Unterrichtsmaterialien Philosophie Ganze Werke · Seite 25/34
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Philosophie
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Gesamtwerk
Warum, wozu, wie lebe ich?
Wer bin ich? Wer will ich sein? Und was sind die Komponenten eines gelungenen Lebens? In seiner Graphic Novel held erzählt der Zeichner Flix, alias Felix Görmann, sein Leben von der Geburt bis zum Tod. Sein Comic lädt ein, existenzielle Lebensfragen im Unterricht zu erörtern. Im Fokus steht dabei die Vertiefung zentraler Fragen des Religionsunterrichts: Fragen nach der eigenen Identität, der eigenen Entwicklung, der Beziehung zu Gott, der Berufswahl, der Gestaltung der Zukunft - individuell und global, dem Umgang mit Tod, Verlust und der eigenen Vergänglichkeit, mit Ängsten und Hoffnungen. Im Sinne der Produktionsorientierung fließen alle Überlegungen am Ende ein in die selbstständige Erarbeitung und Gestaltung einer eigenen Graphic Novel.
Gesamtwerk
Evangelische Sozialethik
Bezugspunkte dieser Einführung in die Grundlagen evangelischer Sozialethik sind einerseits die klassische Rechtfertigungslehre, andererseits die allgemeinen Menschenrechte. Mit Themen wie Biomedizin, Umwelt, Familie, Sexualität und Wirtschaft werden exemplarisch Fragen der heutigen pluralistischen Gesellschaft behandelt. Das Lehrbuch kann durch ein Glossar und weiterführende Literaturangaben sowohl studienbegleitend als auch zur Examensvorbereitung verwendet werden.
Gesamtwerk
Politische Philosophie
Diese Einführung in die Politische Philosophie macht Studierende mit Grundbegriffen, Argumenten und historischen Entwicklungen der Politischen Philosophie vertraut. Sie stellt Texte klassischer Autorinnen und Autoren in systematischer Perspektive vor und fragt, welchen Niederschlag die darin diskutierten Werte und Prinzipien in heutigen politischen Institutionen und unserem Verständnis politischen Handelns haben. Sie diskutiert auch, wie demokratische Gesellschaften auf aktuelle politische Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und Digitalisierung reagieren können. Zahlreiche Beispiele und ein Glossar erleichtern den Einstieg.
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Gesamtwerk
Politische Theorie
Partizipationstheorie, Demokratietheorie und Diskurstheorie, aber auch zentrale Begriffe wie Freiheit und Gerechtigkeit sind im wissenschaftlichen Diskurs und in öffentlichen Debatten allgegenwärtig. In seiner grundlegenden Einführung erklärt Tobias Bevc »Politische Theorie« nicht anhand einzelner Werke, sondern netzwerkartig entlang zentraler Begriffe, Strömungen, Ideologien und Theorien. Wichtige Denker und ihre Theorien werden ebenso wie die diskutierten Begriffe in ihrem historischen und ideengeschichtlichen Kontext vorgestellt.
Gesamtwerk
Nachhaltigkeit interdisziplinär
„Nachhaltigkeit“ hat sich zu einem Leitkonzept des 21. Jahrhunderts entwickelt, das in fast allen Lebensbereichen diskutiert und als Strategie eingefordert wird. Sei es in Ministerien, Hochschulen oder Unternehmen – überall werden Positionspapiere zur Nachhaltigkeit entwickelt. Hier offenbart sich jedoch ein breites Spektrum an widersprüchlichen Begriffsdeutungen, das auch die mediale Popularisierung von Nachhaltigkeitsdebatten prägt. Das Kompendium Nachhaltigkeit interdisziplinär schafft eine Verständigungsgrundlage. Um die Dominanz natur- und umweltwissenschaftlicher Perspektiven und ökonomischer Sichtweisen zu relativieren, versammelt es vor allem Beiträge aus verschiedensten geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen und zeigt, in welchen Kernfragen eine Zusammenarbeit möglich und fruchtbar ist. Damit leistet das Kompendium einen Beitrag zur weiteren Stärkung einer multidisziplinären Nachhaltigkeitsforschung.
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Weltbildwechsel
Geographisches Denken und Handeln hat zu jeder Zeit die Vorstellungen der Menschen von der sie umgebenden Welt geprägt. Im weiten Spektrum von Landschafts- und Länderkunde, GIS und Klimaforschung, Regional- und Raumplanung sowie Stadt-, Wirtschafts- und Sozialgeographie sind die Zeitebenen allerdings ineinander verschlungen, beeinflussen sich Entwicklungen gegenseitig, kehren sich gelegentlich um und sind immer auch durch den sich wandelnden Blick auf sie bedingt. Dieses Buch ist demnach keine große Erzählung, sondern eine Sammlung von Geschichten der Stabilisierung und des Wandels, es werden Wegweiser und Verwerfungen, Anschlüsse und Brüche, Möglichkeiten und Unmöglichkeiten raumbezogener Praxis kenntlich. Aus diesen Geschichten entsteht Orientierung in der heutigen Paradigmenvielfalt des Faches und es lässt sich etwas lernen für das eigene geographische Tun, ob als Studierender, Forschende oder einfach an Geographie interessierte Person.
Gesamtwerk
Höflichkeit: Mehr als nur „Bitte“ und „Danke“
Jemand hält die Tür auf, bietet einen Sitzplatz an oder winkt freundlich, um einen die Vorfahrt zu lassen: Höflichkeit kann sich in vielen Formen ausdrücken und wir empfinden dies als angenehm, denn damit verbunden sind Respekt und Wertschätzung. In dem Kapitel Höflichkeit: Mehr als nur „Bitte“ und „Danke“ wird diese Tugend genauer untersucht. Wo und wie lernen wir höfliches Handeln? Wie ist das in anderen Kulturen? Ist es höflich, wenn jemand sich entschuldigt, doch es nicht ehrlich meint? Ist es unhöflich, wenn ich jemandem die Wahrheit sage und diese unbequem ist? Die Schüler diskutieren, schlüpfen in Rollen, spielen und gehen diesen Fragen kritisch nach.
Gesamtwerk
Jean-Jacques Rousseau: Leben und Schriften eines Philosophen, der die Welt veränderte
„Er war ein Hochstapler, ein Frauenschwarm, ein unleidlicher Mensch und die hysterische Ausnahme-Zicke unter den Freigeistern (…). Und doch hinterließ er der Welt die wirkungsmächtigste Theorie des 18. Jahrhunderts.“ So charakterisiert der bekannte Philosoph Richard David Precht den Philosophen Jean-Jacques Rousseau. In dem Kapitel Jean-Jacques Rousseau: Leben und Schriften eines Philosophen, der die Welt veränderte setzen sich die Schüler mit Leben und Werk von Rousseau auseinander. Vor dem Hintergrund der Aufklärung und den sich abzeichnenden umstürzlerischen Veränderungen, die ein Jahrzehnt nach seinem Tod in der Französischen Revolution kulminierten, warf Rousseau Fragen auf, die uns heute noch beschäftigen: Fragen zur Bedeutung von Bildung, zum Wesen des Menschen ebenso wie zum Verhältnis von Individuum und Gemeinwesen.
Gesamtwerk
Henry David Thoreau: Alles Gute ist wild und frei
Im Wald spazieren, Flora und Fauna beobachten, aussteigen, einfacher leben, sich auf Wesentliches beschränken, verschiedenen Jobs statt einem Beruf nachgehen, selbst Gemüse und Obst anbauen, sich vegetarisch ernähren, auf Genussmittel verzichten, eine kritische Haltung gegenüber der Konsumgesellschaft haben - dies sind nur einige Beispiele einer Art von Lebensführung, die schon länger im Trend ist. Erstaunlich ist aber, dass vor rund 200 Jahren ein Mann an der Nordostküste Amerikas diese Art zu leben konsequent praktiziert hat. In dem Kapitel Henry David Thoreau: Alles Gute ist wild und frei lernen die Schüler Leben und Werk des Autors kennen und setzen sich mit Thoreaus Taten und Worten kritisch auseinander. Vor allem seine Gedanken zum zivilen Ungehorsam werden in den Fokus genommen und auf aktuelle Bewegungen, wie z. B. Fridays for Future, bezogen.
Gesamtwerk
Meine Familie, meine Freunde & ich
An 16 Stationen erarbeiten Schülerinnen und Schüler der Klassen 4-6 lebensrelevante Inhalte zum Themenkomplex "Familie und Freunde". In den Stationen 1-7 geht es um die Familie, die Stationen 8-14 behandeln die Freunde. Die Stationen 15 und 16 enthalten ethische Maßstäbe für die eigenen Handlungen gegenüber Freunden, Familie und Fremden, die die Kinder unter anderem anhand von Dilemmageschichten erarbeiten. Die Kinder lernen die Goldene Regel, den kategorischen Imperativ und den Präferenzutilitarismus auf altersgerechte Weise kennen. Abschließend gibt es ein Arbeitsblatt zur Lernzielkontrolle, das Sie nach dem Werkstattlernen einsetzen können. Das Material ist methodisch abwechslungsreich und aufwendig illustriert.
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Methoden der Politikwissenschaft
Eine verständliche, praxisorientierte und kompakte Einführung: Die gängigen Methoden der Politikwissenschaft werden theoretisch erläutert. Alle vorgestellten Methoden werden auch anhand eines politikwissenschaftlichen Beispiels dargestellt. Das Verstehen von empirischen Arbeiten wird enorm erleichtert.
Gesamtwerk
Selbstoptimierung und Enhancement
Selbstoptimierung ist der derzeit am meisten diskutierte gesellschaftliche Trend. Die ethische Einführung konzentriert sich auf die Selbstoptimierung im engen Sinn oder das Enhancement, d. h. auf technikbasierte, vorwiegend biomedizinische Methoden zur menschlichen Selbstverbesserung. Zunächst erfolgt eine begriffliche Klärung der grundlegenden normativen Bezugsgrößen Glück, Gerechtigkeit, Freiheit, menschliche Natur und Würde. Danach wird ein Überblick über die verschiedenen Formen des Enhancements (Körper-Enhancement, Neuro-Enhancement und genetisches Enhancement) gegeben. Es werden die verschiedenen Problemebenen herausgearbeitet und die wichtigsten Argumente für und gegen einzelne Optimierungsmaßnahmen systematisiert und kritisch geprüft. Damit verfolgt der Band auch das Ziel, zur Versachlichung und Rationalisierung der öffentlichen Selbstoptimierungsdebatte beizutragen.
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Scham – und die Augen der anderen
Ein Schüler wird beim Schummeln in der Schule erwischt, einer Frau platzt die Blusennaht während einer Besprechung und ein Mann kann kein Englisch sprechen, obwohl alle um ihn herum es können – was folgt, ist ein angeborenes Gefühl: Scham; ausgelöst durch Missgeschicke, Fehlverhalten, Schwächen, Bloßstellung und dem Gefühl, dafür kritisch bewertet zu werden. Wir alle kennen es, wir möchten nur weg aus dieser peinlichen Situation, doch selbst, wenn wir versuchen, es zu überspielen: Unser Körper drückt es auch aus. In dem Kapitel Scham – und die Augen der anderen untersuchen die Schüler, warum es dieses Gefühl gibt, wer oder was es auslöst und wie damit umgegangen werden kann, wenn es zu belastend wird. Diskutiert wird auch, inwiefern der ursprüngliche Zweck von Scham, nämlich sich „wieder“ regelkonform zu verhalten, um nicht isoliert zu werden, in unserer westlichen Welt, in der das Ich mehr wiegt als das Wir, noch bedeutsam ist. „Ist unsere Welt schamloser geworden?“ ist eine der Fragen, mit der sich die Schüler hier kritisch auseinandersetzen.
Gesamtwerk
Über die Freundschaft
Wir kennen ihn gut, aber es ist kein Familienmitglied. Wir mögen uns gegenseitig, vermutlich sind wir uns in mancherlei Hinsicht ähnlich und doch wieder ganz anders. Wir können uns streiten, aber meist vertragen wir uns wieder. Wir können uns verlieren, aber auch wiederfinden. Wer ist es? In dem Kapitel Über die Freundschaft gehen die Schüler dem Geheimnis der Freundschaft auf die Spur. Sie diskutieren über das, was eine Freundschaft ausmacht, über verschiedene Formen und damit verbundene gute und ungute Aspekte. Auch entwickeln sie spielerisch Szenen und setzen sich so mit Konflikten/Streit und den Möglichkeiten, neue Freunde zu finden, auseinander. Die Texte der Dichter und Denker zeigen auf, welche Bedeutsamkeit „Freundschaft“ zu allen Zeiten für die Menschen hatte und immer noch hat.
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Othering - was die Bilder, die wir als Europäer von anderen entwerfen, über uns Europäer sagen und sagen sollen
Die Begegnung mit dem Orient war für Europa immer auch eine Begegnung mit sich selbst. Über den Orient, besser: Über das Bild des Orients entwickelten europäische Philosophen und Forscher ein Selbstbild von Europa mit den Werten und Ideen, die für Europa kennzeichnend sein sollten. In dem Kapitel Othering – was die Bilder, die wir als Europäer von anderen entwerfen, über uns Europäer sagen und sagen sollen wird dieses Auftreten bzw. Selbstverständnis kritisch reflektiert. „Othering“ bezeichnet den Vorgang, über das Bild, welches man sich von anderen macht, sich selbst zu bestimmen. Zu fragen und zu diskutieren ist, ob dabei das Bild, das von den anderen gezeichnet wurde, den anderen gerecht wird und ob die Selbstbestimmung über die Abgrenzung gegenüber den anderen mit einem Herrschaftsanspruch Europas einhergeht, der heute noch die politische Diskussion bestimmt.
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Von Patchwork bis Regenbogen
Jeder kennt sie, die sogenannte Bilderbuchfamilie, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern, einem Hund und einem Haus mit Garten. Daneben existieren mittlerweile viele andere Formen familiären Zusammenlebens: Alleinerziehende und Adoptiveltern, Patchwork- und Regenbogenfamilien, Pflegekinder und Stiefeltern. In diesem Beitrag geht es um Bluts- und Wahlverwandtschaften, Einzelkinderglück und Geschwisterstreit. Er gibt einen Überblick über den Facettenreichtum unserer Gesellschaft.
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55 Geschichten für den Ethik- und Religionsunterricht
„Lesen wir heute wieder eine Geschichte?“ – Diesen Satz werden Sie von Ihren Schülern vermutlich öfter hören, sobald Sie mit ihnen das erste Mal eine der 55 Geschichten für den Ethik- und Religionsunterricht gelesen haben. Denn die anschaulichen, kurzen Geschichten sorgen für Abwechslung in Ihrem Unterricht! Themen wie Vorurteile, Gefühle, Werte, Achtsamkeit oder religiöse Feste und Bräuche werden altersgerecht, konkret und praktisch aufbereitet. Die Geschichten können flexibel und passend zum aktuellen Unterrichtsthema eingesetzt werden oder auch zu einem kleinen Ritual werden. Zusätzlich finden Sie, passend zu den Geschichten, offene Fragen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, sodass Sie sie alters- und lerngruppengerecht einsetzen können. Die Schüler werden so motiviert, über sich selbst, andere, Religion und das Leben nachzudenken. So werden Ethik und Religion im Handumdrehen spannend und anschaulich!
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Mächtige Religion
Wieso „Mächtige Religion“? Die Kirchen sind sonntags ziemlich leer, Religion wird vielen zunehmend fremd. Dabei suchen wir doch nach etwas Heiligem, dem Unerschütterlichen, nach Sinn in einer unübersichtlichen Welt. Das Religiöse fasziniert – und löst Unbehagen aus. Weil im Namen der Religion weltweit Bomben gezündet werden. Weil Religion mit ihrem Absolutheitsanspruch und ihrem männlichen Herrschaftsgebaren Demokratie und Freiheit zu bedrohen scheint. Religiöser Extremismus wird zur Gefahr – und Frömmigkeit suspekt. Warum hat Religion Macht über Menschen? Dieser Frage – und vielen anderen – widmet sich dieses Buch, allgemeinverständlich und mit vielen Argumenten für aktuelle Debatten.
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Von der „echten und falschen“ Bescheidenheit
Es ist nur noch ein Brötchen im Korb und jemand fragt, ob andere es möchten, bevor er es nimmt. Ein anderer wird aufgrund einer Leistung geehrt und nimmt den Preis und das Lob freundlich, aber ohne Allüren entgegen. Wieder ein anderer fährt viel Rad und Auto nur über Car-Sharing, obwohl er sich einen SUV gut leisten könnte. In dem Kapitel Von der „echten und falschen" Bescheidenheit wird den verschiedenen Gründen für Bescheidenheit auf die Spur gegangen. Warum wurde Bescheidenheit lange Zeit als Tugend wahrgenommen? Wie empfinden wir das ganze Gegenteil: Maßlosigkeit, Prahlerei und Geltungssucht? Die Schüler setzen sich mit diesen Fragen auseinander und reflektieren insbesondere auch die „echte“ – nämlich selbstwertschätzende sowie die „falsche“ – selbstabwertende Bescheidenheit. Denn wenn Bescheidenheit eher Verzicht, Zurückhaltung und Einfachheit ohne Zufriedenheit und gesundem Selbstbewusstsein bedeutet, ist es wichtig, Menschen zu motivieren, auch sich selbst wichtig zu nehmen.
Gesamtwerk
Konstrukteure der Wirklichkeit: Journalisten, Blogger und Trolle im Online-Journalismus
Ein US-Präsident, der twittert und seine Anhänger vor Fake-News warnt; ein vielfach preisgekrönter SPIEGEL-Reporter, der entlassen wird, da ihm nachgewiesen wird, in seinen Reportagen gelogen zu haben; ein Präsident des Verfassungsschutzes, der seinen Posten verliert über einen Streit, wie ein Video aus Chemnitz zu interpretieren ist. Drei Beispiele, die deutlich machen, wie wichtig Medien sind für das Bild, das wir uns von der Wirklichkeit machen – eine Wirklichkeit, die möglicherweise von den Medien erst zu unserer Wirklichkeit „gemacht“ wird. In dem Kapitel Konstrukteure der Wirklichkeit: Journalisten, Blogger und Trolle im Online-Journalismus wird nicht nur gefragt, wie Journalismus und Medien als „Konstrukteure der Wirklichkeit“ vorgehen, sondern auch, wie wir als Bürger prüfen können, was wahr und was unwahr ist als auch welcher Wahrheitsbegriff für eine medial vermittelte Welt noch taugt.
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Resilienz: Von der psychischen Widerstandskraft
Katastrophen, Unfälle, Gewalt, Krankheit … wer Tragisches erlebt hat, wird großen Schmerz und Kummer fühlen. Manchmal heilen diese Wunden nicht und Menschen kommen nicht wieder heraus aus dem tiefen Tal. Umso mehr lassen uns Geschichten von Menschen staunen und erfreuen, die nach schlimmen Erlebnissen wieder lebensfroh nach vorn blicken, bei denen es nach dem tiefen Tal bergauf geht. In dem Kapitel Resilienz: Von der psychischen Widerstandskraft vollziehen die Schülerinnen und Schüler nach, was die Resilienzforschung bislang Erstaunliches herausgefunden hat. Auch setzen sie sich mit Resilienz fördernden Tätigkeiten und Einstellungen auseinander, erproben und reflektieren diese. Kritisch hinterfragt wird auch, inwiefern manch Resilienztrainingsprogramme aus Menschen „zähe, robuste „Arbeitstiere“ machen wollen, die noch mehr (er)tragen sollen.
Gesamtwerk
Was ist der Mensch? - Einführung in Kants Anthropologie. Klasse 11/12. 30 Seiten inklusive einer Klausur
Ist der Mensch ein Einzelgänger oder ein Gemeinschaftswesen? Ist er gut oder böse, ein Vernunft- oder ein Naturwesen? Diese Unterrichtseinheit zur Anthropologie Kants führt anhand von Texten Kants ein in Grundfragen der philosophischen Anthropologie. Unterschiedliche Perspektiven eröffnen ein komplexes Menschenbild, das an viele anthropologische Positionen und andere oberstufenrelevante ethische Teilbereiche anschlussfähig ist. Methodisch steht die Kompetenz der Texterschließung im Zentrum der Einheit. Methodenkärtchen schulen die Fähigkeit der Lernenden, Texte zu interpretieren und sich deren Struktur zu erarbeiten. Die angewandten Methoden werden reflektiert. Eine Klausur mit Erwartungshorizont und Benotungsvorschlag rundet die Einheit ab.
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Demokratie in der Krise – und was machst du?
Eigentlich, so sollte man meinen, müsste es gut um die Demokratie stehen. Doch laut Untersuchungen in 129 Entwicklungs- und Schwellenländern (Bertelsmann: Transformations-Index) steht fest, dass die Umsetzung von Demokratie und Marktwirtschaft in vielen dieser Länder schlecht oder kaum gelingt. In 13 Staaten hat sich die politische Situation gegenüber der letzten Untersuchung verschlechtert, fünf davon erfüllen demnach keine demokratischen Mindeststandards mehr. Autokraten sind weltweit auf dem Vormarsch. Diese Beobachtungen betreffen andere Länder – müssen sie uns in Unruhe versetzen? In dem Kapitel "Demokratie in der Krise – und was machst du?" setzen sich die Schüler mit dieser Entwicklung auseinander. Sie diskutieren und reflektieren auch die zunehmende Distanz vieler Menschen zum repräsentativ-parlamentarischen System und das Auftreten von Personen und Kräften in der Politik, von denen man dachte, sie gehören längst vergangenen und schlimmen Zeiten an.
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Wolf: Gekommen, um zu bleiben
Der Wolf ist wieder in Deutschland und das nun seit fast 20 Jahren. Viele freuen sich über die wachsenden Populationen, andere sind skeptisch, ärgerlich oder ängstlich. Nicht zuletzt tragen Märchen vom bösen Wolf und eine reißerische oder falsche Berichterstattung auch dazu bei, dass die Rückkehr des Wolfes kontrovers diskutiert wird. Tatsache ist aber auch, dass es trotz Herdenschutzmaßnahmen leider immer wieder zu Rissen von Nutztieren kommt. In dem Kapitel Wolf: Gekommen, um zu bleiben setzen sich die Schüler zunächst mit sachlichen Informationen über Wölfe auseinander: Warum sind sie verschwunden? Wie sind sie zurückgekehrt? Wo leben sie? Was gehört zum natürlichen Verhalten von Wölfen? Was fressen sie? Des Weiteren soll bewusst werden, dass Wölfe ganz natürlich in unsere Landschaft gehören, dass sie von ökologischem Nutzen sind und durch Gesetze streng geschützt werden. Wölfe sind weder Kuscheltiere noch blutrünstige Bestien – es sind Raubtiere, doch mit Respekt und Abstand ist ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Tier sehr wohl möglich.
Gesamtwerk
Nein – kleines Wort mit großer Wirkung
Wenn wir anderen etwas vorschlagen oder sie um etwas bitten und ein „Nein“ die Antwort ist, dann fühlen wir uns oft verletzt, nicht ernst und wichtig genommen und sind enttäuscht. Nein ist eine Negation – da liegen der Begriff und die Bedeutung von „negativ“ schon nah bei. Doch: Wie wichtig und richtig ein „Nein“ ist, wenn wir Position beziehen oder Grenzen setzen, um uns zu schützen, Respekt zu verschaffen, um gut für uns zu sorgen, soll im Kapitel Nein – kleines Wort mit großer Wirkung deutlich werden. Die Schüler vollziehen diese Bedeutungen von „Nein“ nach, reflektieren Gründe für die Schwierigkeit, „Nein“ deutlich auszudrücken, erproben ein deutliches „Nein“ durch Sprache und Körpersprache, erleben und reflektieren ein gemeinsames „Nein“ mit und in der Gruppe. Ein Wechsel der Perspektiven ist dabei wichtig, denn sowohl „Nein“ wahrzunehmen und auszudrücken als auch ein „Nein“ anderer deutlich zu hören, respektieren und zu achten, ist eine wichtige Basis für das eigene und für das gemeinschaftliche Wohl.
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