Unterrichtsmaterialien Didaktik & Methodik: Ganze Werke Seite 11/11
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Didaktik & Methodik
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Vorbilder
Orientierung – das ist eine der bedeutendsten Funktionen von Medien für Kinder und Jugendliche. Auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden halten sie überall Ausschau nach Anregungen und Ideen, wie ihr eigenes Leben einmal aussehen könnte. Die Medien als ein Ort, der Personen und Figuren bereithält, die als Vorbilder für das eigene Verhalten oder die Bewältigung unterschiedlicher Aufgaben dienen können, ist nichts Neues, die Bedeutung von Vorbildern in den Medien für Kinder und Jugendliche gut untersucht. Dennoch lohnt es sich, erneut einen Blick auf das Themenfeld zu werfen. Denn mit der Veränderung der Medienlandschaft seit Anfang des 21. Jahrhunderts ist ein neuer „Typ“ von Vorbildern in den Medien hinzugekommen. Die Sozialen Netzwerkdienste machen es möglich, dass Privatpersonen in relativ kurzer Zeit Bekanntheit erlangen, zu Stars werden und damit auch als Vorbilder dienen (können). Die Autorinnen und Autoren des vorliegenden Heftes nehmen das Themenfeld Vorbilder und Medien aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Die Beiträge geben einen Einblick in die Rolle von (medialen) Vorbildern in der Sozialisation von Heranwachsenden, beschäftigen sich mit verschiedenen relevanten Plattformen, auf denen Kinder und Jugendliche Vorbilder finden, und beschreiben empirische Ergebnisse zum Umgang von Heranwachsenden mit Vorbildern. Ergänzend zeigen Beispiele aus der medienpädagogischen Praxis, welche Möglichkeiten es gibt, das Thema „Vorbilder“ mit Kindern und Jugendlichen zu bearbeiten.
Gesamtwerk
Messen
Die Idee des Messens als Bestimmen der interessierenden Maße (bzw. Größen) taucht an vielen Stellen der Schulmathematik auf. Entdecken Sie die Facetten dieses Begriffs vom Umgang mit Alltagsgrößen (Länge, Gewicht, Zeit usw.) über das Anwenden von Flächen- oder Volumenformeln bis zum Integral. Ausgehend vom Messverständnis am Ende der Grundschulzeit über handlungsorientierte Zugänge zu Messprinzipien und Maßeigenschaften in Klasse 5/6 zieht sich das Thema Messen bis in die Oberstufe, wenn etwa Geschwindigkeitsmessungen einen Zugang zur Analysis bieten oder das Skalarprodukt betrachtet wird. Aus dem Inhalt: Umrechnen von Größen mit der Stellenwerttafel; Winkel messen mit dem Goniometer; Über unendliche Messprozesse: Was hat das Pyramidenvolumen mit der Parabelfläche zu tun?; Was kann das Smartphone messen? Mit der zugehörigen MatheWelt können die Schülerinnen und Schüler ( 5./6. Klasse) in Freiarbeit Längen, Gewichte und Zeiten schätzen und messen sowie zu den Größenbereichen passende Aufgaben lösen.
Gesamtwerk
Partizipation in Klasse und Schule
Demokratische Werte bedürfen eines besonderen Schutzes. Jedoch muss man sich ihrer bewusst sein, ehe man für sie einzutreten vermag. Darum ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen diese Werte zu vermitteln. Sie an wirkliche Partizipation heranzuführen, ist ein allmählicher Prozess, der im Elternhaus beginnen und in der Schule vertieft werden sollte. Wie aber können alle Kinder und Jugendliche einer Klasse, einer Schule partizipieren – mitdenkend, mitentscheidend, mitgestaltend, mitverantwortend? Partizipation kann im Schulleben in verschiedenste Bereiche hineinwirken. Dieses erste Heft zum Thema Partizipation legt den Fokus auf das Klassen- und Schulleben im Allgemeinen (im nächsten Jahr folgt ein zweites mit dem Schwerpunkt "Unterricht"): Welche Aufgaben kann ein Klassenrat übernehmen und wie führt man ihn überhaupt ein, auf welche Regeln einigt man sich? Welche Chancen bietet z.B. das partizipativ geführte Kreisgespräch bei der Lösung von Problemen oder Konflikten? Beispiele aus der Praxis zeigen die positive Wirkung von SchülerInnenbeteiligung und wie ein erst mal angestoßener Prozess von der Bildung des Klassenrats sich fortführen lässt über die Einrichtung von Kinderkonferenzen bis hin zum Schülerrat. Sind bestimmte Strukturen geschaffen, lassen sich diese auf vielen Ebenen nutzen, wie z.B. bei der Gestaltung der Tischordnung, beim Einsatz von Streitschlichterinnen und -schlichtern sowie bei der Planung von Projekten. Kinder und Jugendliche lernen auf diese Weise, Verantwortung zu übernehmen und für ihre Meinung einzustehen, aber auch, dass nicht immer alles eins zu eins umsetzbar ist und man manchmal Kompromisse eingehen muss. Die Praxisbeiträge werden ergänzt um Materialien für den Ablauf eines Klassenrats, die Planung von Kinderkonferenzen, Checklisten für Streitschlichterinnen und -schlichter, einem Diskussions- und Legespiel zu den Kinderrechten u.v.m.
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Gesamtwerk
Storytelling
"Es war einmal ..." Märchen und Geschichten überliefern als fester Bestandteil jeder Kultur Informationen, Werte, Wahrheiten, Gerüchte, dienen als moralischer Kompass und sind der wohl erste Daten-Speicher überhaupt. Bis heute haben Geschichten ihren Reiz nicht verloren – und eine neue Stufe erreicht. Medien und die neuen Formen der Interaktion und Kommunikation spielen dabei eine entscheidende Rolle und ermöglichen es uns, in einer noch nie dagewesenen Art und Weise zu erzählen. Dieses mit Medien angereicherte und vernetzte Storyelling motiviert dazu, über den Nutzen für das Lernen nachzudenken. Lernen, das einer Dramaturgie folgt, ist spannend, und es motiviert. Lernen, das Medien und Storytelling koppelt, nimmt den medialen Wandel ernst und führt zu neuen produktiven Formen. In den letzten Jahren haben wir erlebt, wie mithilfe von erlogenen Geschichten Angst und Hass gezielt geschürt wurden. Das Thema Storytelling ist daher vom präventiven Jugendmedienschutz nicht zu trennen. Das vorliegende Heft hat nicht den Anspruch, alle Formen des Storytellings aufzuführen. Unter anderem geht es darum, wie schon die Kleinsten durch Storytelling ihre Erzählkompetenz trainieren können, wie Virtual Reality sich für die Schullektüre nutzen lässt, welche Aufgaben ein Mediencoach hat und wie sowohl Kunst- als auch Geschichtsunterricht von Storytelling-Projekten profitieren. Ziel des Themenhefts "Storytelling" ist dabei, Anregungen zu geben, zu motivieren, Perspektiven aufzuzeigen – und damit die Sicht auf Lernen erweitern und im besten Falle dessen Transformation zu unterstützen.
Gesamtwerk
Spiel & Technik
Die sogenannten MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) – nehmen in unserer Lebenswelt immer mehr an Bedeutung zu. Darum ist es wichtig, Kindern einen Zugang zu ermöglichen, der ihr Interesse wirklich weckt, damit sie Freude daran haben, selbst zu experimentieren und zu forschen . Auf spielerische Weise lassen sich so möglicherweise bestehende Hemmschwelle überwinden, um neues Potenzial zu entfalten. In dieser Ausgabe werden Kinder (und Erwachsene) spielerisch neugierig gemacht zu erkunden, wie etwas funktioniert, probieren aus, überlegen, diskutieren und überprüfen ihre Vermutungen. Die vielseitigen analogen und digitalen Spielideen vermitteln neben Kreativität und Experimentierfreude auch Selbstwirksamkeit und erste (elektro-)technische Grundkenntnisse. Und neben Spiel und Spaß werden auch noch Gedanken des Klima- und Umweltschutzes vermittelt. Aus dem Inhalt: Ein Bauspielsystem zum gemeinsamen Konstruieren und Weiterspielen; Klima- und Umweltschutz im Spiel; Programmieren mit Grundschulkindern; Wackelroboter bauen; Ein Holzauto fährt digital; Das musikalische Projekt MusiKaoss; Projekte digital präsentieren; Das Heft enthält 16 Spielkarteikarten zum Schwerpunktthema sowie ein Spiel in der Heftmitte.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Vertretungsunterricht
Damit Vertretungsstunden zu echten Lernstunden werden, müssen an der Schule Voraussetzungen geschaffen werden. Denn Lehrkräfte brauchen fachbezogene Leitfäden, konkrete methodische Werkzeuge oder andere Hilfen für das Ersetzen ausgefallener Kollegen und Kolleginnen. Das Heft stellt diverse erprobte Ansätze, Konzepte und Themen vor, die an Schulen erfolgreich für Vertretungsunterricht genutzt werden. Aus dem Inhalt: Ein Vertretungskonzept für die eigene Schule entwickeln; Vertretungsunterricht systematisch für Querschnittsaufgaben nutzen; Mit Classroom Management gute Lernvoraussetzungen für jeden Unterricht schaffen; Checklisten für die Vertretung; Werkstatt: Stressfrei und ergebnisorientiert vertreten
Gesamtwerk
Wie Modellieren gelingt
Bringen Sie die Welt ins Klassenzimmer: Modellierungen helfen, Alltagsprobleme zu lösen oder Vorschläge mathematisch zu untersuchen und komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Dies kann in Einzelstunden ebenso realisiert werden, wie in zeitlich überschaubaren Unterrichtssequenzen. Mathematisches Modellieren ist ein Übersetzen in Mathematik, mathematisches Arbeiten und ein Zurückübertragen in die Realität. Wichtig und für Schüler zunächst ungewohnt ist es, den realen Kontext ernst zu nehmen – um etwa beim Berechnen der Länge eines Geschenkbands die Schleife nicht zu vergessen. Auch sind die Ergebnisse und die Wege dorthin nicht von vornherein klar und eindeutig. Daher können Fragen wie die nach dem Preis einer 1-Liter-Cola in unterschiedlichen Klassenstufen mit unterschiedlichen mathematischen Mitteln bearbeitet werden. Aus dem Inhalt: Hilfen bei unterbestimmten Modellierungsaufgaben Schätzend zu Näherungswerten gelangen; Dynamische Geometrie-Software als Hilfsmittel nutzen. Thematisch geht es unter anderem um Fragen wie: Wie kommt die Deutsche Bahn zu ihren Preisen?; Die Flüchtlingsdebatte und der Königsteiner Schlüssel: Was ist gerecht?; Alternative Energien: Ist der Solarzellen-Test stimmig? Im Magazin geht es um zwei innermathematische Themen: Symmetrien zum Lösen quadratischer Gleichungen und Quadratzahlen-Punktmuster. Mit der beiliegenden MatheWelt können Sie sich und Ihre Lerngruppe auf die kommende Fußball-Weltmeisterschaft einstimmen.
Gesamtwerk
Ankommen
Anzukommen an einem fremden Ort heißt, Andere und Anderes kennenzulernen, sich mit den Menschen auszutauschen, gewohnte kulturelle Verhaltensweisen anzupassen und neue zu erproben. Beide Seiten müssen aufeinander zu gehen, damit ein wirkliches Kennenlernen gelingen kann. In dieser Ausgabe mit dem Thema „Ankommen“ sind zahlreiche Projektbeispiele versammelt, die zeigen, dass das Spiel die ideale Methode ist, voneinander zu lernen und miteinander in Beziehung zu treten. Im Spiel können Kinder und Jugendliche risikolos Erfahrungen sammeln, diese umsetzen, sich zurechtfinden, Neues entdecken und quasi nebenbei den Wortschatz erweitern und die sprachlichen Fähigkeiten verbessern. Das Spiel eröffnet ein breites Feld an Erlebens- und Erfahrungsräumen. Aus dem Inhalt: Plan- und Aktionsspiel zum Thema Asyl; Kulturelle Verständigung durch Spiel; Gemeinsam spielen; Sprach- und Bewegungsspiele für jüngere Kinder; Willkommenskultur durch Spiel; Upcycling – mehr als Basteln; Sag mir deinen Namen; Das Heft enthält einen Spielbeihefter "Europa-Domino" sowie 16 Spielkarteikarten zum Heftthema.
Gesamtwerk
Multiprofessionelle Kooperation
Multiprofessionelle Kooperation ist notwendig, um die Expertise von Einzelschulen zu ergänzen. Und das umso mehr, als Ganztagsbetrieb und Inklusion neue Anforderungen stellen. Aber wie kann diese Zusammenarbeit mit Partnern inner- und außerhalb der Schule gelingen? Wie werden aus teils Fremden echte Teams? Das Heft gibt Anregungen aus der Praxis und blickt dazu auch ins Ausland. Aus dem Inhalt: Bedingungen und Typen multiprofessioneller Kooperation; Wer wie an schwedischen Schulen zusammenarbeitet; Schulassistenz integrieren; Heterognität der Lernenden braucht Heterogenität im Team; Schul(neu-)bau gemeinsam systematisch planen; Werkstatt: Arbeit mit "diversen" Teams
Gesamtwerk
Handschreiben
Schreiben mit der Hand ist Ausdruck einer Person. Schreiben ist Teil eines kreativen Prozesses. Schreiben kann mühsam sein. In jedem Fall muss Schreiben gelernt werden, bis der Schreiber oder die Schreiberin sagen kann: Ich kann‘s. In dieser Ausgabe von DIE GRUNDSCHULEITSCHRIFT geht es um den Aneignungsprozess des Schreibenlernens mit seinen didaktischen Möglichkeiten im aktuellen Lernverständnis der Grundschule. Wie immer finden Sie neben aktuellen didaktisch-methodischen Informationen vielfältige Anregungen zur Gestaltung Ihres Unterrichts sowie zur Beobachtung und Begleitung von individuellen Lernwegen. Als Material finden Sie dieses Mal „Ein Rucksack voller Sand“ von Elisabeth Steinkellner und Michael Roher. Hinter diesem geheimnisvollen Titel verbirgt sich eine wundervolle Geschichte von Fernweh und Heimat, von Zuhause und der weiten Welt. Begeben Sie sich gemeinsam mit Ihrer Klasse und der kleinen Paula auf eine abenteuer- und erkenntnisreiche Reise. Das Lesebegleitheft unterstützt Sie darin.
Gesamtwerk
Mit Eltern kooperieren
Außer den Unterrichtsinhalten und den Schülerinnen und Schülern selbst ist für Lehrkräfte auch das Zusammenspiel mit den Eltern eine wichtige Komponente im Schulleben. Ist hier ein vertrauensvolles Verhältnis entstanden, sind die Wege bei auftretenden Schwierigkeiten kurz, ist die Basis zur gemeinsamen Kooperation gelegt. Die Beiträge dieser Ausgabe beleuchten die Voraussetzungen für gelingende Elternkooperation, die Frage, wie man einen offenen Dialog mit Empathie und Respekt (Helle Jensen) führt und lassen auch die Elternperspektive nicht außer Acht. Konkrete Beispiele zeigen, wie Schulen auch unter schwierigen Voraussetzungen Eltern zur Mitarbeit gewinnen können und welche Bedeutung z. B. Hausbesuche haben. Die Inhalte der Toolbox geben wertvolle Hinweise für Beratungsgespräche mit Eltern, bieten zwei Videos eines Elterngesprächs (Lehrerperspektive/Elternperspektive) sowie eine Elternbroschüre in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Türkisch.
Gesamtwerk
Digitale Bildung
In dieser Ausgabe von DIE GRUNDSCHULZEITSCHRIFT stellen wir die digitale Bildung in den Fokus und bieten Ihnen zahlreiche Informationen, Tipps und facettenreiche Vorschläge, wie Sie mit Hilfe digitaler Medien das Lernen von Kindern begleiten und bereichern können. Das Ziel ist ein doppeltes: Bildung durch den Umgang mit digitalen Medien und Bildung für den Umgang mit digitalen Medien. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen, wie Sie digitale Medien u.?a. auch für die Unterrichtsorganisation nutzen können und wie ein Medienentwicklungsplan für Ihre Schule entstehen kann. Die reine Existenz digitaler Medien im Unterricht wird dabei allerdings nicht automatisch das Lernen der Schülerinnen und Schüler befördern. Wie immer braucht es dafür den weiteren Blick auf die Qualität des Unterrichts, das dort anzutreffende Klima einschließlich der sozialen Beziehungen und nicht zuletzt auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen angesichts einer Vielzahl von Aufgaben. Das Medium, um das es dieses Mal in unserer Lektüre geht, ist dagegen absolut analog – gleichwohl hat es nach wie vor eine große Bedeutung. In „Ein Buch für Bruno“ beschreibt Nikolaus Heidelbach meisterhaft, wie es einem Buch gelingt, seine Leserin und seinen Leser in die Geschichte zu ziehen. Das Potenzial dieser Geschichte für eine produktive Auseinandersetzung ist riesig – wir entfalten es in der Zeitschrift und natürlich im Lesebegleitheft, das der Lektüre beiliegt.
Gesamtwerk
KOOPERATION
Kooperation hat viele Gesichter: Das Nachdenken mit anderen, das zu neuen und unerwarteten Einblicken führt. Die geteilte Verantwortung, die die Menschen stärkt. Die gemeinsame Vorbereitung, die das Alltagsgeschäft entlastet. Doch es gibt auch diese Seiten: Die Zusammenarbeit ist manchmal schwierig, weil die Gruppe nicht miteinander harmoniert. Oder die Aufgaben könnten allein mit weniger Aufwand und umsichtiger bearbeitet werden. Woran liegt es, dass in Schule und Unterricht weniger kooperiert wird als die positiven Wirkungszuschreibungen vermuten lassen? Welche Kontexte und Strukturen behindern Kooperation? Welche Bedingungen und Konzepte fördern sie aber auch? Mit dem vorliegenden Jahresheft werfen wir einen differenzierten Blick auf die Zusammenarbeit in der Schule. Mit fast 40 Artikeln und einer Praxisbeilage zur Förderung von Kooperation in der Schule liefert das Jahresheft eine umfassende Orientierung und liefert wichtige Anregungen und Impulse für die Praxis.
Gesamtwerk
Lernen mit Videos
Erklärfilme im Internet scheinen dem klassischen Schulbuch zunehmend den Rang abzulaufen: Immer mehr Schülerinnen und Schüler nutzen vor allem die Videoplattform YouTube als eine Art kostenlose Nachhilfe – um sich den Unterrichtsstoff noch einmal erklären zu lassen, zum Lernen und Üben, zur Klausurvorbereitung. Lehrende, die überlegen, ihren Unterricht mithilfe von Videos zu gestalten, sollten dies aber nicht nur deshalb tun, weil die Clips unter Jugendlichen so beliebt sind. Damit aus Erklärvideos im Unterricht mehr werden kann als kurzweilige (und wenig nachhaltige) Abwechslung vom gewohnten Unterrichtsgeschehen, empfiehlt sich eine tiefergehende Auseinandersetzung mit ihrem didaktischen und pädagogischen Potenzial. Unsere Leserinnen und Leser erfahren also u.a., wie das Flipped-Classroom-Konzept das gewohnte Lernen auf den Kopf stellen und Lehrkräfte entlasten sowie Schülerinnen und Schüler zu mehr Eigenständigkeit verhelfen kann, wie Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Lernvideos drehen können und dass Experimente in den Naturwissenschaften so spannenden wie informativen Filmstoff hergeben, wie per Live-Videoübertragung des Unterrichtsgeschehens ans Krankenbett langfristige, krankheitsbedingte Fehlzeiten ausgeglichen werden können, und wie das Klassenzimmer sich mit geringem Aufwand in ein Filmset verwandeln lässt. Darüber hinaus geht es darum, woran man gelungene Erklärvideos erkennen kann, um ein Filmprojekt von und für Geflüchtete sowie um rechtliche Fragen und Stolpersteine. Außerdem werden die wichtigste Software für den Filmdreh und Videoplattformen zur Nutzung und Bereitstellung von Erklärvideos vorgestellt.
Gesamtwerk
Vertieftes Lernen
Wie können Kinder und Jugendliche erfolgreich in der Schule lernen? Das Heft geht den Tiefenstrukturen von Lernen nach, um Kriterien für erfolgreiches Lernen zu erschließen. Dabei wird der Tiefenbegriff von verschiedenen Seiten betrachtet. Es geht – lernseits – um Wirksamkeit, um Nachhaltigkeit, um Selbstbestimmung und um Haltungen zum Lernen. Es geht aber auch darum, welche sozialen, räumlichen und ausstattungsmäßigen Voraussetzungen die Schule für vertieftes Lernen bereitstellen sollte. Aus dem Inhalt: Eigensinniges Lernen in der Schule unterstützen; Beobachtungen zu flachem und tiefem Lernen; Binnendifferenzierte Klassenarbeiten; Mathematik individuell und miteinander lernen; Selbstlernzeiten und Lernlabors in einer Grundschule; Werkstatt: Lernkraft freisetzen.
Gesamtwerk
Medienethik
Was ist dran am Mythos vom bösen Computerspiel? Was tun gegen Hate Speech? Und wie kommt man mit Jugendlichen ins Gespräch über ethische Fragestellungen in der digitalen Welt? Das vorliegende Heft setzt sich mit medienethischen Fragestellungen auseinander und hat zum Ziel, allen im medienpädagogischen Bereich Tätigen Antworten und praktische Orientierung zu geben. Zwar bewegen sich Jugendliche mit einer für ältere Generationen beneidenswerten Selbstverständlichkeit in unserer digitalisierten Gegenwart – aber diese Selbstverständlichkeit geht nur allzu häufig mit einer alarmierenden Naivität einher. Hier ist die Medienpädagogik gefragt: Gerade jugendliche Nutzerinnen und Nutzer müssen für medienethische Fragestellungen sensibilisiert werden und in die aktuellen Diskussionen um Auswirkungen und Bedeutung neuester technischer Entwicklungen mit einbezogen werden. Dies setzt natürlich auf pädagogischer Seite entsprechende Kenntnisse voraus. Das vorliegende Heft „Medienethik“ hat daher nicht nur zum Ziel, bestimmte Entwicklungen zu diskutieren, sondern es soll auch darum gehen, zu informieren und notwendiges Hintergrundwissen zu vermitteln. In den Beiträgen finden sich also ... Informationen zum Darknet, das so „dark“ gar nicht ist, zur Kopierbarkeit von Daten sowie zur Bedeutung von Algorithmen und „Big Data“; Erörterungen zur Notwendigkeit der häufig geforderten digitalen Grundrechte, zur Rolle der Werbung im digitalisierten Zeitalter und dem zweifelhaften Potenzial viralen Marketings; Überlegungen, wie in den omnipräsenten Sozialen Medien gerade unter Jugendlichen verantwortungsvoll kommuniziert werden kann, auch und gerade im Zusammenhang mit Phänomenen wie Sexting und Cybermobbing. Ganz praktisch geht es außerdem darum, wie Jugendliche sich gegen Hate Speech wehren können, wie sich die im Netz weit verbreiteten Bildfälschungen und Montagen als solche erkennen lassen, und wie wertvoll Computerspiele für den (Ethik-)Unterricht sein können.
Gesamtwerk
Digitalisierung in der Schule
Die Digitalisierung verändert alle Lebens- und Arbeitsbereiche. Damit stellt sie Schulen vor neue Herausforderungen, bietet aber zugleich neue Potenziale für Lehrkräfte und den Unterricht. Dabei geht es allerdings um mehr als technische Infrastruktur oder der schulische Nutzung von Endgeräten. Vielmehr stellt sich die Frage, wie sich Lernen neu gestaltet und welche Veränderungen sich daraus für das Schulleben, für Lernprozesse und die Entwicklung von Kompetenzen zur Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen ergeben. Das Heft zeigt an Beispielen, wie sich die Passung von Unterricht und Schulentwicklung mit der selbstverständlichen digitalen Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen zukunftsfähig entwickeln lässt. Aus dem Inhalt: Herausforderungen und Perspektiven für lernende Schulen in der digitalen Welt; Wie sieht die digitale Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen aus? Zukunft des selbstgesteuerten Lernens mit digitalen Medien; Smartphones im Unterricht machen noch keine neue Schule; Erfahrungen mit digitaler Bildung ab der Grundschule; Werkstatt: Lernende Schulen in der digitalen Welt.
Gesamtwerk
Fremdheit
Fremdes und Befremdendes begegnet Kindern und Jugendlichen häufig. Das können neue und ungewohnte Lebensumstände sein. Oder Menschen, deren Aussehen und Verhalten ungewohnt sind. Auch solche, die nicht mit dem Mainstream schwimmen. Gerade beim Aufwachsen erlebt man zudem, dass man sich auch selbst entfremden kann. Wenn Neues, Unbekanntes in Bestehendes integriert wird, ist das Lernen. Neues erfahren und lernen bedeutet auch, über Grenzen zu gehen. Das Heft zeigt, wo Fremdheit empfunden wird und wie sie überwunden werden kann: in Aktionen und Projekten innerhalb und außerhalb von Schulen, die helfen, soziale und andere Grenzen einzureißen und Gemeinschaft zu stiften. Das reicht von der Integration von Geflüchteten bis zur Prävention von Extremismus. Aus dem Inhalt: Fremdheit in Bildung, Schule, Lernen; Zwischen Willkommenskultur und Hysterie: Reaktionen auf Flüchtlinge; Deutsch als Zweitsprache und Zweitkultur? Einwanderungsland Deutschland; "Du schaffst es nicht" gibt es nicht; Aufstieg und Entfremdung durch Bildung; Roma- und Sinti-Bildungsberater als Brückenbauer; Was macht Salafismus attraktiv; Extremismusprävention.
Gesamtwerk
Coding
Coding, oder Programmieren, gilt vielen, nicht zuletzt den Verantwortlichen in der Bildungspolitik, als das Zauberwort der Stunde. Aber ist der Sprung ins Digitalzeitalter wirklich schon getan, wenn sich Schülerinnen und Schüler bereits ab der ersten Klasse darin üben, Codes zu schreiben? Das vorliegende Heft behält Dagstuhl-Erklärung und die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der KMK von 2016 gleichermaßen im Blick, versucht eine möglichst genaue Definition des häufig missverstandenen Coding-Begriffs – und gibt außerdem, ganz praktisch, Tipps und Hilfestellungen, wie Kinder und Jugendliche im Unterricht oder im Rahmen von Projekten ans Programmieren herangeführt werden können. Die Beiträge des Themenhefts setzen sich u.a. damit auseinander, welche Bedeutung dem (regulären) Informatikunterricht zukommt, wenn es darum geht, Schülerinnen und Schüler im Coding fit zu machen, wie sich Lernende auch der jüngsten Altersstufe (fast) ganz ohne technische Unterstützung mit dem Denken in Programmschritten vertraut machen können, welche Entwicklungen sich auf bildungspolitischer Ebene beobachten lassen, und welche spannenden neuen Tools und Anwendungen rund ums Coding es für junge Nutzer gibt. Außerdem finden sich im Heft Einblicke aus der Praxis – von der Schulentwicklung im MINT-Bereich bis zum Einsatz digitaler Unterrichtsmaterialen und neuen Impulsen für das Fach Informatik.
Gesamtwerk
Schulaufsicht
Schulen sind eigenverantwortlicher und selbstständiger geworden. Sie brauchen Unterstützung für wirksame Lehrerfortbildung, Schulberatung und Evaluation bei der weiteren Qualitätsentwicklung, und sie benötigt eine zuverlässige Regelung rechtlich-administrativer Angelegenheiten. Doch klappt die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Aufsicht grundsätzlich? Wo liegen Verbesserungsmöglichkeiten? Im Heft kommen Personen aus beiden Bereichen mit ihren Vorstellungen und Erfahrungen zu Wort. Aus dem Inhalt: Schulaufsicht und Schulautonomie; Schulaufsicht im Bundesländervergleich; Aus dem Alltag der Schulaufsicht; Kooperation zwischen Schulleitung und Schulaufsicht; Demokratische Schule im Verein mit der Schulaufsicht; Werkstatt: Schulaufsicht im systemischen Wandel.
Gesamtwerk
Clouds
Cloud-Dienste werden besonders eifrig von Schülerinnen und Schülern genutzt. Dies stellt die Schulen vor neue Herausforderungen: Ist es doch im Rahmen der Medienbildung (auch) ihre Aufgabe, Lernumgebungen so zu gestalten, dass Jugendliche sich sicher in der digitalen Welt bewegen können. Selbst den Weg in die Cloud zu wagen, kann hier für Schulen ein sinnvoller Schritt sein. Das vorliegende Heft setzt sich mit den Chancen und Risiken des Cloud-Computing auseinander und informiert u.a. darüber, was Schulen vor der Vernetzung per Cloud nicht nur technisch, sondern auch im Hinblick auf organisatorische, finanzielle und datenschutzrechtliche Aspekte beachten sollten, wie Lehrkräfte bei der Unterrichtsgestaltung und der täglichen Arbeit vom Cloud-Computing profitieren können und wie Cloud-Computing zur Medienbildung beiträgt. Darüber hinaus geben Beispiele aus der Praxis Einblicke in den per Cloud neu organisierten Schulalltag.
Gesamtwerk
Begeisterung und Langeweile
Wenn man an Begeisterung am Lernen denkt, kommen Gedanken auf an vom verzauberndes Vorlesen, an Maschinen-Demontieren, Theaterspielen … Begeisterung und Lernen in der Schule können zusammengehen. Aber für jeden anders. Dazu braucht es Zeit, begeisterte Lehrkräfte, geistreiche Inhalte und begeisternde Methoden, die dazu geeignet sind, echte und intensive Bildungserfahrungen auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen und kritischen Persönlichkeit zu ermöglichen. Begeisterung für eine Sache ist das Gegenteil von Langeweile und nötig, damit Muße nicht zu Langeweile wird; gleichzeitig ist Muße wichtig, damit Begeisterung nicht in Aktionismus umschlägt. Aus dem Inhalt: Von Muße, Begeisterung, Langeweile und Aktionismus; Interesse wecken und halten; Philosophisches Lob der Langeweile; Begeisterung in der Resonanzpädagogik; Begeisternde Mitbestimmung von Anfang an; Werkstatt: Resonanzpädagogische Übungen.
Gesamtwerk
Maker Education
Making ist mehr als Technik-Basteln. Beim Making geht es darum, kreative Gestaltungsmöglichkeiten für verschiedenste Dinge zu entwickeln, dabei traditionelle und digitale Herangehensweisen zu verknüpfen und sich in einer Community auszutauschen. Die Erfahrungen und Ideen der Maker-Bewegung bergen auch Potenziale für Schulen – für eine Maker Education. Neben Hintergrundinformationen und einer kritischen Auseinandersetzung mit Maker-Ansätzen finden Sie zahlreiche Anregungen für unterschiedlich komplexe Making-Projekte – vom 3D-Druck bis zur Roboterprogrammierung, für Maker-Schulkonzepte – vom Aufbau eigener Maker Spaces bis zur systematischen Maker Education, für Kooperationen mit außerschulischen Einrichtungen. Darüber hinaus stellen die Autorinnen und Autoren eine Fülle digitaler Tools sowie von Quellen für Making-Ideen vor.
Gesamtwerk
Tastaturschreiben
Muss die kompetente Nutzung von Tastaturen in der Grundschule überhaupt vermittelt werden? Warum dies überaus sinnvoll ist und wie dies auch fächerübergreifend vermittelt werden kann, stellen die Autor:innen anhand vieler praktischer Unterrichtsbeispiele anschaulich vor. Digitale Geräte sind in unserem Alltag omnipräsent. Viele dieser Geräte sind mit Tastaturen als „Eingabeinterfaces“ ausgestattet. Gerade unerfahrene Schreiber:innen kann dies vor große Herausforderungen stellen. Der Erwerb einer effektiven und effizienten Nutzung des digitalen Schreibens ist für einen gewinnbringenden Einsatz digitaler Medien im Schreibunterricht unabdingbar und muss entsprechend vermittelt und eingeübt werden, u. a. auch, weil dies in den Bildungsstandards von 2022 auf nationaler Ebene gefordert wird. Ideen und Anregungen, wie dies erfolgreich gelingen kann, lesen Sie in dieser Ausgabe des Fördermagazins Grundschule. In unseren Rubriken finden Sie außerdem den dritten Teil der Testvorstellung der Intelligence and Development Scales 2 (IDS 2), Anregungen zum Einsatz von KI-Chatbots in der Grundschule sowie Vorschläge zur persönlichen und sozialen Entwicklung mithilfe von Theater und Rollenspielen. Aus dem Inhalt: Schreiben lernen mit der Tastatur – eine fächerübergreifend aufzubauende Alltagskompetenz; Fingerballet – Musikalische Fingerübungen zum Aufwärmen und zur Förderung der Koordination auf der Tastatur; Orientierung im Tastaturdschungel – Tastaturen erforschen und neu erfinden; Tastaturparkour – Unterschiedliche Tastaturen als Schreibwerkzeuge erkunden; Texte digital überarbeiten – Technische Kompetenzen der digitalen Textüberarbeitung überarbeiten; Tastaturschreiben beobachten – Diagnostik und Förderung durch Peer-, Selbst- und Lehrkraftbeurteilung.
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