rom
Der Beitrag führt die Schülerinnen und Schüler durch einen handlungsorientierten Ansatz unmittelbar an die Verfassungsstruktur der römischen Republik heran. Die spielerische Herangehensweise steht im Mittelpunkt dieser Unterrichtssequenz, sie kann ergänzt werden durch eine Leistungskontrolle sowie durch die eigene Ausgestaltung von Aktionskarten, die in den Spielverlauf integriert werden können. Durch den besonderen methodischen Zugang des Spiels wird zum einen der durch das achtjährige Abitur veränderten Altersstruktur im Anfängerunterricht Geschichte Rechnung getragen und zum anderen ein motivierender Zugang zum abstrakten und thematisch komplexen Thema der Verfassungsstruktur geboten.
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Die griechische Komödie „Die Wolken” und die Situation Athens um 430 v. Chr.
Die attische Komödie „Die Wolken” thematisiert zeitpolitische Missstände und Ereignisse zur Zeit des Peloponnesischen Krieges in Athen. Im Vordergrund stehen dabei vor allem die Not der Bauern nach ihrem Rückzug in die Stadt, während die Spartaner ihre Felder verwüsten, und das Auftreten der Sophisten (Rhetoriklehrer). Thema des Theaterstückes sind aber auch allgemein menschliche Konfliktsituationen, die noch heute von Bedeutung sind, z. B. der Gegensatz zwischen Stadt und Land und der Konflikt zwischen Alt und Jung. Insbesondere letzterer ist heute noch von einer erstaunlichen Aktualität.
Gesamtwerk
Fächerübergreifender Methodenkurs: Arbeiten und Lernen in der Sekundarstufe II. Teil I: Präsentieren und Visualisieren
Seit der Pisa Studie finden sich verstärkte Bemühungen, schüleraktivierende und handlungsorientierte Methoden des Unterrichtens im Rahmen der Schulung allgemeiner Methodenkompetenz zur Anwendung zu bringen. Hierzu zählt auch die Fähigkeit, selbst erarbeitete Lernresultate wirkungsvoll präsentieren zu können. Präsentationen stellen mithin eine wichtige persönliche und berufliche Kompetenz dar, deren Basis im schulischen Unterricht gelegt werden muss. Ungeachtet eines anschwellenden Stroms entsprechender Literatur zum Thema fehlt es jedoch weithin an unterrichtspraktischen und vor allem schülerbezogenen Materialien. Diesem Umstand abzuhelfen ist Ziel der nachfolgenden Unterrichtsreihe. Sie führt in prägnanter Form in den Gegenstand ein und stellt Lernenden wie Lehrenden konkretes und praxiserprobtes Material zur Erarbeitung eigener Präsentationen zur Verfügung. Dies wird ergänzt durch unterrichtspraktische Beispiele.
Gesamtwerk
Rätsel für junge Historiker – Teil VI: Römische Geschichte 1
Die Rätsel eignen sich besonders für die Wiederholung der Einheit „Römische Geschichte”, können aber auch zur Auflockerung im Unterricht, als Hausaufgabe oder in einer Vertretungsstunde verwendet werden.
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