Unterrichtsmaterialien Didaktik & Methodik: Ganze Werke Seite 5/8
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Didaktik & Methodik
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Klinkhardt
Gesamtwerk
„Das fand ich wirklich ungerecht!“
Wann wird die Gerechtigkeitsthematik in lebensweltlichen Zusammenhängen relevant? Sind es nicht Erlebnisse und Erfahrungen von Ungerechtigkeit, die im konkreten Lebensalltag verständlich werden lassen, wozu man durch Gerechtigkeit herausgefordert wird?Die Gerechtigkeitsthematik durchzieht beinahe alle Bereiche menschlichen Lebens – von sozialen Nahbeziehungen bis hin zu globalen Verflechtungen, aber sie tritt oftmals erst in ihrer Verletzung und in ihrem Vermisst-Werden ins Bewusstsein. In der vorliegenden qualitativ-empirischen Studie kommen 106 Jugendliche zu Wort und erzählen ein persönliches Erlebnis von Ungerechtigkeit. Die Narrationen wurden sorgfältig aufbereitet, sodass Lesende von Anfang an den Erkundungs- und Auswertungsprozess der Grounded Theory-Studie mit- und nachvollziehen können, vor allem aber Einblick in die Eigenarten und Eigenstrukturen jugendlicher Ungerechtigkeitserfahrungen erhalten. Die Ergebnisse zeigen: Spezifische Formen von Ungerechtigkeit lassen spezifische Kriterien und Konturen von Gerechtigkeit gewahr werden.Ausgehend von der theoretischen wie empirischen Untersuchung werden Grundlinien skizziert, wie solcher Art Erfahrungen auf verantwortbare Weise Eingang in schulisches Unterrichtsgeschehen, insbesondere im Kontext ethisch-religiöser Bildung, finden können.
Gesamtwerk
Vom Kind zum Fall
Die aktuellen Entwicklungen in der frühkindlichen Bildung verweisen auf ein zunehmendes Interesse an dem Ausbau von Maßnahmen zur Prävention und Früherkennung, mit denen Kooperationsformen in den Fokus frühpädagogischer Handlungsfelder rücken. Hiervon ausgehend wird in der vorliegenden Studie der Ausbau der Früherkennungsmaßnahmen unter multiprofessionellen Zuständigkeiten erstmals auf Benachteiligungsprozesse von Kindern und Familien untersucht. Mit einem qualitativ-rekonstruktiv angelegten empirischen Zugang werden kooperative Arbeitsformen in inklusiven Settings zwischen Kindertageseinrichtung sowie Frühförderung aufgegriffen und aus ungleichheitskritischer Perspektive beleuchtet. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich die auf Prävention ausgerichteten Verschiebungen im bildungspolitischen Diskurs auch auf der handlungspraktischen Ebene widerspiegeln, sodass der programmatisch geforderte Abbau sozialer Ungleichheit auf der operationalen Ebene die Konstruktion eines pathologischen Falls in der Kooperationspraxis voraussetzt. Somit ist die Zusammenarbeit auf besondere Weise von dem paradoxen Spannungsfeld gekennzeichnet, ungleichheitsrelevante Differenzen zu produzieren, um sie zugleich hierüber abzubauen.
Gesamtwerk
Sachunterricht begründet planen
Dieses Buch macht grundlegende theoretische Zusammenhänge für eine begründete und verantwortungsbewusste Sachunterrichtsplanung transparent und an Beispielen zugänglich. Dabei werden sowohl fachdidaktische als auch gesamtgesellschaftliche Bedingungen für das Lehren und Lernen in den Blick genommen. Es fördert das Verständnis darüber, dass die Planung von Unterricht kein technischer Vorgang, sondern ein reflektiertes und kreatives Erwägungs- und Entscheidungshandeln vor dem Hintergrund normativer pädagogischer und didaktischer Prinzipien sowie empirischer Arbeiten ist. Dieses Buch bietet damit Student*innen wie Referendar*innen und Lehrer*innen sowie Lehrenden an Hochschulen und Studienseminaren eine zusammenhängende, theoretisch fundierte wie auch unterrichtspraktisch akzentuierte Darstellung über die Planung von Sachunterricht. Nicht zuletzt will es konkrete Unterstützung bei der Bewältigung unterrichtspraktischer Anforderungen geben.
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Gesamtwerk
Armin – Ein Junge mit Autismus in der Schule
In diesem Buch geht es um einen autistischen Schüler und die Erfahrungen mit ihm während des Schulalltags. In Geschichten wird beschrieben, wie die Kindergruppe, aber auch alle zuständigen Erwachsenen mit dem Jungen zu leben lernen mussten, bisweilen auch zu „überleben“. Anrührende Geschichten sind das, schöne und ermutigende neben herausfordernden und verzweiflungsvollen. Daran anschließend wird der Junge indirekt gezeichnet: Die Kinderpsychologen des Jungen tragen ihre professionelle Sichtweise zu Autismus allgemein, seinen Erscheinungsformen und unterschiedlichen Ausprägungen und zur konkreten Diagnostik des Jungen bei. Weiterhin kommen seine Lehrerinnen und Lehrer, Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter, die Mutter und schließlich der Junge selbst ausführlich zu Wort, so dass ein authentisches mehrperspektivisches Bild entsteht. Schließlich wird zusammengefasst, welche Bedingungen für gelingende Inklusion sich für Schulen aus diesen Erfahrungen filtern lassen.
Gesamtwerk
Lern- und Leistungsemotionen, Emotionsregulation und Lehrkraft-Schulkind-Interaktion
In der pädagogisch-psychologischen bzw. erziehungswissenschaftlichen Forschung verdichten sich in den letzten beiden Jahrzehnten Hinweise, dass insbesondere die Interaktion zwischen Schulkind und Lehrkraft eine bedeutende Rolle für die Emotionen und die Emotionsregulation der Schulkinder im Unterricht innehat. Dennoch wurden diese drei Komponenten – Emotionen, Emotionsregulation und Lehrkraft-Schulkind-Interaktion – bislang noch nicht im Rahmen einer umfassenden Grundlagenstudie gemeinsam betrachtet. Mit dem Ziel der integrativen Modellbildung wurden daher 31 Interviews mit Lehrkräften der Primarstufe in einem komplexen, multi-methodologischen Analyseprozess mit zusammenfassender Inhaltsanalyse, Heuristik, strukturierender Inhaltsanalyse sowie quantitativer Inhaltsanalyse mit Variablentransformation und deskriptiven Statistiken neben binärlogistischen Regressionsanalysen untersucht. Durch das hierbei entwickelte, ausdifferenzierte und erstmals erprobte LEmoR-TSI-Modell (Learning and Performance Emotions, Emotion Regulation – Teacher- Student Interaction) konnte nun entschlüsselt werden, wie Lehrkraft und Schulkind in emotionsspezifischen Unterrichtssituationen miteinander interagieren und welche Funktion dem Emotionsregulationsverhalten zukommt.
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Gesamtwerk
Social, Emotional, and Behavioural Difficulties in internationalen Fachzeitschriften
Insbesondere Kinder und Jugendliche mit Verhaltensstörungen sind gefährdet, diszipliniert und ausgegrenzt sowie im Zuge der Inklusionsforderungen zu den Hauptverliererinnen und -verlierern zu werden. Eine gesellschaftskritische Positionierung in Bezug auf Verhaltensstörungen respektive auf Social, Emotional, and Behavioural Difficulties (SEBD) stellt eine wichtige Grundlage dar. Der Einfluss neoliberaler und marktökonomischer Aspekte auf das Erziehungs- und Bildungssystem ist keinesfalls nur ein nationales Phänomen, sondern wird auf europäischer sowie internationaler Ebene kritisch diskutiert. In der vorliegenden Untersuchung wird der internationale Diskurs zu SEBD und Inclusion in einschlägigen Fachzeitschriften analysiert. Der Datenkorpus besteht aus 3.016 Artikeln eines 20 Jahrgänge umfassenden Zeitraumes. Die Ergebnisse der Kritischen Diskursanalyse sind alarmierend und lassen eine intensivere gesellschaftskritische Betrachtung im Feld SEBD für dringlich erscheinen.
Gesamtwerk
„Was brauchen Kinder?“ Anschlussfähigkeit im Übergang von der Kita in die Grundschule
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, relevante Facetten in der Diskussion um Anschlussfähigkeit zwischen Kita und Grundschule zu beleuchten. Dabei stehen Kinder in Übergangsprozessen zwischen beiden unterschiedlichen Lehr-Lernkulturen des Elementar- und Primarbereichs im Fokus: „Was brauchen Kinder?“ stellt in diesem Sinne eine grundlegende pädagogische Fragestellung und den Ausgangspunkt von Gruppendiskussionen zwischen Fach- und Lehrkräften dar. Die Auseinandersetzung über das Bild vom Kind, individuelle sowie gemeinsam-reflektierte Bildungsverständnisse und Bedürfnisse von Kindern gelten für eine gelingende Kooperation und damit für die Entwicklung von Anschlussfähigkeit als grundsätzlich und notwendig. Die zentralen Befunde der qualitativ angelegten Studie deuten darauf hin, dass unterstützende Bedingungen für Kinder (Schutzfaktoren) und ihre individuellen Transitionsprozessen betont werden, aus denen Handlungsfelder und Kooperationsgelegenheiten abgeleitet werden. Sie schließen im Sinne eines umfassenden Transitionsverständnisses alle Akteur*innen im Übergangsprozess ein: Kinder, Eltern, Fach- und Lehrkräfte.
Gesamtwerk
Handlungskompetenz und Deutungsmuster
Kann die Handlungskompetenz angehender Lehrer*innen auch in Praxisphasen gefördert werden, die innerhalb der Universität verortet sind? Wie deuten angehende Lehrer*innen den Prozess des Lehrer*in-Werdens? Am Beispiel des Zertifikats lehren.lernen der Universität Münster wird erstens ein Lehr-Lern-Setting analysiert, mit dem berufliche Handlungskompetenz gefördert werden soll. Die inhaltsanalytische Auswertung von Gruppendiskussionen mit Absolvent*innen des Zertifikats macht zweitens sichtbar, dass und welche Kompetenzbereiche im Zertifikat angesprochen werden, aus welchen Motiven das Angebot wahrgenommen wurde und welche Faktoren von den Befragten als lernförderlich bezeichnet werden. Drittens werden mittels objektiver Hermeneutik Deutungsmuster zum Professionalisierungsprozess rekonstruiert. Zwei soziale Deutungsmuster werden beschrieben: Lehrer*in-Werden als Lehrer*in-Sein und Lehrer*in- Werden als Vorbereitung auf die ‚Bedrohung‘ Schüler*innen. Die Analysen zeigen, dass Studierende das Zertifikat in erster Linie zur Bearbeitung persönlicher Entwicklungsziele und nicht – wie erwartbar – zur Einübung praktischer Fähigkeiten zur Ausübung des Lehrberufs nutzen. Wie die Deutungsmuster der Studierenden die Rezeption der Lehrer*innenbildungsangebote beeinflussen können und welche Möglichkeiten und Grenzen praktische Elemente innerhalb der Universität bieten, wird diskutiert.
Gesamtwerk
Sportlehrer*in-Werden
Das Sportlehrer*innen-Werden und die Bedeutung der individuellen (sport-)biographischen Erfahrungen im beruflichen Entwicklungsprozess in der ersten Phase der Lehrerbildung ist das zentrale Thema dieser Forschungsstudie. Diese Arbeit setzt an der Schnittstelle von Professions- und Hochschulsozialisationsforschung an, um Einsichten in die Passungsverhältnisse von Sportlehramtsstudierenden im universitären Feld zu erlangen. Ausgehend von den individuellen habituellen Standortgebundenheiten der Sportlehramtsstudierenden werden die Passungen im universitären und schulischen Feld mit dem fachlichen Fokus Sport untersucht. Die empirischen Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit verweisen auf ein Konglomerat differenter habitueller Dispositionen, das für das Sportlehrer*innen-Werden und die individuelle Professionalisierung bedeutsam ist.
Gesamtwerk
Brennpunkt Erziehungshilfe: Dialogpartner Technik?
Der digitale Transformationsprozess stellt, im Hinblick auf vulnerable Kinder und Jugendliche, eine der wesentlichen Herausforderungen an eine professionelle Pädagogik in der schulischen und außerschulischen Erziehungshilfe dar. Und obwohl die Omnipräsenz des digitalen, technischen und medialen Zusammenlebens unbestritten ist, findet sich weder in der Medienpädagogik noch in der schulischen und außerschulischen Erziehungshilfe eine reflektierte Auseinandersetzung aus einer pädagogischen Perspektive. Insofern versteht sich „Dialogpartner Technik?“ auch als eine erste Annäherung an Schnittstellenbereiche, die dazu einladen, die Fragen fachlich zu vertiefen, ohne dass sich bereits komplexitätsreduzierende Antworten abzeichnen. Die einzelnen Buchbeiträge kreisen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen, zielgruppenspezifischen oder praxisorientierten Perspektiven um den „Dialogpartner Technik“. Im Zentrum steht die kritisch-konstruktive Auseinandersetzung mit der Digitalisierung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen im Kontext von sozioemotionalen oder ökonomischen Risikolagen und schwerwiegenden Verhaltensstörungen sowie den damit verbundenen neuen Herausforderungen an pädagogische Praxis und Forschung.
Gesamtwerk
Unterstützte Kommunikation in vorschulischen Handlungsfeldern
Kinder mit eingeschränkter oder fehlender Lautsprache erleben Beeinträchtigungen in ihren täglichen kommunikativen Bedürfnissen, die sich auf ihre Gesamtentwicklung auswirken. Umso wichtiger ist ein, bezogen auf die Lebensspanne, frühzeitiger Einsatz pädagogischer und therapeutischer Maßnahmen zur Erweiterung kommunikativer Möglichkeiten. Diese fasst man unter dem Begriff „Unterstützte Kommunikation“ (UK) zusammen. Die Anwendung von Methoden aus dem Fachgebiet der UK und damit die adäquate Versorgung der Kinder sind in großem Maße von den Kompetenzen der Fachkräfte in Frühförderstellen, Sozialpädiatrischen Zentren, integrativen Kindertagesstätten, therapeutischen Praxen und Beratungsstellen abhängig. Die vorliegende Studie untersucht deshalb, welchen aktuellen Herausforderungen Fachkräfte aus den vorschulischen Handlungsfeldern im Einsatz von UK begegnen, um schlussfolgernd Handlungsempfehlungen für Professionalisierungsmaßnahmen zu formulieren. Es werden auf Grundlage der Ergebnisse sowie deren theoretischer und konzeptioneller Einordnung mittels eines an UK adaptierten Professionalisierungsmodells Handlungsempfehlungen für Fort- und Weiterbildungen formuliert. Nur wenn Fachkräfte im Bereich UK bedürfnisgerecht professionalisiert werden, können sie betroffenen Kindern die Möglichkeit zur Kommunikation und Teilhabe schaffen.
Gesamtwerk
Das Kreuz der Elementardidaktik
Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit den Lehr- und Lernprozessen in der Kita und entwickelt mit dem elementardidaktischen Kreuz die Möglichkeit, das gesamte Feld der gezielten und zieloffenen Lernsituationen abzubilden. Hierdurch gelingt es aufzudecken, dass „Didaktik“, im Verständnis der Fachkräfte lediglich einen kleinen Part ihrer Arbeit beschreibt: die gezielte Beschäftigung. Demgegenüber liegt der Schwerpunkt ihres Handelns in der Förderung der intuitiven Lernkunst (Mathetik) der Kinder. Die Untersuchungsergebnisse zeigen auf, dass insbesondere die nicht intendierten Lernprozesse der Kinder, die von den Fachkräften beobachtet werden, nachfolgend zu einem intensiven didaktischen Geschehen führen. Diese „selbstlaufenden didaktischen Bewegungen“ stehen maximal konträr zu der Auffassung, Didaktik sei ein bewusstes und intendiertes Arrangement von Zeit, Raum, und Handlung im Sozialen. Sie kennzeichnen damit die Besonderheit der Elementardidaktik.
Gesamtwerk
HandlungsSpielRäume
Selbstwirksamkeit kann als Schlüsselfaktor für die Bewältigung des Übergangs in die Grundschule und für weitere Lernprozesse betrachtet werden. Es ist allerdings weitgehend unklar, inwiefern sich Kinder in der Kindertageseinrichtung und Grundschule als selbstwirksam erleben und ob und wie sie hierbei Freiräume für persönlich bedeutsame Handlungen wahrnehmen. Mit der qualitativlängsschnittlichen Interviewstudie werden Ergebnisse zur Perspektive von befragten Vor- und Grundschulkindern auf ihre Selbstwirksamkeitserfahrungen vorgelegt, die sowohl Hinweise für die Unterstützung der Selbstwirksamkeit in der pädagogischen Praxis im Sinn eines Mastery-Klimas als auch zur Reflexion des Konzepts der generationalen Ordnung in Bildungsinstitutionen liefern. Insbesondere Spielsituationen ohne Beteiligung von Erwachsenen und das Freispiel oder die Spielpause erweisen sich hier unabhängig von höheren oder niedrigeren Selbstwirksamkeitserwartungen als zentral für die Selbstwirksamkeit der befragten Kinder. Im Zusammenhang mit Erwachsenen beschreiben die befragten Kinder Mechanismen wie z.B. das „Fragen und Dürfen“ oder Strategien wie z.B. das von ihnen so bezeichnete „Nicht-Hören“ oder „Quatschmachen“, über die sie persönliche Handlungsspielräume generieren, schreiben den Erwachsenen aber auch einen Expert*innenstatus zu, über den sie wahrgenommene Hierarchien in beiden Institutionen erklären.
Gesamtwerk
Kasuistik – Lehrer*innenbildung – Inklusion
Kasuistik – Lehrer*innenbildung – Inklusion
Gesamtwerk
Fachliche Bildung und Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern
Fachliche Bildung und Professionalisierung von Lehrerinnen und Lehrern
Gesamtwerk
„Brüche und Brücken“ – Übergänge im Kontext des Sachunterrichts
Durch die Auseinandersetzung mit „Brüchen und Brücken“ bei Übergängen widmet sich die Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts einem Thema, das (auch) für den Sachunterricht wichtig ist. Im Kontext des Sachunterrichts und seiner Didaktik fordern Übergänge das Unterrichtsfach Sachunterricht im Hinblick auf die fachdidaktische Konkretisierung des Verhältnisses der Primarschule zu den Institutionen der Frühpädagogik und der Sekundarstufe heraus. Zudem entfalten sich individuelle Bildungsverläufe von Kindern in den Übergängen zwischen segregierenden und integrativen Momenten der beteiligten bildungswirksamen Institutionen. Schließlich sind Phasen der Aus- und Weiterbildung von Sachunterrichtslehrkräften von vielfältigen Übergängen gekennzeichnet. Im vorliegenden Band werden Übergänge im Kontext von Perspektiven und Inhalten des Sachunterrichts, im Kontext individueller Bildungsverläufe von Kindern sowie Übergänge und Professionalisierung im Sachunterricht betrachtet. Probleme und Perspektiven des Sachunterrichts Band 30.
Gesamtwerk
Inklusion – Partizipation – Menschenrechte
Der vorliegende Band dokumentiert ausgewählte Vorträge der 33. Inklusionsforscher*innentagung, die bilanzierend danach fragen, inwiefern die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in den vergangenen zehn Jahren gesellschaftliche Transformationsprozesse vorangebracht hat. Denn Inklusion ist mehr als die rechtliche Umsetzung der UN-BRK, weil sie gesellschaftliche Partizipation grundsätzlich neu justiert. Mit diesem Fokus wird die Sicherung der individuellen Würde in Bezug auf Teilhabe, Gleichheit, Freiheit, Sicherheit, Sozialität und Existenzsicherung marginalisierter Gruppen in unterschiedlichen sozialen Systemen (Bildung, Erziehung, Wissenschaft, Recht) in den Blick genommen. Diese Veränderungen zeigen sich auf der System-, Organisations-, Handlungs- oder Subjektebene, auch mit Effekten für neue Ex- und Inklusionsmechanismen, Anerkennungsformen und Zugehörigkeiten.
Gesamtwerk
Bildungsdokumentationen im Übergang vom Elementar- zum Primarbereich
In dieser Arbeit werden Bildungsdokumentationen im Übergang vom Elementar- zum Primabereich betrachtet und aus der Perspektive von Kindern, Eltern sowie den Fach- und Lehrkräften untersucht. Anschlussfähigkeit in den Bildungs- und Entwicklungsprozessen von Kindern, die von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule wechseln, stellt durch die historische Trennung sowie Systemunterschiede von Elementar- und Primarbereich in Deutschland keine Selbstverständlichkeit dar. Eine entwicklungsbezogene Kooperation von Kita und Grundschule sowie die Weitergabe der Bildungsdokumentation an die Schule ist datenschutzrechtlich vom Einverständnis der Eltern abhängig. Auf Grundlage zentraler Zielstellungen der Bildungsdokumentation im Übergang lassen sich in der triangulativ angelegten empirischen Studie Handlungspraxen, Einstellungen, Potenziale, Grenzen und Möglichkeiten der Weitergabe und Kooperation bei der Bildungsdokumentation identifizieren sowie Perspektiven für Forschung und Praxis ableiten
Gesamtwerk
Elternschaft in jungen Familien zwischen Lebenswelt und Institution
Wie wirkt sich der soziale Wandel auf die Lebenssituation von jungen Eltern aus? Wie autonom gestalten Mütter und Väter familiale Lebenspraxis angesichts spätmoderner und postwohlfahrtstaatlicher Gesellschaftsentwürfe? Der Autor untersucht die individuellen Prozessverläufe und Sinnstrukturen von Elternschaft im Kontext familienbiographischer Übergänge, sozialräumlicher Ressourcen und institutioneller Strukturen. Im Ergebnis präsentiert die Studie eine Typologie, die auf die Pluralität und Dynamik von Erziehung in Familien verweist und in ihren Polen zugleich das charakteristische Spannungsverhältnis zwischen elterlichen Selbstbehauptungsprozessen und sozialstaatlichen Anpassungserfordernissen aufnimmt: von einer autonomen Elternschaft bei pädagogischer Grundsicherung bis hin zu einer sozialrechtlich und sozialpädagogisch überformten Elternschaft. Die Befunde verdeutlichen nicht zuletzt die Grenzen universeller Leitbilder einer „Erziehungspartnerschaft“ zwischen Eltern und pädagogischen Institutionen – zu unterschiedlich zeigen sich in der Analyse die Erziehungsvorstellungen aber auch die Selbstbestimmungs- und Partizipationsmöglichkeiten in den verschiedenen Familienmilieus.
Gesamtwerk
Vernetzung, Kooperation, Sozialer Raum
Sonderpädagogische Forschung wendet sich neuen Themen zu: Inklusion erfordert Vernetzung, Kooperation und Expertise. Was aber sind Bedingungen erfolgreicher Vernetzung in sozialen Räumen und wo sind Schnittstellen zwischen sozialen Strukturen? Kooperation ist multiprofessionell: Unterschiedliche Expertinnen und Experten arbeiten gemeinsam an Lösungen! Ist Unterricht in heterogenen Gruppen zu gestalten und sind individuelle Voraussetzungen von Lernenden zu berücksichtigen, ist sonderpädagogische Expertise mit und besonders gefragt. Was sollen und können Studierende an der Universität kennenlernen? Im Band werden Projekte vorgestellt, die Antworten auf diese Fragen suchen. Zu einer modernen Universität gehören aber auch Inklusion, Vernetzung und Kooperation. Forschung ist erfolgreich und spannender, wenn sich Wissenschaftler mit unterschiedlichen Perspektiven strukturübergreifend vernetzen. Auch das ist im vorliegenden Band gut zu erkennen.
Gesamtwerk
100 Jahre Grundschule
In den Schulartikeln der Weimarer Reichsverfassung vom August 1919 wird eine für alle Kinder gemeinsame Grundschule gefordert und das Grundschulgesetz vom April 1920 leitet die Realisierung dieser Forderung ein. Erstmals haben Schulfragen Verfassungsrang und das vom Reichstag verabschiedete Grundschulgesetz ist bis heute das einzige von einem nationalen deutschen Parlament beschlossene Schulgesetz. Es markiert den Beginn der Entwicklung des modernen Schulsystems im 20. Jahrhundert. Dieser Sammelband zeichnet diese Entwicklung nach. Er zeigt zudem den gegenwärtigen Stand sowie die Perspektiven von Theorie und Praxis der Grundschularbeit auf. 18 Beiträge befassen sich mit den Funktionen der Grundschule im Bildungssystem, ihren erzieherischen Aufgaben, den spezifischen Inhalten und Zielen grundlegender Bildung, z.B. Schriftspracherwerb, literarischer Unterricht, Mathematik und Sachunterricht, den Methoden altersgemäßen Lehrens und Lernens, der Differenzierung und Förderorientierung sowie der Professionalisierung der Lehrkräfte an Grundschulen.
Gesamtwerk
Arbeiten mit Zielen
Intentionales Lernen und absichtsvolle Veränderungen brauchen Ziele. Ziele motivieren, orientieren und bilden die Bewertungsgrundlage für erreichte Ergebnisse. Der vorliegende Band zeigt, wie in Schule und Lehrkräfteausbildung mit Zielen gearbeitet werden kann und wie Erkenntnisse der aktuellen Zielpsychologie genutzt werden können, um in der Ausbildung von Lehrkräften Professionalisierungsprozesse anzustoßen und in der Schule eigenständige Lernprozesse von Schüler*innen zu fördern. Im theoretischen Teil werden Zielkonzepte erläutert und Faktoren herausgearbeitet, die zum Gelingen von Zielsetzungs- und -umsetzungsprozessen beitragen. Möglichkeiten zum Arbeiten mit Zielen werden aufgezeigt, die dann durch Praxisbeispiele aus Schule und Lehrkräfteausbildung illustriert werden.
Gesamtwerk
Emotionen im Berufseinstieg von Lehrpersonen
Die vorliegende qualitativ-rekonstruktive Studie untersucht aus einer praxeologisch-wissenssoziologischen Perspektive die professionalisierungsrelevante Bedeutung von Emotionen im Berufseinstieg von Lehrpersonen. Auf theoretischer und empirischer Ebene wird der Frage nachgegangen, wie Emotionen das Erleben, Wahrnehmen, Bewerten und Handeln von Lehrpersonen mitbestimmen. Emotionen werden als Meta-Reflexionen und Ausdruck einer Verunsicherung oder Bestärkung des Habitus verstanden. Datengrundlage der Untersuchung sind im Rahmen der Studie KomBest erhobene narrativ fundierte, leitfadengestützte Interviews, die mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet werden. Die Erkenntnisse der Studie münden in ein Modell, das einen von Emotionen begleiteten Prozess des Erlebens und Bearbeitens von Spannungsverhältnissen zwischen berufsbezogenen Habitus und wahrgenommenen Normen als Prozessstruktur von Professionalisierung beschreibt. Dem Modell liegen empirische Rekonstruktionen zugrunde, die zu einer mehrdimensionalen Typologie zur erfahrungsraumspezifischen Funktionalität von habituell erlebten Emotionen verdichtet werden. Es zeigt sich, dass Emotionen als Medium, Ausdruck, Auslöser und Rahmen von und für Professionalisierung fungieren können.
Gesamtwerk
Inklusion im schulischen Alltag
Seit ihrer Gründung im Jahr 1974 versteht sich die Laborschule Bielefeld als „eine Schule für alle“: Kein Kind und kein Jugendlicher soll vom gemeinsamen Schulbesuch ausgeschlossen werden. Bis heute ist die Haltung für die Schule tragend, die Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler als großen Reichtum und eine Bereicherung zu sehen, die eine Vielzahl an Lernchancen für alle eröffnet. Im vorliegenden Band wird die aktuelle Kultur der Inklusion aus verschiedenen Perspektiven und in Bezug auf unterschiedliche Problemstellungen nachgezeichnet: vom Fachunterricht über die Rolle der sonderpädagogischen Lehrkräfte bis hin zu Fragen schulischer Organisation. Einige der Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen – kommen selbst zu Wort. So wird mit diesem Band ein Bild über 45 Jahre Erfahrung einer gelebten Inklusion im Alltag nachgezeichnet.
Gesamtwerk
Spannungsfelder der Lehrerbildung
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts erfährt die Lehrerbildung verstärkte Aufmerksamkeit, u.a. durch Schulleistungsvergleiche, Meta-Studien oder Förderprogramme wie die Qualitätsoffensive Lehrerbildung. In der Diskussion über deren Reform wird zweifach argumentiert: Zum einen werden zentrale gesellschaftliche Herausforderungen identifiziert, auf die das Bildungssystem, d.h. auch die Lehrkräfte angemessen zu reagieren hätten. Zum anderen wird auf innersystemische Probleme verwiesen, die im Zuge der Professionalisierung des Lehrerberufs entstanden sind und deren Lösung schon lange drängt. Es zeigt sich, dass System und Praxis der Lehrerbildung durch verschiedene Spannungsfelder charakterisiert sind; drei davon (Ziele – Verortung, gesellschaftliche Herausforderungen – systemische Persistenz, Globalisierung - Partikularisierung) werden in diesem Band näher beleuchtet.
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