Unterrichtsmaterialien Literatur: Ganze Werke Seite 39/103
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Ganzschriften lesen
Ganze Bücher lesen – zu schwer für Schüler:innen mit Förderbedarf? Nicht mit den richtigen Methoden. Wort um Wort, Zeile um Zeile, Seite um Seite können alle Schüler:innen in fremde Welten eintauchen. Sie können ihrer Realität für einen Moment entschwinden, einen Blätterrausch erleben. Und dabei sich selbst neu entdecken. Lassen Sie ihre Schüler:innen durch das Aufschlagen des Buchdeckels das Tor zur Fantasie aufstoßen. In diesem Heft finden Sie Unterrichtsvorschläge zur Behandlung von Ganzschriften im Unterricht. Die Unterrichtsideen setzen Schüler:innen mit Förderbedarf in den Fokus – so wie Sie es vom Fördermagazin kennen. Bereiten Sie Ihre Schüler:innen durch die Lektüre von Romanen, Novellen oder Erzählungen im Unterricht nicht nur auf zentrale Abschlussprüfungen vor. Vermitteln Sie auch eine Erfahrung für das Leben. So können Sie guten Gewissens sagen: Für diese Lektüre ist kein Baum umsonst gestorben! Aus dem Inhalt: Michael Steinmetz: Ganzschriften. Mit literarischen Großformen im Deutschunterricht umgehen; Eric Sasse, Daniel Scherf: Graphic Novels als Ganzschrift. „Zikade“ von Shaun Tan; Marco Magirius: Prüfungslektüre vorbereiten. Ein identitätsorientierter Einstieg in „Nathan und seine Kinder“; Michael Adam: Prüfungslektüre begleiten. Unterrichtseinheit zu „Nathan und seine Kinder“; Martina von Heynitz: Freundschaft und Tod in der Adoleszenz. „Blackbird“ von Matthias Brandt; Michael Steinmetz, Michael Adam: Für alle Fälle: Bücher vorstellen. Bücher erschließen, über Bücher informieren, für Bücher werben; Nico Dippl: Impulse: Narrative Therapie bei Psychotraumata.
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Deutsch unterrichten in der Grundschule
Anforderungen und Inhalte des Deutschunterrichts; Was zeichnet einen guten, an Kompetenzen orientierten Deutschunterricht in der Grundschule aus? Wie können Sie den heterogenen Lernvoraussetzungen Ihrer Schüler/innen besser gerecht werden? Und welche Chancen kann Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer eröffnen? Der Orientierungsband von Anja Wildemann und Karin Vach bietet Ihnen vertiefende Einblicke in das Fach und verbindet fachwissenschaftliche und fachdidaktische Grundlagen mit praxisnahen Unterrichtsideen. Orientiert an den nationalen Bildungsstandards berücksichtigt das Buch alle Aspekte der Planung und Gestaltung des Deutschunterrichts von Klasse 1 bis 4 und vermittelt Ihnen damit einen Gesamtüberblick über die Anforderungen und Inhalte des Faches in der Grundschule. Sie erhalten; eine ausführliche Darstellung der Lernbereiche; Anregungen zur Gestaltung von Lernumgebungen; Tipps zum Einsatz bewährter und neuer Unterrichtsmethoden; eine Einführung in die Bereiche Leistungsdiagnostik und Förderung vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse sowie; Hintergrundinformationen zu gesellschaftlichen und schulischen Rahmenbedingungen wie etwa Migration, Globalisierung und Diversität. Letztlich erweist sich vor allem der Zusammenhang von unterrichtsimmanenter Diagnostik und Unterrichtsgestaltung von zentraler Bedeutung, bildet er doch das Fundament für einen kompetenzorientierten Deutschunterricht. Ein kompaktes Grundlagenwerk, das sich an Lehramtsstudierende, Referendare, Berufsanfänger und erfahrene Lehrkräfte richtet und Ihnen hilfreiche Einsichten für Ihre eigene Unterrichtsgestaltung vermittelt.
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Studienbuch Literaturunterricht
Herausforderungen des Literaturunterrichts meistern; Wer Literatur unterrichtet, steht vor typischen Herausforderungen. Diese können von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Das „Studienbuch Literaturunterricht“ möchte die Fähigkeit fördern, diese in unterschiedlichen Situationen zu erkennen, alternative Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren und geeignete Optionen auszuwählen. Videos und Unterrichtstranskripte bilden dabei die Basis der Überlegungen. Der Band steckt den Problemhorizont für didaktische Entscheidungen im Literaturunterricht ab. Dabei werden u. a. die Besonderheiten literarischer Texte sowie die Verschränkung unterschiedlicher Zieldimensionen des Unterrichts, heterogener Lernvoraussetzungen und etablierter Lehr-Lern-Verfahren reflektiert. Im Zentrum der Ausführungen stehen herausfordernde Aufgaben der Lehrkraft und praktische Hinweise für den Unterricht: Textauswahl und die Wahrnehmung von Gelegenheiten für literarisches Lernen, erforderliche und mögliche Prozesse des Textverstehens bestimmen, Formen der Erstbegegnung und der Präsentation auswählen, Aufgaben zur Texterarbeitung und Gesprächsimpulsen entwerfen, Verstehensprozesse und -probleme erkennen, Wissen und Verfahren zur Textanalyse und Interpretation vermitteln, Wertung, Reflexion und Transfer fördern, Unterrichtsphasen funktional verbinden und Lernprozesse kohärent machen. Der Band richtet sich an Studierende, Referendarinnen und Referendare sowie an Lehrkräfte der Sekundarstufen, die sich für neue Praxisperspektiven interessieren. Auch für die Lehrkräftebildung bietet der Band zahlreiche Anregungen.
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Szenen aus der Schule
Genau hingeschaut – kritisch reflektiert; Passen „aufräumen“ und „sauber“ zusammen? Geht das auch in Türkisch? Kann man – wie die Maus aus dem Bilderbuch – Angst haben, ohne zu wissen, was das ist? Solche Fragen stehen im Mittelpunkt der Betrachtung von Situationen aus dem Grundschulalltag, dem Unterricht, in denen es im weitesten Sinne um Sprachbildung geht. Der Band Szenen aus der Schule fokussiert bedeutsame Momente, die das Potenzial haben, (deutsch)didaktische Kerne aufzuschließen. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei nicht nur auf fachspezifische Inhalte, sondern auch auf Kontexte des Lehrens und Lernens. Transkript, Beschreibung und Gedächtnisprotokoll dokumentieren die Szenen so, dass ein Bild von der Situation entstehen kann. Die Perspektive der Beobachtung ist dabei darauf ausgerichtet zu verstehen, wie Schulkinder agieren und reagieren – untereinander und in der Interaktion mit Erwachsenen. Didaktisch ausgerichtete Lesarten, Kommentare und Fragen zu den Szenen; laden dazu ein, das eigene Verständnis zu überprüfen, zu erweitern oder bestätigt zu wissen, schärfen die Wahrnehmung für Momente im Unterrichtsalltag, in denen sprachliches Lernen eröffnet, befördert oder auch verhindert wird, erschließen Zugänge zu grundlegenden Fragen und Herausforderungen des Deutschunterrichts, fordern zu Diskussionen heraus, auch indem sie Möglichkeiten des Umgangs zeigen. Die vorgestellten Szenen eröffnen Möglichkeiten, an der Schule zu lernen, ohne dem Handlungsdruck in der Schule ausgesetzt zu sein. Dieses Buch richtet sich an (Deutsch-) Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare sowie an Studierende, Lehrende und Forschende der Sprach- und Literaturdidaktik, der Grundschulpädagogik und der Erziehungswissenschaft.
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Afrikabilder in der aktuellen Jugendliteratur
Was wissen wir schon über Afrika? "Es gibt wilde Tiere und viel Armut." Dass wir häufig den ganzen Kontinent als ein einziges Land wahrnehmen, zeigt, wie klischeehaft unser Blick auf Afrika ist. Gelingt es der aktuellen Jugendliteratur, diese Einschränkungen zu überwinden? Ihre Schülerinnen und Schüler setzen sich in diesem Leseprojekt anhand von fünf Jugendbüchern mit Vorurteilen über Afrika und die Rolle Deutschlands als Kolonialmacht auseinander. Dabei beschäftigen sie sich arbeitsteilig mit je einem Roman, untersuchen ihn im Kontext von Rassismuskritik und hinterfragen ihr eigenes Afrikabild. Zum Abschluss der Reihe schreiben die Lernenden eine Rezension und stellen ihre Ergebnisse in einer Buchpräsentation vor.
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Mariana Leky: Erste Hilfe
Mit ihrem Bestseller "Was man von hier aus sehen kann" aus dem Jahr 2017 ist Mariana Leky weithin bekannt geworden. Der Roman stand 65 Wochen lang auf der Spiegel-Bestsellerliste und wurde zum Lieblingsbuch der sog. Unabhängigen Buchhändler gekürt. Lekys erster Roman "Erste Hilfe" aus dem Jahr 2004 weist auch schon viele Qualitäten des späteren Bestsellers auf und eignet sich wegen seiner Themen "Freundschaft", "Liebe" und "Erwachsenwerden" sowie "Angststörungen" bzw. "soziale Phobien" besonders gut als Lektüre für die gymnasiale Oberstufe. Zudem weist er mit ca. 180 Seiten einen für Lernende gut zu bewältigenden Umfang auf. Der Roman ist verständlich geschrieben, aber doch anspruchsvoll in den sprachlichen Bildern und Erzählstrukturen. Folgende Ausgabe des Romans liegt der Einheit zugrunde: Leky, Mariana: Erste Hilfe. DuMont Verlag. Köln 2004.
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Abbas Khider: Der falsche Inder
Was treibt einen jungen Menschen ins Exil? Was erlebt er auf einer zweijährigen Flucht durch viele Länder des Mittelmeerraums? Und vor allem: Wie lassen sich diese Erfahrungen in eine adäquate literarische Form bringen? Abbas Khiders Roman "Der falsche Inder" ist der geglückte Versuch eines modernen Exilromans: Eingebettet in eine Rahmenerzählung gestaltet er in acht Kapiteln unterschiedliche Aspekte eines zeitgenössischen Flüchtlingsschicksals. Dadurch erhält der Leser Einblicke in immer neue Facetten des Lebens als Flüchtling und Exilant. In dieser Unterrichtseinheit erarbeiten die Schülerinnen und Schüler wesentliche Themen des Romans und gewinnen einen Einblick in die Vielschichtigkeit einer literarischen Verarbeitung authentischer Erfahrungen. Folgende Ausgabe des Romans liegt der Einheit zugrunde: Khider, Abbas: Der falsche Inder. btb. München 2013.
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"Coming out – Ich entscheide, wer ich bin!"
In dieser Literatur-Kartei bekommen Sie alles, was Sie für den Einsatz des Romans „Coming out - Ich entscheide, wer ich bin!" im Unterricht brauchen. Die Arbeitsblätter für die Sekundarstufe sichern das Textverständnis und liefern ergänzende Hintergrundinformationen. So helfen die Materialien Ihren Schülern und Schülerinnen, die Geschichte des Protagonisten nachzuvollziehen, ein Lesetagebuch zu erstellen und sich mit dem Kernthema des Romans auseinanderzusetzen: der Vielfalt an sexuellen Orientierungen und Geschlechteridentitäten. Die Kopiervorlagen zur Leseförderung enthalten handlungsorientierte Aufgaben, Schreibaufträge, Diskussionsanregungen zur Auseinandersetzung mit Themen wie „Heteronormativität und queere Menschen" und „Geschlechtsneutrale Sprache" und eignen sich insbesondere für den Einsatz an Förder-, Haupt-, Real- oder Gesamtschulen.
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Richtiges und gutes Deutsch?
Was „richtig“ und „gut“ ist, kann nicht in Stein gemeißelt sein. Das Heft lädt zu einer sprachreflexiven und kritischen Lektüre ein und stellt einen wissenschaftlich fundierten Ansporn dar, sich bewusst zu machen, dass alle Sprechenden immer wieder neu an der sprachlichen Bestimmung mitwirken. Die Beiträge des Heftes „Richtiges und gutes Deutsch?“ beantworten die Frage nicht mit einem schlichten „Ja“ oder „Nein“, sondern stellen das öffentlich ausgetragene Ringen zur Beantwortung der Frage nach einem „richtigen“ und „guten“ Deutsch dar. Ganz bewusst stehen daher im Fokus Themen aktueller Sprachnormendiskurse, die an gesellschaftlichen Haltungen und individuellen Wertungen rütteln und politisiert, mithin ideologisch gedeutet werden (können). Dabei wird deutlich, dass „richtig“ und „gut“ keine geeigneten Kategorien sind, um die sprachlichen Mittel, die sich zur Lösung einer kommunikativen Aufgabe gleichsam in einer Erprobungsphase befinden, zu bewerten. Aus dem Inhalt: Gutes Deutsch, schlechtes Deutsch. Traditionen, Funktionen und Konsequenzen sprachbezogener Rangierung; „Wir sind hier nicht bei Facebook.“ Digitales Schreiben in Freizeit und Schule; Bildungssprachliche Norm – Abweichung in der Inklusion? Gendergerechter Sprachgebrauch. Ein komplexes Feld für die Aushandlung von „richtig“ und „gut“; Deutsch im mehrsprachigen Kontext; Populistischer Sprachgebrauch. Mechanismen und Grenzüberschreitungen; Richtiger und guter Sprachgebrauch? Gesellschaftliche (Herrschafts-)Verhältnisse und Inszenierungen (il)legitimer sprachlicher Praxis.
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Zentrale Prüfungen
Zentrale Prüfungen waren und sind ein Reizthema in der bildungspolitischen Diskussion. Doch neben manch populistischen Argumenten lässt sich der Streit um Für und Wider von Abschlussprüfungen auch dazu nutzen, unterschiedlichste Aspekte der Leistungserfassung genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei verborgene didaktische Facetten zu entdecken. Zentrale Abschlussprüfungen müssen nicht notwendigerweise schriftliche Prüfungen sein. Dabei ist dieser Aspekt einer, der in die Zukunft weist und bei dem wir eine Menge von jenen Fächern lernen können, die alternative Formate schon seit Jahren nutzen. Die Digitalisierung wird den noch offenen Fragen eine Reihe weiterer hinzuaddieren, sodass die Prüfungskultur sich stark wandeln wird. Langfristig sind gerade die Auswirkungen zentraler Prüfungen auf den Unterricht und dessen Entwicklung für alle Beteiligten interessant. Lassen Sie uns bei zentralen Prüfungen vor allem immer fragen, was wir als Lehrer:innen daraus machen können und wie sie unseren Anliegen dienen. Aus dem Inhalt: Alternative Prüfungsformate für Abschlussprüfungen – Eine Einordnung; Aus Prüfungen lernen – Zentrale Prüfungen als Unterrichtsimpulse für den Mathematikunterricht; Zentrale Abschlussprüfungen – Pro und Kontra; Erfolgreich zum Abschluss – Digitale Tools zur Prüfungsvorbereitung; „Momotaro“ – Ein japanisches Märchen zur Erweiterung der Lesefertigkeiten; Volumen- und Oberflächenberechnung – Vermittlung von grundlegenden Kompetenzen; „A Million Dreams“ – Interpretation eines Popsongs von Pink; Wie leben Schaben? – Biologische Modelle fächerübergreifend mit Scratch-Informatik darstellen; World-Water-Talk: Wird Kito verdursten? – Förderung von fachlichen und sozialen Kompetenzen im kooperativen Lernen; Zauberwort Kollaboration – Formate gemeinsamer Arbeit in einer zeitgemäßen Prüfungskultur.
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Das Vorlesen für pflegende und pädagogische Berufe üben
Wie lese ich einen literarischen Text gut und ausdrucksstark vor? Kompetente Vorleser und Vorleserinnen lesen nicht nur fehlerfrei und flüssig, sondern schaffen es auch, Emotionen in den Text zu legen. Auf diese Weise ziehen sie die Zuhörenden in ihren Bann. In dieser Unterrichtseinheit lernen Ihre Schülerinnen und Schüler, wie man einen Textvortrag so vorbereitet, dass diese Wirkung beim Publikum hervorgerufen wird. Dabei steht zunächst das Sichern des Textverständnisses im Vordergrund, darauf erproben Ihre Lernenden verschiedene Methoden, anhand derer sie ihren Textvortrag stimmlich und szenisch vorbereiten und allein oder in der Gruppe vortragen.
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Stefan Zweig im Exil
In diesem Unterrichtsvorschlag beschäftigen sich Ihre Lernenden mit Stefan Zweig und seiner Zeit im Exil. Damit steht dieser Autor exemplarisch im Mittelpunkt für eine deutschsprachige Autorengeneration, deren Leben und Schreiben maßgeblich durch die Exilsituation, durch Verfolgung und Flucht, materielle Nöte und den Verlust der sprachlichen und kulturellen Heimat bestimmt ist. Der didaktische Zugriff erfolgt über die Graphic Novel "Die letzten Tage von Stefan Zweig", den Trailer zum Spielfilm "Vor der Morgenröte" und autobiografische sowie expositorische Texte zur Kontextualisierung der Exilsituation Stefan Zweigs.
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Gerhart Hauptmann: Bahnwärter Thiel
Das Unterrichtsmaterial aus dem Fachbereich Deutsch (SEK II) ist Gerhart Hauptmanns novellistischer Studie „Bahnwärter Thiel“ gewidmet. Diese Erzählung gehört zweifellos zu den klassischen Texten deutscher Literatur und vermag Schüler/-innen aus verschiedenen Gründen anzusprechen: Es handelt sich um eine Kriminalgeschichte. Da in deren Zentrum die Darstellung der Entwicklung eines sehr durchschnittlichen Menschen zu einem Doppelmörder steht, wird auch das i. d. R. große Interesse junger Menschen an psychologischen Themen bedient. Notabene: Der Text ist vergleichsweise kurz und überstrapaziert damit nicht das Durchhaltevermögen der Schüler/-innen – ein Aspekt, der bei der Unterrichtsplanung leider inzwischen durchaus bedeutsam ist. Schließlich erlaubt die elaborierte, gleichzeitig jedoch klare sprachliche und formale Gestaltung der Erzählung, die entsprechenden Analysefertigkeiten zu trainieren. Dass die Unterrichtseinheit sich nur diesem einen Text widmet, ist ungewöhnlich. Doch wollte der Autor einmal eine Form ausloten, die einem anderen Konzept als bisher folgt: Da Hauptmanns Erzählung auf verschiedenen höheren Jahrgangsstufen (9 – 13) mit unterschiedlicher didaktischer Zielsetzung und Intensität besprochen werden kann, versucht das Unterrichtsmaterial, Materialangebote für mehrere potentielle Einsatzbereiche bereitzustellen.
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Wozu Lyrik?
Gedicht oder Steuererklärung? - Anders gefragt: Soll man in der Schule lieber Schönes oder Nützliches lernen? Ihre Schülerinnen und Schüler setzen sich in dieser Einheit kritisch mit dem Wert sowie der Alltagstauglichkeit von Lyrik auseinander und diskutieren, welche Aufgaben Gedichte heute noch erfüllen können. Dabei erkennen sie die Funktion und Wirkung von "verdichteter" Sprache und reflektieren, welchen Wert Poesie in ihrem Leben einnimmt.
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Wenn private Kommunikation öffentlich wird
Dieser Unterrichtsvorschlag thematisiert die drei öffentlichen Personen Jens Lehmann, Dennis Aogo und Boris Palmer. Den Ausgangspunkt bildet eine private WhatsApp-Nachricht, die öffentlich wird. Der Umgang mit dieser Nachricht, die sprachlichen Verunglimpfungen der drei Personen und die Konsequenzen, die sich für die jeweilige Person ergeben, werden von den Lernenden sprach- und kommunikationstheoretisch erarbeitet und in Schreibprodukte überführt.
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Neue Sachlichkeit
Die Themen der Neuen Sachlichkeit sind erstaunlich aktuell: Soziale Unterschiede, sich wandelnde Geschlechterrollen, die Diskrepanz zwischen der bunten, glitzernden Welt des Konsums und der harten Arbeit und Armut. All dies sind Brücken, die die 1920er-Jahre mit den 2020er-Jahren verbinden und die auch für Ihre Schüler:innen motivierend sind. Nutzen Sie diese Anschlussstellen für ein literarisches, historisches und kulturelles Lernen!
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Audiovisuelles Erzählen
Für Schüler:innen gehören audiovisuelle Medien schon lange zum Alltag und sind nahezu überall verfügbar. Die Kompetenz, diese Medien verstehend zu nutzen, ist für die gesellschaftliche Teilhabe unverzichtbar. Die Unterrichtsideen beschäftigen sich deshalb mit einer großen Bandbreite audiovisueller Erzähl- und Darstellungsformen wie Musikvideos auf YouTube, Kurzfilmen, Fernsehserien oder Animations- und Realspielfilmen. Mithilfe der Unterrichtsideen wird das Sehverhalten der Schüler:innen gefördert: Sie werden für narrative Strukturen und filmische Darstellungsmittel sensibilisiert und lernen, über das Gesehene zu sprechen und es in den jeweiligen Kontext zu stellen. Dabei sind die Unterrichtsideen angepasst an die vier Kompetenzbereiche der Filmbildung − Kompetenzorientiertes Konzept für die Schule, das der Arbeitskreis Filmbildung der Länderkonferenz MedienBildung 2015 veröffentlichte.
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Schreiben lernen nach Gehör?
Rote Karte für FUSBAL? – Eine Diskussion zum Freien Schreiben nach Gehör; WIA SCHBILN IMA FUSBAL – darf ein solcher Satz unkorrigiert im Heft eines Erstklässlers stehen? Soll man Schreibanfänger sogar dazu auffordern, Wörter nach Gehör zu verschriften? Oder sollte nur Richtiges in den Heften stehen, damit Falsches sich nicht einprägt? Um diese Fragen ist ein Streit entbrannt, der in Schulen, Familien, Feuilletons und Fachzeitschriften oftmals emotional geführt wird. Die Autorin analysiert und überprüft die Argumente für und wider das Freie Schreiben nach Gehör und kommt zu dem Ergebnis, dass manche Befürchtungen durchaus berechtigt sind, der allererste Einstieg in das Schreiben jedoch grundsätzlich frei sein kann. Dies gilt allerdings nicht für alle Kinder, z.B. nicht für Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen und auch nicht für Kinder mit noch unzureichenden Deutschkenntnissen. Im zweiten Teil des Buchs kontrastiert die Autorin konkrete didaktische Ansätze im Spannungsfeld zwischen freiem Schreiben und Rechtschreiben von Anfang an: Lesen durch Schreiben nach Jürgen Reichen; Freies Schreiben und Rechtschreiben im Spracherfahrungsansatz; Rechtschreiben von Anfang an mit eigenen Texten und Elementen eines handlungsorientierten Unterrichts; Rechtschreiben von Anfang an im linguistisch fundierten Anfangsunterricht; Das Buch ist verständlich geschrieben und richtet sich an Studierende des Lehramts, Referendare, ausgebildete Lehrkräfte und alle, die Interesse an einer sachlichen Diskussion über das freie, lautorientierte Schreiben haben.
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Escape-Rooms und Breakouts im Deutschunterricht
Wollen Sie in Ihrem Deutschunterricht spannende Escape-Games einsetzen? Möchten Sie Ihren Schulkindern Abwechslung vom Lernalltag bieten und gleichzeitig fachbezogene Kompetenzen üben und wiederholen lassen? Dieses E-Book bietet Ihnen fünf fertig vorbereitete EduBreakouts, mit denen auch fächerübergreifendes Lernen spielerisch möglich ist. Escape-Rooms, auch Escape-Games oder Breakouts genannt, liegen im Trend – ob live in einem echten Raum, in Form von Brettspielen und Rätselbüchern oder virtuell am Computer. Bei diesem Spielprinzip gilt es, allein oder als Gruppe eine Reihe von Rätseln zu lösen, um in einer vorgegebenen Zeit aus einem verschlossenen Raum zu entkommen. In der Grundschule schaffen die Breakouts Abwechslung vom Lernalltag und ermöglichen Übung und Wiederholung bereits erlernter Kompetenzen wie nebenbei. Sie fordern die Kinder heraus, schweißen zusammen und machen Spaß! Die Spiele dieses E-Books enthalten Rätsel zu den Themen Märchen, Gedichte, Sachtexte, Wortarten und Satzglieder. Schritt für Schritt erfahren Sie, was Sie beim Durchführen der Breakoutspiele beachten und was Sie den Schülerinnen und Schülern vorab erklären müssen. Lösungen und Tipps zu allen Rätseln liegen dem Material bei. Ebenso haben Sie die Möglichkeit der Differenzierung, indem Sie die Anzahl der Rätsel jederzeit beliebig reduzieren können. Praktische Hilfen wie eine Urkunde und Belohnungen sowie die Spielregeln runden das E-Book ab!
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Mit dem Wörterbuch arbeiten
Auch und gerade in Zeiten von Autokorrektur und Rechtschreibprogrammen ist es unabdingbar, den Lernenden Strategien für eine korrekte Schreibweise und den Umgang mit Nachschlagewerken zu vermitteln. In dieser Unterrichtseinheit sorgen spielerische und motivierende Elemente dafür, dass die Schülerinnen und Schüler ein Verständnis für die Bedeutsamkeit korrekter Schreibung entwickeln und nachhaltige Lernerfahrungen machen. In einem Quiz zum Abschluss der Einheit überprüfen sie ihren Wissenszuwachs.
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Ein Lesetagebuch zu "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl"
Sensibilisieren Sie Ihre Lernenden mit dieser Unterrichtsreihe für aktuelle Thematiken wie "Antisemitismus" und "Flucht". In Judith Kerrs historischem Jugendroman "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" geht es um die Flucht einer jüdischen Familie zur Zeit des Nationalsozialismus. Mithilfe eines Lesetagebuchs erschließen sich Ihre Schülerinnen und Schüler den Roman selbstständig, untersuchen die unterschiedlichen Figurenkonstellationen und verfassen kreative Texte wie einen Brief, einen Tagebucheintrag sowie einen Dialog. Dabei lernen sie die politischen sowie gesellschaftlichen Umstände Deutschlands ab dem Jahr 1933 kennen und schulen durch die Geschichte von Anna und ihrer Familie ihr Empathievermögen.
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Fantasy-Literatur multimedial erschließen
Wecken Sie bei Ihren Schülerinnen und Schülern die Begeisterung für Fantasy-Literatur. Sie lernen bekannte Autorinnen und Autoren wie J. R. R. Tolkien, J. K. Rowling oder Cornelia Funke sowie Merkmale von Fantasy-Literatur kennen. Außerdem untersuchen Ihre Lernenden den Roman "Der Hobbit" multimedial anhand eines Text- und Hörbuchauszugs. Sie wenden verschiedene Methoden des kreativen Schreibens an, zum Beispiel selbst erstellte Story Cubes, um Schritt für Schritt eine eigene Fantasy-Geschichte zu verfassen. Abschließend visualisieren Ihre Schülerinnen und Schüler ihre Geschichte analog oder digital, beispielsweise mithilfe eines Daumenkinos, der Lumière-Minute oder dem Tool "Stop Motion Video".
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Lauf, Junge, lauf
In einem Lernzirkel erschließen die Lernenden den Roman "Lauf, Junge, lauf" und dessen Inhalte in ihrem eigenen Tempo. Mithilfe von LearningApps überprüfen die Schülerinnen und Schüler nach dem Lesen eines jeden Kapitels selbstständig, ob sie dieses verstanden haben. Die unterschiedlichen kreativen Schreibangebote der einzelnen Stationen sorgen für einen abwechslungsreichen Zugang zum Roman und verstärken das Mitfühlen mit dem Protagonisten.
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Literarisches Schreiben in der Moderne
Die Zeit der Jahrhundertwende um 1900 ist eine Umbruchszeit von historischer Dimension. Neben Politik und Wirtschaft vollzog sich der Umbruch auch im Bereich der Kultur - es entstand die sogenannte Moderne. In dieser Unterrichtsreihe entdecken die Schülerinnen und Schüler den Bruch vom literarischen Schreiben der Klassik und des Realismus zu modernen Schreibweisen wie dem Expressionismus, Dadaismus oder Surrealismus. Sie lesen und analysieren vormoderne und moderne Texte und verfassen eigene Texte im Stil der Moderne. Ziel der Unterrichtseinheit ist es, dass sich die Lernenden mit ihrer eigenen Identität und Lebenswelt auseinandersetzen, indem sie verschiedene Epochen rund um die Moderne erarbeiten.
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