Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke Seite 6/9
206 MaterialienIn über 206 Dokumenten und Arbeitsblättern für das Fach Religion findest du schnell die passenden Inhalte für deine nächste Stunde. Jetzt kostenlos testen und mehr Materialien nach der Anmeldung entdecken!
Mehr Themen
Religion
Auswählen
Auswählen
Friedrich Verlag
Gesamtwerk
Schulgottesdienste
Die sich verändernden Schullandschaften und die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler bringen neue Formen von Schulgottesdiensten hervor. Mit diesem Heft gehen wir einerseits den grundsätzlichen Fragen nach Sinn und Zweck von Gottesdiensten in der Schule nach, andererseits haben wir eine große Anzahl unterschiedlichster und in der Praxis erprobter Formen von Schulgottesdiensten für Sie zusammengestellt. Im Ideen-Teil unseres Heftes klären wir die Frage, wie ein Schulgottesdienst im Unterricht entstehen und wie man ihn kompetenzorientiert vorbereiten kann. Wir haben Beispiele verschiedener Arten von Schulgottesdiensten für Sie zusammengestellt: Ein Einschulungsgottesdienst für die Grundschule ist ebenso dabei wie ein Schuljahres-Abschluss-Gottesdienst zum Thema „Segen“. Ein klassischer Adventsgottesdienst, aber auch besondere Feiern wie Schulentlass-Gottesdienste, Multireligiöse Feiern sowie sogenannte Stufengottesdienste (für Unter-, Mittel- und Oberstufen). Außerdem informieren wir Sie über gute Literatur mit guten Beispielen und konkreten Umsetzungen für Schulgottesdienste und auch über den speziellen Fall eines Schul- Trauergottesdienstes haben wir Anregungen für Sie zusammengetragen. Das Material zum Heft: Wort- und Satzkarten, mit deren Hilfe Sie im Unterricht mit Ihren Schülerinnen und Schülern einen Gottesdienst selbst entwickeln und konzipieren können.
Gesamtwerk
Solidarisch und barmherzig
Barmherzig sein – Was heißt das eigentlich? Wie grenzt sich die Barmherzigkeit von Mitgefühl, Mitleid, Menschlichkeit und Solidarität ab? Die in diesem Heft versammelten Geschichten zeigen, wie Menschen gut miteinander umgehen können und was es bedeutet, menschlich zu handeln. Es werden Wege aufgezeigt, die biblischen Geschichten für unsere Gegenwart bedeutsam werden zu lassen. Wo brauchen auch heute noch Menschen, die in Not geraten sind, unsere Hilfe? Das Gebot der Nächstenliebe ist eine Aufforderung zum konkreten, solidarischen Handeln gegenüber diesen Menschen. Und schließlich wird das Thema „Barmherzigkeit“ ausgehend von den Fragen der Kinder, auch philosophisch betrachtet. Themen der Unterrichtsbeiträge sind u.a.: Warum helfen wir uns? Barmherzigkeit lernen; Nikolaus und das Buch „Felix, Kemal und der Nikolaus“; Der Schuster Martin; Mit dem Herzen sehen – Werke der Barmherzigkeit; Der barmherzige Samariter; Mit Kindern über Barmherzigkeit philosophieren; Der rote Mantel – Geschichten der Menschlichkeit; Überall Blumen – Die kleinen Gesten der Mitmenschlichkeit. Material: Buch: Felix, Kemal und der Nikolaus inkl. Lesetagebuch; Kopiervorlagenheft: Werke der Barmherzigkeit – uralt und sehr modern.
Gesamtwerk
Bibel erzählen
Bibel erzählen
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten.
Gesamtwerk
Kreuzestheologie
Die einen benutzen es für politische Zwecke, die anderen verstecken es aus Rücksicht auf evemtuelle kulturelle Empfindlichkeiten. Es gibt in unserer Zeit viele Anlässe, um über das Kreuz als christliches Symbol in unserer Gesellschaft nachzudenken.
Gesamtwerk
Was glauben Muslime hier und heute?
Die Würdigung eines vielfältigen Islams und die Förderung des kritischen Dialogs der Religionen sind Anliegen dieses Heftes. Die Weitung des religionspädagogischen Blickes auf den Islam möchte zur Befähigung von Christen und Muslimen zum Miteinander in einer pluralen Gesellschaft beitragen. Dialog, Kommunikation und Kooperation geschehen in erster Linie über originale Begegnung an außerschulischen Lernorten, hier wird der Besuch einer Moschee vorgestellt. Ebenfalls für die Klassenstufen 5/6 wird das Konzept von Kindheit im Islam vorgestellt, Spiele und Feste und gemeindlicher Aktivitäten. Für die Klassenstufen 7/8 finden Sie Unterrichtsideen über den „jungen Islam“. Hier werden Themen aus Mode, Musik, Freizeit, dem sozialen Umfeld und der Religion behandelt. Mit wachsendem Alter und verstärktem politischem Interesse ist auch das Kritikbewusstsein der Schülerinnen und Schüler gereift, sodass sie sich kritisch mit der Frage nach dem „Heiligen Krieg“ auseinandersetzen können. Die Lektüre von Anna Kuschnarowas Buch „Djihad Paradise“ wird für die Klassenstufen 9/10 vorgeschlagen. Damit soll ein kritisches Verstehen vom Djihad vertieft und erst recht die Prävention gefördert werden. Schließlich wird dem Umgang von Muslimen in Deutschland mit den gegenwärtigen politischen Herausforderungen nachgespürt. Unter dem Eindruck von Krieg und Terror in Syrien und Attentaten weltweit ist dieses Heft als kleiner Schritt für den Dialog mit Muslimen gedacht. Allzu oft wird der Islam auf Gewalt und Terror reduziert, man sollte sich aber nicht von Schlagzeilen und Populismus beirren lassen: Was Muslime im Namen des Islam machen oder begehen, hat oft genug nichts mit dem Islam zu tun. Im Einführungsartikel wird auch ein Blick auf die Grundlagen der deutschsprachigen islamischen Religionspädagogik geworfen. Aus dem Inhalt: Ein Moscheebesuch mit dem Religionskurs Kindheitsbilder in islamischen Erzählungen und Quellen Begegnung mit den Lebenswelten muslimischer Jugendlicher in Deutschland Die Hände reichen: Konfliktreiche Begegnungen mit Muslimen lösungsorientiert verstehen Muslime im Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung Anna Kuschnarowa „Djihad Paradise“ Das Materialpaket – auch digital erhältlich – enthält: Materialheft mit 30 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen im Heft DVD (Songs und Videos zur Weiterarbeit mit Hintergrundinformationen und Materialien zur Erschließung) Das digitale Materialpaket enthält sämtliche PDFs und editierbaren Arbeitsblätter des Materialhefts.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Auf dem Weg
Wir alle machen uns tagtäglich auf den Weg, legen mal kurze, mal längere Wegestrecken zurück. So wundert es nicht, dass der „Weg“ zu einem Symbol geworden ist, welches die Erfahrung der ständigen Bewegung im Leben und des Wunsches nach dem Vorankommen aufnimmt. Wer aber ist mit mir auf dem Weg, wer begleitet und schützt mich, wer hilft mir, meinen Weg zu suchen und zu finden? In diesem Heft finden sich Weg-Geschichten, die Kinder für ihren eigenen Lebensweg stärken können, weil sie hoffnungsvolle Perspektiven aufzeigen. Die (biblischen) Geschichten erzählen von Menschen, die selbst Angst, Zweifel und Bangen kennen und die doch erleben: Ich bin auch auf schwierigen Wegstrecken nicht allein. Gott ist da und begleitet mich. Themen der Unterrichtsbeiträge sind u.a.: • Psalm 23: Den Höhen und Tiefen des Lebens begegnen • Ein geglückter Lebensweg ‒ was ist das eigentlich? • Der Lebensweg Martin Luthers • Mirjams Loblied nach dem Durchzug durch das Schilfmeer • Tobias und sein Wegbegleiter Rafaël Material: • Bildkarten zur Erzählung „Hans im Glück“ • Arbeitskarten „Weggefährten“: Biblische Geschichten von glücklich gelingenden Lebenswegen • Heft „Martin Luther“: eine interaktive Erzählung
Gesamtwerk
Dem Fremden begegnen
Diese Ausgabe bietet einen bunten Strauß unterschiedlichster Aspekte zum Thema " Dem Fremden begegnen". Sie zeigen, welche Handlungsnotwendigkeiten im Umgang mit Menschen, die bei uns Aufnahme gefunden haben, uns unsere biblisch-theologische Tradition an die Hand gibt und wie wir sie in der Schule und im Leben umsetzen können.
Gesamtwerk
Hat Essen mit Religion zu tun?
Die Mensa einer Schule – im Eingangsbereich hängt ein Produkt aus dem Kunstunterricht, das Foto eines „lebenden Bildes“ nach da Vincis Abendmahl. Was macht das da – in der Mensa? Kunst transzendiert die Wirklichkeit, sie bietet Freiräume und Anknüpfungspunkte. Das Fremde kann ins Eigene integriert werden, Eigenes im Fremden gesehen werden. Hier ist es die Verbindung von profanem Essen mit Kunstaneignung und einer Assoziation an die Kunst selbst und der darin enthaltenen christlichen Botschaft und Symbolik. Die Inszenierung ist mehrfach gebrochen und spiegelt die Gebrochenheit, mit der uns und unseren Schülerinnen und Schülern religiöse Traditionen zugänglich sind. Und so setzt das Themenheft mit der Frage „Hat Essen mit Religion zu tun?“ genau an dieser Stelle an: Es setzt Impulse, die kulturell-religiösen Facetten von Essen aus der Schülerperspektive in den Blick zu nehmen. Daher geht es in diesem Heft didaktisch vorrangig um Essen und Religion. Und es geht um eine sensible Berücksichtigung der Heterogenität – sei es biografisch, leistungs- oder interessenbedingt. Aus dem Inhalt: Essen als Ausdruck von Feier und Gemeinschaft und von sozialem Miteinander, das Grenzen durchbricht wie aufrichtet, Hunger als ein Gegensatz zu Essen, Essen als Ausdrucksmittel religiöser Selbsterziehung am Beispiel des Fastens zu Ostern, Speisevorschriften im interreligiösen Kontext, Essen bzw. Nichtessen auch Ausdruck einer Überzeugung, die quasi-religiöse Züge annehmen kann, das Abendmahl als die zentrale christliche Mahlfeier, eine Annäherung über „Eat Art“ von Daniel Spoerri. Das Materialpaket – auch digital erhältlich – enthält: Materialheft mit 46 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen im Heft Karteikarten (Fastenspeisen-Spiel, Methodenkarten zum Texttheater, Hilfskärtchen mit Adjektiven) Folien mit Einstiegsimpulsen für verschiedene Unterrichtsbeiträge. Das digitale Materialpaket enthält sämtliche PDFs und editierbaren Arbeitsblätter des Materialhefts sowie die Karteikarten und Folien.
Gesamtwerk
Sehnsucht nach Heimat
Was macht die persönliche Heimat aus? Was bedeutet es, eine Heimat zu haben? Wo und wer ist meine Heimat? Die Sehnsucht nach einer Heimat, die Schutz und Geborgenheit gibt, ist ein menschliches Grundanliegen und treibt auch Kinder um. Der Religionsunterricht bietet Raum, sich mit dieser Sehnsucht auseinanderzusetzen. Dieses Heft knüpft an Ausgabe 54 „Kinder auf der Flucht“ an. Es bietet Anregungen, mit Kindern über die Facetten des Begriffs „Heimat“ nachzudenken. Kinder, die sich beheimatet fühlen, lernen, einen solidarischen Blick für andere zu entwickeln und dazu beizutragen, dass andere Heimat finden. Die Geschichten von geflüchteten Kindern beleuchten Hintergründe der Flucht und laden ein, einzelnen Lebenswegen nachzuspüren. Biblische Geschichten spiegeln wider, dass die Suche nach Heimat eine wesentliche Erfahrung ist. An biblischen Figuren, wie Jakob, Josef, Mose, Miryam und auch dem Volk Israel, lässt sich wahrnehmen, dass es sich lohnt, sich vertrauensvoll auf den Weg zu machen, um Heimat zu suchen. Themen der Unterrichtsbeiträge sind u.a.: Nachdenken über den Begriff „Heimat“ „Zuhause kann überall sein“: Fremdsein und Zuhausesein „Zafira. Ein Mädchen aus Syrien“: Flüchten und Ankommen Biblische Geschichten von Menschen auf der Suche nach Schutz und Geborgenheit Rut und Noomi: Heimat als Beziehungsraum wahrnehmen Material: Fotos „Heimat – was ist das eigentlich?“ Bild-Text-Karten „Kinderbilder von Krieg und Flucht“ und „Suche nach Heimat in biblischen Geschichten“
Gesamtwerk
Willkommen in der Fremde?
Millionen von Menschen sind weltweit auf der Flucht, das ist kein neues Phänomen. Und 2015 sind über eine Million von ihnen nach Deutschland gekommen auf der Flucht vor Krieg, Hunger und Diskriminierung. Die Geflohenen sind in unsere Heimat gekommen und stellen uns vor eine große Herausforderung. Der Staat, die Länder, die Kommunen und Kirchen sind bemüht, durch finanzielle und rechtliche Regelungen angemessen mit der Flüchtlingsfrage umzugehen. Während auf der einen Seite Hilfsbereitschaft und die besonnene Suche nach Lösungen das Handeln kennzeichnen – die Menschen willkommen geheißen werden –, stehen auf der anderen Seite Angst und Neid. Auch in Schulen sind große Herausforderungen zu bewältigen und dabei ist vielfältige Unterstützung nötig. Verunsicherung rufen bisweilen kulturelle und auch religiöse Einstellungen der Flüchtlinge hervor, die den Lehrkräften, aber auch den Mitschülern und Mitschülerinnen, fremd sind. Die Beiträge bewegen sich im Spannungsfeld von „Heimat“ und „Fremde“ und eröffnen Zugänge zu verschiedenen Perspektiven: Wie empfindet ein Flüchtlingskind die neue Heimat? Spielt die Herkunft eines Menschen immer eine Rolle, z.B. im Fußball? Was ist für mich Heimat? Wie gehen wir mit Flüchtlingen um? Der Religionsunterricht hat in dieser Situation die Aufgabe, parteilich zu sein und das Gebot der Achtung eines jeden Menschen stark zu machen, egal, woher er kommt und was er glaubt – auch gegen rechte Stimmungsmache. In den Unterrichtseinheiten soll deutlich werden, dass nur durch Begegnung und Achtung der Würde eines jeden einzelnen Menschen Fremdheit und Ängste überwunden und Vorurteile abgebaut werden können. Der biblisch-christliche Gedanke der Hinwendung zu den Fremden zieht sich im Hintergrund wie ein roter Faden durch das Heft. Aus dem Inhalt: Schutz unter den Flügeln Gottes. Wie Ruth vor der Not flieht, neue Freunde findet und dabei Gott kennenlernt Ich bin immer ich. Zuhause und überall – Unterrichtsbausteine zum Bilderbuch „Zuhause kann überall sein“ Den eigenen Sozialraum erkunden. Wie Flüchtlinge in meiner Umgebung leben Wir wollen gemeinsam gewinnen! Fußball als Integrationshilfe in Verein und Schule?! Eine Ausstellung zu „Flucht“ gestalten. Wie Hassparolen gegenüber Flüchtlingen entkräftet werden können Eine Heimat braucht jeder. Perspektivenwechsel ermöglichen neue Einsichten Wie gehen wir mit Flüchtlingen um? Planspiel für den Gemeinderat einer Stadt Das Materialpaket – auch digital erhältlich – enthält: Materialheft mit 30 Kopiervorlagen zu den Unterrichtseinheiten im Heft Karteikarten (Leporello sowie Planspiel-Rollenkarten) Informationsheft: Ein- und Auswanderung, Flucht und Asyl. Daten und Fakten Das digitale Materialpaket enthält sämtliche PDFs und editierbaren Arbeitsblätter des Materialheftes sowie der Karteikarten.
Gesamtwerk
Weihnachtszeit – Geschichtenzeit
Die Adventszeit ist die Zeit, in der bei Kerzenschein in frühen Morgenstunden in den Klassen Geschichten erzählt und vorgelesen werden. Ein besonderer Zauber erscheint dabei auch in den neuen Weihnachtsgeschichten. Diese erzählen vom Weitergeben und Teilen der Weihnachtsfreude, von Lichtern, die die Dunkelheit von Menschen erhellen, von Ausgestoßenen, die plötzlich dazugehören. Es sind Geschichten, die ermutigen, selbst ein Licht in die Welt zu tragen. Die Unterrichtsbeiträge dieser Ausgabe zeigen, dass religiös sensibel gestaltete Kinderbücher reizvolle Entdeckungsmöglichkeiten und ganz eigene Zugänge zu religiösen Lehr – und Lernprozessen bieten. Dabei darf aber auch die Geschichte aller Geschichten in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Es ist die Geschichte, die das Weihnachtsfest erst existent gemacht hat: die Erzählung von der Geburt eines ganz besonderen Kindes, die der Evangelist Lukas in der Bibel aufgeschrieben hat. Sie ist keineswegs romantisch, gehört aber zu den am meisten gelesenen Weihnachtsgeschichten in der Advents- und Weihnachtszeit - nicht nur in der Kirche. Themen der Unterrichtsbeiträge sind u.a. Schenken und beschenkt werden: „Weihnachten nach Maß“ von Birdie Black und Rosalind Beardshaw Geschenke, die von Herzen kommen: „Die vier Lichter des Hirten Simon“ von Gerda-Marie Scheidt und Marcus Pfister Jesus war ein Flüchtlingskind: „Die Weihnachtsgeschichte?“ von Tobias Holland, Timm Weber et al. Das etwas andere Krippenspiel: „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson Wer erzählt die „richtige“ Weihnachtsgeschichte?: „Die Weihnachtserzählung“ von Rainer Oberthür Material: ein Bilderbuch zum Selbstgestalten „Weihnachten: Die Geburt eines ganz besonderen Kindes“ (zum Nachbestellen: Bestell-Nr. 1820024) vier Forscherkarten „Wer erzählt in der Bibel von Weihnachten?“ (Jesaja, Micha, Lukas, Matthäus)
Gesamtwerk
Was bin ich wert?
„Was bin ich wert?“ Ein Flyer zum gleichnamigen Film von Peter Scharf antwortet auf diese Frage mit einer Collage aus Euro- und Dollarnoten, die angeben, welcher Schadensersatz für den Verlust von Körperteilen oder Leben gezahlt oder welche Honorare für Organe, Blutspenden oder Sperma fällig werden. Ein irritierendes Symptom einer durchökonomisierten Gesellschaft, die drauf und dran ist, Menschen nach ihrem Geldwert einzuschätzen und diesen „Wert“ als Humankapital bis in alle Winkel von Wirtschaft, Medizin, Versicherungen, Militär, Gesundheit und sogar Kirche durchzurechnen. „Was bin ich wert?“, fragen Schülerinnen und Schüler und geraten dabei unversehens in die Netze ökonomischen Kalküls, wenn sie auf Facebook oder Instagram Bilder posten und „Likes“ erhoffen. Oder sie sind brennend daran interessiert, welche Belohnungen sie in Form von Noten zu erwarten haben. Oder sie inszenieren sich mit allen Mitteln peergemäßen Outfits und Verhaltens als „wertvoll“. Dabei richtet sich ihre Sehnsucht eigentlich auf ganz andere „Wertschätzungen“ – darauf, dass sie akzeptiert, anerkannt und gemocht werden, auch und gerade wenn sie sich noch mittendrin in pubertären Verwirrungen befinden und mit sich noch nicht im Reinen sind. „Was bin ich wert?“, fragten die Reformatoren und antworteten darauf mit der guten Nachricht von der bedingungslosen Zuwendung, Liebe und Freundschaft Gottes zum Menschen. Dieses Ja Gottes zu seinen Geschöpfen, die alles andere als perfekt, makellos und integer sind, in heutigen Lebenszusammenhängen neu zur Geltung zu bringen, übersteigt die Möglichkeiten dieses Heftes. Wohl aber wollen die einzelnen Beiträge an einigen markanten Stellen etwas tiefer bohren. Dies geschieht einerseits in Unterrichtssequenzen, die der Frage nachgehen, wie Menschen in unserer leistungsbetonten und ökonomisierten Gesellschaft diese zurechtbringende Bejahung durch Gott und andere Menschen erfahren können. Andere Unterrichtsvorschläge greifen ethische Fragen auf, bei denen der Wert des Menschen auf dem Prüfstand steht. Schließlich öffnet eine Reihe über die „Euthanasie“ im Nationalsozialismus den Blick dafür, wohin eine Gesellschaft driften kann, wenn sie menschliches Leben für „lebensunwert“ erklärt. Aus dem Inhalt: Was bin ich wert? - Rechtfertigung verstehen mithilfe eines Bilderbuchs Meine Turnschuhe: "made in hell"? Und wer "likes" mich? Was Social Media und ihre Bewertungssysteme anrichten können Sind alle Menschen gleich viel wert? - Wir führen eine Befragung durch "Lebensunwertes Leben?" Das NS-Euthanasieprogramm und der kirchliche Widerstand "Soll Opa Steinmann noch ein neues Herz bekommen?" - Mithilfe eines Planspiels eine Dilemmasituation diskutieren Das Materialpaket - auch digital erhältlich - enthält: Materialheft mit 38 Kopiervorlagen zu folgenden Unterrichtseinheiten: Was bin ich wert? - Rechtfertigung verstehen mithilfe eines Bilderbuchs Meine Turnschuhe: "made in hell"? Und wer "likes" mich? Was Social Media und ihre Bewertungssysteme anrichten können Sind alle Menschen gleich viel wert? - Wir führen eine Befragung durch "Lebensunwertes Leben?" Das NS-Euthanasieprogramm und der kirchliche Widerstand "Soll Opa Steinmann noch ein neues Herz bekommen?" - Mithilfe eines Planspiels eine Dilemmasituation diskutieren 4 Folien mit 6 Impulsbildern Arbeitsheft: WIr planen eine Umfrage Das digitale Materialpaket enthält sämtliche PDFs und editierbaren Arbeitsblätter der gesamten Materialien des Materialpakets.
Gesamtwerk
Psalmen geben Sprache
Können Kinder einen Zugang zu Psalmen finden und mit diesen dichten Texten, mit dieser schwierigen Sprache etwas anfangen? Können sie ihnen Trost spenden, Mut und Hoffnung vermitteln? Können Psalmen den Kindern helfen, eigene Erfahrungen zu erschließen und eine Sprache zu finden? Das sind unsere Anfragen an die Psalmen in dieser Ausgabe. Zu allen Zeiten haben Menschen versucht, ihre Sorgen, Ängste und Nöte zur Sprache und auch vor Gott zu bringen. Die poetischen Texte der Psalmen sind dabei besonders geeignet, menschliche Grunderfahrungen von Angst, Schuld und Leid ebenso zum Ausdruck zu bringen wie Erfahrungen von Freude, Lob und Dank, auch der Hoffnung und des Vertrauens. Auch Kinder erleben die ganze Bandbreite dieser Erfahrungen und es ist wichtig für den Aufbau einer tragfähigen Gottesbeziehung, von Anfang an immer auch die Klage, die Verzweiflung, die Frage und Anfrage an Gott zuzulassen, in Gott einen Ansprechpartner zu sehen, der sie hört und der sich ihrer annimmt. In diesem Heft richten wir den Blick zum einen auf den Umgang mit einzelnen Psalmworten (Ps 91,2), zum anderen auf ganze Psalmen, die aus dem Dreiklang von Klage, Bitte und Lob bestehen (Ps 22, 104, 139 und 140). Psalmen können eine Grundlage für die Erschließung biblischer Geschichten sein, denn sie helfen, die Gefühle der Leidenden und Kranken in Sprache zu fassen. Mit Psalmworten können sich die Kinder einfühlen in die innerseelische Prozesse des Bartimäus oder die der verkrümmten Frau und sie entdecken sich dabei selbst in ihren Lebensgeschichten. Themen der Unterrichtsbeiträge sind u.a.: Mit Psalm 22 die Bartimäus-Geschichte erschließen Mit Psalm 142 Ängste und Nöte zur Sprache bringen Dem Lob der Schöpfung mithilfe von Psalm 104 begegnen Der Seele einen Ausdruck geben mithilfe von Psalm 139 Psalm 139 anhand der Orte erschließen Über Gott nachdenken mithilfe von Psalm 91,2 Material: Materialheft „Psalmen geben Sprache“ Bild-Kartei „Lebenssituationen + ein Körpergebet in Bildern“
Gesamtwerk
Mensch Josef!
Allzu menschliche Erfahrungen sind in der Geschichte von Josef und seinen Brüdern zu entdecken: Da wird ein eingebildeter kleiner Bruder von seinen Brüdern gehasst und abgeschoben, da wird getrauert, Fremde erlebt, sich auf Neues eingelassen, Versöhnung erfahren usw. Die Hauptfigur lädt ein, mit Mitgefühl und durchaus auch kritischer Distanz in die Geschichte einzusteigen und Facetten eigener Gefühle und Erfahrungen wiederzuerkennen. Die Josefsgeschichte hat ihre Stärke darin, dass sie zum einen der menschlichen Seite mit Höhen und Tiefen viel Raum gibt, aber darüber hinaus Lebensdeutung durch das Einspielen der Frage nach Gott in zurückhaltender Weise anbietet. Die Unterrichtsbeiträge in diesem Heft nehmen deshalb die menschlichen Seiten Josefs in den Blick: das sich wandelnde Beziehungsgefüge in seiner Familie, die Höhen und Tiefen seines Lebensweges, die Erfahrungen von Fremde und Heimat in Ägypten. Nur an wenigen Stellen wird das Eingreifen Gottes innerhalb der Handlung benannt. Am Ende ist es Josef, der in seinem Lebensweg und der Wiederbegegnung mit den Brüdern Gottes Wirken entdeckt. Diese Deutung aus dem Rückblick heraus kann eine große Chance für eine authentische, fruchtbare Auseinandersetzung im Unterricht sein: Die Frage, ob und wie Gott in unser Leben hinein wirkt, stellt sich uns heute genauso, wie sie sich am Ende der Geschichte offenbar Josef gestellt hat. Der Glaube daran, dass Gott da ist und mitgeht, zeigt sich als gedeutete Erfahrung und kann von Josef wie auch von uns oft erst im Nachhinein erkannt werden. Im Unterricht gilt es, die Frage nach Gott als Deutungsrahmen für das jeweils eigene Leben einzuspielen und auch probeweise einzuüben. Dazu eignet sich die Josefsgeschichte besonders gut, lässt sie doch die Antwort darauf, wo und wie Gott gewirkt hat, offen. Themen der Unterrichtsbeiträge sind unter anderem: Über Beziehungskonstellationen in Josefs Familie ins Gespräch kommen Kann Fremde zur Heimat werden? Josef in Ägypten Biografisches Lernen als Zugang zur Josefsgeschichte Alles Zufall – oder was? Wenn Josef zurückblickt „Ich bin Josef, euer Bruder!“ Eine dramatische Begegnung am Interaktiven Whiteboard Material: Bild-/Textkarten zur Josefsgeschichte (14 Karten DIN A5)
Gesamtwerk
Feste feiern, wie sie fallen
„Warum feiert ihr denn schon vor der Abi-Prüfung Abi-Partys?“ – „Wir feiern nicht das Abi, sondern uns selbst.“ Schülerinnen und Schüler erleben in und außerhalb der Schule eine Vielzahl an unterschiedlichen Festen. Manche Feste werden positiv, andere negativ erlebt, was an Gestaltung, familiären Kontexten, aber auch an Entwicklungsstufen in der Identitätsbildung liegen kann. Je älter die Jugendlichen werden, desto mehr werden sie zu Gestaltern von Festen und nehmen variierende Rollen als (Mit-)Feiernde ein. Die unterrichtliche Beschäftigung mit der Praxis des Feierns wirft eine Vielzahl an Fragen auf: Wie erlebe ich welche Feste? Was heißt es zu feiern? Was macht ein Fest zu einem Fest, das sich vom Alltag abgrenzt? Welche Festtraditionen und Rituale habe ich? Wie gestalte ich ein Fest? Wie drücke ich meine Wünsche aus? Kenne ich die Anlässe der religiösen Feste, die ich feiere? Feiere ich die Feste einfach, wie sie fallen? Kann ich die Feste anderer Religionen einfach mitfeiern? Kann ich von Festen anderer Religionen lernen? Dieses Heft will unterrichtspraktische Möglichkeiten aufzeigen, um diesen Fragen aus christlicher Perspektive nachzugehen. Es sollen christliche Traditionen auch durch die Beschäftigung mit anderen Religionen (wieder-)entdeckt, feste Festzeiten (Festkreis) erhellt und durchaus als verlässlicher Gegenpol zur spontanen Eventkultur in den Blick genommen werden. Gleiches Ziel verfolgt eine phänomenologische Selbstreflexion und Bewusstwerdung der eigenen Praxis unterschiedlicher Festen und Feiern. Ebenso soll gezeigt werden, wie die Auseinandersetzung mit Festen anderer Religionen (der Schabbat im Judentum; das buddhistische Vesakh-Fest) die Dialogkompetenz lebendig fördern kann. Aber vor allem möchte dieses Themenheft Sinn und Geschmack für Feste wecken und sie als wertvolle (Zeit-)Räume erschließen und erleben lassen. Aus dem Inhalt: Das Krichenjahr erforschen Mit einem Musikvideo den Schabbat deuten und verstehen lernen Ökumenisch heiraten? Zum konfessionellen Profil der Trauung Konfirmationskarten gestalten Das buddhistische Fest Vesakh spielend kennenlernen Feier, Event oder Fest: Was feierst du? Das Materialpaket - auch digital erhältlich - enthält: ein Lernspiel zum buddhistischen Fest Vesakh (DIN A2-Spielplan und Spielregeln, 84 Spielkarten und Karmapunkte) 32 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Sind Propheten out?
Prophetinnen und Propheten waren und sind Menschen, die in besonderer Weise glaubwürdig und engagiert, kritisch und mit dem Gespür für den rechten Weg unterwegs waren, die sich einsetzten für Frieden und Gerechtigkeit bzw. dies auch heute noch tun. Es sind Menschen, die sich gegen mannigfaltige Widerstände durchsetzten, niemandem nach dem Munde redeten und allein auf das hörten, was der biblisch bezeugte Gott ihnen zu denken und zu reden gab. Von ihnen lässt sich lernen, mit ihnen lassen sich wichtige Kompetenzen des Religionsunterrichts entwickeln. Seien es die Lust auf Mitwirkung und Teilhabe oder der Spaß am rechten Reden. Worte bedeuten etwas. Aber läuft man nicht Gefahr, diese Menschen zu idealisieren? Natürlich. Deshalb fragen wir auch: Kommen Propheten eigentlich manchmal auch an ihre Grenzen? Kennen sie Selbstzweifel? Was macht eigentlich ihre Lebensgeschichte aus? Wessen setzt man sich aus, wenn man laut nach Frieden in der Welt ruft? Das Thema „Propheten“ hat Konjunktur, weil wir bei den vielen Heilsversprechen der Gegenwart verlernt haben, auf das zu hören, was uns als „gut“ gesagt worden ist. Dies wissen die Propheten und dies können wir von und mit ihnen lernen. Aus dem Inhalt: Machmal können selbst Propheten nicht mehr Mit Jeremia eigene Motivationsbilder entdecken Schwerter zu Pflugscharen: Ideen für eine friedliche Welt entwickeln Die Welt besser machen: Propheten und ihre Botschaft Das prophetische Amt der Kirche: für Menschlichkeit und Solidarität Cornel West: ein engagierter und pragmatischer Prophet
Gesamtwerk
Kinder auf der Flucht
In vielen unserer Klassen sind Kinder verschiedener Nationalitäten auf der Suche nach einer neuen Heimat. Viele von ihnen haben die Erfahrung von Flucht, Vertreibung, Krieg und Hunger machen müssen. Dies muss nicht nur, aber auch Thema im Religionsunterricht sein. Für religiöses Lernen können Fragen nach dem Fremdsein und Umgang mit dem Fremden eine wichtige Bedeutung haben. Die Kinder sollen eine Vorstellung davon bekommen, was es bedeutet, seine Heimat, Familie und Freunde zu verlassen und in einem Land fremd zu sein. Sie sollen in Ansätzen Zusammenhänge und Hintergründe verstehen und Flüchtlingen vorurteilsfrei begegnen. So können sie angeregt werden, eine neue Gastfreundlichkeit zu entwickeln. Themen der Unterrichtsbeiträge sind unter anderem: Jesajas Aufruf zum solidarischen Umgang mit Flüchtlingen (Jes 16,3 f.) „Bestimmt wird alles gut“ (Kirsten Boie): Die Geschichte zweier syrischer Flüchtlingskinder Was Hagar und Ismael auf ihrer Flucht in der Wüste erleben „Karlinchen“ (Annegert Fuchshuber), ein Kind auf der Flucht Materialien: eine Erzählung zu Jesajas Aufruf zum solidarischen Umgang mit Flüchtlingen (8 Seiten) Materialheft „Kinder auf der Flucht: Gespräche mit Kindern führen“ (8 Seiten)
Gesamtwerk
Was hat das Kreuz mit mir zu tun?
Ist Jesus nun für unsere Sünden gestorben und wie soll man die Metaphern vom Opferlamm und Sühnopfer verstehen? Ist es Zeit, diese Vorstellungen über Bord zu werfen, weil sie dem heutigen Lebensgefühl zu widersprechen scheinen, weil man meint, nicht mehr vermitteln zu können, was damit gemeint ist? Oder muss man sie nicht vielmehr neu interpretieren? Diese Debatte wird vielen Religionslehrerinnen und Religionslehrern bekannt sein, aber unseren Schülern ist sie fern. Ihnen begegnet das Kreuz in ganz unterschiedlichen Weisen: natürlich in Kirchen, als Kreuz, als Kruzifix, im Bild auf dem Altar. Es begegnet aber auch als Schmuck, selbst als Tattoo. Ist es Mode oder Glaubensüberzeugung, die dahinter steht? Und die Frage nach dem „Opfer“ findet ihren Widerhall auf vielen Schulhöfen. In diesem Heft werden neben den Deutungen des Kreuzes auch biblische und historische Fragen aufgegriffen: Was ist damals überhaupt passiert und wer trägt die Verantwortung für Jesu Tod am Kreuz? Man kann fragen, ob Hoffnung auf ein neues, anderes und besseres Leben sich allein auf den Tod Jesu beziehen kann. Aus dem Inhalt: "Wo ist denn hier das Kreuz?" "Du Opfer!" oder wie Jesus mit Ausgrenzung umging Das Kreuz als Tattoo. Zwischen Bekenntnischarakter und Modeerscheinung Ein Bild des Jammers. Ein narrativer Zugang zum Isenheimer Altar Wer ist schuld am Tod Jesu? Die Evangelisten erzählen vom Prozess Jesu
Gesamtwerk
Advent: Licht in dunkler Zeit
Vier Kerzen am Adventskranz - langsam nähern wir uns Weihnachten. Licht ist die Quelle des Lebens, es gibt Orientierung und Wärme in der Dunkelheit, in Zeiten von Bedrohung und Not. In der Adventszeit finden sich nicht ohne Grund eine ganze Reihe von Gedenktagen zu Heiligen, die Licht in das Leben von Menschen getragen haben. Sie stehen im Zentrum dieser Ausgabe. Während Sankt Martin uns dazu aufruft, mit anderen zu teilen, trat der Hl. Nikolaus als der Bischof auf, der aus der Fülle abgibt an die, die Not leiden. Die Hl. Barbara und die Hl. Lucia hingegen setzten sich aus ihrem Glauben heraus und unter Gefahr für das eigene Leben für andere ein. Sie riskierten dabei selbst die Finsternis, um Licht zu anderen Menschen zu bringen. Mit diesen Geschichten können wir Kinder sehr gut heranführen an jene Menschen, die einen hellen Schein in die kalten Tage des Winters bringen. Heilige sind Lichtboten. Kinder fühlen sich angesprochen und lernen vom Gut-Sein und der Ausstrahlung dieser Männer und Frauen. Als Lichtträger markieren sie eine Wendezeit (Wintersonnwende) und bereiten zugleich vor auf das kommende Weihnachtsfest und die Geburt Jesu, der sagt: „Ich bin das Licht der Welt, das Licht, das Leben schenkt und auf Gottes Herrlichkeit verweist. Wer mit mir geht, wird nicht im Dunkeln sein“ (Joh 8,12). Die vier ausgewählten Lichtboten können in der Auseinandersetzung im Unterricht für die Kinder zu starken Begleitern einerseits, aber auch zu Vorbildern andererseits werden, selbst Licht in das Dunkel anderer Menschen zu bringen: „Mache dich auf und werde Licht!“ Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? In der Ausgabe findet sich zu dieser Frage ein Unterrichtsbeitrag zum Bilderbuch „Weihnachten ist, wenn ...“. Materialien: eine Kartei zum Symbol Licht das Erzählheft „Nikolaus von Myra: Heiliger und Held der Kinder“. Moderation: Susanne von Braunmühl
Gesamtwerk
Ist Glaube gefährlich?
Da wird der Berliner Rabbiner Alter beleidigt, bedrängt und geschlagen – bloß weil er durch seine Kippa als Jude erkennbar war. Da beleidigen muslimische Viertklässler in Neu-Ulm andere Schüler mit der Bezeichnung „Du Christ!“ und drohen ihnen an: „Christen muss man töten.“ Und da werden muslimische Schüler nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo an einer Mittelschule in Starnberg gemobbt und als Terroristen beschimpft. Richten Religionen nicht nur Unheil an und drohen sie nicht, alle aufklärerischen Errungenschaften moderner Zivilkultur zu unterminieren? Und umgekehrt: Riskieren die, die sich als Christen, Juden oder Muslime zu erkennen geben, nicht Leib und Leben? Das Heft transformiert diese Fragen in die Schülerperspektive: „Ist Glaube gefährlich?“ Dass dieses Problem im Religionsunterricht auf der Tagesordnung stehen würde, war noch vor einigen Jahren kaum zu erwarten – höchstens in der historischen Rückschau auf die Verfolgung der Urchristen (Apg), die bekennenden Christen in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur oder im Blick auf die Opfer, die die Gewaltgeschichte des Christentums gefordert hat. Heute aber hat es vor allem durch die diversen Facetten des Fundamentalismus eine unausweichliche Brisanz gewonnen, und dieser Fundamentalismus ist in allen drei Religionen zu Hause. Das Heft versucht, einige begehbare Schneisen in dieses Dickicht aus Verblendung, Gewalt und Religion zu schlagen. Damit nicht das Schreckensszenario mancher Jugendbücher oder gar der Soziologe Ulrich Beck Recht bekommen mit seinem Aufruf: „Die Gesundheitsminister warnen: Religion tötet. Religion darf an Jugendliche unter achtzehn Jahren nicht weitergegeben werden.“ Aus dem Inhalt: Königin Esther: Standhaft im Glauben … zum Tode verurteilt. Eine Christin im Sudan bekennt ihren Glauben Welche Religion tut (mir) gut? Monika Feths Roman „Das blaue Mädchen“ im Religionsunterricht Elisabeth Schmitz: Frau des christlichen Widerstands und Lehrerin als Vorbild Im Namen Gottes, des Allmächtigen. Wie „ticken“ fundamentalistische Juden, Christen und Muslime? Fundamentalismus: Eine Herausforderung für den Religionsunterricht Das Materialpaket enthält: Eine Chronik zur Verfolgung und Ermordung von Juden im NS-Staat DIN A1-Plakat „Verhalten der Kirchen zu Juden und Judenchristen im NS-Staat“ Materialheft mit 33 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Gott: vielfältig und geheimnisvoll
Menschen erfahren Gott in sehr unterschiedlicher Weise. In biblischen Geschichten und Bildern kann man viele dieser Erfahrungen erkennen und entdecken, wie vielfältig Gott erlebt wird, z.B. als Schöpfer und Ursprung, als Begleitender, als Ich-bin-Da, als Verborgener, als Mensch in Jesus Christus, als Kraft. Wie kann es gelingen, im Religionsunterricht die Frage nach Gott so aufzugreifen, dass Kinder, egal ob mit oder ohne christlichen Hintergrund, etwas für sich lernen können? Wenn man mit Grundschulkindern die Frage nach Gott bedenkt, kann gerade die Vielfalt und Offenheit, die sich in menschlichen Gotteserfahrungen widerspiegelt, für den Lernprozess fruchtbar gemacht werden. Wie Forscher können die Kinder sich auf die Suche nach Spuren Gottes in der Welt machen: Sie können biblische Geschichten untersuchen, sie können andere Texte und Bilder nutzen und sie können Menschen nach ihren Erfahrungen und Vorstellungen fragen. Wenn es gelingt, viele Facetten Gottes wie in einem unvollendeten Mosaik wahrzunehmen, können Kinder angeregt werden, auf Spurensuche zu bleiben und die Frage nach Gott mit auf ihren Weg zu nehmen, selbst wenn sie nicht an ihn glauben. Themen der Unterrichtsbeiträge sind unter anderem: Über Gott ins Gespräch kommen: Beppo und der rote Luftballon Gott in den Höhen und Tiefen der Jona-Geschichte Gottes Sohn am Kreuz: ein theologisches Gespräch Gottes Vielfalt entdecken: An der Arche um Acht Pfingsten: Gottes Kraft berührt und bewegt Materialien: Materiaheft „Mit einem roten Faden von Jona und Gott erzählen“ Moderation: Jeannette Eickmann, Beate Peters
Gesamtwerk
Ist Religion nichts für Jungen?
Im Religionsunterricht hört man Geschichten, füllt Arbeitsblätter aus, redet miteinander, legt ein Bodenbild, macht eine Stilleübung … „Alles Mädchenkram“, hört man die Jungen denken. Und manche sagen es auch: „Religionsunterricht ist langweilig!“ Beim Nachdenken über die Frage „Ist Religion nichts für Jungen?“ entdeckt man schnell, dass dies nur der erste Eindruck ist. Die Bibel handelt sehr oft von Jungen und Männern und von ihren Themen: Konkurrenz, Angeberei, Streit, Trauer und Versöhnung. Auch im Religionsunterricht kommt es darauf an, die Jungen als vielfältig wahrzunehmen: „Die“ Jungen gibt es so wenig wie „die“ Mädchen. Dieses Heft will dazu beitragen, Rollenklischees aufzubrechen und die Wahrnehmung dafür zu schärfen, was Jungen wirklich interessiert. Aus dem Inhalt: Was biblische Geschichten über Gewalt erzählen Wie Menschen zur Zeit Jesu lebten. Wir bauen ein Modell der Stadt Kapernaum Eine spielerische Auseinandersetzung mit Martin Luther und der Reformation Stärke und Schwäche in der biblischen Darstellung des Apostels Paulus Die Auseinandersetzung mit Männerbildern anhand des Films „Gran Torino“ Jesus – nicht nur lieb: Wahrnehmung und Spurensuche Das Materialpaket enthält: Ein Lernspiel: Luther. Wer er war und in welcher Zeit er lebte Spielplan 7 Stationskarten 16 Informationskarten 32 Fragekarten 40 Ereigniskarten 96 Luthertaler Zertifikate Spielanleitung didaktischer Kommentar Materialheft mit 33 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Können wir rausgehen? Ausserschulische Lernorte
Rausgehen – einfach so? Wie kann ein außerschulischer Lernort mit schulischem Fachunterricht in Beziehung gesetzt werden? Für das Modell „Schule trifft Lebenswelt im Original“ soll in diesem Heft eine Lanze gebrochen werden. In der Logik und der Sprache der Kompetenzorientierung: Schülerinnen und Schüler können durch die Öffnung der Schule individuelle und kirchliche Formen der Praxis von Religion kennenlernen und daran teilhaben. Sie können religiöse Motive und Elemente in der Kultur identifizieren, kritisch reflektieren sowie Herkunft und Bedeutung erklären. Aus dem Inhalt: Einen Schöpfungsspaziergang planen Eine Schülerfrage zum Thema Tierheim Was Bäume und Menschen verbindet Mit Jugendlichen einen Pilgertag planen und gestalten Grundbedürfnisse im Kloster entdecken Besuch einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung Eine allgemeine Checkliste für außerschulische Lernorte soll helfen, die Planung zu vereinfachen. Die Tipps zur Lernstandserhebung und Auswertung sind vielseitig und variabel verwendbar. Das Materialpaket enthält: Meditationskarten: Acht Stationenkarten zum Pilgern Materialheft: 27 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen und sechs Methoden "Logbuch Wald" Ein Beutebuch im Klassensatz
Gesamtwerk
Vergeben – wozu?
Ein genuscheltes "T'schuldigung" geht schnell über die Lippen. Doch was heißt es, ernsthaft um Entschuldigung, um Vergebung zu bitten? Und warum ist das so schwer? Der Titel des Heftes 16 geht noch einen Schritt weiter und stellt die Frage: "Vergeben – wozu?" und greift damit die beliebte und oft lapidar verwendete Floskel "Ich war?s nicht!" auf. Der Schwerpunkt dieses Themenhefts liegt zum einen darauf, dass Schuld und Sünde die Beziehungen zwischen dem Menschen und Gott und den Menschen untereinander von Grund auf vergiften, zum andern darauf, dass Vergebung eine Macht ist, die Verhältnisse sowohl im individuellen Bereich als auch im gesellschaftlichen Bereich wieder zurechtbringen kann. Vergebung? Wozu? – Um den Teufelskreis von Schuldzuweisungen und Selbstrechtfertigung wirksam zu unterbrechen, dadurch frei zu werden und Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen zu lernen.Aus dem Inhalt: Warum es so schwer ist, um Vergebung zu bitten Der Fall David: Ein Prophet liest einem König die Leviten Vom Schwerverbrecher zum Pastor Die Arbeit der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste Versöhnung mit den Tätern? Das Materialpaket enthält: Vorleseheft und Vertiefungsmöglichkeiten zu Jerry Spinellis Buch "Taubenjagd" Materialheft mit 38 Kopiervorlagen zu den Unterrichtsbeiträgen
Gesamtwerk
Unter Gottes Segen
"Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen ..." Das Wort "Segen" ist uns in alltagssprachlichen Zusammenhängen durchaus geläufig. Auch Kinder kennen und benutzen es, wenn auch oft ohne tiefergehende Gedanken. Welchen Unterschied gibt es zwischen Glück, Segen und einem guten Wunsch? Segenshandlungen begegnet man heute weitgehend in Kirchen und in liturgischen Vollzügen. Grundschulkinder, die beim Einschulungsgottesdienst persönlich durch Handauflegung gesegnet wurden, erinnern sich daran oft sehr lange. Eine Segenshandlung ist mehr als ein guter Wunsch: Die Kinder sollen ihn als Ausdrucks- und Gestaltungsform gelebter Religion kennenlernen und ihn als religiöse Zeichenhandlung zu deuten versuchen. Biblische Geschichten lassen etwas von der Kraft des Segens ahnen. Themen der Beiträge sind unter anderem: Die Verheißung an Abraham Eine Segenshandlung an Kindern Noah: Mit Kindern angesichts heutiger Fluten über Gottes Zuspruch sprechen Die Tradition von Segenstafeln an und in Häusern erkunden Mit Gottes Segen auf dem Weg Zur Theologie von Segen und Fluch Materialien: Mit Gottes Segen auf dem Weg: Eine Andenkensammlung zum Segen über vier Schuljahre Fotokartei: Haussegen und Segenstafeln Moderation: Ingrid Illig, Lena Kuhl
Testen kostet nichts
Probiere meinUnterricht 14 Tage lang aus. Kündigst du während deiner Probezeit, entstehen für dich keine Kosten. 🚀