Unterrichtsmaterialien Erinnerungskultur: Ganze Werke Seite 5/5
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Geschichte
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Gesamtwerk
Historisches Lernen mit digitalen Medien
Der Einsatz digitaler Medien integriert die Lebenswelt der Lernenden in den Geschichtsunterricht und kann dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler mediale Angebote reflektierter nutzen. Er sollte jedoch in erster Linie gezielt historisches Lernen fördern. Dieses Doppelheft zeigt, wie mit digitalen Medien historische Kompetenzen erlangt und erweitert werden können. Das Internet bietet hierfür eine unüberschaubare Vielzahl historischer Quellen und Darstellungen in digitaler Form, die den Unterrichtsfundus erweitern können. Historische WebQuests helfen Schülerinnen und Schülern, mit einer gezielten Internetrecherche Informationen zu einer historischen Fragestellung zu sammeln. Außerdem erlauben Web 2.0-Anwendungen, Internetinhalte nicht nur zu konsumieren, sondern diese auch selbst zu produzieren. Das gemeinsame Verfassen historischer Narrationen in diversen Formaten kann Lernende motivieren, deren Konstruktcharakter zu thematisieren. Die kritische Auseinandersetzung mit historischen Darstellungen im Netz fördert auch die Dekonstruktionskompetenz der Lernenden. Das Doppelheft bietet, neben den Praxisbeiträgen mit zahlreichen Downloadmaterialien, auch umfassende Hintergrundinformationen für die Lehrkräfte zum Einsatz digitaler Medien im Geschichtsunterricht und stellt eine Reihe von Web 2.0-Anwendungen vor, die für den Geschichtsunterricht relevant sind. Extras: Digitale Arbeitsblätter und Linklisten IWB-Materialien zur Volksversammlung in der attischen Demokratie WebQuest zum politischen Umbruch im November 1918/1919 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Größe: 767.9 KB)
Gesamtwerk
Spielfilme
Das Spannungsfeld zwischen der historischen Triftigkeit und der intendierten Aussage von Spielfilmen bietet zahlreiche Anknüpfungspunkte für kompetenzorientierten Geschichtsunterricht. Anhand von kurzen Filmsequenzen zeigen die Beiträge, wie eine zeitlich handhabbare Filmanalyse mit verschiedenen didaktischen Zielsetzungen aussehen könnte. Die detaillierte Analyse einzelner Filmszenen schult das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler dafür, dass Filme nicht historische Realität, sondern ein bestimmtes Geschichtsbild abbilden. Die detaillierte Analyse der Filmsprache einzelner Szenen und der angebotenen Geschichtsnarration fördert so die Dekonstruktionskompetenz der Lernenden. Dabei sollten allerdings nicht die Defizite des Films, sondern die Analyse der intendierten Aussage im Zentrum stehen. Diese Ausgabe bietet grundsätzliche Informationen zur Filmanalyse im Unterricht und ihrer Umsetzung am Beispiel prominenter Spielfilme über Geschichte. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Größe: 277.1 KB)
Gesamtwerk
Historische Lernobjekte im öffentlichen Raum
Entdecken Sie mit Ihrer Lerngruppe Denkmäler und deren Geschichte. Außer bewusst als Denkmälern geschaffene Objekte berichten auch Straßennamen oder lokale Feiertage von der Vergangenheit. Sie alle spiegeln Hoffnungen und Ideale wider und stellen Botschaften an die Nachwelt dar. Denkmäler, ob als solche intendiert oder nicht, erzählen von vergangenen Ereignissen und deren Interpretation zu verschiedenen Zeiten. Somit geben sie immer auch Anlass, die Bedeutung dieser Zeugnisse kritisch zu hinterfragen.
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Gesamtwerk
Geschichte Japans
Das vorliegende Buch bietet nicht nur eine Darstellung der jüngeren Geschichte Japans aus dem Blickwinkel nationaler Ereignisgeschichte. Es erschließt den Lesern vielmehr auch die wichtigsten Elemente japanischer Mentalität und die Wechselwirkungen zwischen Politik, Wirtschaft, Sozialordnung, Kultur und Medien, in deren Spannungsfeld sich das moderne Japan konstituierte. Die bis heute anhaltenden Konsequenzen, die sich aus den tiefgreifenden Veränderungen in Japan für den gesamten pazifischen Raum ergaben, werden gleichfalls geschildert. Reinhard Zöllner liefert auf der Basis aktueller methodischer Zugänge eine gut lesbare, anschauliche und reich bebilderte Einführung in die Geschichte des ostasiatischen Inselreichs während der letzten 200 Jahre.
Gesamtwerk
Wiedervereinigung in Deutschland
Mit der Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989 kam die Überwindung der Trennung von Ost- und Westdeutschland in Gang. Ein Jahr später konnte die Wiedervereinigung staatsrechtlich gefeiert werden. Jetzt taten sich in schnellem Tempo andere Problemfelder auf: Die Transformation der DDR-Wirtschaft und der „Aufbau Ost“ brachten hohe Kosten mit sich. Gleichzeitig erhöhte sich die Abwanderung vor allen Dingen junger Menschen und sorgte in den neuen Bundesländern für eine Alterung der dortigen Bevölkerung. Zu den schwierigsten Kapiteln der deutschen Einheit gehört überdies die Aufarbeitung der Vergangenheit und meint damit vor allen Dingen die Frage nach der politischen Aufarbeitung des SED-Regimes.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Die Bundesrepublik Deutschland 1945/49 – 1969
Die Bände der Reihe Seminarbuch Geschichte sind speziell für die Anforderungen der BA/MA-Studiengänge an den Hochschulen konzipiert. Sie zeichnen sich durch ihre Perspektivenvielfalt aus und die damit verknüpfte Mischung von inhaltlicher und methodischer Einführung: Jeder Band beleuchtet die jeweils behandelte Epoche aus mehreren Blickwinkeln: Politik / Staat, Wirtschaft / Soziales, Kultur / Kirche, Gesellschaft / Alltag. Ein weiteres Merkmal der Reihe ist ihr Dreiklang aus inhaltlicher Analyse, Forschungsperspektiven und Quellenpräsentation in den einzelnen Kapiteln. Das Layout leitet den Leser anhand didaktischer Elemente durch den Text und unterstützt besonders das Lernen für Prüfungen. Übersichtlich vermittelt Jörg Echternkamp problemorientiertes Basiswissen über die westdeutsche Geschichte zwischen Kriegsende und 1969. Wo wirkten Traditionen fort, wo gab es Neuanfänge? Wie integrierte sich die Bundesrepublik in die westliche Welt? Wie kam es zum „Demokratiewunder“?
Gesamtwerk
Widerstand gegen den Nationalsozialismus
In Anknüpfung an die aktuelle Forschung und die Interessen der Schülerinnen und Schüler beleuchtet dieses Heft nicht die abstrakten "Helden" des Widerstands, sondern die Beweggründe, Motive und Umstände, aus denen heraus ganz normale Menschen auf verschiedenen Wegen gegen die nationalsozialistische Diktatur aktiv wurden. Der Sozialpsychologe Solomon Ash belegte in den 1950er Jahren, dass sich Menschen selbst wider besseres Wissen häufig gruppenkonform verhalten. Der Blick auf gesellschaftliche Modephänomene bestätigt, dass der Wunsch nach Übereinstimmung in unserem Leben eine wichtige Rolle spielt. Im Kontext einer menschenverachtenden Ideologie – wie der des Nationalsozialismus – hat eine solche Konformität schwerwiegende, ethisch und menschlich unvertretbare Konsequenzen. Dennoch entschieden sich zwischen 1933 und 1945 nur wenige Menschen dazu, sich der Umsetzung der nationalsozialistischen Ideale aktiv zu widersetzen.Umso faszinierender ist es für uns heute nachzuvollziehen, warum Einzelne bereit waren, ihre Freiheit und ihr Leben zu riskieren, um sich den nationalsozialistischen Normen entgegenzustellen. Die Gründe und Motive, die im Zentrum der Unterrichtseinheiten in diesem Heft stehen, waren dabei so verschieden wie die Formen des Widerstands. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis (Größe: 232.4 KB)
Gesamtwerk
Geschichtserzählungen
In den letzten Jahrzehnten wurde der Einsatz von Geschichtserzählungen im Unterricht heiß debattiert. Da Geschichtserzählungen in der Geschichtskultur allerdings eine immer prominentere Rolle spielen, spricht viel für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Medium im Geschichtsunterricht. Während ihre Gegner sie für ein artifiziell konstruiertes, schlimmstenfalls indoktrinierendes Unterrichtsmedium hielten, sehen ihre Befürworter sie heute als Möglichkeit, schwer greifbare historische Themen zu veranschaulichen und die Dekonstruktionskompetenz der Lernenden zu fördern. Diese Ausgabe von Geschichte lernen möchte interessierten Lehrerinnen und Lehrern Vorschläge dazu machen, wie Lernende konstruktiv und kompetenzorientiert mit dieser Textgattung arbeiten können, anstatt sich davon in erster Linie "berieseln" zu lassen. Außerdem stellt jeder der Unterrichtsbeiträge und einer der Forumsbeiträge eine Geschichtserzählung zu einem curricularen Kernthema in den Mittelpunkt, die zumindest den Anfang einer unterrichtspraktischen Anthologie darstellen können. Als weitere Anregung bietet der Basisartikel auch eine Liste zusätzlicher, für den Unterricht geeigneter Geschichtserzählungen.
Gesamtwerk
Der Untergang der Titanic
In diesem Jahr jährt sich der Untergang der Titanic zum hundertsten Mal. Ein spannendes Thema, um Textverständnis zu trainieren. Ihre Schüler lesen einfache Sachtexte zum Untergang der Titanic, den Passagieren des Luxusdampfers, zum Wrack des Schiffes oder zur heutigen Jubiläumskreuzfahrt. Dabei erfahren sie, wie die Kabinen in den unterschiedlichen Klassen der Titanic aussahen, wieviele der Passagiere gerettet wurden oder überlegen, ob ein Kapitän nach einem Unglück als letzter von Bord gehen sollte. Zur Sicherung des Textverständnisses beantworten die Schüler Fragen, werden aufgefordert ihre eigene Meinung zu äußern und lernen Informationen aus Tabellen zu entnehmen.
Gesamtwerk
Das Zeitalter Napoleons
In der didaktischen Vermittlung des Napoleonischen Zeitalters sollte eine ausgewogene Analyse der Epoche im Vordergrund stehen. Dieses Heft konzentriert sich deshalb nicht primär auf Schlachten und Siege Napoleons, sondern auf den Facettenreichtum und die Ambivalenz seiner Herrschaft. Außerdem beleuchten die Beiträge ihre vielschichtigen Auswirkungen in verschiedenen besetzten Regionen, vom ehemaligen Départment Donnersberg, dem Königreich Westphalen bis zum hessischen Nassau. Die Unterrichtsmodelle regen Schülerinnen und Schüler dazu an, die Entstehung und Instrumentalisierung des Napoleon-Mythos zu untersuchen. 200 Jahre nach dem Kriegsbeginn 1812 thematisiert ein Beitrag außerdem den Russlandfeldzug und weitet mit der Einbeziehung der russischen Perspektive den sonst eurozentrischen unterrichtlichen Fokus.
Gesamtwerk
Geschichtsschreibung und Geschichtsdenken im 19. und 20. Jahrhundert
Das Studienbuch fördert die systematische Reflexion über die Geschichte des Geschichtsdenkens und der Geschichtsschreibung im 19. und 20. Jahrhundert. Zunächst diskutiert die Autorin Debatten, Spannungsfelder – Geschichte und Gedächtnis, Geschichte und Literatur – sowie Analysemodelle. Darauf aufbauend verbindet sie mittels konkreter Quellenbezüge Langzeitperspektiven und Tiefenschnitte auf Geschichtsdenken und Geschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum mit transnationalen Bezügen. Im Fokus stehen Themenfelder wie Diskurse der Wissenschaftlichkeit seit der Jahrhundertwende von 1800, Institutionalisierung, Deutungskämpfe um die Nation, Unsicherheiten im Selbstverständnis und Neupositionierungen im Verhältnis zu anderen Wissenschaften um 1900, Nationalgeschichte als Volksgeschichte in der Zwischenkriegszeit sowie Kontinuitäten und Transformationen in der Struktur- und Sozialgeschichte, geschichtsphilosophisch-theoretische Umdeutungen seit den späten 1960er Jahren vom «linguistic turn» zu sprachzentrierten Ansätzen und kulturgeschichtlichen Perspektiven.
Gesamtwerk
Deutsch-französische Beziehungen
Dieses Heft ergänzt die üblichen Betrachtungsweise der deutsch-französischen Beziehungen als durch Konflikte oder politische Entscheidungen geprägte Entwicklungen. Stattdessen rücken die Beiträge die individuellen, kulturellen und ideologischen Zwischentöne der nachbarschaftlichen Beziehungen in den Vordergrund. Die Unterrichtsbeiträge greifen Themen auf, die zwar curricular verankert sind, aber über die traditionell vermittelten Unterrichtsinhalte hinausgehen. Einzelne Beiträge behandeln z.B. die kulturellen Grundlagen der "Erbfeindschaft", die innenpolitische Instrumentalisierung der Sedanschlacht und die Annäherungsbemühungen durch Jugendaustausch nach dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem konzentrieren sich die Unterrichtseinheiten zur Lebensgeschichte der Widerstandskämpferin Jacqueline Péry d‘Alincourt und zu dem Deutschlandbild Charles de Gaulles gezielt auf die französische Perspektive, um den Blickwinkel der Schülerinnen und Schüler zu erweitern.
Gesamtwerk
Geschichte Deutschlands
Michael Epkenhans beleuchtet die politischen und kriegerischen Ereignisse, die Deutschland in den über 450 Jahren seit dem Ende des Dreißigjährigen Krieges geprägt haben. Kenntnisreich bringt er dem Leser die großen und zuweilen widersprüchlichen Entwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Technik nahe. Fundiert und kompakt zeigt der Band, wie Deutschland zu dem wurde, was es heute ist. Hier finden Studierende aller geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächer das Grundlagenwissen zur deutschen Geschichte der Neuzeit. Die fachlich ausgezeichnete, gut lesbare Darstellung wird durch zahlreiche Illustrationen so ergänzt, dass das erworbene Wissen nach der Lektüre haften bleibt.
Gesamtwerk
Erinnern – Erleben – Erfahren
Die Bedeutung des 9. November für die deutsche Geschichte haben die Kultusminister zum Anlass genommen, einen Projekttag für alle Schulen zu initiieren, der die Auseinandersetzung mit der Geschichte sowie mit der deutschen Gedenkkultur zum Inhalt haben soll. Mit dem Beginn der Novemberrevolution 1918, der Reichspogromnacht 1938 sowie dem Fall der Mauer im Jahr 1989 sind nur drei historische Daten benannt, an denen sich deutsche Demokratiegeschichte, aber auch die Schwierigkeit im Umgang mit dem Gedenken aufzeigen lassen. Mithilfe dieses Beitrags wird die Gestaltung des Projekttags auf vielfältige Weise möglich. Die abwechslungsreichen Lernangebote entsprechen dem Alter und dem Wissensstand der Schülerinnen und Schüler.
Gesamtwerk
Deutscher Kolonialismus
Inzwischen ist der deutsche Kolonialismus fest in den Lehrplänen verankert: Diese Ausgabe beschreibt die deutsche Kolonialpolitik im 19. und 20. Jahrhundert und ihre Auswirkungen. Dabei zeichnet das Heft beide Linien nach: die Kolonialpolitik sowie die postkoloniale Auseinandersetzung damit.
Auch Deutschland wollte einen "Platz an der Sonne". So begründete Bernhard von Bülow, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, 1897 eine Intensivierung der deutschen Kolonialpolitik. Schon nach dem Ersten Weltkrieg mussten die deutschen "Schutzgebiete" jedoch wieder aufgegeben werden und es folgten im Laufe des 20. Jahrhunderts ganz verschiedene Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit als Kolonialmacht. Die Unterrichtsmodelle greifen sowohl die Bedingungen der deutschen Kolonialherrschaft als auch den geschichtskulturellen und geschichtspolitischen Umgang damit auf.
Aus dem Inhalt:
Wiedergutmachung für die HereroEin Prozess über den Krieg in "Deutsch-Südwest"
Mit Zauberwasser gegen GewehreDer Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika
Kolonialrevisionismus zwischen den WeltkriegenDie Jugendzeitschrift Jambo als Quelle
Gesamtwerk
Erinnern an den Nationalsozialismus
Nach zögerlichen Anfängen in der Nachkriegszeit entwickelte sich ein Erinnern an den Nationalsozialismus, das heute von einem gesellschaftlich breiten Konsens des "Nie wieder!" getragen wird. Um nach mehr als 60 Jahren nicht in Betroffenheitsrhetorik und ritualisiertes Gedenken ohne Reflexion und Empathie zu verfallen, müssen immer wieder neue Fragen zur Zeit des Nationalsozialismus gestellt werden.
Will Geschichtsunterricht zur kritischen Teilhabe an den gesellschaftlichpolitischen Diskursen über Nationalsozialismus, Holocaust und die Verantwortung heutiger Generationen befähigen, muss er sich mit Erscheinungsformen des Gedenkens, Erinnerns und der Geschichtspolitik befassen.Auch sind politische Entwicklungen in der Bundesrepublik wie in der DDR nicht zu verstehen ohne Kenntnis des jeweiligen Umgangs mit der NS-Vergangenheit.
Für Schülerinnen und Schüler gilt es bei der Beschäftigung mit dem kollektiven Gedächtnis zudem, einen eigenen Standpunkt zur und in der "moralischen Erinnerungsgemeinschaft" zu beziehen. Diese Ausgabe regt mit vielseitigen Beiträgen dazu an, eigene (ästhetische) Formen dafür zu entwickeln.
Aus dem Inhalt:
Erinnern und Gedenken in der DDRDas Antifaschismuskonzept und die "Nationale Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald"
Gedenkstätte als LernortThemen und Zugänge zum Jugend-KZ Moringen
Mahnmale zur Erinnerung an die KindertransporteGeschichtskultur im öffentlichen Raum
Ergänzend zum Themenheft erhalten Sie den Beitrag "Gedenkstätte als Lernort – Themen und Zugänge zum Jugend-KZ Moringen" als präzisierte Fassung kostenlos zum Download.
Gesamtwerk
Martin Luther King
Diese Biographie beschreibt nicht nur MLKs Leben, sondern auch die politisch-geschichtlichen Hintergründe der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung. Die Rolle des berühmten Predigers wird differenziert gewürdigt, der aktuelle Stand der fachwissenschaftlichen Debatte berücksichtigt. Klassische Themen wie die Rede "I have a dream..." und Kings Theologie werden ebenfalls nicht vernachlässigt. Wer das Buch liest, erkennt: Barack Obamas Erfolge haben eine lange Vorgeschichte.
Gesamtwerk
Niederlage oder Befreiung? – der 8. Mai 1945 als Tag der Erinnerung
Befreiung oder Niederlage? – Am 8. Mai 1945 kapituliert die Deutsche Wehrmacht. Damit endet der Zweite Weltkrieg in Europa. Der 8. Mai markiert Ende und Anfang, Befreiung und Niederlage zugleich: das Ende von Krieg und Nationalismus und den demokratischen Neubeginn. Wie wurde der 8. Mai von den Zeitgenossen wahrgenommen? Und welche Bedeutung hat er für das kollektive Gedächtnis der Republik heute? Zeitgenössische Erinnerungen zeigen den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Perspektiven auf. Die Auseinandersetzung mit der Rede Richard von Weizsäckers 1985 lädt abschließend ein zu einer Diskussion über die Bedeutung des Kriegsendes für uns heute: Nicht Kapitulation und Niederlage, sondern Befreiung von Krieg und NS-Diktatur ist seit Weizsäckers Rede Grundtenor der Erinnerungskultur.
Gesamtwerk
Gruppenarbeit und kooperatives Lernen
Gemeinsames Lernen fördert die Teamfähigkeit, das eigenverantwortlichen Lernen und Reflexivität bezüglich des eigenen Lernens. Gerade auch weil diese Kompetenzen immer mehr gefördert werden sollten, gilt die Gruppenarbeit als so wichtig, dass inzwischen in vielen Bundesländern auch bei Prüfungen Gruppenarbeit gefordert wird.
In diesem Heft von Geschichte lernen stellen wir neben traditionellen Formen der Gruppenarbeit wichtige Arrangements des kooperativen Lernens vor und zeigen, welchen Beitrag sie insbesondere zum historischen Lernen leisten können. Die im Heft beschriebenen Beispiele machen deutlich, dass sich solche Arrangements auch auf Standardthemen des Geschichtsunterrichts anwenden lassen.
Aus dem Inhalt:
Herrschaftssymbolik im AbsolutismusPartnerpuzzle zum Barock
Stolpersteine bei der Gruppenarbeit
Wer ist schuld am Ersten Weltkrieg?Strukturierte Kontroverse als Beispiel für wechselseitiges kooperatives LernenZum Beitrag "Quadratur des Kreises? – Individuelle Bewertung von Gruppenarbeit am Beispiel eines Gruppenpuzzles" erhalten Sie ein Gruppenpuzzle zur NS-Ideologie sowie ein mögliches Tafelbild zur NS-Ideologie als Zusatzmaterial kostenlos zum Download.
Gesamtwerk
Denkmäler
Was kann ein Standbild Bismarcks einem Jugendlichen heute sagen und welche Botschaften soll eine Zehntklässlerin dem Kriegerdenkmal beider Weltkriege in ihrem Heimatort entnehmen können? Die Beiträge dieses Heftes geben Schülerinnen und Schülern Hilfsmittel an die Hand, mit denen sie Denk- und Ehrenmäler als geschichtskulturelle Phänomene betrachten und entschlüsseln lernen. Der Basisartikel bietet einen Überblick über verschiedene kreative Zugangsweisen. Intentionale Denkmäler sind – auch über Abbildungen – eine reizvolle Quelle im Unterricht.
Aus dem Inhalt:
"Das Auffallendste...ist nämlich, dass man sie nicht bemerkt"Denkmäler als gegenständliche Quellen des Geschichtsunterrichts
Zwischen Trauer, Heldengedenken und OpfermythenKriegerdenkmäler als Orte zwiespältigen Erinnerns
Denkmal Fosse ArdeatineErinnerung an deutsche Kriegsverbrechen in Italien
Gesamtwerk
Die Revolution von 1848/49
Die Bände der Reihe Seminarbuch Geschichte sind speziell für die Anforderungen der neuen B.A./M.A.-Studiengänge an den Hochschulen konzipiert. Sie zeichnen sich durch ihre Perspektivenvielfalt aus und die damit verknüpfte Mischung von inhaltlicher und methodischer Einführung: Jeder Band beleuchtet die jeweils behandelte Epoche aus mehreren Blickwinkeln: Politik/ Staat, Wirtschaft/Soziales, Kultur/Kirche, Gesellschaft/ Alltag. Ein weiteres Merkmal der Reihe ist ihr Dreiklang aus inhaltlicher Analyse, Forschungsperspektiven und Quellenpräsentation in den einzelnen Kapiteln. Das Layout unterstützt diese Darstellungsform: Es leitet den Leser anhand didaktischer Elemente durch den Text und erleichtert besonders das Lernen für Prüfungen. Der vorliegende Band von Frank Engehausen behandelt die Revolution von 1848/49.
Gesamtwerk
Verleumdet – ausgegrenzt – ermordet. Antisemitismus in Deutschland
Der Antisemitismus ist ein Krebsgeschwür der Geschichte. Wer die oft genug mörderische Judenfeindschaft verstehen will, muss sich mit ihren Motiven, Formen und Wirkungen auseinandersetzen, so irrational und abstoßend sie auch sein mögen. Zur Aufklärung gibt es keine Alternative. Aber sie allein genügt nicht. Deshalb beschränkt sich die Reihe auch nicht auf eine nüchterne historische Analyse des Judenhasses. Die Materialien fordern zur persönlichen Stellungnahme und Standortbestimmung auf. Empathie und Solidarität mit den Opfern sind unverzichtbar, wenn antisemitische Rattenfänger keine Chance haben sollen. Die Unterrichtsreihe zeigt antijüdische Reflexe auf und legt ihre historischen Wurzeln frei. Christlicher Antijudaismus, völkisch-rassischer Antisemitismus und seine Kulmination im Völkermord der Nationalsozialisten werden thematisiert. Der Antisemitismus wird als Konstante begreifbar, deren Träger und Erscheinungsformen wechseln, deren Inhalte und Konsequenzen jedoch erschreckend ähnlich bleiben.
Gesamtwerk
Erinnern oder Vergessen?
Der Film gibt einen Überblick über die Errichtung der Konzentrationslager im Raum Mühldorf am Inn. Tausende von Häftlingen arbeiteten dort von 1944 bis Ende des Zweiten Weltkriegs an einem Rüstungsbunker. Die Lager Mettenheim und Waldlager V waren organisatorisch als Außenlager an das Stammlager Dachau angebunden. Der Rüstungsbunker wurde nie fertig gestellt, sondern nach Kriegsende gesprengt und erinnert nun als Ruine an die mit dem Bau einhergehende Vernichtung durch Arbeit. Der Film dokumentiert am Beispiel Mühldorf, die Art und Weise, wie man sich heute über diesen Teil der Geschichte informieren, Erinnerungsorte gestalten und der Opfer würdevoll gedenken kann. Zeitzeugen heben hervor, wie wichtig die Erinnerung an den Nationalsozialismus für die Zukunft ist. Zusatzmaterial: Sprechertexte; Arbeitsmaterialien; Bildungsstandards; Lehrpläne und Bildungspläne; Mediendidaktik; Links und Hinweise.
Gesamtwerk
Die Verarbeitung des Holocaust im Comic – Unterrichtsmaterialien zu Art Spiegelman: Maus I und II
Juden als Mäuse, Katzen als Deutsche. Aus Auschwitz wird „Mauschwitz“. Die Bildsprache ist plakativ – grausame Szenen eines Comics in Schwarz-Weiß. Lässt sich der Holocaust derart abbilden? Ist eine solche Darstellung der Vergangenheit angemessen? Autor und Zeichner Art Spiegelman dokumentiert die Geschichte seines Vaters, eines Auschwitz-Überlebenden, und damit auch das Schicksal seines Bruders Richieu sowie seiner Mutter Anja. Die ersten Fragmente erschienen 1971/72. „Maus“ ist beeindruckend wie strittig und eignet sich gut zur Vertiefung des Themas, können doch Fragen nach der Angemessenheit des Umgangs mit der Geschichte, nach dem Leben nach Auschwitz bis hin zur fragwürdigen Vermarktung des Holocaust durch die Medien daran diskutiert werden. An die Analyse schließt sich die Produktion eigener „Strips“ an.
Gesamtwerk
Einführung in das Studium der Zeitgeschichte
Die Zeitgeschichte zählt zu den am stärksten nachgefragten Teilgebieten des Geschichtsstudiums. Neben der Behandlung der Thematik im engeren Sinn werden auch Praxishinweise für die Seminararbeit sowie für die Literatursuche gegeben. Mit einem Ausblick auf die möglichen Tätigkeitsfelder für Zeithistoriker außerhalb der Universität schließt der wertvolle Studienbegleiter.
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