Unterrichtsmaterialien Kunstgeschichte: Ganze Werke Seite 12/15
362 MaterialienIn über 362 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Kunst findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Kunst
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Gesamtwerk
Die Weltraumreise zur Mondwandlerin – grafische und plastische Annäherung an die futuristischen Werke der Wiener Künstlerin Michaela Konrad
Schon seit Urzeiten übt der Nachthimmel eine faszinierende Wirkung auf die Menschen aller Kulturen aus. Im 20. Jahrhundert begann mit der Entwicklung der Raketentechnik ein neues Zeitalter. Dem Menschen war es nun möglich, die Erde zu verlassen und dem lang gehegten Wunsch, den Weltraum zu erkunden, nachzukommen. Michaela Konrads Kunst thematisiert die Reise der blonden Kosmonautin Olga durch das All. Ihre Protagonistin besucht dabei den Mond und
findet dort zurückgelassene Objekte. In der vorliegenden Unterrichtseinheit greifen wir diese Idee auf. Die Klasse bastelt mithilfe einer Vorlage eine Schüttellupe und versteckt darin selbstgemalte Fundstücke. Schnelle Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, ein Mandala auszumalen oder Raumschiffe versenken zu spielen.
Gesamtwerk
Das Aquarell – Farbdifferenzierungen mit Wasserfarbe
Fünftklässler malen ein aquarellartiges Waldbild und ein Selbstporträt – und das von beachtlicher Qualität! Zuvor lernen Ihre Schülerinnen und Schüler altersgerecht und mit einfachsten Mitteln, wie dem Deckfarbkasten, ein paar Haarpinseln und dem Zeichenblock, die relativ komplizierte und anspruchsvolle Technik der Aquarellmalerei kennen. Sie experimentieren mit lasierendem, deckendem und Nassin-Nass-Farbauftrag und setzen gezielt solche Maltechniken in eigenen Arbeiten ein. Ganz nebenbei erfahren sie Wesentliches über Aquarellmaler wie Albrecht Dürer, Rudolf Schlichter oder Horst Janssen.
Gesamtwerk
Die Stadt der Zukunft und ihre Bewohner
Wo und wie leben wir in der Zukunft? In Städten, die sich wie riesige technoide Wesen mit Tentakeln fortbewegen und ihren Bewohnern einen flexiblen Wohnraum bieten? Oder in fliegenden Städten im Weltraum? Und wie sehen die Bewohner dieser Städte aus? Die Schülerinnen und Schüler können ihre Fantasie spielen lassen, eine Stadt der Zukunft in Gruppenarbeit bauen und passende Bewohner dazu erfinden. Dabei können individuelle Schwerpunkte gesetzt werden: Form der Baukörper, Inszenierung mit verschiedenen Materialien und Farbe, Proportionen und Aussehen der Figuren …
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Gesamtwerk
Drei Farben sind genug!? – Experimentelles Erfahren der Grund- und Mischfarben an Stationen (Teil II)
Weniger ist oft mehr. Dieses Motto gilt auch in der vorliegenden Unterrichtseinheit. Dass sich aus nur drei Grundfarben alle anderen Farben mischen lassen, erfahren Ihre Schüler hier in spannenden Mischversuchen und durch Experimente an Stationen. Sie erkennen außerdem, welche Farben zusammen am schönsten leuchten, entdecken so die Komplementärfarben und entwickeln ein Bewusstsein für Kontrast und Harmonie. Diese praktischen Erfahrungen führen schließlich zur Erarbeitung des sechsteiligen Farbkreises. Abgerundet durch Werkbetrachtungen vermittelt die Unterrichtseinheit wichtige Grundlagen sowohl für das eigene künstlerische Gestalten als auch für das Verstehen von Farbeinsatz und Farbwirkung in Kunst und Alltag.
Gesamtwerk
Innenraum mit Landschaftsausblick – Darstellung von Raum und Atmosphäre anhand des eigenen Jugendzimmers
Wer wir sind, zeigt sich in unterschiedlichen Bereichen unseres Lebens, zum Beispiel von außen leicht erkennbar durch unsere Kleidung. Aber auch im eigenen Zimmer möchten Jugendliche ihre Persönlichkeit zum Ausdruck bringen. Der Bezug zur Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wird in dieser Unterrichtseinheit verknüpft mit einem Ausblick auf eine fiktive Landschaft. Hierbei spielt die Wiedergabe einer bestimmten Stimmung oder Atmosphäre eine wichtige Rolle. Die Jugendlichen stellen einen illusionistischen Raum auf der Fläche dar und wenden Kenntnisse zu Perspektive und Raumwirkung von Farbe an. Sie reflektieren außerdem, inwieweit durch ein Zimmer und eine Landschaft eine Stimmung oder Aussage transportiert werden kann.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Zwischenräume – Figur und Raum im Werk Alberto Giacomettis
Körpervolumen und Raum sind in jeder Epoche und jeder Stilrichtung wesentliche Themen der Plastik, ebenso wie Bewegung und Ausdruck. Alberto Giacomettis fragile Figuren faszinieren den Betrachter, da sie einerseits wie aus der Distanz betrachtete Modelle des Menschen wirken, andererseits aber eine übergeordnete Ebene ins Spiel bringen, die an Existenzangst, Vereinzelung und die Verschmelzung von Augenblick und Dauer denken lässt. Während in der klassischen Plastik der Körper den Raum verdrängt, müssen sich Giacomettis Figuren gegen den eindringenden Raum verteidigen, oder anders gesagt: Sie erzeugen selbst erst den Raum durch ein Wechselspiel von Nähe und Ferne. Über das unverwechselbare Aussehen und die schwer in Worte zu fassende Ausstrahlung der „spindeldürren“ Figuren Alberto Giacomettis hinaus ist die Auseinandersetzung des Künstlers mit existenziellen Fragen bestechend spürbar.
Gesamtwerk
Bridget Riley – eine Vertreterin der Op-Art
Bridget Riley – eine Vertreterin der Op-Art
Gesamtwerk
Skizziert wie diktiert
„Diktate im Kunstunterricht – wie geht denn das?“, denken Sie vielleicht und werden überrascht sein, was sich dahinter verbirgt und wie viel Spaß das Kindern macht! Wie es funktioniert? Sie lesen eine Beschreibung zu einem Kunstwerk vor und Ihre Schüler setzen das Gehörte in eine Zeichnung um. Bei solch einem Bilddiktat üben die Schüler nicht nur ihre gestalterischen Fähigkeiten, die Aufgabe bringt auch Ruhe in Ihre Klasse. Die Kinder üben das genaue Zuhören und schulen ihre Konzentration. Spannend bleibt es bis zum Schluss. Denn erst nachdem die Schüler ihr Bild fertig gestellt haben, wird das Geheimnis gelüftet und das Kunstwerk gezeigt.
Gesamtwerk
Sigmar Polkes „Schleifenbilder“ – die Aktualisierung eines alten Bildmotivs
Sigmar Polkes „Schleifenbilder“ – die Aktualisierung eines alten Bildmotivs
Gesamtwerk
Kunstgeschichte kreativ: Steinzeit-Klassizismus
Statt trockener Theorie wird hier Kunstgeschichte über den Praxisweg vermittelt. Ausgangspunkt ist immer ein kurzer, verständlich geschriebener Text zu den wesentlichen Merkmalen der Kunstepochen von der Steinzeit bis zum Klassizismus, den die Schüler im praktischen Teil, in Einzel- oder Gruppenarbeit, kreativ direkt "verarbeiten". Indem sie Gestaltungsmerkmale oder typische Materialien und Strukturen selbst gestaltend übernehmen, gelangen sie zu einem tieferen Verständnis von Malerei, Plastik und Architektur von den Anfängen der Menschheit bis zum 19. Jahrhundert. Auf dem beigefügten Zusatzmaterial befinden sich farbige Beispielarbeiten der Schüler und Bildmaterial zu den jeweiligen Epochen, außerdem noch einmal die Arbeitsblätter mit den Gestaltungsaufgaben.
Gesamtwerk
So wird ein Schuh draus! – Von der Zeichnung zum Schuhmodell aus Ton
In diesem Unterrichtsprojekt nehmen die Schülerinnen und Schüler Schuhe im Bereich „Kunst und Design“ näher unter die Lupe. Über eine Skizze hin zur genauen Entwurfszeichnung setzen sie dann eine eigene konkrete Idee um. Mit einem passenden Titel soll das Werk seine Ergänzung finden, auf seine Bedeutung verweisen oder irritieren und zu neuem Denken anregen. Anschließend gestalten die Lernenden die Schuhentwürfe dreidimensional mit Ton.
Nachdem die Schuhe gebrannt sind, werden sie mit anderen ungewöhnlichen Materialien individuell kombiniert. So ist jeder Schuh ein Einzelstück.
Gesamtwerk
Vom Bild an der Wand zum Fenster in die Welt - Albertis Fenstermetapher im zeitlichen Wandel
Vom Bild an der Wand zum Fenster in die Welt Albertis Fenstermetapher im zeitlichen Wandel
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Kunst-Stücke rund um den Weidenbaum
In diesem mehrfach mit Umweltpreisen prämierten Kunstprojekt rund um die Weide und um Weidenholz werden Grundschüler zu kreativen Künstlern! Die Kinder malen, basteln, flechten und stellen tolle Kunstwerke sowie Alltagsgegenstände aus Weidenholz und anderen kostengünstigen Materialien her. Und die Ergebnisse können - und sollen - sich sehen lassen! Deshalb steht am Ende des Projektes eine durch die Kinder organisierte Weidenausstellung mit einer Vernissage. Auch biologische Aspekte und die Vermittlung von Kunst-Basiswissen, verbunden mit motivierenden Rätseln, kommen nicht zu kurz. Zudem gibt es weitere originelle Aufgaben rund um die Weide, z. B. ein Theaterstück und eine Geräuschgeschichte. Alle Ideen und Materialien sind praxiserprobt, ermöglichen differenziertes Arbeiten und eignen sich durch genaue, einfach umsetzbare Anleitungen auch für fachfremd Unterrichtende.
Gesamtwerk
Kinder entdecken Kandinsky
Kandinsky gilt als Wegbereiter der abstrakten Malerei. Anhand seiner Werke können die Schüler gut den Schritt vom Gegenständlichen zum Abstrakten nachvollziehen. Zugleich ermöglicht Kandinskys Umgang mit Farben und Formen faszinierende und kreative Beschäftigungsmöglichkeiten. Dieser Band liefert Ihnen zahlreiche Gestaltungsideen zu verschiedenen künstlerischen Schwerpunkten. So werden die Schüler zur vielfältigen intensiven Auseinandersetzung mit ästhetischen Prozessen angeregt. Die Unterrichtsbausteine können einzeln oder als komplettes Projekt eingesetzt werden. Ausführliche Hinweise zu Material, Zeitaufwand, Vorbereitung, Zielen und zur Vorgehensweise erleichtern die Unterrichtsplanung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf.
Gesamtwerk
Kunst des Historismus
Der Rückgriff auf historische Kunststile war keine Erfindung des 19. Jahrhunderts. Neu war jedoch ein pluralistisches Stilverständnis, das in enger Relation zu den zeitgenössischen sozialen, konfessionellen und politischen Gegebenheiten stand. Dieses Buch betrachtet die jeweiligen Auftraggeber, erklärt den assoziativen Einsatz der historischen Stile, und befasst sich mit der Welt der Rezipienten und Kunstschaffenden.
Gesamtwerk
Porträts - Karikaturen - Grimassen
Bei dieser Ideenfundgrube steht das Gesicht im Mittelpunkt Ihres Kunstunterrichts. Die Themenangebote berücksichtigen weltberühmte Künstler wie Vincent van Gogh, Paula Modersohn-Becker, Leonardo da Vinci und Frida Kahlo ebenso wie z.B. Arbeiten von Udo Lindenberg. Darüber hinaus werden moderne und aktuelle Themen wie "Was heißt hier schön"?, "Typisch männlich - typisch weiblich" behandelt. Alle Themen gelingen mit einem Minimum an Materialaufwand. Mit allem, was Sie für Ihren Kunstunterricht brauchen: Begriffserklärungen, Künstlerbiographien, Praxisbeispiele, konkrete Hinweise zur Unterrichtsgestaltung sowie Arbeitsblätter (als Kopiervorlagen) mit Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Weitere Hintergrundinformationen bieten die Kurzbiographien der Künstler, das Literaturverzeichnis sowie Internetlinks.
Gesamtwerk
Kinder entdecken Kunstwerke: Jahreszeiten
"Ein blühender Mandelbaumzweig in einem Glas" von van Gogh oder "Drei Häuser im Schnee" von Gabriele Münter - ausgehend von einem Kunstwerk setzen sich die Kinder selbst künstlerisch mit den vier Jahreszeiten auseinander und unternehmen dabei vielfältige Gestaltungsversuche. Neben den Porträts einzelner Künstler finden Sie in diesem Band zahlreiche Abbildungen als Arbeitsvorlagen: Beispiele aus der modernen und klassischen Malerei, Fotografie oder LandArt, welche die vier Jahreszeiten als zentrales Motiv behandeln. Zusätzliche Arbeitsblätter mit fächerübergreifenden Aufgaben zu Gedichten, Bildgeschichten oder Sachtexten ergänzen den Band. Alle Unterrichtsvorschläge sind praxiserprobt und ermutigen auch fachfremd Unterrichtende, vielfältige Wege im Kunstunterricht zu beschreiten.
Gesamtwerk
So ein Gewusel! – Wimmelbilder betrachten und selbst gestalten
Seit die Bücher von Ali Mitgutsch Ende der 60er-Jahre herauskamen, hat sich im Bereich der Wimmelbücher einiges getan. Heute findet man Bücher zu den unterschiedlichsten Themen und von den verschiedensten Illustratoren. Und überall wimmelt es von Menschen, Tieren und Gegenständen. Dass es Wimmelbilder schon seit fast 500 Jahren gibt, wissen aber die wenigsten Kinder. In diesem Beitrag lernen sie deshalb ein ganz altes Wimmelbild von Pieter Bruegel kennen und ein ganz neues aus den Wimmelbüchern von Rotraut Susanne Berner. Natürlich bleibt es aber nicht beim Betrachten des Gewimmels. Die Schüler werden durch vielfältige Materialien angeregt, auch selbst Wimmelbilder zu gestalten.
Gesamtwerk
Von A bis Z zum Bild – Malen mit Wasserfarben nach einem Kunstwerk von Alighiero Boetti
Endlich kann ich alle Buchstaben! Jedes Kind ist stolz, wenn es im Laufe der ersten Klasse die Buchstaben gelernt hat. Das muss gefeiert werden! Warum nicht mal mit Pinsel und Farbe? Nach dem Vorbild des Künstlers Alighiero Boetti gestaltet in dieser Unterrichtseinheit jedes Kind seinen Lieblingsbuchstaben mit Wasserfarben. Und am Schluss wird von A bis Z alles zu einem farbenfrohen Gesamtbild zusammengesetzt.
Gesamtwerk
Stück für Stück … – Papiermosaik und Skulptur mit Mosaik
Bilder, Skulpturen, Wände, Böden oder Möbel – Mosaike schmücken vieles. Stück für Stück lernen Ihre Schüler in dieser Unterrichtseinheit eine Technik kennen, die die Menschen seit Jahrtausenden angewandt haben, um ihre Umgebung zu verschönern. Die Kinder erfahren hier Wissenswertes über die Anwendungsbereiche und die Geschichte des Mosaiks und erarbeiten grundlegende Gestaltungsprinzipien. Diese Prinzipien wenden sie beim Zeichnen sowie beim Legen und Kleben eines Mosaiks an. Schließlich formen die Schüler nach dem Vorbild des Künstlers Antoni Gaudí eine Echsen-Skulptur und gestalten sie mit einem Mosaik aus.
Gesamtwerk
Eine Wanderung ins Ungewisse – malpraktische Auseinandersetzung mit Arnold Böcklins „Toteninsel“
Die Unterrichtseinheit beginnen wir mit einem emotionalen Zugang zu dem ausgewählten Kunstwerk Arnold Böcklins. Über die Sammlung erster Wirkungseindrücke und Assoziationen zur Darstellung nähern sich die Schülerinnen und Schüler dem Bild Die Toteninsel (Version 1/ 1880). Die Schülerinnen und Schüler wandern „ins Bild“ hinein, indem sie einen eigenen Standort auswählen, sich auf den fremden Ort einlassen und ihre Gefühle und Stimmungen zur Landschaft festhalten. Darauf aufbauend versuchen wir, die Wirkungseindrücke über eine vorwiegend formale Bildanalyse nachzuverfolgen. In der praktischen Arbeitszeit sollen die Schülerinnen und Schüler eine eigenständige Bildkomposition zeichnerisch mit Pastellkreiden entwickeln und umsetzen. Ein abschließender Bildvergleich gibt den Schülerinnen und Schülern Impulse, erste Interpretationswege zu beschreiten.
Gesamtwerk
Von Türmen und Stühlen – Verwenden und Verfremden des Alltagsgegen- standes „Stuhl“
Er ist meist unbemerkt im Hintergrund und leistet uns doch einen wichtigen Dienst hinsichtlich Komfort und „Sitzqualität“. Dennoch wird er kaum gebührend gewürdigt – der Stuhl. Zu Recht? Oder steckt in ihm möglicherweise Potenzial? Was passiert, wenn alle Regeln des sachgerechten Gebrauchs außer Acht gelassen werden und mit diesem scheinbar unscheinbaren Begleiter Neues erdacht und erbaut wird? In der vorliegenden Unterrichtseinheit erproben die Schülerinnen und Schüler Wege, um mit dem Alltagsobjekt Stuhl Prozesse der Gestaltung anzustoßen und Strategien der Abstraktion kennenzulernen.
Gesamtwerk
Das bewegte Standbild – wir verwandeln Bilder aus der Kunstgeschichte in bewegte Szenarien und filmen sie
Mirós Mond zwinkert dem bellenden Hund zu. In Rousseaus Traum schließt der Löwe die müden Augen. Und bei René Magrittes Persönlichen Werten fällt plötzlich der Kamm um und das Streichholz entflammt sich. Mithilfe verschiedener Bewegungstricks – meist den Techniken von Pop-up-Büchern entliehen – erwecken die Schülerinnen und Schüler Bildbeispiele aus der Kunstgeschichte zum Leben. Durch den Herstellungsprozess beschäftigen sie sich intensiv mit einem Bild und kommen so über den flüchtigen Moment einer Bildbetrachtung hinaus. Die einmalige Möglichkeit der Aufnahme auf Video fordert gutes Planen, präzises Arbeiten und Teamwork. Nicht nur die vielfältigen Präsentationsmöglichkeiten motivieren die Lernenden für dieses Thema.
Gesamtwerk
Landschaft als Konstruktion – Konstruktion als Landschaft - Die Fotografie Andreas Gurskys
Andreas Gurskys großformatige, am Computer bearbeitete Fotografien zeigen Orte aus besonderen Blickwinkeln: irritierende Konstruktionen von Landschaften, Architekturen und Menschenansammlungen. Ähnlich wie bei Landschaftsgemälden Caspar David Friedrichs nimmt der Betrachter zunächst das Ganze, dann bestimmte Muster und zuletzt erzählerische Details wahr, die den Menschen direkt oder indirekt zeigen. In der vorliegenden Unterrichtseinheit beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler theoretisch und praktisch mit dem zeitabhängigen Blick auf das Verhältnis des Menschen zur natürlichen bzw. zur gebauten Landschaft. Sie erfahren, dass sich mit dem Mittel der fotografischen bzw. digitalen Montage aussagekräftige Bildkonstruktionen erstellen lassen, die den
subjektiven Gestaltungsmöglichkeiten der Malerei entsprechen und einen künstlerischen Blick auf aktuelle Themen ermöglichen.
Gesamtwerk
„Locations“ – die Qualität von Orten
Locations sind Orte, an denen etwas passiert. Wir kennen sie aus Filmen, von Fotos, als spannende Bühne für Feiern und Konzerte, aber auch als Tatorte, an denen Unheilvolles geschehen ist. Die besondere Spannung solcher Orte zu untersuchen, ihrer Magie nachzuspüren und eigene Locations zu entwickeln, ist Gegenstand dieser vielfältigen Materialien. Dabei arbeiten die Schülerinnen und Schüler malerisch, grafisch, plastisch und fotografisch.
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