Unterrichtsmaterialien Kunstgeschichte und -rezeption: Ganze Werke
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Kunst
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Gesamtwerk
Gärten incl. Werkstattheft
Gärten sind ein Thema für den Kunstunterricht: Sie bieten Bezüge zur Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern und sie folgen bestimmten Gestaltungsprinzipien. Die Kenntnis der Gestaltungselemente von Gärten führt zu eigenen gestalterischen Entwürfen und zur Reflexion unseres Verhältnisses zur Natur. Das beigelegte Werkstattheft „ZEICHNEN & MALEN Schritt für Schritt" (Best.-Nr.: 1831800) enthält Übungen und Aufgaben zum Thema: "Pflanzen und kleine Tiere kolorieren". Die Motive sind inspiriert von Werken Maria Sibylla Merian. In dieser Ausgabe von KUNST + UNTERRICHT wird der Garten als ein Prinzip begriffen, das sich in alle Lebensbereiche ausdehnt.Gärten verknüpfen Konzeptionen aus Kunst, Design und Architektur mit gesellschaftspolitischen Fragen. Die MATERIAL-Teile des Heftes bieten Impulse für Beobachtungen im direkten Lebensumfeld, Fragen der Verantwortung für die Umwelt, Gestaltungsfragen sowie die Reflexion gesellschaftlicher Veränderungen.
Gesamtwerk
Camera obscura
Eine lichtdichte Box mit einem kleinen Loch und einem Fotopapier dahinter - sehr viel mehr braucht man nicht, um Fotos zu machen. Mit diesem verblüffenden Phänomen setzen sich die Schüler in dieser Einheit auseinander. Sie halten individuelle Eindrücke aus ihrem unmittelbaren Umfeld mit einer selbst gebauten Kamera fest. Dabei lernen sie nicht nur viel über die Grundlagen der Fotografie, sie schaffen auch kunstvolle Bilder und erkennen, dass die Aufnahmen mit der Lochkamera weit über eine reine Abbildung der Wirklichkeit hinausgehen.
Gesamtwerk
Meine Lieblingsbilder
Fotografieren zählt zweifellos zur beliebtesten künstlerischen Praxis unter den Jugendlichen. Allerdings verschwinden die meisten Aufnahmen in Computer- und Handyspeichern, ohne groß genutzt zu werden. In dieser Unterrichtseinheit erfahren die Schüler, wie sie ihre Bilder künstlerisch weiterverarbeiten und unkonventionell präsentieren können. Verschiedene Transfertechniken machen es möglich, Bilder auf unterschiedliche Materialien zu übertragen. Wie das geht und was man damit alles machen kann, das zeigt dieser Beitrag.
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Gesamtwerk
Tiere aus Metallabfall gestalten
Deckel, Dosen und Draht, Konservendosen und Kronkorken - das ist der Werkstoff, aus dem in dieser Unterrichtseinheit fantastische Tiere entstehen. Beim Sammeln und Sichten von Metallabfall werden Ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur für die Themen "Umwelt" und "Upcycling" sensibilisiert, sie entdecken beim Bau ihrer Tierfiguren auch, welch ein erstaunliches Gestaltungspotenzial in vermeintlich wertlosen Materialien steckt.
Gesamtwerk
Prinzip Transkulturalität
Transkulturalität meint die Dynamik des Grenzüberschreitens und Vermischens quer durch bestehende Ordnungsraster von Kulturen und Identitäten hindurch. Hierdurch können Gestaltungsfreiräume entstehen sowie alte und neue Zugehörigkeiten problematisiert werden. Mündige Teilhabe an der Migrationsgesellschaft setzt voraus, die transkulturellen Phänomene in Kunst und Alltagskultur achtsam wahrzunehmen, kenntnisreich zu reflektieren und variantenreich zu gestalten. Mit diesem Ansatz ist eine Querschnittsaufgabe benannt, die nicht nur kunstpädagogisch bedeutsam ist, sondern auch eine soziale wie politische Perspektive eröffnet. Anhand von Unterrichtsbeispielen aus unterschiedlichen Schulstufen werden interessante Möglichkeiten des Zugangs aufgezeigt. Zwei MATERIAL-Teile mit editierbaren Arbeitsblättern stellen historische wie aktuelle Kunstbeispiele vor. Im vorliegenden Heft wird Transkulturalität als Prinzip vorgestellt, das in vielen Bereichen des Kunstunterrichts wirksam ist. Es kann die inhaltliche und methodische Dimension der Vermittlung kunsthistorischer, aktueller und alltagskultureller Phänomene bereichern und auch die grundlegenden Kulturbegriffe und Ziele der Kunstpädagogik in der von Globalität und Migrationen geprägten Gesellschaft befragen. Die Beiträge dieses Hefts stecken den konzeptionellen Rahmen dieses Konzepts wie auch wesentliche Kontexte in Kunst, Geschichte und Politik ab, um dann in der Unterrichtspraxis konkrete Unterrichtsprozesse vorzustellen: von grundlegenden Schritten in der Unter- und Mittelstufe über komplexe Vorhaben in der Oberstufe bis in die Museumspädagogik hinein.
Verwandte Themen
Gesamtwerk
Kunst. Geschichte begegnen
In diesem Heft – erstmals auch in einer digitalen Fassung! – wird gezeigt, wie die Auseinandersetzung mit historischen Kunstwerken im Kunstunterricht lebendig und sinnhaft vermittelt werden kann. Die Werke werden als kulturelle Ausdrucksträger erschließbar und eröffnen plausible Bezüge zu den Bildwelten der Gegenwart. Anhand umfassend dokumentierter Unterrichtsbeispiele werden didaktisch reflektierte Begegnungsmomente und kulturelle Bezugsdimensionen zwischen Bildern entfaltet. Auf diese Weise kann man Kinder und Jugendlichen befähigen, sich in ein produktives Verhältnis zur Geschichte der Bilder zu setzen. Zwei bilderreiche MATERIAL-Teile mit editierbaren Arbeitsblättern ergänzen das Heft.
Gesamtwerk
Wandmalerei - Von der Steinzeit bis zu zeitgenössischen Murals
Was ist der Unterschied zwischen "al secco" und "al fresco"? Nicht nur dies können Sie mit dieser Objektanalyse Ihren Schülern nahebringen. Wandmalerei als älteste Form der Malerei steht hier in zahlreichen Beispielen zur Verfügung. Von der Höhlenmalerei der Steinzeit über die Antike, das Mittelalter, die Renaissance bis zu bemalten Hochhauswänden unserer Zeit: Insgesamt acht Farbbilder auf zwei Seiten stehen Ihren Schülern als Vorbilder zur Verfügung, wenn sie eine große, leere Hauswand in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft im Modell farbig gestalten.
Gesamtwerk
Tolle Tiere aus Ton - Waldtiere modellieren
Es ist ein Moment des Zaubers, wenn ein Kind aus einem Klumpen Ton eine Form realisiert. Auch Ihre Schüler werden einen kleinen Triumph erleben, wenn sie auf diese Art und Weise Gestalter ihrer Umwelt werden. Geben Sie den Kindern in dieser Unterrichtseinheit die Möglichkeit, viele sinnliche Erfahrungen zu machen und die haptischen Qualitäten des Materials kennenzulernen. Nach einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung mit dem persönlichen Lieblingstier des Waldes, übertragen die Schüler ihre gewonnenen Kenntnisse über Proportionen und Volumina in ihr Tonobjekt und gelangen zu beeindruckenden Ergebnissen. Ein anschließender vergleichender Blick auf Alberto Giacomettis Bronzefiguren schafft tolle Gesprächs- und Reflexionsanlässe.
Gesamtwerk
Gegenwartskunst Vermitteln
Zum "Kunstsommer 2017" erscheint diese Ausgabe von KUNST+UNTERRICHT. Zahlreiche Beispiele aus schulischen und außerschulichen Zusammenhängen geben Einblick in die konkrete Vermittlungspraxis. Sie bieten einen Fundus an Ideen und Anregungen für die Entwicklung von Ansätzen, Fragestellungen und Methoden für Unterricht, der die Vermittlung von Gegenwartskunst zum Ziel hat. In diesem Sommer zeigen die documenta 14 (in Kassel und Athen), die Biennale von Venedig oder die Skulptur Projekte Münster ein vielschichtiges Bild zeitgenössischer Kunst. Ähnlich facettenreich, wie sich Kunst in der Gegenwart darstellt, gestalten sich auch die Möglichkeiten, mit ihr im Kunstunterricht umzugehen. Dieses K+U-Heft breitet didaktische und methodische Überlegungen zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kontext der Themen von Gegenwartskunst aus.
Gesamtwerk
Von allen vier Seiten - wir malen ein Landschaftsbild in Gruppen Klassen 2 bis 4
In dieser Unterrichtseinheit lernen die Schüler Alexej von Jawlenskys besonderen Sinn für Farbe und seine virtuose Maltechnik kennen. Nachdem die Kinder mit einzelnen Fragmenten seiner Kunstwerke in Kontakt getreten sind, erleben sie die Strahl- und Ausdruckskraft der sechs ausgewählten Landschaftsmalereien und nutzen diese als Inspiration für die Gestaltung außergewöhnlicher Gruppenbilder. Außergewöhnlich sind die Bilder, weil sie von vier Kindern gleichzeitig und rotierend gemalt werden. Dies verlangt nicht nur einen Perspektivenwechsel, sondern auch gelingende Absprachen unter den Schülern. Eine ganz besondere Herausforderung mit ganz besonderen Malergebnissen.
Gesamtwerk
Bildnerische Etüden
In diesem Heft wird die bildnerische Etüde als besondere Erscheinungsweise zwischen „Übung“ und „Kunst der Kleinen Form“ vorgestellt. Es wird gezeigt, wie man mit kleinschrittigen, komplexitätsreduzierten Aufgabenstellungen schnell zu guten Ergebnissen kommt. Dies entspricht dem bildnerischen Gestaltungs- und Ausdrucksverhalten von Kindern und Jugendlichen – auch, weil Etüden prozessorientiert, spielerisch-experimentell und zeitlich-effizient sind. Die bildnerische Etüde wird in diesem materialhaltigen Heft vornehmlich – auch in Abgrenzung zur Entwurfsskizze – in ihrem Übungs-, Veranschaulichungs- und Ausdruckswert gesehen. Versuch und Irrtum, das Probieren, Verwerfen, Aufheben, Vergleichen, Sortieren, Reihen, Variieren, Differenzieren, Entwickeln, Wiederholen – all diese Handlungsebenen sind im etüdenhaften Arbeiten miteinander verschmolzen. Das zentrale Unterrichtsbeispiel zeigt vielfältige Aufgabenstellungen und Anregungen zu kleinen Übungen – für fast alle Altersstufen. Ein umfangreicher MATERIAL-Teil stellt unterschiedliche Werke der Kleinen Form von verschiedenen Künstlern vor.
Gesamtwerk
Lernchance Kunst
Kunstunterricht ermöglicht es Kindern in besonderem Maße, sich entsprechend ihrer individuellen Vorlieben und Fähigkeiten zu entfalten. Exemplarisch zeigt diese Ausgabe, welch vielfältige Chancen zur Förderung der Kindesentwicklung in ästhetisch-gestalterischen Lernanlässen liegen können. „Fördern“ bedeutet im schulischen Kontext einerseits, Defizite auszugleichen, aber andererseits ebenso, Stärken und Begabungen herauszuarbeiten – nicht erst seit der Inklusionsdebatte. Im Kunstunterricht der Grundschule hat die Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung jedes Kindes – über ästhetische Erfahrungen in ästhetischen Prozessen – eine besondere Bedeutung. Insofern ist Kunstunterricht im Sinne einer Ästhetischen Erziehung immer individuell und inklusiv. In dieser Ausgabe von GRUNDSCHULE KUNST wollen wir diese Thematik noch einmal verstärkt in den Fokus nehmen. Es geht nicht um Kunsttherapie – sondern um Sinnesschärfung und Persönlichkeitsbildung durch die Initiierung ästhetischer Erfahrungen. Aus dem Inhalt: Kunstwerkstatt: Erkundungen zum Thema „Blau“ Naturmaterial: Stöcke als Konstruktionsmaterial verwenden Geräuschmaschinen: Klangeigenschaften verschiedener Materialien erkunden Klassenkunstwerk: Gemeinsames Gestalten eines XXL-Totempfahls Das Materialpaket enthält: Das Heft „Kunst schärft die Sinne“ (DIN A4, 12 Seiten), welches am Beispiel verschiedener bereits in GRUNDSCHULE KUNST veröffentlichter Unterrichtsideen aufzeigt, welche Förderchancen im Hinblick auf die Sinnesschulung künstlerisch-ästhetischen Gestaltungsanlässe für einen inklusiven Unterricht an der Regelschule mit sich bringen. Das beispielhafte Forschungstagebuch „Bleu Blau Blue – Station Nahrungsmittel“ (12 Seiten, DIN A5): Die eigenständige Arbeit der Kinder in einer Kunstwerkstatt ist in vielerlei Hinsicht gewinnbringend. Für den Einsatz in der im Themenheft beispielhaft beschriebenen Werkstatt „Bleu Blau Blue“ (S. 5 ff.) wurde dieses Heft konzipiert. Durch Impuls- und Reflexionsfragen unterstützt es die Kinder in ihren eigenständigen Erkundungen. Zwei Wort- sowie zwei Bildkarten (DIN A4), welche ebenfalls im Rahmen der Kunstwerkstatt „Bleu – Blau - Blue“ eingesetzt werden können. Die Begriffe auf den zwei Wortkarten (DIN A4) unterstützen beim Formulieren von Erfahrungen und Eindrücken und können so die Kommunikation in der Klasse anregen. Blankokarten motivieren zur eigenen kreativen Begriffsbildung. Für den Einsatz an der Station „Kunst“ stehen vier Abbildungen (DIN A5) von Kunstwerken zur Verfügung: Yves Klein: RE16 Do-Do-Do; Blue Sponge Paul Klee: Zwitschermaschine; Blaue Nacht Die Kartei „Art brut“: Die autodidaktische Kunst von Kindern und Laien oder von Menschen mit geistiger Behinderung, die für sich keine Beziehung zum Kunstbetrieb beanspruchen, wird als „Art brut“ oder auch „Outsider Art“ bezeichnet. Diese acht Karteikarten (DIN A4) zeigen beispielhaft auf, wie bildnerische Tätigkeit Menschen ohne Kunstanspruch eine Chance bietet, sich in ihrer Arbeit zu verorten und ggf. schmerzliche Erfahrungen oder Misserfolge zu kompensieren. Neben großformatigen Abbildungen bieten die Karten kurze Informationstexte, Anregungen zur Bildbetrachtung und Gestaltungsideen für die Hand der Kinder sowie Hintergrundinformationen für Lehrkräfte. Geprägt wurde der Begriff der Art brut vom französischen Maler Jean Dubuffet, der u.a. zusammen mit dem Surrealisten André Breton 1947 in Paris die Compagnie de l'Art brut gründete. Ihr Ziel war es, Kunstformen jenseits der gesellschaftlich anerkannten zu dokumentieren und zu sammeln. Kunst jenseits etablierter Kunstformen sehen wir auch schon bspw. in den Werken von Arcimboldo oder Hieronymus Bosch, jedoch nahm Dubuffet für sich in Anspruch, dass nur seine Sammlung, die bestimmten kunsttheoretischen Anschauungen entsprach (nämlich als subversive, "alternative" Kunstform, "Kunst ohne Wissen", abseits der erstickenden „kulturellen Künste"), diese Bezeichnung tragen dürfe. In einem als Manifest konzipierten Text betonte er auch, dass Art brut jenseits kultureller Normen nicht automatisch identisch mit psychopathologischen Schöpfungen sei. Im deutschsprachigen Raum veröffentlichte der Psychiater Walter Morgenthaler bereits 1921 das Buch "Ein Geisteskranker als Künstler" über Adolf Wölfli, das einen an Schizophrenie leidenden Patienten als Künstler ernst nahm. Weitere Bezeichnungen für marginalisierte künstlerische Ausdrucksformen sind z.B. „Bildnerei der Geisteskranken“ (Hans Prinzhorn), „zustandsgebundene Kunst“ oder auch „naive Kunst“. Der Begriff Art brut setzte sich schließlich international durch und trug wesentlich zur Anerkennung marginalisierter Kunstformen bei. Als eine verwandte Spielart der Art Brut sind etwa Kunstwerke von aus Alltagsgegenständen, Abfall, Scherben, Muscheln zusammengesetzten Gebilden, Skulpturen, Verzierungen und Land Art zu sehen. In der vorliegenden Kartei wird ein Spektrum von Beispielen vorgestellt, die jeweils aufzeigen, auf welche Weise bildnerische Tätigkeit Menschen ohne Kunstanspruch eine Chance bietet, sich in ihrer Arbeit zu verorten und ggf. schmerzliche Erfahrungen oder Misserfolge zu kompensieren. Berücksichtigung finden hier nicht nur Künstlerinnen und Künstler mit (geistigem) Handicap, sondern auch gesellschaftliche Außenseiter, wodurch sich die Frage ergibt, inwiefern die Anerkennung großer Kunst durch gesellschaftliche Normen auch be- bzw. verhindert wird. Im Kontext des Heftthemas ist zu sehen, dass einerseits künstlerisches Talent ggf. erst durch eine - meist psychische - Erkrankung freigelegt wird und andererseits bildnerische Tätigkeit Menschen dazu verhelfen kann, psychische Beeinträchtigungen zu kompensieren. Dabei rückt die Prozesswirkung verstärkt in den Blick. Folgende Künstlerinnen und Künstler werden vorgestellt: Franz Gsellmann Judith Scott Ferdinand Cheval Scottie Wilson August Walla Markus Meurer Alois Wey Paul Salvator Goldengruen
Gesamtwerk
Zu Tisch
Die Unterrichtsbeispiele in diesem Heft zeigen vielfältige Wege auf, die verschiedenen Ebenen der Tischkultur - von räumlichen/situativen Settings bis zum Arrangement der Mahlzeiten - kommunikativ-rezeptiv und bildnerisch-produktiv für Kinder und Jugendliche erfahrbar und gestaltbar werden zu lassen. Zwei umfangreiche MATERIAL-Teile zu kulturgeschichtlichen Entwicklungen der Tisch- und Esssitten sowie zu aktuellen künstlerischen Positionen des Gestaltungsfeldes „Zu Tisch“ geben weitere Impulse. Essen und Trinken ist eine Gemeinschaft erzeugende ästhetische Praxis. Durch Tischsitten, das Formklima von Möbeln, Geschirr und Besteck oder durch das Anrichten der Speisen auf dem Teller wird die sinnliche Beziehung zwischen Mensch und Mahlzeit modelliert. Die kunstunterrichtliche Auseinandersetzung mit den Kontexten der Nahrungsaufnahme eröffnet für Schülerinnen und Schüler ein Aushandlungsfeld ästhetischer Selbstvergewisserung, kultureller Teilhabe und Lebensraumgestaltung.
Gesamtwerk
Ausdrucksformen des menschlichen Körpers in der Plastik - Die Beziehung von Mensch und Raum im Werk von Antony Gormley
Die Werke Antony Gormleys stehen im öffentlichen Raum und fordern die Betrachter auf, ihre Wahrnehmungen von Raum neu zu strukturieren und zu reflektieren. Gormley untersucht mit seinen figurativen Themen die Rolle des Menschen in einem in den Naturraum erweiterten Wirkungsfeld der Kunst. In dieser Einheit erfahren die Schüler, dass die Darstellung des Menschen im Verlauf der Kunstgeschichte stets im Zusammenhang mit der künstlerischen Grundhaltung steht und dass die Formwirkung von der Gestaltungsform abhängt. Sie lernen die Methode der wissenschaftlichen Werkanalyse und vertiefen ihre Erfahrungen mittels eigener plastisch-figürlicher Darstellungen.
Gesamtwerk
Die Wahrnehmung von Stadtraum
Die Industrialisierung führte zu einem starken Bevölkerungsanstieg in den Städten und damit zur Notwendigkeit von Stadtentwicklung und zu einer Reihe von technischen Neuerungen. Dies beeinflusste auch die bildende Kunst. In unserer Unterrichtseinheit beschäftigen sich Ihre Schüler mit der Wahrnehmung von Stadt zwischen Impressionismus und Futurismus. Sie lernen dabei die bedeutenden Vertreter ihrer Zeit, Gustave Caillebotte und Umberto Boccioni, kennen. Auch mit ihrer eigenen Wahrnehmung von Stadt setzen sich die Jugendlichen auseinander und erproben auf dem Weg dorthin verschiedene künstlerische Strategien.
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