Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke Seite 4/9
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Religion
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Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Werte schätzen – Werte leben
Werte schätzen – Werte leben
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Wie frei bin ich eigentlich?
Wie frei sind Jugendliche eigentlich? Was beeinflusst sie, wenn sie Entscheidungen treffen? Für die „Fridays for Future-Generation“ stellt sich zudem die Frage, ob die Klimaprobleme in Zukunft nicht zu mehr Verzicht und größeren Einschränkungen der Freiheit führen. Und was bedeutet Freiheit, wenn sie im reformatorischen Sinne immer mit Verantwortung zusammengedacht werden muss? Die vielfältigen Aspekte von Freiheit werden im vorliegenden Heft aus unterschiedlichen Perspektiven behandelt. Dabei gilt es die vorhandenen Einstellungen, Denk- und Handlungsmuster von Kindern und Jugendlichen durch entsprechende Lernarrangements zu erweitern. Eine Auswahl: Freiheit und Begrenzungen; Kirche der Freiheit; Bin ich richtig?; Machen Gebote frei? Zusätzliches Differenzierungsmaterial zu vielen Beiträgen.
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Mose
Wie kaum eine andere biblische Geschichte nimmt die Exoduserzählung die Frage nach Gott auf und beantwortet sie im Laufe der Geschichte immer wieder neu. Im Religionsunterricht können die Kinder in den handelnden Personen bekannte Erfahrungen wie Freude, Angst, Neugier, Zweifel und Sorge entdecken und in ermutigender Weise von einem Weg erfahren, der sich erst dann auftut, wenn man ihn geht. In ganz unterschiedlichen Beiträgen des Heftes gehen wir mit Mose und Mirjam als Identifikationsfiguren den langen Weg mit und lernen in der Geschichte Personen kennen die durch ihre Verbindung mit Gott trotz möglicher Zweifel und Ängste eine Zukunft gewonnen haben. Immer wieder greift Gott in das Geschehen ein. Die Schülerinnen und Schüler lernen Darstellungen verschiedener Facetten Gottes kennen und spüren, dass auch sie in Verbindung mit Gott stehen. Mithilfe der Unterrichtsideen können die Kinder in die verschiedenen Szenen der Geschichte eintauchen, sich in die handelnden Personen einfühlen und ihren eigenen Lebensweg auf Gott hin befragen. Sie können mit Mirjam tanzen, mit Mose am Dornbusch nach Gott fragen und Gott für die erlebte Bewahrung danken. Aus dem Inhalt: Mit Mose der Frage nach Gott nachgehen; Von Gott und seinem Volk erzählen – Der Auszug aus Ägypten als Grunderzählung der Tora; Mose im Schilfkästchen – Mit Standbildern über Gefühle nachdenken; „Gott, wo bist du? Bist du da?“ – Anhand der Geschichte vom brennenden Dornbusch über Gott nachdenken; Aufbruch zu neuen Ufern – Der Weg durch das Wasser; Hurra! Endlich frei! - Das Freiheitslied der Mirjam; Zweifeln, murren, fast verzagen – Die Situation der Israeliten in der Wüste nachempfinden; Bilderbuchstunden: Der Stein und das Meer; Rezensione.n Material: Mose-Erzählungen; Kopiervorlagen: Mose im Schilfkästchen.
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Gesamtwerk
Identität
Identität
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Zukunft
Zukunft
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Gesamtwerk
Trotzdem!
Nie gekannte Unsicherheiten und Veränderungen prägen vielerorts den Schulalltag. Kinder und Erwachsene sind in besonderer Weise herausgefordert. Der Religionsunterricht kann der Frage Raum geben, was in schwierigen Zeiten trägt und hält. Er bietet mit Texten und Liedern Ausdrucksmöglichkeiten an – und er macht die Hoffnung stark. Selbst wenn große Schulgottesdienste nicht gefeiert werden können, gibt es Möglichkeiten für kleine, stärkende Momente im Schulalltag. Diese Ausgabe bietet Bausteine für einen Abschlussgottesdienst und für den Schulstart für Erstklässlerinnen und Erstklässlern nach den Sommerfeien. Auch Erwachsene brauchen Ermutigung! Deshalb finden sich diesmal auch Ideen für eine Andacht zu Beginn einer Fachkonferenz. Die Bausteine können mithilfe der Materialien ohne aufwendige Vorbereitung umgesetzt werden. Wichtig ist uns, dass alle Beteiligten – Kinder und Lehrkräfte – im Schulalltag Zeiten erleben können, die zum Innehalten beitragen. Neue, eigens für dieses Heft entwickelte Lieder stehen zum Download im Kundenkonto zur Verfügung. Im Heft sind sie mit „neu“ und CD-Symbol gekennzeichnet. Viel Freude bei der Gestaltung von Andachten und Gottesdiensten – und viel Widerstandskraft, um mit Zuversicht „Trotzdem!“ zu sagen!
Gesamtwerk
Meine Apps, meine Welt, mein Leben?
So sehr auch der Religionsunterricht wie die anderen Fächer auf der technischen Ebene der digitalen Werkzeuge und Apps herausgefordert ist, so wenig kann er sich der Aufgabe entziehen, grundsätzlich über die Veränderungen nachzudenken, die uns alle, aber im Besonderen die Schülerinnen und Schüler in ihren Bann zu ziehen drohen. Mit den digitalen Medien stellen sich alte Fragen in neuen Kontexten: nach dem, worauf Verlass ist und wem man vertrauen kann, woran man sein Herz hängt, woran man sich orientieren und wie man die eigene Freiheit bewahren kann, was Gemeinschaft ausmacht und welche Gebote und Regeln in einer medial geprägten Gesellschaft gelten sollen. Nicht erst durch die Corona-Pandemie, aber nun mit ungeheurer Wucht, ist auch die Schule von der Allgegenwart der Digitalisierung betroffen. Wie kann sinnvoll unterrichtet werden, wenn die Schulen geschlossen, Kinder und Jugendliche monatelang aus der Schule ausgesperrt oder in Quarantäne eingesperrt sind? Die Antworten, die befragte Lehrkräfte auf diese pädagogische Anforderungssituation gegeben haben, waren so unterschiedlich, wie „die“ Lehrkräfte es sind: von hoch professionell bis im Nebel stochernd und oft an der mangelhaften Kapazität der digitalen Hardware verzweifelnd. Der Religionsunterricht ist mit der zunehmenden Digitalisierung besonders herausgefordert. Letztlich muss auch der zentrale Anspruch des digitalen Zeitalters kritisch geprüft werden: Ob und inwiefern die gottähnlichen Attribute der Allwissenheit, Allgegenwart und Allmacht, die sich die medialen Weltkonzerne anmaßen und massiv durchsetzen, den Weg zum Homo Deus bahnen. Ein Weg, den mitzugehen Christinnen und Christen sich zu verweigern haben. Diese Herausforderungen sind in den Beiträgen des vorliegenden Heftes zusammengefasst.
Gesamtwerk
Freundschaft
Freundschaften haben für Kinder eine ganz besondere Bedeutung. Freunde geben Sicherheit und Geborgenheit und mit ihnen kann man viele Abenteuer des Lebens bestehen. Wir machen uns auf die Suche nach dem rätselhaften Geheimnis der Freundschaft.
Gesamtwerk
Radikalisierung
Die heutigen Jugendlichen haben tagtäglich mit audiovisuellen Medien zu tun. Darum bedarf es heute mehr denn je einer audiovisuellen Alphabetisierung, zu der auch der Fremdsprachenunterricht Spanisch etwas beitragen und dabei gleichzeitig den Sprachlernprozess und das inter- und transkulturelle Lernen nachhaltig fördern kann. Dieses Heft stellt zum einen konkrete methodisch-didaktische Szenarien vor, zum anderen bietet es einespannende Auswahl an außergewöhnlichen audiovisuellen Texten unterschiedlicher Genres, die alle in der Praxis des Spanischunterrichts erprobt wurden. Aus dem Inhalt:„Exprés“: vier intensive Filmminuten zur Schulung des Hörsehverstehens; „Los Gritones“: mit einem „Kürzestfilm“ das Hörsehverstehen schulen; Veo, veo ¿pero qué ves?; Storytelling Marketing im Unterricht.
Gesamtwerk
Franziskus von Assisi
Franziskus von Assisi
Gesamtwerk
Die großen Feste der Religion
Feste sind bedeutende Ereignisse in allen Religionen und Höhepunkte im Leben. Durch Feste finden Menschen Zeit, um innezuhalten, sich zu erinnern und Gemeinschaft zu erleben. Feste sind nicht nur selbstverständliche Bestandteile des Schul- und Klassenlebens, sie sind auch ein einladender Ort, um im Religionsunterricht das Fremde kennenzulernen. Wie feiern Juden Pessach? Wie sieht ein Tag im Ramadan aus? Wie feiern Muslime das Abrahamsfest? Was hat Chanukka mit zwei Wundern zu tun? Welche Begegnungen gibt es an der Krippe? Die Schule übernimmt eine wichtige Aufgabe, wenn sie die Feste der verschiedenen Kulturen und Religionen als Element einer ganzheitlichen Pädagogik aufnimmt. In ganz unterschiedlichen Beiträgen des Heftes finden sich viele Ideen, über Feste der Religionen ins Gespräch zu kommen. Weiterhin können Kindern erste Zugänge zu den Themen und Vorstellungen der Religionen vermittelt werden. Durch Erzählen und Nachvollziehen einzelner Festelemente ermöglichen Sie den Kindern damit die Begegnung mit anderen religiösen Traditionen. Aus dem Inhalt: Mit Kindern die Feste der Religionen kennenlernen | Pessach – ein Fest der Freiheit | Religiöse Feste in der Drei-Religionen-Schule | Chanukka – das Fest der zwei Wunder | Das Ramadanfest | Das Opferfest | Begegnungen an der Krippe | Bilderbuchstunden: Sternenbote: Eine Weihnachtsgeschichte | Rezensionen. Material: Bilder und Geschichten: Was feiert ihr denn da? | Interreligiöser Kalender
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Schön und gut?
Mit diesem Heft wollen wir das Thema „Schönheit“ für den Religionsunterricht fruchtbar machen. Dabei spielen verschiedene Aspekte eine Rolle: zum einen Ästhetisierungen im Bereich der Architektur. Schön ist, was aufgeräumt ist. Ein minimalistischer Stil gilt heutzutage als schön. Selbst der Katalog des Möbelhauses, das mit „Wohnst du noch oder lebst du schon?“ Werbung macht, zeigt zwar belebte Räume, aber verstaubte Grünpflanzen, herumliegende Wäsche und Menschen in schmuddeliger Kleidung sehen wir auch dort nicht. Zum anderen spielt Schönheit auch eine ambivalente Rolle in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler: Jugendliche folgen den Vorgaben der Instagram-Community. Sie „teilen“, was als „schön“ gilt: Frisuren, Körperformen, Makellosigkeit. Eigene Inszenierungen folgen den Selbstinszenierungen der Influencer. Deshalb bedarf kritisches Hinterfragen besonderer Sensibilität. In religiöser Hinsicht spielen die Schönheit der Schöpfung („Alles war sehr gut“) und der Geschöpfe (Ps 139,14) eine Rolle, herausragende Protagonisten wie David sind von „schöner“ Gestalt (1 Sam 16,12). Wie hängen hier das Gute und das Schöne zusammen? Für das Christentum, zumal evangelischer Prägung, ist auch immer eine gewisse Skepsis gegenüber der Schönheit lebendig geblieben: Das Sündersein, das Gebrochensein, das Fragment – auch darin ist Schönheit zu finden. Und die Schönheit selbst ist (wie auf dem Foto) ambivalent, wenn man sich mit ihr beschäftigt. Luther schreibt in seiner Heidelberger Disputation 1518: „Denn die Sünder sind deshalb schön, weil sie geliebt werden, sie werden nicht deshalb geliebt, weil sie schön sind.“ (These XXVIII)
Gesamtwerk
Corona – Herausforderung an die Ethik
Corona – Herausforderung an die Ethik
Gesamtwerk
Digitalisierung im RU
Die Corona-Pandemie mit dem sog. digitalen Fernunterricht ließ in einer Art technischem Offenbarungseid jahrelange Versäumnisse an deutschen Schulen deutlich werden. Das Stichwort „Digitalisierung an Schulen“ ist nun in aller Munde, die Bundesregierung hat einen ambitionierten Digital-Pakt mit sehr viel Geld unterlegt. Allerdings: Nach wie vor ist abseits der technischen Ausstattung der Schulen noch ziemlich unklar, welche Didaktik und welche Methodik sich in schulischem Kontext mit dem Stichwort verbinden lassen – mit welcher Absicht und mit welchem Ziel wollen wir die Schule „digitalisieren“? Wir haben mit Experten gesprochen und den „real existierenden“ Religionsunterricht auf „Digitalisierung / Digitalität“ hin überprüft und Ideen für die Zukunft entwickelt.
Gesamtwerk
Drinnen und draußen
Die Monate der Pandemie brachten unerwartete Erfahrungen mit drinnen und draußen mit sich. Viele Kinder erlebten eine lange Zeit, in der sie sich hauptsächlich zu Hause aufhielten. Die grundlegenden Erfahrungen von drinnen und draußen spielen auch in vielen religiösen Erzählungen und Bildern eine Rolle, denen im Religionsunterricht nachgegangen werden kann. Wir können Kindern anbieten, den verschiedenen Facetten der beiden Begriffe nachzuspüren, um ihre eigene Wahrnehmung und die Wahrnehmung anderer zu schärfen und mögliche Handlungsspielräume zu entdecken. Die Bausteine dieser Ausgabe können mithilfe der Materialien ohne aufwendige Vorbereitung umgesetzt werden. Nach Möglichkeit können dabei Kinder einbezogen werden, indem sie die Angebote durch kleine und größere Beiträge mitgestalten. Aus dem Inhalt: Drinnen und draußen - Alltagserfahrungen mit symbolischer Dimension; Alltagserfahrungen bewusst wahrnehmen; Was man gern nach drinnen holt - Schätze für die Seele sammeln; Lasst mich ein, ihr Kinder - Bausteine für einen multireligiösen Gottesdienst in der Adventszeit.
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Angst und Mut
Wie entsteht Angst und welche Bedeutung hat sie in unserem Leben? Was stellen wir der Angst gegenüber? Ist Mut tatsächlich die zweite Seite der Medaille? Angst ist ein Gefühl, das uns verbindet. Ein Gefühl, das wir alle kennen und gerne vermeiden. Im Religionsunterricht können wir uns Fragen rund um das Thema Angst und Mut stellen und dabei einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung von Identität leisten. Passt das Nachdenken über Angst in den Religionsunterricht? Wie kann ich etwas Neues wagen? Wie gehe ich meiner Angst auf die Spur? Grundschulkinder haben Ängste: Konkrete Ängste, z. B. vor der Schule und vor der Dunkelheit, aber auch diffuse Ängste, wie Ängste vor Monstern. Im Religionsunterricht werden diese Ängste zum Thema. Dazu braucht es eine vertrauensvolle Atmosphäre und viel Sensibilität. In ganz unterschiedlichen Beiträgen des Heftes finden sich viele Ideen, über Ängste und Vertrauen ins Gespräch zu kommen. Auch der Frage nach eigenen Handlungsmöglichkeiten sowie der Entdeckung von Mut-mach-Geschichten wird in Theorie und Praxis nachgegangen. So kann der Religionsunterricht ein Ort sein, in dem die Angst Zuspruch erfährt, wo Vertrauen gestärkt und entwickelt und Mut greifbar wird. Aus dem Inhalt: Angst und Mut – zwei Seiten einer Medaille; „Trau dich, Koalabär“; Nachts in einer Löwengrube; Schau der Angst ins Gesicht; Verzweiflung und Mut – das kenn ich!; Mehr Mut zur Angst; Bilderbuchstunden: Das kleine WIR; Filmreif: Kleiner großer Bär;
Gesamtwerk
Warum an Gott glauben?
Warum an Gott glauben?
Gesamtwerk
Angewandte Ethik
»Wo wird meine Kleidung hergestellt?« »Darf ich Fleisch essen?« »Ist es okay, für ein Wochenende eine Flugreise zu machen?« Die Angewandte Ethik bildet seit ihren Anfängen vor rund 50 Jahren als eigenständige philosophische Disziplin eine Brücke zu praktischen Fragestellungen, die sich aus dem medizinischen und technischen Fortschritt ergeben, der sich zeitgleich rasant entwickelt hat. Für den Unterricht bedeutet das, dass die Ethik mitten im Alltagsleben der Jugendlichen angekommen ist: »Fridays For Future« führt zu einer Auseinandersetzung sowohl mit Umweltethik als auch mit der Frage nach einer tragfähigen Zukunftsethik. Dieses Heft bietet dazu ein spannendes Mystery-Spiel ab Jahrgang 8 und für die Sekundarstufe II ein Gedankenexperiment zu Schefflers Zukunftsethik. Auf der Grundlage eines Bilderbuchs gibt es einen Einstieg in die Tierethik als praktisches moralisches Problem schon für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5/6. Mit je einem Beitrag zu Crispr/Cas 9 und Cognitive Enhancement ist die Medizinethik für die Jahrgangsstufen 9 bzw. 10 vertreten, an die Wissenschaftsethik führt der Beitrag zum Thema Plagiat ab Klasse 8/9 heran. Das Material Extra enthält zusätzliche Arbeitsblätter zu Bereichsethiken der Angewandten Ethik, z.B. zur Sportethik, Wirtschaftsethik oder zur Digitalen Ethik. Der Kurzfilm von Steve Cutts "MAN" bietet einen visuellen Zugang zu verschiedenen Aspekten der Angewandten Ethik, die mit zwei Arbeitsblättern erschlossen werden können.
Gesamtwerk
Bibel
Die Bibel ist nach wie vor ein elementarer Bestandteil des Religionsunterrichts, gleichzeitig aber auch ein Thema, das bei Schülerinnen und Schülern nicht immer „gut ankommt“. Wir haben uns nach dem großen Erfolg unseres Bibelheftes (entwurf 2–3/2007, leider vergriffen) neue Zugänge zu diesem alten Buch überlegt. Natürlich spielen dabei wichtige Texte aus dem Alten und Neuen Testament, aber auch didaktische und methodische Überlegungen eine große Rolle: Was sollen unsere Schülerinnen und Schüler nach ihrer Schulzeit über dieses Buch und seine Inhalte wissen, wie können sie sich die Bibel erschließen, „kompetent“ damit umgehen, und – nicht zuletzt: Wie können sie heute damit leben? Die Bibel – Zugänge, Aktualität, Relevanz. Dies sind die drei Stichworte, die wir in diesem Heft umgesetzt haben: Im thematischen Teil führen uns Jörg Barthel und Martin Vahrenhorst in den Stand der bibelhermeneutischen Diskussion bzw. in jüdische und christliche Zugänge zur Bibel ein, Michael Landgraf stellt neue didaktische und methodische Ideen im Hinblick auf Relevanz und Aktualität der Bibel vor. Im unterrichtspraktischen Teil des Heftes geht Karin Hank mit Grundschülern auf Entdeckungstour in der Bibel, Christian van Randenborgh weckt mit seinem Beitrag (für Klasse 5 – 6) Freude und Interesse, sich mit der Bibel neu zu beschäftigen. Anknüpfend an seinen thematischen Beitrag überträgt Michael Landgraf biblische Texte in die Sprach-, Denk- und Bildwelt von Jugendlichen unterschiedlichen Alters von Klasse 6 bis 10, Susanne Bahret zeigt für Klasse 10 einen kreativ-malerischen Zugang zur Bibel am Beispiel des Psalms 22. Mit Hilfe eines exklusiv für den entwurf zur Verfügung gestellten Dekalog-Zyklus der Künstlerin Imo Quero-Lehmann (siehe Beilage) erschließt Horst Heller die 10 Gebote, Bruno Landthaler zeigt in Aufnahme des thematischen Beitrags von Martin Vahrenhorst, wie im christlichen Religionsunterricht die Bibel mit „jüdischen Augen“ gelesen werden kann. Hartmut Rupp schließlich erinnert an das alte Prinzip vom vierfachen Schriftsinn und stellt dar, wie dieses gewinnbringend eingesetzt werden kann.
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Judenfeindschaft – Was hab' ich damit zu tun?
Judenfeindschaft hat in Deutschland eine lange Tradition, die ihre schlimmsten Auswüchse unter dem Hitlerregime gezeigt hat. Doch ist vielen Jugendlichen nicht bewusst, dass Antisemitismus auch ein aktuelles Problem ist. Dazu gehören nicht nur die breite Öffentlichkeit schockierende Taten, wie der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019, sondern auch der latente Alltagsantisemitismus, der seine Wurzeln u. a. in der Unkenntnis von jüdischen Traditionen und Lebenswelten hat. Umso wichtiger ist es, dass die Unterrichtsangebote die Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Alltag erreichen. Vermeintlich längst überwundene Vorurteile gegenüber Juden bilden zusammen mit Halbwahrheiten und Unwissenheit über heutiges jüdisches Leben einen Nährboden für Judenfeindschaft. Der Ausdruck „Du Jude!“ und seine eindeutige Verwendung als Schimpfwort machen diese Haltung auf drastische Weise deutlich. Für die Jahrgangsstufen 5/6 eröffnet ein Projekttag auf den Spuren jüdischer Familien anhand von Stolpersteinen einen Zugang zu Leben und Schicksal jüdischer Familien. Zwei Unterrichtsreihen für die Jahrgänge 7/8 führen anhand von Kirchenfassaden zurück zu den mittelalterlichen Wurzeln des Judenhasses. Noch weiter zurück geht ein Beitrag für die Klassen 9/10, in dem die Übersetzungsproblematik bei antijudaistischen Bibelstellen am Beispiel von Joh 8,44 im Mittelpunkt steht. Auf der Basis eines spannenden Spielfilms wird Antisemitismus unter muslimisch geprägten Jugendlichen für die Klassenstufen 9/10 thematisiert. Umfangreiches Sondermaterial rundet das Angebot ab. Aus dem Inhalt: Was erzählen Stolpersteine? | Merkwürdige Gestalten – Das Brautportal an der Osnabrücker Kirche St. Marien | Kaddisch für einen Freund – Antisemitismus im Film | „Du Jude!“ – Warum für Christen Judenverachtung ein No-Go ist | Was tun mit Antijudaismus in der Bibel? | Skandal in Wittenberg!? Wie eine Kirchengemeinde mit mittelalterlichem Antisemitismus heute umgeht.
Gesamtwerk
Schöpfung: bebauen und bewahren
Jeden Freitag werden wir aufgerüttelt: Kinder und Jugendliche sind unterwegs mit kunterbunten Plakaten „Fridays for future“. Ihre Motivation ist nicht unbedingt religiös begründet, und doch berührt ihr Anliegen ein zutiefst theologisches Thema: die Bewahrung der Schöpfung. Im Religionsunterricht gilt es, den biblischen Schöpfungsauftrag des „Bebauen“ und „Bewahren“ neu zu interpretieren. In welcher Weise beeinflusst die Klimakrise die seelischen Stimmungen der Kinder? Wie können wir ihre Zuversicht hinreichend stärken? Ist Gottvertrauen eine Option gegen die Verzweiflung? Was müssen wir ändern, wenn wir bleiben wollen? In ganz unterschiedlichen Beiträgen des Heftes finden sich viele Ideen, um über die Bewahrung der Schöpfung ins Gespräch zu kommen. Auch der Frage nach eigenen Handlungsmöglichkeiten sowie der Erkundung des Schöpfungsauftrages wird in Theorie und Praxis nachgegangen. Geschichten, Hintergrundinformationen und vertiefende Fragen bieten Anregungen für konkrete Aktionen für die Schülerinnen und Schüler. Aus dem Inhalt: Klimakrise zwischen Angst und Hoffnung – Warum die Klimakrise auch ein Thema des Religionsunterrichts ist | Wenn viele kleine Leute viele kleine Schritte tun … | „Man ist nie zu jung, um etwas zu bewegen“ – Ein Bilderbuch über Greta Thunberg | Wie viel ist genug? Vom ökologischen Fußabdruck zur Frage nach dem richtigen Maß | Zum Umgang mit der ökologischen Krise – Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen | Bebaue und bewahre! Mit Schülerinnen und Schülern den Schöpfungsauftrag erkunden | Corona-Spezial: Mit Corona Schule machen | Filmreif: Der Baum | Bilderbuchstunden: Hier sind wir.
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Gott
Mit diesem Heft feiern wir das 50-jährige Jubiläum. Deshalb haben wir uns dem zentralen Thema „Gott“ genähert und uns folgenden Fragen und Themen gestellt: Was sind die Intentionen und angestrebten Kompetenzen, die wir im Religionsunterricht mit der Gottesfrage verbinden? Wie können wir Gottesvorstellungen von Kindern, ihrer Artikulationsfähigkeit im Theologisieren zu diesem Thema Raum geben? Wie können wir Kinder und Jugendliche bekannt machen mit biblischen Bildern von Gott, aber auch die Wahrheitsfrage thematisieren und Gottesvorstellungen in anderen Religionen beleuchten? Themen, die uns dabei wichtig wurden: Die Frage der Allmacht – Gott oder Google? Künstliche Intelligenz als „Über-Gott“? / Die Frage nach Monotheismus und Polytheismus im Dialog mit anderen Religionen / Gott im Computerspiel – das Bild von Gott bei unseren Schülerinnen und Schülern / Wie kann man heute über die Trinitätslehre sprechen? / Und schließlich: Wie können wir unseren Schülerinnen und Schülern erzählen von dem, was uns als Religionslehrerinnen und -lehrer motiviert, das „Thema Gott“ immer wieder neu zu bedenken?
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Kant heute unterrichten
»Ohne Kant kein Abitur.« – So lakonisch pflegte ein älterer Kollege den Schülerinnen und Schülern stets zu antworten, die ihn fragten, warum sie sich in der Oberstufe durch die komplexen und schwer zu lesenden Texte des Königsberger Philosophen quälen mussten. Der Umstand, auf den der Kollege anspielte, dass nämlich die Auseinandersetzung mit Kant vielerorts stabil curricular im Oberstufenunterricht der Fächer Philosophie und Ethik verankert ist – so gibt es etwa im nordrhein-westfälischen Zentralabitur verlässlich immer eine Klausur, die in irgendeiner Form auf Kant Bezug nimmt –, würde vermutlich allein schon rechtfertigen, ein Heft zu Kants Philosophie herauszugeben: Das ›verdrießliche Geschäft‹ der Kant-Lektüre wird in einer schnelllebigen – man möchte fast sagen: veloziferischen – Zeit, in der Kürzesttexte (tweets) das Tagesgeschäft dominieren und selbst mittlere Zeitungsartikel im Netz mittlerweile eine tl;dr-Kurzzusammenfassung bekommen (tl;dr = too long, didn‘t read), nicht eben einfacher. Angebote, die die Lektüre unterstützen, sind da natürlich gern gesehen. Aber auch jenseits lehrplantechnischer Notwendigkeiten ist die Auseinandersetzung mit Kant heute angezeigt: Seine Schriften lohnen die Lektüre, weil sie uns ein ethisches Denken präsentieren, das Menschenwürde hochschätzt, die Autonomie des Individuums immer wieder betont und den Einzelnen gerade nicht unter Nützlichkeitsaspekten ›verrechnet‹. In einer Zeit, in der Bullshit als alternative facts (Kellyanne Conway) nobilitiert oder Propaganda als fake news verharmlost werden, ist Kants Aufforderung, sich des eigenen Verstandes zu bedienen und von Vormündern jeglicher Art zu emanzipieren, aktueller denn je. Gleichwohl stellen die lesenswerten Texte Kants Schüler wie Lehrer in der gemeinsamen Unterrichtsarbeit vor beträchtliche Herausforderungen. Die Beiträge dieses Heftes machen Vorschläge dazu, wie man diese Herausforderungen gemeinsam meistern kann; der Schwerpunkt liegt dabei einerseits auf der Sekundarstufe II – wenn es auch Angebote für die Sekundarstufe I gibt – und andererseits, aufgrund der oben genannten curricularen Festlegungen, auf der Erarbeitung von Kants Ethik. Das MaterialExtra bietet binnendifferenzierendes Material zur Erarbeitung der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten.
Gesamtwerk
Soll ich mein Christsein zeigen?
„Ich bin Christ, ich bin Christin.“ Was hierzulande manchem und mancher nur zögerlich über die Lippen geht, aus Furcht, für uncool gehalten zu werden, kann in anderen Ländern tödliche Folgen haben. Auch historisch betrachtet setzten sich die frühen Christen der Todesstrafe durch die Mehrheitsgesellschaft aus. Das vorliegende Heft spannt den Bogen von den frühen Christenverfolgungen zu aktuellen Bedrohungen für Christinnen und Christen weltweit. Es beschäftigt sich aber auch mit den Mechanismen früher oder fundamentalistischer christlicher Missionsbestrebungen und eröffnet im Gegensatz dazu Zugänge zu einem einladenden Christsein. Einen Schwerpunkt bildet die Unterrichtsreihe zum Thema Bekenntnisse. Das vielfältige Material unterstützt die Schülerinnen und Schüler dabei, sich mit ihren persönlichen Glaubenshaltungen auseinanderzusetzen, diese zu formulieren und ihre je eigene Position zu entwickeln. Ein Beitrag zur Internetrecherche im Unterricht vermittelt unverzichtbare Kompetenzen für den Umgang mit und die Bewertung von Internetquellen. Aus dem Inhalt: Christ sein wie Simon Petrus Christenverfolgung damals und heute Was sind einladende Gottesdienste Mission – Weg damit oder jetzt erst recht? Was glaube ich, was glauben andere – Glaubensbekenntnisse Heimerziehung – Christsein zwischen Nächstenliebe und Schuld
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Hilft beten?
Das Gebet ist die zentrale Kommunikationsform des christlichen Glaubens und ein wesentlicher Lerngegenstand im Religionsunterricht: Die Kinder lernen unterschiedliche Gebete und verschiedene Gebetsformen, wie Danken, Loben, Bitten und Klagen kennen. Sie schauen sich Körperhaltungen und Ausdrucksformen an, erfahren etwas über die eigenen und fremden Religionen und diskutieren über Fragen des Wozu und Wie. In ganz unterschiedlichen Beiträgen des Heftes finden sich viele Ideen, um über das Beten ins Gespräch zu kommen. Auch der Frage nach dem Beten in anderen Religionen sowie der Wirkung von Gebeten wird in Theorie und Praxis nachgegangen. Aus dem Inhalt: Darf man im Religionsunterricht beten? Das muslimische Gebet probieren? Ein buntes Perlenarmband entdecken Hilft beten, Varenka? Mithilfe eines Bilderbuches über das Beten nachdenken Psalm 23 als Gebet gegen die Angst Warum es sich lohnt zu beten Bilderbuchstunden: „Haselnusstage“ Filmreif: „Ein Apfel für den lieben Gott“ – ein Filmtipp mit Ideen für die Umsetzung im Unterricht Material: Gebetekartei
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