Unterrichtsmaterialien Religion: Ganze Werke
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Religion
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RAABE
Gesamtwerk
"Der Gotteswahn"
Der Glaube an Gott hält einer vernünftigen Betrachtung nicht stand, das zumindest glaubt Richard Dawkins in seinem Bestseller "Der Gotteswahn" zu beweisen. Operation gelungen. Gott tot? Wohl kaum, denn aufgrund seiner "philosophischen Unbildung" bleiben seine Argumente weit unter dem Reflexionsniveau Kants, so seine Gegner. Warum aber trifft Dawkins Kritik an institutionalisierter Religion den Nerv der Zeit? Wie gelingt es ihm, eine so suggestive Wirkung zu entfalten? Wo liegen die Schwachstellen seiner Argumentation? Und mit welchen Argumenten kann man ihm begegnen? Die Auseinandersetzung mit Dawkins? Atheismus fordert Christen heraus, eine eigene Position zu entwickeln.
Gesamtwerk
Schnelllebige Zeiten – Leben in der Beschleunigungsgesellschaft als Herausforderung
Die Zeit ist eine zentrale Bestimmungsgröße für unsere Existenz. Der Mensch lebt in der Zeit, seine Zeit ist begrenzt. Diese Einheit nimmt die Zeit als anthropologische Grundkonstante in den Blick: Was ist Zeit? Was bedeutet die Zeitlichkeit für die menschliche Existenz? Wie nehmen wir Zeit wahr? Wie gehen wir mit ihr um? Was meint die Rede von der „Beschleunigungsgesellschaft“? Warum haben wir das Gefühl, die Zeit wird immer knapper, das Leben immer schneller und wir immer gehetzter? Wie können wir uns angesichts dieser Entwicklung verhalten? Wie wollen wir leben? Ziel ist es, sich der eigenen Erfahrungen bewusst zu werden, diese zu analysieren, zu reflektieren und in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen. Neben dem philosophischen Gespräch kommen Lieder und Texte zum Einsatz.
Gesamtwerk
Sterben begleiten, Hoffen wagen
Sterben und Tod sind auch im Leben Jugendlicher Realitäten. Aus der modernen Gesellschaft werden sie jedoch häufig verdrängt. In dieser Einheit lernen die Schüler einige Gründe für diese Tabuisierung kennen und erfahren, wie ein ehrlicher Umgang mit Sterben und Tod aussehen kann. Dazu gehört zum Beispiel die Hospizbewegung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Sterbenskranke auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Die Schüler lernen die Hospizarbeit kennen und werden dafür sensibilisiert, dass durch eine professionelle Sterbebegleitung der Tod für Sterbende und ihre Angehörigen auch ein würde- und hoffnungsvoller Lebensabschnitt sein kann. Auch der christliche Glaube schenkt Hoffnung und Zuversicht angesichts des Todes. Mit der Verwandlung der Raupe in einen Schmetterling lernen die Schüler ein Symbol für den Auferstehungsglauben kennen. (Inkl. 1 Vorlage für eine Farbfolie und Zusatzmaterialien!)
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Gesamtwerk
Zeige mir den Weg!
Wer von uns hat sich das nicht schon einmal gewünscht - ohne Aufgaben und Regeln in den Tag hinein zu leben. Heranwachsende in der (Vor-)Pubertät sind auf der Suche nach Freiheit und stellen bestehende Ordnungen und Regeln infrage. Aber um frei von Angst miteinander leben zu können, brauchen wir Regeln. Eine der ältesten und wichtigsten Grundlagen für unser Leben sind die Zehn Gebote des Alten Testaments. Ihre Schüler finden mithilfe einer Geschichte und anhand von Verkehrsregeln heraus, dass ein Leben ohne Regeln nicht möglich ist. Ein selbst gebastelter Koffer mit den Zehn Geboten hilft ihnen dabei, sich diese zu vergegenwärtigen. Die Schüler lernen Jesu Zusammenfassung der Gebote im Doppelgebot der Liebe und die Goldene Regel kennen und wenden diese auf ihr Leben an. Ein Würfelspiel zeigt abschließend, wie uns die Zehn Gebote im Alltag Orientierung und Sicherheit für ein gelingendes Leben geben können. (Inkl. Vorlage für 1 DIN-A1-Spielplan!)
Gesamtwerk
Passion, Kreuzigung und Auferstehung Christi
Der Prozess Jesu ist der meistdiskutierte Fall der Kriminalgeschichte. Wer ist Schuld am Tod Jesu? Warum stellen die Evangelisten die Ereignisse um dessen Hinrichtung unterschiedlich dar? Lässt sich heute noch rekonstruieren, was damals geschah? Warum Jesu Kreuzigung den ersten Christen nach dessen Auferstehung als das zentrale Heilsereignis erschien, die Evangelien nicht als historische Quellen gelesen werden dürfen und die Darstellung der Passion Christi immer römerfreundlicher wird, das erarbeiten sich die Lernenden in der exegetisch-kritischen Auseinandersetzung mit den vier Evangelientexten.
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Gesamtwerk
Vorbild sein, Vorbild werden
Viele Persönlichkeiten können Vorbild sein: ob der Star von der Bühne, ein Pfarrer in seiner Gemeinde oder ein Mitglied der eigenen Familie. Jugendliche brauchen und suchen sich Vorbilder. Auch im Glauben finden sich viele nachahmenswerte Figuren, die - im Vertrauen auf Gott - ihren Weg meistern und so zum Vorbild werden. Wie gelingt es jedoch, gute von schlechten Vorbildern zu unterscheiden? Muss ein Vorbild perfekt und unfehlbar sein? Kann ich gar selbst Vorbild sein? Begeben Sie sich mit Ihren Schülern auf Spurensuche und entdecken Sie gemeinsam Vorbilder für das Leben und den Glauben. Finden Sie aber auch auf Grundlage der Stärken Ihrer Schüler heraus, ob sie selbst Vorbild sein können und wollen. (Inkl. 1 Vorlage für eine Farbfolie und Zusatzmaterialien!)
Gesamtwerk
Zivilcourage unerwünscht? - Wie lernt man, sich einzumischen?
Bekannt gewordene Zivilcourage wird von den Medien sofort aufgegriffen, allseits gelobt und die handelnden Personen als vorbildhaft hervorgehoben. Aber im Alltag ist Zivilcourage seltener, als man annimmt. Die Unterrichtseinheit führt die Lernenden mithilfe von Notsituationen in Wort und Bild an das Thema heran. Sie schätzen sich selbst ein, überprüfen ihr eigenes Konfliktverhalten in einem Rollenspiel, erkennen die Mechanismen, die ein Eingreifen verhindern oder fördern, und lernen ein Konfliktmodell kennen.
Gesamtwerk
Geheime Wahrheiten über Jesus?
Das ist der Stoff, aus dem Verschwörungsromane gemacht sind - antike Papyri, die bisher unbekannte Informationen über Jesus erhalten. Dokumente, die von der Kirche bewusst geheim gehalten werden. Diesen reißerischen Vorstellungen aus der Unterhaltungsliteratur wirkt diese Einheit entgegen. Sie reflektiert die Bedeutung apokrypher Schriften für die frühen christlichen Gemeinden und stellt anhand ausgewählter Textabschnitte und Bilder deren Wirkungsgeschichte dar. Die Arbeit mit Quellentexten zur Jungfrauengeburt Jesu, das Motiv der Tiere im Stall, die Rolle Maria Magdalenas und die Höllenfahrt Christi, schult die hermeneutischen Fähigkeiten und das historische Bewusstsein der Lernenden. Deutlich wird, dass die apokryphen Evangelien die Entwicklung des Christentums prägten und sich niederschlugen in Theologie, Brauchtum und Bildender Kunst.
Gesamtwerk
Evolution in der Diskussion – Darwin und Intelligent Design
Widerlegt Darwins Evolutionstheorie den christlichen Schöpfungsglauben? Lässt sich die Entstehung komplexer Naturphänomene naturwissenschaftlich erklären oder bedarf es der Annahme eines Schöpfergottes? Was spricht für die „Evolutionstheorie“? Und wie argumentieren Vertreter des Intelligent Design? Kaum ein Wissenschaftler hat unser Weltbild so sehr verändert wie Charles Darwin. Sein Ziel war es, die Entstehung der Arten auf wissenschaftliche Grundlagen zu stellen. Bis heute jedoch lehnen religiöse Fundamentalisten Darwins Evolutionslehre ab und legen die Bibel wörtlich aus. In den USA hat diese Überzeugung bereits in den Schulen Einzug gehalten. Und auch in Deutschland wird sie immer populärer. Diese Einheit skizziert den geistesgeschichtlichen Hintergrund des 19. Jahrhunderts, vor dem Darwins Evolutionstheorie entstand, erläutert deren Grundzüge und zeigt auf, wie Vertreter des Intelligent Design, Kreationisten und die Evangelikalen gegen diese argumentieren.
Gesamtwerk
Fracking – eine Herausforderung für die umweltethische Diskussion
Unkonventionelles Erdgas schlummert in den Tiefen unserer Gesteinsschichten, ungeahnte Energiereserven, die nur freigesetzt werden müssen. Löst das Verfahren des Frackings die Energiefragen unserer Zukunft? Ziel dieser Einheit ist es, diese Annahme kritisch aus umweltethischer Position, das heißt aus anthropozentrischer, pathozentrischer, biozentrischer und holistischer Sicht abzuwägen und abschließend zu bewerten. Im Gruppenpuzzle setzen sich die Lernenden mit Pro- und KontraArgumenten auseinander. Ihre umweltethisch begründete Kritik präsentieren sie abschließend in einem Videoblog.
Gesamtwerk
Zweifeln, Denken, Erkennen – Descartes‘ Meditationen über die erste Philosophie
Ist sichere Erkenntnis möglich? Kann ich meinen Erfahrungen vertrauen? In welchem Verhältnis stehen Körper und Geist zueinander? Descartes gilt als Begründer der modernen Philosophie. Was aber macht eine Philosophie, die sich in Form von Meditationen präsentiert, in welcher Gott eine zentrale Rolle spielt, modern? Die Lernenden setzen sich mit seiner Methode des radikalen Zweifels auseinander. Sie vergleichen ihre intuitiven Antworten auf die oben genannten Fragen mit Positionen der modernen Naturwissenschaft und denjenigen Descartes’. Dessen Texte werden mithilfe verschiedener Methoden erschlossen. Am Ende lassen die Lernenden Descartes, seine prominentesten Kritiker und Vertreter der Wissenschaft in einem Streitgespräch aufeinandertreffen.
Gesamtwerk
Cybermobbing – ich mach dich fertig!
Jugendliches Leben findet heute zunehmend interaktiv statt. Doch die digitale Welt bringt nicht nur Vorteile mit sich. Im World Wide Web manifestiert sich ein bekanntes Phänomen in neuem Gewand: das Cybermobbing. Internet und Realität koexistieren nicht nur. Sie greifen ineinander über. Je mehr die Lernenden im Internet über sich erzählen, desto angreifbarer werden sie. Diese Einheit lädt ein, die eigene Internetnutzung sowie Möglichkeiten und Risiken sozialer Netzwerke zu reflektieren. Die Jugendlichen setzen sich mit der Tragweite von Cybermobbing auseinander. Sie erfahren, wo Recht und Gesetz sie im Internet schützen, und erkennen, wann rechtliche Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen. Sie erörtern Möglichkeiten, sich in der digitalen Welt weniger angreifbar zu machen, und diskutieren anhand eines aktuellen Fallbeispiels, wie es gelingen kann, mit Cybermobbing und traditionellem Mobbing umzugehen.
Gesamtwerk
Petrus und Paulus
Simon Petrus war ein einfacher Fischer. Ein Mensch, der an sich zweifelte, der schlief, statt zu beten, und Jesus bei seiner Verhaftung dreimal verleugnete. Dennoch wählte Jesus ihn aus, um die Kirche nach seinem Tod weiterzuführen und der ersten Jerusalemer Gemeinde vorzustehen. Im Fokus der Reihe stehen die Anfänge der Kirche. Die Lernenden erfahren, wie die ersten Christen lebten und welche Entscheidungen im Apostelkonzil notwendig waren, damit sich das Christentum von einer jüdischen Sekte hin zu einer eigenständigen Religion-Ethik entwickeln konnte. Comics, Rollenspiele, Rätsel und eine Karte zu den Reisen des Petrus führen die Lernenden spielerisch an dieses kirchengeschichtliche Thema heran.
Gesamtwerk
Zwischen Nähe und Distanz, Anpassung und Widerstand
Wie lebten Christen im Spannungsverhältnis von Kreuz und Hakenkreuz? Wie gingen sie um mit dem Anspruch eines totalitären Systems, das Herz und Seele der "Volksgenossen" zu gewinnen suchte? Diese Einheit untersucht den pseudoreligiösen Charakter des NS-Staats. Sie verdeutlicht die unterschiedliche Ausgangslage der beiden großen Kirchen 1933 und erläutert, welche Strategien die Kirchenleitungen verfolgten. In der Dokumentation des kirchlichen Widerstands werden vor allem unbekannte Christen vorgestellt. Die Arbeit mit Quellentexten, die Interpretation von Fotos und Karikaturen, die Auswertung von Karten und Statistiken, die Recherche im Internet und die Analyse eines Films entfalten ein Thema, das zu einer Vergangenheit gehört, die 'nicht vergehen will'. Diese Einheit eignet sich für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10. Das "Zusatzmaterial zu Nähe und Distanz, Anpassung und Widerstand - die Rolle der Kirchen im nationalsozialistischen Staat.
Gesamtwerk
Flucht und Migration
Flüchtlingsbewegungen stellen nicht nur Staaten vor Herausforderungen. Auch die Kirche muss eine Position finden, mit der sie sich aus dem christlichen Glauben heraus in den gesellschaftlichen Umgang mit Geflüchteten einbringen kann. In der vorliegenden Unterrichtseinheit erfahren die Lernenden, welche Positionen innerkirchlich miteinander konkurrieren, wie sich die Kirche für Geflüchtete engagieren kann und beurteilen, ob sie dabei ihrem eigenen Anspruch gerecht wird.
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