Unterrichtsmaterialien Literatur: Ganze Werke Seite 35/103
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Gesamtwerk
Der Wolkenkratzer schwingt die Bürste
Was täten die Wolken bloß ohne den Wolkenkratzer? Der ist zur Stelle, wenn es mal juckt. Und was muss ein Wolkenkratzer können? Natürlich muss er schwindelfrei sein. Diesen und elf weitere „verrückte“ Berufe lernen Schüler:innen in der Lektüre „Der Wolkenkratzer schwingt die Bürste“ kennen. Grammatik wird zum Lesespaß! Zwölf Wortzusammensetzungen – wortwörtlich ausgelegt – werden zu Berufsbezeichnungen und als solche von Hubert Schirneck mit augenzwinkender Ernsthaftigkeit und ausgeprägtem Sprachwitz beschrieben. Illustrativ werden die Wortspiele von Ina Hattenhauer aufgenommen und weitergeführt. Erfahren Sie, ... was das Betriebsgeheimnis der „Seeräuber“ ist, warum der „Sekundenkleber“ und der „Sekundenzeiger“ oft zusammenarbeiten, wie man den „Taschenmesser“ vom „Schweizer Messer“ unterscheidet oder welche besonderen Fähigkeiten der „Wasserkocher“ hat. Die Lektüre und das Lesebegleitheft eignen sich zum Einsatz ab der zweiten Jahrgangsstufe. Erleben Sie mit Ihren Schüler:innen das kreative Potenzial grammatischer Strukturen und die Freude am Sprachspiel. Wortbildungsmuster werden implizit erfasst und nachgebildet. Steckbriefe und szenische Spiele setzen die Wortspiele fort. Ein eigener „verrückter“ Beruf wird erfunden und beschrieben.
Gesamtwerk
Sprache und Mythos
"Der Mythos ist eine Rede" – diese Aussage des französischen Philosophen Rolands Barthes macht den Zusammenhang von Sprache und Mythos deutlich: Der Mythos entsteht erst in der Sprache, durch seine Erzählbarkeit. Dieser genuin sprachliche und narrative Charakter von mythischen Erzählungen ist das zentrale Thema dieser Unterrichtseinheit. Ihre Lernenden erarbeiten Merkmale und Funktion von Mythen und verorten sie im Kontext von Sprache und Wirklichkeit. Anhand von Erzählungen der griechischen Mythologie bis zu Verschwörungsmythen der heutigen Zeit untersuchen sie die lange Tradition und anhaltende Wirkung mythischer Erzählungen und ihre bildgewaltige Symbolsprache.
Gesamtwerk
Kasus verstehen und gebrauchen
Wenn im Deutschunterricht das Thema Kasus behandelt wird, ist die Frageprobe oft nicht weit. Dabei gibt es noch weitere Werkzeuge, mit deren Hilfe Schüler:innen lernen können, Kasus zu verstehen und zu gebrauchen. So kann es zielführender sein, den Gegenstand anhand der Kasusforderung zu vermitteln und Lernende Kasus mithilfe der Maskulinprobe identifizieren zu lassen. Die Vermittlung und der Gebrauch von Kasus sind die thematischen Schwerpunkte der Ausgabe und rahmen die Unterrichtsvorschläge. Ihre Schüler:innen lernen die Kasuszuweisung am Beispiel von Verben und Präpositionen sowie die syntaktische und semantische Funktion von Kasus. Darüber hinaus fördern die Lernenden der höheren Klassenstufen ihr Sprachbewusstsein, indem sie den Kasusgebrauch sowohl im Mündlichen und Schriftlichen als auch zwischen verschiedenen Sprachen vergleichen. Die Unterrichtsideen zeigen Ihnen, wie Ihre Schüler:innen Kasus als Markierung grammatischer Beziehungen in Sätzen kennenlernen, die Struktur von einfachen Sätzen untersuchen und Satzglieder bestimmen, Kasusendungen als bedeutungsunterscheidendes Element in Sätzen entdecken, beim Verfassen und Überarbeiten von Texten stärker auf Kasusendungen achten sowie Sprachvergleiche ziehen und auf mehrsprachigen Kompetenzen aufbauen. Weitere Beiträge dieser Ausgabe helfen Ihnen dabei, den Sprachstand Ihrer Schüler:innen im Bereich Kasus zu ermitteln, den Kasuserwerb Ihrer Lernenden im Unterrichtsgespräch zu fördern, Ihre Schüler:innen bei der Wahl der korrekten Artikelformen zu unterstützen und Literatur, Materialien und digitale Tools zur Förderung von Kasus zu finden. Im Materialpaket erwarten Sie: über 30 Arbeitsblättern, ein Lernplakat zu Wechselpräpositionen, Bild- und Verbkarten zum Erlernen der syntaktischen Funktion von Kasus, Spielkarten zur Vermittlung der semantischen Rollen und ihrer Kasusformen und ein Kapitel aus Der kleine Prinz für den Vergleich von Kasus im Deutschen und Türkischen.
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Gesamtwerk
Grammatik: von Vorstellungen zu Wissen
Schon bevor Kinder mit dem Aufbau grammatischen Wissens beginnen, haben sie Vorstellungen von Sprache, die sie in den Unterricht mitbringen. Diese innere Sicht auf Sprache, die auch als Präkonzept bezeichnet wird, kann nicht nur als Ausgangspunkt für den Wissensaufbau verstanden werden, sondern bietet auch die Möglichkeit, Neues mit Bestehendem abzugleichen und Übereinstimmungen, Widersprüche und Anschlussmöglichkeiten zu identifizieren. Um diesen Transfer von Vorstellungen zu Wissen geht es in dieser Ausgabe. Schüler:innen haben bereits eigene Vorstellungen von Sprache, bevor diese zum Unterrichtsthema wird. Wie wertvoll es für den Aufbau grammatischen Wissens sein kann, Präkonzepte zugänglich und nutzbar zu machen, veranschaulicht diese Ausgabe. Aus dem Inhalt: Mit Präpositionen die Lage von Dingen beschreiben; Satzmuster erkunden; Was kann man mit Nomen machen? Verben in Szenen; Das Satzglieder-Universum; Von der Sprachreflexion zum eigenen Hörspiel. Aus dem Materialpaket: Impulskarten für den Aufbau grammatischen Wissens und fachlicher Begriffe. Im Materialpaket finden Sie Kartenmaterial, das Gespräche der Schüler:innen über sprachliche Strukturen und Funktionsweisen initiieren soll. Ob voerst im Plenum oder in Kleingruppen: Die Karten bieten den Schüler:innen einen Anlass, um ihre Vorstellungen und ihr Wissen rundum den Themenkomplex Grammatik zu verbalisieren.
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Multimodales Erzählen
Multimodale Texte ermöglichen durch ihre Kombination aus Sprache, Bild, Geräusch und Musik, Schüler:innen auf vielfältige Weise anzusprechen und so für Literatur zu begeistern. Sie finden in dieser Ausgabe multimodale Unterrichtsmodelle am Beispiel von Verfilmung, Comic, Computer- und Hörspiel sowie am Beispiel von Typografie, Scherenschnitt und Memes. Die Lernenden begegnen einer Geschichte zunächst auf einer emotional-sinnlichen Ebene und können sich im Anschluss auf die sprachliche Modalität beziehungsweise Schriftsprache einlassen. So wird ihnen der Zugang zum Text erleichtert und auch eine Differenzierung kann individuell erfolgen.
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Förderung der Lesemotivation durch Lesetagebuch und Buchpräsentation
Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, die Kinder zum Lesen zu animieren und ihre Lesemotivation zu wecken bzw. aufrechtzuerhalten. Durch die Präsentation eines selbst ausgewählten Buchs wird die Lektüre zu einem gemeinsamen Erlebnis für die ganze Lerngruppe. Jedes Kind folgt seinen Vorlieben und trägt etwas Individuelles zum Unterricht bei. Die Schülerinnen und Schüler sollen die vielen Möglichkeiten erkennen, die sich aus dem ""einfachen"" Lesen eines Buchs ergeben.
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Stationenlernen zu Goethe
Johann Wolfgang von Goethe wurde 82 Jahre alt. Wer so alt wird, erlebt viel. Goethe ist das Kind einer Umbruchszeit: Den Beginn des Siebenjährigen Krieges erlebt er als Siebenjähriger, den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg als Mittzwanziger und die Französische Revolution als Vierzigjähriger. Drei Ereignisse, die innerhalb eines Vierteljahrhunderts Deutschland, Europa und die Welt veränderten. Wie reagiert ein hochsensibler Geist darauf, den viele heute nur als Dichter kennen? Wer war dieser Dichter? Wie gelang es ihm, Kunst, Wissenschaft und Politik miteinander zu vereinbaren? Diesen Fragen geht die vorliegende Unterrichtseinheit nach und zeigt, warum sich die Beschäftigung mit dem Leben und Werk Goethes gerade heute lohnen kann.
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Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker
Friedrich Dürrenmatts „Die Physiker“ ist als Klassiker der Schullektüren nicht mehr wegzudenken. Mithilfe dieser Materialien wird das Drama schülerorientiert und kreativ-produktiv untersucht und beurteilt. Dabei kommen sowohl Methoden des kreativen Schreibens und des szenischen Spiels zum Einsatz, aber auch die klassische Szeneanalyse sowie die Charakterisierung einer literarischen Figur werden geübt.
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Internetnutzung und Online-Recherche
Digitale Medien und die Nutzung des Internets sind selbstverständliche Bestandteile des Alltags von Jugendlichen. Doch während sie im Internet surfen, soziale Netzwerke und unterschiedliche Apps nutzen, hinterlassen sie viele Spuren. Darüber sind sich viele Jugendliche kaum bewusst. Was passiert eigentlich bei einer Online-Suche? Und worauf sollte ich achten, um nicht zu viele Daten von mir preiszugeben?
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Arno Geiger: Unter der Drachenwand
Arno Geigers Roman Unter der Drachenwand schildert die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auf die Menschen. Im Zentrum steht der Soldat Veit Kolbe, der im Jahr 1944 einen Genesungsurlaub in Mondsee verbringt. In seinem Tagebuch berichtet er vom Trauma des Kriegs und den Erfahrungen in der Zeit seiner Rekonvaleszenz. Die Lernenden analysieren die Konstruktion des Romans und erforschen Figurenperspektiven im Hinblick auf die psychischen Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Sie untersuchen die Erzählweise auf ihre dokumentarische Wirkung, setzen Textinterpretationen produktiv um und vertiefen ihre Erkenntnisse anhand zusätzlicher Texte.
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Szenische Interpretation
Begegnungen mit literarischen Figuren und fremden Verhaltensweisen Wie können Sie Ihre Schüler dazu motivieren, sich auf literarische Texte einzulassen? Wie finden Sie Wege und sprachliche Mittel für literarische Gespräche im Unterricht? Die Szenische Interpretation bietet Ihren Schülern Möglichkeiten, sich mit Texten und Figuren vor ihrem eigenen Erfahrungshorizont auseinander zu setzen. Ob Sie eine Szene aus einem Drama, Roman oder einer Kurzgeschichte ausgesucht haben, die Begegnung mit fremden Verhaltensweisen fordert Ihre Schüler heraus, sich mit literarischen Figuren zu identifizieren oder von Ihnen abzugrenzen. Damit ist ein guter Ausgangspunkt für die Deutung einer Szene geschaffen! In diesem Buch finden Sie viele praxiserprobte Verfahren, mit denen Sie die Szenische Interpretation in Ihrem Unterricht einführen können. Die Beispiele für szenische Umsetzungen reichen von klassischen Autoren wie Friedrich Schiller über moderne wie Franz Kafka und Max Frisch bis hin zu zeitgenössischen wie Kirsten Boie und Bernhard Schlink Nutzen Sie die langjährigen Erfahrungen und praktischen Tipps für einen Zugang zur Literatur, der Ihnen und Ihren Schülerinnen und Schülern viel Spaß machen wird!
Gesamtwerk
Märchen aus verschiedenen Kulturen
Sie wollen interkulturelles Lernen, Leseförderung und Märchenwissen verknüpfen? Dann ist dieser Titel genau der richtige!Die Kinder tauchen in die Märchenwelt aus 15 verschiedenen Kulturen ein. Die kindgerechten Lesetexte sowie die Arbeitsblätter zum Textverständnis bilden den Kern des Buches. Es werden darüber hinaus die Merkmale von Märchen, wie Figuren, Orte und magische Gegenstände, sowie der Aufbau eines Märchens erarbeitet bzw. wiederholt. Menschliche Erlebnisse und Herausforderungen, die in märchenhafte Bilder und Symbole übertragen werden, bieten Gesprächsanlässe für den Unterricht und den Kindern Anknüpfungspunkte für das eigene Leben. Bildkarten, Schreibpläne und Vorschläge für Satzanfänge erleichtern das Schreiben eines eigenen Märchens und mithilfe eines Bewertungsbogens können die Kinder ihre Arbeit reflektieren.
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Individuelles Lernen im Deutschunterricht
Die Vielfalt in den Klassen nimmt zu: Immer mehr Kinder aus verschiedenen Kulturen, mit verschiedenen Interessen und unterschiedlichsten Leistungsniveaus bilden eine Klasse. Wie sollen Sie da mit Ihrem Unterricht Lernerfolge für jedes Kind erzielen? Dieser Titel hilft Ihnen, den Deutschunterricht in der 1. bis 4. Klasse so zu gestalten, dass alle etwas beitragen können.
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Schriftspracherwerb im Kontext digitaler Medien
Wie können Kinder erfolgreich Lesen und Schreiben lernen? Angesichts der zunehmenden Vielfalt sowie der Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Medien stellt sich diese Frage heute dringender denn je. Dieser Band bietet einen inklusiven Ansatz für den Schriftspracherwerb im Grundschulunterricht. Dabei wird gezeigt, wie digitale Medien gezielt eingesetzt werden können, um den individuellen Lernerfolg der Kinder zu fördern. Fallbeispiele dienen dazu, die Konzepte zu veranschaulichen, während Leitfragen, Verständnischecks und Zusammenfassungen den Leserinnen und Lesern helfen, ihren Lernerfolg nachzuvollziehen. Der Titel richtet sich in erster Linie an Studierende des Grundschullehramts. Die Praxisbezogenheit kann die Lektüre aber auch für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern lohnend machen.
Gesamtwerk
Textverständnis Schritt für Schritt trainieren
Fördern Sie das Textverständnis Ihrer Schüler und Schülerinnen mit diesen speziell für die Förderschule konzipierten Kopiervorlagen! Das Material bietet 2-fach differenzierte Sachtexte aus der Lebenswelt der Jugendlichen sowie Schritt-für-Schritt-Strategien zur Erarbeitung der Inhalte. Anhand von lebensnahen Themen aus den Bereichen Gesundheit, Technik, Umwelt und Gesellschaft sowie zusätzlichen Kurzinformationen für Diskussionen in der Klasse können die Schüler und Schülerinnen ihr Leseverständnis nachhaltig verbessern. Die zugehörigen Leseverstehensaufgaben folgen Lesestrategien und leiten die Schüler und Schülerinnen systematisch durch den Prozess des Lesens. In einem umfangreichen Download finden Sie zusätzliches Tafelmaterial und Übungen für ein gemeinsames Augentraining am Whiteboard. Dieses Material bietet eine effektive Unterstützung für die Leseförderung in der (Förder-)Schule!
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Das Schreibschrift-Training - LA
Dieses überarbeitete Trainingsprogramm führt Ihre Schülerinnen und Schüler Satz für Satz zu einer sauberen Schreibschrift. Dabei wird gleichzeitig die Lesekompetenz trainiert, denn die Kinder müssen den Inhalt der Schreibschriftsätze erfassen, um anschließend Aufgaben zum Verständnis zu lösen. So ergänzen sich Lesen und Schreiben auf einfache und sinnvolle Weise. Wiederkehrende Aufgabenformate ermöglichen den Schulkindern ein selbstständiges Arbeiten mit diesem Arbeitsheft und garantieren Erfolgserlebnisse: nachspuren, abschreiben, lesen und malen sowie Fragen zum Leseverständnis beantworten. Offene Schreibanlässe und weitere Anregungen zum handlungsorientierten Umgang ergänzen das Material. So können die Kinder die Geschichte weitererzählen, weiterschreiben, in Spielhandlungen mit Ausschneidefiguren umsetzen u. v. m. Abgerundet wird das Schreibschrift-Training durch Übungsseiten zur Wiederholung des Schreibschrift-ABC, einen Schreibpass zur Reflektion der erbrachten Leistung sowie eine abschließende Urkunde. Das bewährte Schreibschrift-Training wurde für diese Neuauflage komplett überarbeitet, inhaltlich ergänzt und in Farbe gestaltet.
Gesamtwerk
Wie lernen Jugendliche?
Schulisches Lernen muss stärker als bisher von den Schüler:innen selbstbestimmt erfolgen können, denn es ist bekannt, dass rund sich die Hälfte aller Schüler:innen die Lerninhalte gerne in Form von Projektarbeit aneignet. Selbstständigkeit bei der Erarbeitung von Lerninhalten – ob gemeinsam mit anderen oder allein – trägt wesentlich zur Lernmotivation bei. Dieser Wunsch nach Selbstbestimmung korreliert positiv mit neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, dass Lernen ein aktiver, selbstgesteuerter und konstruktiver Prozess ist, der sich durch die Bereitstellung von spezifischen Lernsituationen durch die Lehrkraft in sozialen Kontexten ereignet. Der Erwerb neuen Wissens geschieht immer in Abhängigkeit zu den bisherigen Lernerfahrungen. Es müssen also jene spezifischen Lernkontexte geschaffen werden, in denen sich Schüler:innen allein und gemeinsam neue Wissensinhalte erschließen. Hierfür bedürfen sie einer entsprechenden Begleitung und Führung durch die Lehrkraft in der Rolle von Coaches und Lernhelfer:innen. Aus dem Inhalt: Kognitive Belastung beim Lernen. Möglichkeiten der Reduktion auf Basis der Cognitive Load Theory; „Lernstrategie? Das bringt doch nichts!“ Prinzipien zur erfolgreichen Vermittlung von Lernstrategien; Selbstreguliertes Lernen. Merkmale und Prinzipien einer erfolgreichen Förderung in der Schule; Lernen und Schulleistungen – ein Thema in Peergroups? Einblicke in die Längsschnittstudie „Peergroups und schulische Selektion“; Unsichtbares sichtbar machen. Lernen in den Naturwissenschaften; Lernen über die digitale Welt. Begriffsklärungen und Hilfen für eine Bildung in der digitalen Transformation; Nützliche Webseiten für den Deutschunterricht. Empfehlungen zu aktuellen Onlinequellen; Lernen mit Wohlfühlfaktor. Warum Schulen auf Wohlbefinden, Selbstbestimmung und Digitalität setzen sollten; Wortarten und ihre Funktionen. Übungen zu Verständnis und Gebrauch; Zivilcourage und Hoffnung. Interpretation eines Popsongs von Michael Patrick Kelly feat. Rakim; Fehler als Lernanlässe. Mathematisches Denken beim Skalieren und Abtragen von Werten üben; Bionik von Tieren. Untersuchung von Reptilien und heimischen Tieren; Förderung der eigenen Selbstwirksamkeit. Die Bearbeitung negativer Emotionen als Chance für persönliche Entwicklung; Teaching Tipps. Erinnerungen an vielleicht Verschüttetes oder: Ein unvollständiger Anstoß zur Gewissenserforschung; Kultur und Bildung. Rezensionen.
Gesamtwerk
Zwischen Fake und Fakt
Wo liegen die Grenzbereiche zwischen beschönigendem Formulieren, Verschweigen, bewusstem Täuschen und offensichtlichem Lügen? Die Jubiläumsausgabe widmet sich den Grauzonen „dazwischen“, den Macharten von Lüge, Dichtung und Wahrheit, und beleuchten die sprachlichen und literarischen Aspekte des Themas. Die Modelle setzen sich mit Hotelbeschreibungen, Euphemismen und Urban Legends auseinander und gehen den Fragen nach, wie man Fakes auf den Leim gehen kann, aber auch, wie Schüler:innen durch Fälschen lernen. Lassen Sie sich inspirieren und loten Sie gemeinsam mit Ihren Lernenden die Grenzen aus!
Gesamtwerk
Freundschaft und Liebe
Die Themen „Freundschaft, "Liebe" und "Sexualität“ bewegen Jugendliche stark. Über sie zu sprechen, fällt ihnen jedoch schwer. Der Jugendroman „Eine wie Alaska“ lädt ein, im Austausch über die Gedanken und Erlebnisse der literarischen Figuren über die erste Liebe, sowie die Höhen und Tiefen von Freundschaft ins Gespräch zu kommen. Die Jugendlichen reflektieren ihr Nutzungsverhalten in Bezug auf soziale Medien, erörtern dort kolportierte Rollenbilder und diskutieren, was wahre Freundschaft kennzeichnet. Im Rollenspiel schulen sie sich im Perspektivwechsel. In der Diskussion üben sie sich in der selbstbewussten Übernahme eines eigenen Standpunktes. Der Einsatz digitaler Medien fördert die Medienkompetenz."
Gesamtwerk
Ältere Deutsche Literatur
Ältere Deutsche Literatur
Gesamtwerk
Von Framing bis Fake News
Sprache ermöglicht und prägt das Miteinander in einer Gesellschaft. Das betrifft nicht nur die Politik. Durch die Kommunikation im Internet wurden die Möglichkeiten des Austauschs unter den Menschen noch deutlich erweitert. In dieser Unterrichtsreihe untersuchen Ihre Schülerinnen und Schüler, wie dies geschieht, und welche Möglichkeiten und Probleme es dabei gibt. Dafür frischen sie zunächst ihr Wissen über Kommunikationsmodelle auf und setzen sich dann mit Phänomenen wie Framing, Fake News, Filterblasen im Netz und Populismus auseinander.
Gesamtwerk
Grammatische Modelle
Ziel dieser Ausgabe ist es, Deutschlehrkräften nicht nur mehr „professionelles“ Grammatikwissen zu vermitteln, sondern auch mehr Zuversicht, wenn sie traditionelle und neue grammatische Termini und Modelle im Deutschunterricht der Sekundarstufen behandeln. Wie Studien zeigen, haben Schulbücher eine große Macht auf die Unterrichtsgestaltung, gerade bei weniger bekannten grammatischen Themen. Unsere Ausgabe ist in diesem Sinne hochaktuell und bietet Ihnen weitere Vorteile: Sie erfahren, wie die neuen grammatischen Modelle und Konzepte mit den Ihnen vertrauten verknüpft, aber auch wie traditionelle grammatische Kategorien verständlicher dargestellt werden können. Zudem erfahren Sie, welche Bedeutung grammatische Visualisierungen haben, warum die Unterscheidung von grammatischen Formen und ihren Funktionen so wichtig ist und nicht zuletzt wie Synergien aus der DaF-, DaZ- und DaE-Perspektive für das grammatische Lernen genutzt werden können. Aus dem Inhalt: Grammatikdidaktische Visualisierungen; Formen und Funktionen beim grammatischen Lernen; Satzglied; Wortgruppe; Valenz; Felderstruktur; Grammatik in DaF-Sprachbüchern: Synergien für den Deutschunterricht.
Gesamtwerk
Lernaufgaben im Literaturunterricht
Manche Schüler:innen sind ins Lesen vernarrt, manche nehmen außerhalb der Schule kein Buch in die Hand. Im Unterricht sitzen Lernende mit unterschiedlichen literarischen Vorerfahrungen. Wie schafft man es trotzdem, alle Schüler:innen in ihrem Literaturverständnis zu fördern? Um auch weniger literarisch sozialisierte Schüler:innen im Literaturunterricht mit ins Boot zu holen, ist es wichtig, dass die Fähigkeiten, Literatur als Literatur zu verstehen, schrittweise aufgebaut werden. Dazu gehört das Entdecken-Lernen von Mehr-Sinn in literarischen Texten und, dass es Spaß machen und persönlich wertvoll sein kann, nach neuen Erkenntnissen in Texten zu suchen. Dafür braucht es Unterstützungsformen und von Seiten der Lehrkraft die Fähigkeit, geeignete Lernaufgaben zu stellen. Die Unterrichtsideen zeigen Ihnen, wie Ihre Schüler:innen mit Fiktionalität umgehen, Figurenperspektiven nachvollziehen, symbolische Bedeutungen erkunden, zu einem vertieften Textverstehen gelangen, verschiedene Sichtweisen auf einen Text zulassen, Handlungsmotive von Figuren deuten und vergleichen, Gedanken und Gefühle von Figuren untersuchen, parabolische Deutungen entwickeln. Im Materialpaket erwarten Sie über 30 Arbeitsblätter, Tippkarten und dem Heft beigelegte Support-Karten für leistungsschwächere Lernende, die Kurzgeschichte Chuck Norris und all seine Freunde von Marlene Röder und ein Kapitel aus Kirsten Boies Roman Der Junge, der Gedanken lesen konnte.
Gesamtwerk
Die erweiterte Inhaltsangabe am Beispiel erzählender Texte
Lehrerinnen und Lehrer können die Modelle direkt für den Unterricht übernehmen und mit den gegebenen Vorlagen mehrere gute Unterrichtsstunden vor- und nachbereiten. Bei dieser Einheit lernen Eltern sowie Schülerinnen und Schüler die Methode des Textmarkierens kennen als Weg zu einem vertieften Textverständnis. Sie begreifen Textfragen als ersten Schritt zum Erschließen und Interpretieren literarischer Texte.
Gesamtwerk
Kayas erster Schultag - eine Mitmachgeschichte
Alles, aber auch wirklich alles ist neu, wenn man in die Schule kommt! Kaya Känguru greift inhaltlich die Aufregung und Befürchtungen der Erstklässler und Erstklässlerinnen auf – ein sicherer Anker! Kaya, ein kleines, vorwitziges Känguru, lädt die Kinder zum Mitmachen und Gestalten der Geschichte ein. Dabei gähnen die Kinder ausgiebig wie Franz das Faultier und klatschen das Gedicht der Biberkinder mit. Das macht allen Spaß! Zugleich fördern Sie als Lehrkraft spielerisch sprachliches Lernen und die Grundlagen des Schriftspracherwerbs. Auch Kinder, die bislang wenig Leseerfahrungen haben, werden begeistert sein. Ergänzende, liebevoll gestaltete und abwechslungsreiche Arbeitsblätter runden die Geschichte mit Übungen zum Silben schwingen, Nachspuren und zu den Anlauten etc. ab. Die Arbeitsblätter können später zu einem kleinen Heft zusammengefügt werden. So hat jedes Kind eine unvergessliche Erinnerung an die ersten Schulwochen. Mit der Mitmachgeschichte von Kaya gestalten Sie mühelos spannende und motivierende Stunden im Anfangsunterricht, ganz gleich ob Sie die Geschichte im Fach Deutsch, im Förderunterricht oder in der Pause zwischendurch einsetzen. Inhaltliche Schwerpunkte: Sechs Mitmachkapitel: Nichts wie weg, Bei den Biberkindern, Das klügste Tier im Park, Es wird gefährlich, Gerade noch rechtzeitig, Erik Eisbär | Lesebegleitheft mit Deckblatt und Arbeitsblättern.
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