Unterrichtsmaterialien Theaterpraxis: Ganze Werke Seite 1/1
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Theater
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Gesamtwerk
theater*divers
Der Begriff „Diversität“ ist mittlerweile allgegenwärtig. In immer mehr Lehrplänen findet sich die Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt (Diversity) als curriculare Vorgabe wieder, und auch im Theater in der Schule und der außerschulischen Theaterpädagogik setzt man sich zunehmend mit dem Thema auseinander. Der Begriff „Diversität“ ist mittlerweile allgegenwärtig. In immer mehr Lehrplänen findet sich die Bildung zur Akzeptanz von Vielfalt (Diversity) als curriculare Vorgabe wieder, und auch im Theater in der Schule und der außerschulischen Theaterpädagogik wird sich zunehmend mit dem Thema auseinandergesetzt. In dieser Ausgabe nehmen wir unterschiedliche Aspekte von Diversität und verschiedene Problemfelder, die unsere Gesellschaft, natürlich unsere Schulen und auch das Schultheater betreffen, in den Blick: Sexismus, Queer- und Transfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus, Klassismus. Dabei interessieren uns insbesondere die strukturellen Gründe von Diskriminierung und die Formen ihres Zusammenwirkens, ihre Verschränkung („Intersektionalität“). Wir geben Anregungen, wie diese Fragen im alltäglichen Theaterunterricht nicht nur „mitgedacht“ werden können, sondern auch, wie Sie sich mit Ihren Schüler:innen vor allem künstlerisch mit diesem Thema auseinandersetzen, diese Fragen „bearbeiten“ können.
Gesamtwerk
Scheitern
Mit dieser Ausgabe wollen wir einen Blick auf den Bereich im Alltag des Schultheaters werfen, über den man sonst lieber den Mantel des Schweigens legt. Anstelle von hochglanzpolierten Aufführungen und Musterunterrichtsstunden widmen wir uns den Ängsten, dem Straucheln, den Momenten, an denen ganze Projekte an die Wand gefahren werden. In einer Kultur, die den Erfolg als Maß aller Dinge feiert, ist das eigene Scheitern oft mit Scham behaftet. Es fällt nicht leicht, über das eigene Scheitern zu reden, geschweige denn zu schreiben. Nicht nur deshalb bedanken wir uns sehr herzlich bei allen Autor:innen, die für dieses Heft Beiträge verfasst haben. Ihre Erfahrungen, Anregungen und Impulse machen Mut, einen offenen und produktiven Umgang zum Scheitern im Schultheater zu entwickeln.
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Brecht
Was für ein Thema: Brecht! Nicht nur einer der ganz großen Dramatiker des letzten Jahrhunderts, sondern auch eine facettenreiche und wandelbare Persönlichkeit, die ebenso als Lyriker, Essayist und vor allem als Theatertheoretiker von immensem Einfluss war. „Glotzt nicht so romantisch!“ – mit diesem provokanten Ausspruch stellt Brecht nicht nur die Sehgewohnheiten des Bürgertums radikal in Frage, sondern er denkt zugleich ein Theater, das die Welt als veränderungsbedürftig darzustellen versucht. Brechts Entwurf eines epischen Theaters und seine Gedanken einer Schauspiel- und Zuschaukunst haben aktuell wieder einen hohen „Gebrauchswert“ erlangt. Wir haben für diese Ausgabe einen Querschnitt von Themen, Stücken, Inszenierungen zusammengestellt, die das Theaterkonzept Brechts, seine Werke und Schriften auf je unterschiedliche Weise „gebrauchen“. Wesentlich für die Auseinandersetzung mit Brecht ist dabei auch die Frage, welches Erfahrungs-, Erkenntnis- und Bildungspotenzial mit diesem Theaterkonzept einhergeht. Auch hier werden Sie zahlreiche schulrelevante Informationen und Impulse finden. Last but not least enthält die Karteibeilage dieses Heftes eine ausgearbeitete Prüfung zum Jasager und Neinsager.
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Theater machen
Theater machen
Gesamtwerk
Körper
In diesem Jubiläumsheft – der 50. Ausgabe – möchten wir erneut das Thema des ersten Heftes in den Blick nehmen: Körper. Denn in den letzten Jahren hat sich in Gesellschaft, Schule und im Schultheater viel getan. Wir weiten unseren Blick – ganz zeitgemäß – aus auf die Vielfalt der Körper sowie die Komplexität der sich daraus ergebenden Themen: Gender, Diversität, Rassismus, Körperlosigkeit im Rahmen der Digitalisierung, Inklusion – Menschen mit Behinderung, Tanz, körperliche Grenzen, die Verantwortung der Lehrkräfte usw.
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Antike
Vielleicht wirkt es zunächst wie eine Herkulesaufgabe, sich mit Schülerinnen und Schülern antiken Stoffen zu widmen. Zu fern scheinen die griechischen Mythen auf den ersten Blick dem Leben, das Jugendliche führen. Bei der Lektüre der aktuellen Ausgabe von SCHULTHEATER werden Sie – vielleicht staunend – erfahren, wie viel Potenzial zur Identifikation und Reibung z. B. Antigones Konflikte heute noch bieten oder wie viele starke (Frauen-)Gestalten die Antike bereithält. Wie sich ein antiker Stoff von Jugendlichen ins Hier und Heute transportieren lässt, wird beispielsweise im Beitrag „Let’s have a party“ zu Euripides’ Bakchen deutlich. Am Beispiel der Inszenierung „Weltenbrand-Geschlechterkampf“ zeigt sich, wie ein antiker Stoff im Theaterunterricht von Schülern als Vorlage für eine tagesaktuelle Interpretation des politischen Geschehen neu aufgegriffen wird. Die Abenteuer des Odysseus kennt jedes Kind – er ist der Prototyp eines Helden. Aber ist das wirklich so? Unterscheiden sich unsere modernen Helden nicht von Homers Königssohn? Mit solchen Fragen können sich bereits Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Sekundarstufe I dem Mythos produktiv und lehrplankonform nähern. Das sind nur wenige Blitzlichter auf dieses Heftes. Sie erwarten darüber hinaus zahlreiche weitere Praxisimpulse, Schlaglichter aus der Theaterwissenschaft und dem professionellen Theater etc., die die Geschichte und Aktualität antiker Mythen verdeutlichen. Neu ist die Rubrik „Prüfung“, in der Sie kurz und kompakt exemplarische Aufgaben und den entsprechenden Erwartungshorizont finden. Sie werden sehen, dass die griechischen Archetypen auch heutigen Jugendlichen viel zu sagen haben – und dass diese den antiken Figuren höchst vielfältig und komplex zu begegnen wissen – nicht nur in der Sekundarstufe II. Selbst wenn die Antike im Schultheater als eine schwierige Aufgabe bewertet wird, ist sie doch eine, die bewältigt werden kann und die ungeheuer vielfältige Zugänge zu eigenen kraftvollen und zeitgemäßen Umsetzungen bietet.
Gesamtwerk
Anfangen
Relevante Anfänge gibt es im Schultheater zahlreiche. Wie schulisches Lernen meist zielgerichtet ist, folgt auch das Anfangen im Kontext des Schultheaters meist einer Intention. Aber wir brauchen für offene künstlerische Prozesse auch die Haltung des naiven Staunens. Die Praxisbeiträge dieses Heftes gehen auf wesentliche Anfangssituationen ein: Wie gestalte ich Theaterarbeit mit den „absoluten Beginnern“, den Kindern im Elementar- und Primarbereich? Welche Beziehungsarbeit braucht eine neue, heterogene Gruppe? Welche Möglichkeiten des Projektanfangs sind erfolgversprechend? Wie kann man Frust beim Beginn mit literarischen Texten vermeiden? Wie gelingt dies bei Eigenproduktionen? Für all diese Fragen gibt es nicht das eine Rezept. Wenn wir jedoch ernstnehmen, dass jedem Anfang implizite und explizite Vorentscheidungen, Filterungen und Perspektivierungen innewohnen, ist es bedeutsam, sich gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern mit solchen Entscheidungen auseinanderzusetzen und nicht einfach nur „wie immer“ anzufangen …
Gesamtwerk
Gegenwart in Stücken
Zeitgenössische Theatertexte behandeln meist Themen der Gegenwart. Damit greifen sie häufig eher das auf, was Jugendliche heute beschäftigt, als ältere Stücke – und bieten ihnen damit einen guten Zugang für das Arbeiten mit dramatischen Texten. Trotzdem trauen sich viele Schultheatergruppen nicht so recht an die Inszenierung eines aktuellen Stücks heran. Das hat verschiedene Gründe. Wo findet man überhaupt geeignete Gegenwartstexte? Wie ist das mit den Rechten? Ist ein „modernes“ Drama nicht zu schwierig für Schülerinnen und Schüler? Auf solche Fragen gibt dieses Heft Antworten. Neben Berichten aus der Praxis, die exemplarisch zeigen, wie sich mit Stücken von Gegenwartsautoren umgehen lässt, finden sich Interviews mit verschiedenen Akteuren aus diesem Feld, Hintergrundberichte von Experten und manches mehr.
Gesamtwerk
Theater machen
Wie plant man ein Theaterprojekt? Wie erarbeitet man in der Gruppe Thema und Text? Welche Aufgaben hat die Spielleitung? Diese Einführung bietet praktische und theoretische Grundlagen für Theaterprojekte von der Konzeption bis zur Präsentation. Die Vorschläge, wie man Spielräume eröffnen und Theater als soziale Kunstform entdecken kann, werden begleitet durch Beispiele aus der Theaterpraxis und der Lehrerbildung im Fach Darstellendes Spiel. Aus dem Inhalt: Ziele setzen, ein Thema wählen und Material entwickeln; Gruppen anleiten, Proben unterstützen und Projekte planen; Bühnen und theaterfremde Orte erobern; mit Rolle, Chor, Bewegung, Kostüm und Objekt spielen; Zeitgenössische Texte und klassische Stücke adaptieren; Dramaturgische Modelle und Prinzipien anwenden.
Gesamtwerk
Römisches Theater
Dieser Band liefert eine konzise Darstellung des römischen Dramas und Theaters von den Anfängen bis in die frühe Kaiserzeit. Besprochen werden die Vorläufer des römischen Dramas, die Organisation und Aufführungsbedingungen der Theaterstücke sowie alle bekannten dramatischen Gattungen und Dichter. Dabei werden die Dramen in den historischen, sozialen und intellektuellen Kontext der Zeit eingeordnet und die erhaltenen Dramentexte als Teil der damaligen Theaterkultur betrachtet. Auch Dichter, deren Werk nur in Fragmenten überliefert ist, finden Berücksichtigung. Um den Lesern selbst einen Einblick in die Texte zu ermöglichen, enthält das Buch Textbeispiele aus den erhaltenen Dramen und antike Stimmen zu Dramen und Theaterwesen jeweils im Original und in deutscher Übersetzung.
Gesamtwerk
Theaterwissenschaft
Anders als andere Einführungen geht diese - gemäß dem aktuellen Stand des Fachs - vom Aufführungsbegriff aus und erläutert vor diesem Hintergrund die Grundlagen der Theaterwissenschaft. Anhand konkreter Beispiele werden sowohl die speziellen methodischen Probleme des Fachs erörtert als auch die Beziehungen zwischen Theaterwissenschaft und anderen Disziplinen dargestellt. Ein Literaturverzeichnis, ein Glossar und ein Register runden den Band ab.
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